Gegen jede Regel

Der Sportfilm, der 2000 ins Kino kam, behandelt ein sehr spannendes Sportdrama, was im Jahre 1970 spielt, wo zwei Schulen zusammengelegt werden sollen, nämlich eine Schule mit weißen und eine mit schwarzen Schülern.
Es werden zwei Schulen gezeigt, die zusammengelegt werden sollen. Ein Trainer soll Cheftrainer werden, nämlich der schwarze Trainer, der zu den anderen Trainern klar sagt, er möchte keinen vor die Tür werfen. Es gibt durchaus Zweifel, ob das gutgeht, aber tatsächlich wachsen die Kinder spätestens durch das Trainingslager zu einem tollen Team zusammen. Doch während der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sich mehr und mehr festigt, kommt von außen kommt Kritik an der „Rassenvermischung“ …
Es geht um Zusammenhalt und das gemeinsame Leben von weißen und schwarzen Menschen, aber auch darum, wie die Schwarzen damals viel Hass erfahren haben. Gerade auch im Hinblick auf die derzeitigen Entwicklungen in den USA sollten wir uns diesen Film auf jeden Fall mal anschauen, um nicht zu vergessen, was Millionen von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens o. Ä. an Demütigung und Ausgrenzung erfahren müssen.

News

Der News Verteiler vom Cap4Free Netzwerk. In diesem Verteiler erfahrt ihr natürlich was es alles neues gibt im Cap4Free Netzwerk – oder woanders. Wo es die neuesten Rabatte für iTunes Karten oder PlayStore Karten gibt. Natürlich könnt ihr euch in diesen Verteiler auch über neue Seminar-Angebote informieren. Wenn ihr irgendwo im Fernsehen oder Internet etwas interessantes entdeckt habt, könnt ihr das hier natürlich auch schnell mal als Nachricht hineinstellen. Wart ihr wieder mal auf Einkaufstour und habt eine neue Errungenschaft zu verkünden, die andere auch interessieren könnte, stellt es in unseren News Verteiler. Rabatte und Informationen zu Aktionen passen auch gut in diese Chat-Gruppe. Weiterlesen „News“

Was ist ein Freund und was darf er alles

Hallo,
in diesem Artikel möchte ich Euch mal eine eigene Sache zum Thema Freundschaft erzählen.
Jeder möchte gerne viele Freunde oder Freundinnen haben, mit denen man sich unterhalten, etwas unternehmen und auch mal Probleme diskutieren kann. Was macht man, wenn man in seinem Umfeld nicht so viele Freunde hat und eigentlich nur die Leute von Seminaren und virtuell kennt? Naja, man versucht halt herauszufinden, wie die Leute so draufsind und ob man sich selbst mit der anderen Person wohlfühlt. Gerade in Social Media muss man ja immer nochmal deutlich vorsichtiger sein, weil man die Leute eben nur aus der Ferne kennt. Aber auch dadurch können tolle Freundschaften entstehen – oder eben auch nicht …
Ein Geschwisterpaar, Schwester und Bruder, und eine Freundin des Bruders haben in einem System zusammengearbeitet. Die Freundin hat ziemlich viele Texte und so weiteres korrigiert. Dafür konnte sie nicht gut mit Homepages umgehen, wobei ihr aber dann ihr Freund, der Bruder des Geschwisterpaars, geholfen hat. Es hat super harmoniert bis zu einem Streit.
Dadurch ist man auseinandergegangen und die Freundin hatte versucht, die Schwester gegen den Bruder auszuspielen, was meines Erachtens eine große Schweinerei ist und sich auch nicht gehört. Besonders dann nicht, wenn diese drei Personen in einem Netzwerk zusammengearbeitet haben und die Freundin auch dort versucht hat, die Schwester gegen den Bruder auszuspielen, sie behauptete, dass die Schwester doch eigentlich nur für den Bruder im Netzwerk ist und so weiter, obwohl der Schwester die Arbeit viel Spaß gemacht hat – bis diese Freundin angefangen hat, die Geschwister gegeneinander auszuspielen, bis es so weit kam, dass diese Freundin im Streit mit dem Bruder verlangt hat: „Nimm deine Schwester raus dem Netzwerk oder ich gehe!“ und jetzt dürft Ihr selber raten, für was sich der Freund entschieden hat. Nicht für die Freundin, sondern für die Familie und der Schwester, weil die Familie ist das Wichtigste, was jemand hat, besonders wenn man mit der Familie sehr sehr gut klarkommt und wenige Freunde hat. Die Freundin ist dann rausgegangen, aber das war den beiden dann egal und dann ist es auch kein Wunder, dass man sich gegen diese Freundin ausgesprochen hat.
Natürlich kennt man die Geschichte aus ihrer inneren Sicht und was alles dahintersteckt nicht. Aber jedenfalls hat versucht, ein ganzes System mit anderen auseinanderzubrechen und eine Familie zu spalten, obwohl der Bruder ja ein Freund von ihr war und ihr wirklich viel geholfen hat.
Freunde sind das Wichtigste im Leben. Sie sehen einen nochmal anders als die Familie. Man möchte auch nicht mit der Familie über alles sprechen. Vielleicht kommt man mit der Familie auch gar nicht klar, schließlich kann man sich die nicht aussuchen. Versucht mit Euren Freunden gut umzugehen. Richtige Freunde sind für jemanden da, egal, ob es gute Zeiten oder schlechte Zeiten sind. Das macht eine richtige Freundschaft aus. Und wenn es Streit gibt, sprecht darüber, reflektiert gemeinsam, hört Euch die Meinung Eures Gegenübers an und sucht nach gemeinsamen Lösungen. Euch gegenseitig zu ärgern oder sogar noch zu Lasten Eures Umfelds Eure Streitigkeiten auszutragen, ist nicht schön und führt meistens nicht zu einem guten Ausgang.

