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Inklusion und Barrierefreiheit sind kein Luxus

Dieses Foto zeigt eine angespannte Bürgerversammlung in einem Saal, bei der es um die Finanzierung von Barrierefreiheit geht.
Der Redner
Im rechten Vordergrund steht ein männlicher Redner mittleren Alters in einem grauen Anzug und hellem Hemd an einem schlichten Holzpult. Er spricht mit ernster, fast rechtfertigender Miene in ein Mikrofon und unterstreicht seine Worte mit einer Handbewegung.
Das Publikum und die Betroffenen
Direkt vor dem Redner sitzt eine Gruppe sichtlich betroffener Menschen:
• 
Ein junger Mann sitzt in einem Rollstuhl und blickt bedrückt zu Boden.
• 
Ein Mann daneben hält einen Blindenstock und wirkt in Gedanken versunken.
• 
Ein älterer Mann auf der rechten Seite hält Krücken an seinen Sitz gelehnt.
Die Gesichter im Publikum sind geprägt von Skepsis, Sorge und kritischer Aufmerksamkeit.
Botschaften und Hintergrund
Im Hintergrund hängt ein großes Banner mit der Aufschrift: Bürgerversammlung Lügde: Zukunft gestalten? Haushaltsdebatte und Barrierefreiheit. In der Menge werden mehrere Protestschilder hochgehalten mit Forderungen wie:
• 
Barrierefreiheit ist kein Luxus!
• 
Für alle Menschen!
• 
Reisen mit Komfort - für wen?
Die Atmosphäre des Bildes ist sachlich-kühl, fängt aber den emotionalen Konflikt zwischen Budgetkürzungen und den lebensnotwendigen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen ein.

Inklusion und Barrierefreiheit sind kein Luxus.

Sie sind ein Menschenrecht.

Von Mevludin Useinoski

„Nicht länger akzeptabel“ – was wirklich gesagt wurde

Beim Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebundes erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz,
dass jährliche Steigerungsraten bei den Ausgaben für Jugendhilfe und Eingliederungshilfe
„so nicht länger akzeptabel“ seien und eine kritische Ausgabenüberprüfung notwendig sei.

Er betonte dabei, dass sowohl Bedürftige unterstützt werden müssten als auch die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Haushalte berücksichtigt werden solle.
Diese Aussage führte bei vielen Betroffenen zu großer Verunsicherung.

Worum es hier wirklich geht

Eingliederungshilfe und Jugendhilfe sichern keine Extras.
Sie sichern Würde, Schutz, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.

Was Eingliederungshilfe konkret ermöglicht

  • Assistenz im Alltag und gesellschaftliche Teilhabe
  • Schulbegleitung für den Besuch einer Regelschule
  • Unterstützung am Arbeitsplatz
  • Frühförderung und heilpädagogische Maßnahmen
  • Umbauten für selbstständiges Wohnen und Mobilität

Was Jugendhilfe konkret bedeutet

  • Hilfe zur Erziehung in Krisen
  • Schutz vor Gewalt und Vernachlässigung
  • Inobhutnahmen bei Kindeswohlgefährdung
  • Stabilisierung von Familien und Jugendlichen

Die Realität betroffener Familien

„Ich habe drei pflegebedürftige Kinder. Ohne Eingliederungshilfe wäre das alles nicht machbar.“

Diese Mutter arbeitet heute selbst als Schulbegleiterin, weil sie weiß, wie wichtig diese Unterstützung ist.

Hilfe muss dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht wird

Unterstützung darf nicht wahllos erfolgen, sondern muss zielgenau bei den Menschen ankommen,
die ohne sie nicht selbstständig leben können.

  • Kinder mit Behinderung mit erheblichem Unterstützungsbedarf
  • Jugendliche mit besonderem Förderbedarf
  • Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz angewiesen sind
  • Familien, die sonst physisch und psychisch überlastet wären

Menschen mit Behinderung leisten selbst einen wichtigen Beitrag

  • Sie arbeiten, studieren und engagieren sich gesellschaftlich
  • Sie organisieren ihren Alltag trotz großer Hürden
  • Sie unterstützen andere Betroffene in Selbsthilfegruppen

Eingliederungshilfe schafft keine Abhängigkeit.
Sie ermöglicht aktive Teilhabe.

Wie man das System verbessern kann – ohne zu kürzen

  • Weniger Bürokratie und schnellere Verfahren
  • Früh fördern statt später teuer reparieren
  • Bessere Koordination der Hilfen
  • Zielgenaue Vergabe der Mittel

Worum es bei der Petition geht

Diese Petition richtet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz und fordert:

  • Keine Kürzungen für Menschen mit echtem Bedarf
  • Anerkennung dieser Leistungen als Menschenrecht
  • Zielgenaue Unterstützung statt pauschaler Sparmaßnahmen
  • Schutz von Teilhabe und Kinderschutz


👉 Hier geht es zur Petition

Worum es im Kern geht

Inklusion ist kein Luxus.
Sie ist ein Menschenrecht.

Jetzt handeln

Unterstützen Sie die Petition und setzen Sie ein Zeichen für echte Teilhabe.


👉 Petition jetzt unterschreiben

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