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Revolution in der Augenheilkunde: Weniger Spritzen, besseres Sehen?
Hallo, liebe Freunde, Mitglieder und Bekannte unseres Netzwerks cap4free!
Ja, ich habe heute für euch ein sehr spannendes Thema recherchiert. Menschen, die aufgrund von Diabetes (Zucker) eine Netzhauterkrankung entwickelt haben, haben jetzt die Möglichkeit, an einer zukunftsweisenden Studie teilzunehmen. Man versucht im Rahmen dieser Untersuchung, eine optimierte Behandlungsstrategie zu entwickeln, um betroffenen Menschen zu helfen. Dies ist ein wirklich sehr spannendes Thema, weil in dieser Studie auch verglichen wird, wie eine geschädigte Netzhaut und eine normale Netzhaut arbeiten und funktionieren. Dies wird wissenschaftlich analysiert.
Das Wichtigste sind nun einmal Ohren und Augen. Ohne Augen kann man nichts sehen, man kann keine Farben erkennen, man weiß nicht, was vor einem steht. Man kann nicht die liebsten Freunde, nicht die Familie, niemanden mehr erkennen. Und wenn dazu auch noch die Ohren in Mitleidenschaft gezogen sind, ist die Einschränkung immens. Darum ist es so wichtig, Menschen eben vor Erblindung zu schützen. Die FAROS-Studie in Halle ist hier ein wichtiger Schritt nach vorn.
Die Volkskrankheit Diabetes und ihre verheerende Gefahr für das Augenlicht
Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, zählt unbestritten zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Bundesweit sind Schätzungen zufolge 8,6 Prozent der Bevölkerung betroffen. In manchen Regionen, wie dem Bundesland Sachsen-Anhalt, liegt der Anteil der Diabetiker sogar bei über 13 Prozent, was die Dringlichkeit der Forschung in diesem Bereich unterstreicht. Die globale Prävalenz von Diabetes wird vom International Diabetes Federation (IDF) für 2021 auf 537 Millionen Erwachsene geschätzt, Tendenz stark steigend auf 783 Millionen bis 2045. Diese Zahlen verdeutlichen das immense Ausmaß der Herausforderung im Gesundheitswesen.
Diabetische Retinopathie (DR) und Makulaödem (DMÖ) – Die lautlose Bedrohung des Sehsinns
Die langfristige, chronische Hyperglykämie (Überzuckerung) führt zur **diabetischen Mikroangiopathie**, einer systemischen Schädigung der kleinsten Blutgefäße im gesamten Körper, deren Auswirkungen besonders fatal in den Augen sein können. Diese Gefäßschäden im Auge manifestieren sich als **Diabetische Retinopathie (DR)**. Die DR ist weltweit die Hauptursache für Erblindung bei Menschen im erwerbsfähigen Alter und die häufigste Ursache für Sehverlust bei Diabetikern.
Aus dieser Retinopathie entwickelt sich das **Diabetische Makulaödem (DMÖ)**, von dem **weltweit etwa 21 Millionen Menschen** betroffen sind. Beim DMÖ führt eine erhöhte Durchlässigkeit der retinalen Gefäße zum Austritt von Flüssigkeit und Proteinen, die sich in der **Makula lutea** (dem „gelben Fleck“), dem Zentrum der Netzhaut, das für das **scharfe, zentrale Sehen** zuständig ist, ansammeln. Die Folge ist eine Schwellung (Ödem) in diesem Bereich, die das scharfe Sehen in der Mitte des Blickfelds **stark einschränkt**. Patienten berichten häufig über:
- Deutliche Einschränkung des **zentralen Sehvermögens**, was alltägliche Aufgaben wie Lesen oder das Erkennen von Gesichtern erschwert.
- Wahrnehmung von **verzerrtem oder verschwommenem Sehen**, oft begleitet von einer reduzierten Farbkontrastwahrnehmung.
- In fortgeschrittenen Stadien kann dies bis zum **vollständigen Verlust der Lesefähigkeit** und einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.
Alarmierende Fakten und Risikofaktoren zur DMÖ-Gefahr:
- Nahezu **100 %** der Menschen mit **Typ-1-Diabetes** und **60–80 %** der Menschen mit **Typ-2-Diabetes** entwickeln im Laufe der Zeit eine Form der diabetischen Retinopathie.
- Ein klinisch signifikantes DMÖ tritt bei ca. **15 %** der Betroffenen mit Typ-1-Diabetes und bei ca. **6 %** mit Typ-2-Diabetes auf.
- Auf ganz Deutschland hochgerechnet sind **mehr als 250.000 Menschen** von einer das Sehvermögen bedrohenden diabetischen Retinopathie betroffen.
- Die **wichtigsten Risikofaktoren** sind neben der **Dauer der Diabeteserkrankung** vor allem **schlecht eingestellte Blutzuckerwerte**, ein **erhöhter Blutdruck** und **erhöhte Blutfettwerte**.