Eine Plattform im Netz für sich oder andere aufbauen

Wer meint, mit einem Podcast oder einem Blog sehr reich zu werden, den muss ich leider enttäuschen. Es gibt zwar viele Möglichkeiten, aus Projekten auch Geld zu bekommen, das ist aber nur möglich, wenn man es vernünftig aufbaut – und darum soll es in diesen Artikel gehen. Ich möchte Euch ein bisschen erklären, wie Ihr Euren Blog, Internetauftritt und YouTube-Kanal aufbaut und das nicht so, dass er nach zwei Wochen wieder kaputt ist, sondern so, dass er noch lange danach attraktiv ist.

Zunächst muss man mal wissen, was man machen möchte: Möchtet Ihr Youtuber oder Podcaster werden, mit Eurem Blog und Texten durchstarten oder einfach nur ein Forum erstellen? Das sind Eure Entscheidungen, die Ihr zum Anfang treffen müsst.
Und dann könnt Ihr überlegen, was ihr Euch für Euren Audio-Podcast für Hardware anschafft und so weiter.

Wenn Ihr einen Blog aufbauen wollt, braucht Ihr natürlich eine entsprechende Homepage. Es gibt Anbieter wie „Myblog“, wo man sich kostenlos eine Blogseite erstellen kann, aber natürlich kann man auch eine eigene Website aufbauen (gerne verweise ich an dieser Stelle auf meine Anleitung zu WordPress).

Für einen Podcast braucht Ihr ein gutes Aufnahmegerät. Das gibt’s schon ab 100 €. Wenn man nicht so viele Funktionen oder so viel Technik drin haben will, gibt es auch günstigere Geräte.
Aber Ihr solltet schon so zwischen 50 und 100 Euro (oder mehr) für ein gutes Aufnahmegerät investieren. Ja, und dann braucht ihr ja noch ein Schneideprogramm. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dazu, sehr teure Software oder auch günstige oder die kostenlose Software „Audacity“, die auch schon ziemlich viele Funktionen bietet. Für blinde Apple-Nutzer bietet sich das durchaus teure, aber weitgehend barrierefreie „Logic“ für den Mac an. Ansonsten geht Audacity blind auch einigermaßen gut, aber mit NVDA etwas besser als mit Jaws.

