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Verfasst von Mevludin Useinoski
ich möchte euch heute einfach mal erzählen, was ich in den letzten Tagen für eine tolle Erfahrung machen durfte.
Es geht um die Wahlen im Osten. Dazu konnte ich einen Beitrag für ein sehr tolles Magazin schreiben, das es auch im Internet gibt: „Die Neue Norm“.
Ich wollte euch einfach berichten, wie das für mich war und wie ich die Zusammenarbeit erlebt habe.
Ich habe über eine WhatsApp-Gruppe die Suchanfrage gelesen: Wir suchen jemanden, der uns etwas zu den Wahlen schreibt, die heute stattfinden.
Ich habe mich ganz unkompliziert dort beworben. Dazu habe ich meine Bewerbung, meinen Lebenslauf und ein paar Textproben eingereicht. Ich habe direkt offen gesagt, dass ich kein ausgebildeter Journalist bin, aber sehr viel Spaß am Schreiben habe. Als Leseprobe habe ich auch auf unsere Homepage verwiesen.
Und dann wurde ich tatsächlich genommen!
Das hat mich riesig gefreut und dann ging es für mich direkt an die Arbeit.
Wie gewohnt habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, gründlich recherchiert, viele Informationen gelesen und meine Quellen zusammengestellt.
Da ich Schreibschwierigkeiten habe, nutze ich dabei meine Hilfsmittel und meine Assistenz. Ich diktiere meine Texte und lasse anschließend Tippfehler und Unebenheiten korrigieren, damit der Text am Ende sauber und verständlich ist.
Dann bekam ich die Rückmeldung: Der Text ist super, wirkt aber stellenweise so, als sei er stark mit KI überarbeitet worden.
Das habe ich erklärt und offengelegt, wie ich normalerweise arbeite und welche Unterstützung ich nutze.
Daraufhin wurde ich gebeten, den Text noch einmal neu zu formulieren.
Genau das habe ich gemacht. Ich habe meinen kompletten Text noch einmal frei diktiert – genau so, wie ich es selbst erzählen würde. Man hat mir zugesichert, dass Tippfehler überhaupt kein Problem sind und diese nachträglich korrigiert werden. Das fand ich klasse, weil ich dadurch ganz unbeschwert so diktieren konnte, wie ich es gewohnt bin.
Auch das ganze Hin und Her sowie die Abstimmung zwischendurch waren überhaupt kein Problem. Ich hatte über WhatsApp eine persönliche Ansprechpartnerin, die sich immer wieder Zeit für mich genommen hat. Sie hat mir Verbesserungsvorschläge ganz toll erklärt, meine Fragen sofort beantwortet und alles super weitergegeben. Was gefordert war, hat sie mir stets verständlich vermittelt. Das war eine wirklich großartige Zusammenarbeit, die mir extrem viel Spaß gemacht hat.
Am Ende habe ich zwei Fassungen erstellt: Eine Version war komplett frei diktiert, inklusive aller recherchierten Quellen und Informationen. In die zweite, finale Fassung habe ich aus meinem ursprünglichen Text noch weitere Details eingefügt. Mir war wichtig, dass meine eigenen Gedanken, meine Recherche und meine persönliche Note komplett erhalten bleiben.
Der Beitrag durfte auch so ausführlich werden, wie ich gerne schreibe. Am Ende waren es rund 1.500 Wörter.
Ich habe bei diesem Projekt unglaublich viel gelernt – besonders, was die richtige Strukturierung von Beiträgen angeht. Es ist doch etwas anderes, für ein überregionales Magazin zu schreiben als für die eigene Homepage. Man überlegt noch genauer, wie man das Thema aufbaut, welche Informationen entscheidend sind und wie man die Leser von Anfang bis Ende mitnimmt.
Diese Erfahrung hat mich fachlich wie persönlich sehr weitergebracht. Es war ein rundum tolles Miteinander und ich hoffe sehr, dass daraus in Zukunft noch mehr wird und ich weitere Beiträge verfassen kann.
Hier ist der Link zu meinem Artikel, damit ihr selbst reinschauen könnt.
Der Artikel trägt den Titel: „Was bedeuten die Landtagswahlen im Osten für behinderte Menschen?“
Hier könnt ihr den kompletten Beitrag bei „Die Neue Norm“ lesen: https://dieneuenorm.de/politik/landtagswahlen-im-osten/
Es war mir wichtig, diese Erfahrung mit euch zu teilen. Sie hat mir gezeigt, dass ich mit meiner Art zu schreiben und meinen Themen viel erreichen kann. Vielleicht war das ja erst der Anfang von vielen weiteren Beiträgen.
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