Inklusion und Barrierefreiheit sind kein Luxus.
Sie sind ein Menschenrecht.
Von Mevludin Useinoski
„Nicht länger akzeptabel“ – was wirklich gesagt wurde
Beim Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebundes erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz,
dass jährliche Steigerungsraten bei den Ausgaben für Jugendhilfe und Eingliederungshilfe
„so nicht länger akzeptabel“ seien und eine kritische Ausgabenüberprüfung notwendig sei.
Er betonte dabei, dass sowohl Bedürftige unterstützt werden müssten als auch die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Haushalte berücksichtigt werden solle.
Diese Aussage führte bei vielen Betroffenen zu großer Verunsicherung.
Worum es hier wirklich geht
Eingliederungshilfe und Jugendhilfe sichern keine Extras.
Sie sichern Würde, Schutz, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.
Was Eingliederungshilfe konkret ermöglicht
- Assistenz im Alltag und gesellschaftliche Teilhabe
- Schulbegleitung für den Besuch einer Regelschule
- Unterstützung am Arbeitsplatz
- Frühförderung und heilpädagogische Maßnahmen
- Umbauten für selbstständiges Wohnen und Mobilität
Was Jugendhilfe konkret bedeutet
- Hilfe zur Erziehung in Krisen
- Schutz vor Gewalt und Vernachlässigung
- Inobhutnahmen bei Kindeswohlgefährdung
- Stabilisierung von Familien und Jugendlichen
Die Realität betroffener Familien
„Ich habe drei pflegebedürftige Kinder. Ohne Eingliederungshilfe wäre das alles nicht machbar.“
Diese Mutter arbeitet heute selbst als Schulbegleiterin, weil sie weiß, wie wichtig diese Unterstützung ist.
Hilfe muss dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht wird
Unterstützung darf nicht wahllos erfolgen, sondern muss zielgenau bei den Menschen ankommen,
die ohne sie nicht selbstständig leben können.
- Kinder mit Behinderung mit erheblichem Unterstützungsbedarf
- Jugendliche mit besonderem Förderbedarf
- Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz angewiesen sind
- Familien, die sonst physisch und psychisch überlastet wären
Menschen mit Behinderung leisten selbst einen wichtigen Beitrag
- Sie arbeiten, studieren und engagieren sich gesellschaftlich
- Sie organisieren ihren Alltag trotz großer Hürden
- Sie unterstützen andere Betroffene in Selbsthilfegruppen
Eingliederungshilfe schafft keine Abhängigkeit.
Sie ermöglicht aktive Teilhabe.
Wie man das System verbessern kann – ohne zu kürzen
- Weniger Bürokratie und schnellere Verfahren
- Früh fördern statt später teuer reparieren
- Bessere Koordination der Hilfen
- Zielgenaue Vergabe der Mittel
Worum es bei der Petition geht
Diese Petition richtet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz und fordert:
- Keine Kürzungen für Menschen mit echtem Bedarf
- Anerkennung dieser Leistungen als Menschenrecht
- Zielgenaue Unterstützung statt pauschaler Sparmaßnahmen
- Schutz von Teilhabe und Kinderschutz
Worum es im Kern geht
Inklusion ist kein Luxus.
Sie ist ein Menschenrecht.
Jetzt handeln
Unterstützen Sie die Petition und setzen Sie ein Zeichen für echte Teilhabe.
👉 Petition jetzt unterschreiben
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