Wollt Ihr Youtuber werden, dann gibt es richtig viele Möglichkeiten. Ihr braucht natürlich eine Kamera, dazu reicht schon Eure webcam am Notebook oder PC oder an Euren Smartphones, dann braucht Ihr noch Lampen und je nach Kamera ein Statif. Das Wichtigste ist schließlich, dass man Euch gut sieht, und dann müsst Ihr Euch natürlich noch überlegen, welche Themen Ihr behandeln wollt und wie Ihr diese umsetzt.

Es gibt auch Plattformen im Netz, die zusätzlich zu Eurer Hardware Euch unterstützen können, nämlich sowas wie podcaster.de, da müsst Ihr alles nur hochladen und dann wird drübergeguckt.
Alternativ könnt Ihr euren Kanal natürlich auch selber gestalten. Das heißt, Ihr müsst Eure Videos selber schneiden und so weiter und könnt sie dann über euren Blog o. Ä. hochladen. Aber egal wie Ihr es macht, Ihr müsst in jedem Fall zu Beginn etwas Geld investieren.

Nun möchte ich noch zu einer Geschichte kommen, die viele Youtuber betrifft. Ihr könnt nämlich da auch Werbeeinnahmen bekommen, wenn Ihr das in Euren YouTube-Videos erlaubt. Ihr könnt aber auch Links zu Amazon schalten o. Ä.

Und wer weitere Infos über YouTube und Plattformen im Netz bekommen möchte, dem empfehle ich das entsprechende Video vom „Held der Steine“, der das alles nochmal ausführlich aufgeschlüsselt hat.

Treppenlifte und Rollstuhllifte für ein barrierereduziertes Wohnumfeld

Wenn die Treppenstufen in den eigenen vier Wänden nicht mehr aus eigener Kraft bewältigt werden können, stellt sich die Frage welche Möglichkeiten es gibt, das nächstgelegene Stockwerk zu erreichen.

Für Rollstuhlfahrer eignen sich besonders gut die sogenannten Plattformlifte zur Überwindung der Treppenstufen, da der Lift mit dem Rollstuhl befahren und somit zwischen den Etagen mitgenommen werden kann.

Plattformlifte sind immer Maßanfertigungen. Sie benötigen aufgrund Ihrer Rollstuhl-Plattform etwas mehr Platz im Treppenhaus als Sitz-Treppenlifte.

Ob ein Plattformlift installiert werden kann hängt von den baulichen Gegebenheiten der Treppe und des Treppenhauses ab. Fachberater sehen sich dazu vorab den gewünschten Einbauort mit Ihnen zusammen an und beraten zu den Kosten und Möglichkeiten.

Auf der Seite https://treppenlift-empfehlung.de/ finden Sie weitere Infos zu Plattformliften und können kostenlos, unverbindliche Angebote von Fachfirmen anfordern. Hier können Sie sich auch über Kosten, Möglichkeiten von Bezuschussungen und über die verschiedenen Lift-Varianten genau informieren.

Es lohnt sich auf jeden Fall mehrere Angebote zu vergleichen und anschließend in Ruhe abzuwägen, welches das Beste ist.
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Newsletter 16/2020