Faricimab: Der bispezifische Antikörper – Ein Paradigmenwechsel
Die Etablierung von **Anti-VEGF-Wirkstoffen** (Vascular Endothelial Growth Factor Inhibitoren) als Standardtherapie für das DMÖ hat das Schicksal vieler Patienten verbessert. Diese Medikamente, die direkt in den Glaskörperraum des Auges injiziert werden (intravitreale Injektion), blockieren den krankhaften Wachstumsfaktor VEGF-A. Obwohl hochwirksam, führen diese Monotherapien jedoch zu einer **hohen Injektionslast** für die Patienten, die oft monatlich oder alle zwei Monate eine Behandlung benötigen. Die Suche nach einem Wirkstoff, der **längere, stabilere Behandlungsintervalle** ermöglicht, war von höchster Dringlichkeit.
Der doppelte Wirkmechanismus: VEGF-A und Ang-2
Der seit 2022 zugelassene Wirkstoff **Faricimab** (Handelsname: Vabysmo) ist der erste für das Auge entwickelte **bispezifische Antikörper**. Seine Besonderheit liegt in der **gleichzeitigen und unabhängigen Hemmung von zwei zentralen molekularen Signalwegen**:
- **Vascular endothelial Growth Factor A (VEGF-A):**
VEGF-A stimuliert die Gefäßneubildung und die erhöhte Gefäßpermeabilität.
- **Angiopoietin-2 (Ang-2):**
Ang-2 führt zu einer Destabilisierung der Gefäßwände und steigert die Gefäßleckage. Faricimab wirkt hier **gefäßstabilisierend**.
Durch diese **duale Hemmung** soll Faricimab die Netzhautgefäße nicht nur stabilisieren, sondern auch deren langfristige Gesundheit verbessern, was über die alleinige VEGF-A-Blockade hinausgeht.
Klinische Evidenz und längere Behandlungsintervalle
- Faricimab zeigte eine vergleichbare Wirksamkeit mit etablierten Wirkstoffen und ermöglichte die Beibehaltung personalisierter Behandlungsintervalle von **bis zu 16 Wochen (vier Monate)** bei einem Großteil der DMÖ-Patienten.
- Diese **Verlängerung der Therapieintervalle** stellt eine massive Entlastung für die Patienten dar, senkt die Patientenlast und verbessert die Lebensqualität.
Die FAROS-Studie in Halle: Präzision für die personalisierte Augenmedizin
Die an der **Universitätsmedizin Halle (Saale)** gestartete **„FAROS“-Studie** (FaRicimab in der Behandlung der RetinOpathie bei Oedema Stability) ist eine wichtige Phase-IV-Studie, die die optimale Anwendung von Faricimab im klinischen Alltag untersucht, um Grundlagen für eine individualisierte Medizin zu schaffen.
Durchbruch durch Moderne Optische Verfahren
- Mithilfe fortschrittlicher optischer Verfahren lässt sich die Netzhautstruktur bis auf **ein Millionstel Meter** ($ \sim 1 \ \mu m $) genau darstellen.
- Ein wesentlicher Aspekt ist der direkte Vergleich dieser pathologischen Mikrostrukturen unter Therapie mit den entsprechenden Strukturen von **gesunden Menschen (Referenzgruppe)**.
Die aus dieser präzisen Analyse gewonnenen Daten sind von fundamentaler Bedeutung, um zukünftig **personalisierte Behandlungen** zu entwickeln.
Studienprotokoll (Auszug)
- **Ladephase:** Zu Beginn wird Faricimab dreimal im Abstand von jeweils **einem Monat** verabreicht.
- **Individualisierung:** Bei positivem Ansprechen wird das Behandlungsintervall schrittweise um jeweils **vier Wochen** verlängert.
Einschlusskriterien (Wer kann teilnehmen?):
- **Alter:** Erwachsene Personen (mindestens 18 Jahre alt) mit diagnostiziertem **Diabetes mellitus** (Typ 1 oder Typ 2).
- **Diagnose:** Vorliegen eines klinisch signifikanten **Diabetischen Makulaödems (DMÖ)**.
**Interessierte Betroffene** können das Studienteam direkt kontaktieren:
**E-Mail: FAROS-Info@uk-halle.de**
Fazit von cap4free zur Tragweite dieses Fortschritts
Die Initiative verspricht nicht nur, die therapeutische Belastung für die Patienten durch **deutlich längere Injektionsintervalle** zu verringern, sondern liefert auch die wissenschaftliche Basis für die Entwicklung einer **neuen Generation von Therapieansätzen**.
Wir von **cap4free** begrüßen und unterstützen diesen Fortschritt nachdrücklich und rufen alle Betroffenen, die die Kriterien erfüllen, zur aktiven Teilnahme an dieser wichtigen Forschung auf. Denn Sehkraft ist Lebensqualität.
Quelle (Basis): Universitätsmedizin Halle (Saale), Roche Pharma AG, Klinische Studien YOSEMITE/RHINE. Datum: 12.11.2025.
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