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Vorstellung von vergrößernden Sehhilfen beim Seniorenbeirat Lügde

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Auf dem Bild ist ein Mann in schwarzem Sakko zu sehen, der an einem rechteckigen Tisch sitzt. Er hält eine Lupe in der Hand und spricht zu vier älteren Menschen, die ihm gegenüber in einem Halbkreis sitzen. Auf dem Tisch liegen verschiedene vergrößernde Sehhilfen wie Handlupen, elektronische Lupen und Lupenbrillen. Außerdem sind ein farbiges Spielbrett und ein Buch zu erkennen. Die Senioren hören aufmerksam zu und schauen sich die vorgestellten Hilfsmittel an. Im Hintergrund hängt ein weißes Board an der Wand, rechts steht eine grüne Pflanze. Die Szene wirkt wie eine anschauliche Präsentation oder Beratung zum Thema Sehhilfen für Senioren.

Bericht: Vorstellung von vergrößernden Sehhilfen beim Seniorenbeirat Lügde

Hallo liebe Freunde, Mitglieder und Bekannte von Cap4Free,

Beim letzten Treffen des Seniorenbeirats der Stadt Lügde stellte unser Netzwerk Cap4Free verschiedene vergrößernde Sehhilfen für ältere Menschen vor. Ziel war es, den Mitgliedern des Beirats praxisnahe Einblicke in moderne Hilfsmittel zu geben und die Bedeutung einer fachgerechten Beratung hervorzuheben.

Vorstellung der Hilfsmittel

Dank der Unterstützung der Firma Schweizer konnten zahlreiche Sehhilfen gezeigt werden:

  • Lupen: klassische Handlupen, Modelle mit LED-Beleuchtung und verschiedene Vergrößerungsstufen.
  • Lupenbrillen: für freihändiges Arbeiten beim Lesen, Basteln oder Handarbeiten.
  • Vergrößernde Brillen: insbesondere hilfreiche Modelle bei altersbedingten Sehschwächen wie Makuladegeneration.
  • Simulationsbrillen: ermöglichen Sehenden, die Auswirkungen verschiedener Augenerkrankungen nachzuvollziehen.

Zusätzlich standen Spiele und Materialien für blinde und sehbehinderte Menschen bereit. Diese praxisnahen Beispiele halfen den Teilnehmenden, die Wirkung der Hilfsmittel direkt nachzuvollziehen.

Vortrag und Austausch

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Harald Sander-Schäfer berichtete ich, Mevludin Useinoski, über die Einsatzmöglichkeiten der vorgestellten Hilfsmittel. Dabei erklärte ich, welche Vorteile sie bieten und worauf bei der Auswahl zu achten ist. In der anschließenden Diskussion konnten die Mitglieder des Beirats ihre Fragen stellen, die ich mit praktischen Vorführungen beantwortete.

Ein zentrales Thema war die individuelle Anpassung. Ich betonte, dass Sehhilfen nicht einfach gekauft werden sollten, sondern eine Beratung durch Augenärzte oder spezialisierte Optiker notwendig ist, damit sie optimal wirken.

Medizinische Hintergründe

Zur Einordnung ging ich auch auf die häufigsten Ursachen von Sehproblemen im Alter ein:

  • Netzhautschäden durch Diabetes oder Bluthochdruck,
  • altersbedingte Makuladegeneration,
  • weitere Erkrankungen oder Unfälle, die das Sehvermögen einschränken.

Positive Resonanz und Ausblick

Die Präsentation wurde von den Mitgliedern des Seniorenbeirats sehr positiv aufgenommen. Sie regten an, solche Angebote auch im Gesundheitszentrum zu etablieren. Während dies in der Vergangenheit aus Platzgründen nicht möglich war, wird es ab dem 7. November im Chili in Lügde regelmäßige monatliche Informations- und Beratungsangebote zu Sehhilfen und Inklusion geben.

Regionale Unterstützung

Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass Betroffene in der Region professionelle Hilfe finden können:

  • in Lügde: Low-Vision-Optik mit individueller Beratung,
  • in Steinheim, Blomberg und Hameln: Optiker mit Spezialisierung auf vergrößernde Sehhilfen.

Diese Anlaufstellen bieten nicht nur Brillen und Lupen an, sondern führen auch Tests und Schulungen durch, um die passende Sehhilfe auszuwählen.


Mit dieser Veranstaltung konnte Cap4Free den Seniorenbeirat umfassend informieren und verdeutlichen, wie wichtig individuelle Beratung und geeignete Hilfsmittel für ein selbstbestimmtes Leben im Alter sind.