Logo des BSVN – Blinden und Sehbehindertenverband Nordrhein
Im heutigen Newsletter möchten wir Ihnen eine Umfrage zum europäischen Forschungsprojekt PAsCAL zu autonomen und vernetzen Fahrzeugen vorstellen. In einem weiteren Beitrag geht es um die Befürchtung einer möglichen Unterversorgung chronisch oder akut erkrankter Personen in Folge der Corona-Pandemie. Weiterhin stellen wir Ihnen einen Beitrag des ZDFs vor, indem es um Corona und die Probleme sehbehinderter und blinder Menschen geht.
Einladung zu einer Umfrage
Heute möchten wir Ihnen eine Umfrage zum europäischen Forschungsprojekt PAsCAL zu autonomen und vernetzen Fahrzeugen vorstellen. Wichtig ist eine Umfrage, um die Erwartungen von sehbehinderten und blinden Menschen an vernetzten und automatisierten Fahrzeugen (Connected Autonomous Vehicle, kurz CAV) zu erfahren.
Derzeit werden wichtige Forschungsarbeiten durchgeführt und mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage können Sie dazu beitragen, dass die Perspektive blinder und sehbehinderter Menschen in die CAV-Designprozesse einfließen.
Die Umfrage können Sie mit dem nachfolgenden Link aufrufen. Bis zum 8. Mai 2020 ist eine Teilnahme möglich.
www.soscisurvey.de/cav/?q=EBU_GER
Unterversorgung von chronisch und akut erkrankten Menschen könnte drohen
Versorgung umgestellt werden. Hintergrund ist, das infektiologischer Maßnahmen ergriffen werden mussten. Hierdurch könnte es in Deutschland zu einer gefährlichen Unterversorgung von chronisch und akut erkrankten Personen kommen.
Nicht selten Aufgrund der Corona-Pandemie musste in Deutschland kurzfristig die medizinische werden in diesen Tagen vereinbarte Termine nicht nur durch Patienten, sondern auch durch Arztpraxen und der gleichen verschoben. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt davor, dass Notfallsituationen zu spät diagnostiziert werden könnten und hierdurch Menschen unnötig gefährdet werden könnten.
Den ausführlichen Pressebericht der Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) finden Sie hier:
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/diabetesversorgung-durch-corona-pandemie-gefaehrdet-ddg-warnt-vor-drohender-unterversorgung-von-chro.html
ZDF-Bericht zu Social Distancing von blinden und sehbehinderten Menschen derzeit
Im ZDF gab es einen interessanten Bericht darüber, wie blinde und sehbehinderte Menschen mit dem Thema Corona und Social Distancing umgehen.
Blinden und sehbehinderte Menschen können nicht immer Abstand halten, müssen sehr viel anfassen und sind evtl. auch auf Hilfe von anderen Menschen angewiesen. Der Bericht im ZDF zeigt sehr gut die aktuellen Probleme von betroffenen Menschen auf und könnte helfen, die Bevölkerung sensibler für diese Probleme zu machen.
Den ausführlichen Bericht inkl. Videobeitrag (Verfügbar bis 20.04.2021) finden Sie hier:
https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/blinde-und-corona-100.html
Bleiben Sie gesund und munter.
Als Webseite anzeigen
Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein e.V.
Helen-Keller-Str. 5, 40670 Meerbusch
Telefon: 02159 – 96 55 0
E-Mail: info@bsv-nordrhein.de
Vertreten durch:
1. Vorsitzende: Diana Droßel
2. Vorsitzende: Petra Winke
Eintragung im Vereinsregister
Registergericht: Amtsgericht Neuss
Registernummer: 1994

www.bsv-nordrhein.de info@bsv-nordrhein.de
Copyright © 2020: BSVN – Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein e.V.
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[PRO RETINA News] Coronavirus: Keine Infektionsgefahr durch Tränenflüssigkeit

Liebe PRO RETINA Interessenten,

Coronavirus: Offensichtlich keine Übertragung über Tränenflüssigkeit –
außer bei Bindehautentzündung

Laut der Stiftung Auge der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) sind
mittlerweile mehr als 2,5 Millionen Menschen nach Zahlen der Johns Hopkins
Universität, Baltimore/USA, weltweit positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2
getestet. Da es sich dabei um ein neuartiges Virus handelt, sind
wissenschaftliche Erkenntnisse zu Übertragungswegen bislang rar.

Von der Tränenflüssigkeit, so die Stiftung Auge, geht laut einer aktuellen
Studie aus Singapur [1] eine nur geringe Ansteckungsgefahr aus. Die Stiftung
Auge informiert darüber, wie sich das Virus nach derzeitigem Kenntnisstand
verbreitet, wie sich im Alltag eine Infektion über die Augenschleimhäute
vermeiden lässt und was bei anstehenden Behandlungen beim Augenarzt zu
beachten ist.

Um die von der Tränenflüssigkeit ausgehende Infektionsgefahr zu
untersuchen, nahmen nach Angaben der Stiftung Auge die Wissenschaftler aus
Singapur bei 17 Patienten, die wegen der durch das Coronavirus ausgelösten
Lungenkrankheit Covid-19 in stationärer Behandlung waren, über drei Wochen
Tränenproben aus beiden Augen. In keinem Fall, so die Stiftung Auge, konnten
sie das Coronavirus nachweisen. “Dieses Ergebnis legt die Vermutung nahe,
dass sich der Covid-19-Erreger nicht von den Atemwegen auf die Tränenwege
ausbreitet”, sagt Professor Frank G. Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge.

Vorsicht bei Bindehautentzündung

Anders verhält es sich laut Stiftung Auge möglicherweise, wenn eine
infizierte Person zugleich an einer Bindehautentzündung leidet. In diesem
Fall fand sich nach Angaben der Stiftung Auge das Virus laut einer
chinesischen Studie [2] mit 30 Teilnehmern auch in der Tränenflüssigkeit.
Nach aktuellem Kenntnisstand, so heißt es im New England Journal of Medicine
[3], zeigen weniger als ein Prozent der Patienten mit Covid-19 Anzeichen
einer Bindehautentzündung. “Die Forschung zu den Zusammenhängen zwischen
einer Corona-Infektion und Symptomen an den Augen steht noch ganz am Anfang.
Die bisherigen Erkenntnisse sind daher aufgrund der geringen Teilnehmerzahl
mit Vorsicht zu betrachten”, sagt der Direktor der
Universitäts-Augenklinik Bonn.

Symptome einer Bindehautentzündung

Typische Symptome einer durch Viren ausgelösten Bindehautentzündung sind
ein Fremdkörpergefühl in den Augen, Jucken, Brennen oder Rötung. “Wer
aktuell mit diesen Beschwerden zu kämpfen hat, sollte aber nicht gleich eine
Corona-Infektion befürchten, vor allem wenn andere typische Symptome wie
Husten, Fieber oder Abgeschlagenheit fehlen,” sagt Professor Christian
Ohrloff, Mediensprecher der Stiftung Auge. Gerade im Frühjahr seien diese
Beschwerden eher auf eine Pollenallergie zurückzuführen, so der ehemalige
Direktor der Universitäts-Augenklinik Frankfurt. Aufgrund des milden Winters
bereiten viele Pollenarten Allergikern bereits seit Februar Probleme.

Auge als Einfallstor für Krankeitserreger

Holz weist darauf hin, dass die Augen allgemein ein potenzielles Einfallstor
für Krankheitserreger darstellen. “Wenn wir Viren auf der Handoberfläche
tragen und uns dann ins Gesicht fassen, können die Erreger über die
Bindehaut eindringen”, warnt der Augenarzt. Daher sei es wichtig, die
Hände oft und gründlich zu waschen und sich möglichst wenig ins Gesicht zu
fassen. Um außerdem die Gefahr einer Tröpfcheninfektionen zu verringern,
sei es sinnvoll, Abstand zu anderen Menschen zu halten. Schutzbrillen seien
dagegen nur bei unvermeidbarem Nahkontakt im medizinischen Bereich nötig, so
Holz.

Nutzen-Risiko-Abwägung für augenärztliche Behandlungen

Für augenärztliche Behandlungen gilt, nicht notwendige Behandlungen zu
vermeiden. “Eine Katarakt-Operation etwa lässt sich ohne zusätzliches
Gesundheitsrisiko verschieben, wohingegen Injektionen zur Behandlung der
feuchten altersabhängigen Makuladegeneration fortgesetzt werden sollten”,
rät Holz. Allgemein sei es wichtig, in Rücksprache mit dem Augenarzt das
Infektionsrisiko mit dem Nutzen der Behandlung abzuwägen.

Quellen: Pressemitteilung Stifung Auge der DOG [4]; Ophthalmologische
Nachrichten online [5]

Links aus diesem Beitrag:
[1] https://www.aaojournal.org/article/S0161-6420(20)30311-0/pdf
[2] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jmv.25725
[3] https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2002032
[4]
https://www.stiftung-auge.de/wp-content/uploads/2020/04/PM_Corona_Stiftung_Auge_F.pdf
[5]
https://biermann-medizin.de/coronavirus-offensichtlich-keine-uebertragung-ueber-traenenfluessigkeit-ausser-bei-bindehautentzuendung/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_term=https%3A%2F%2Fbiermann-medizin.de%2Fcoronavirus-offensichtlich-keine-uebertragung-ueber-traenenfluessigkeit-ausser-bei-bindehautentzuendung%2F&utm_content&utm_campaign=Ophthalmologische+Nachrichten+Dienstag%2C+14.+April+2020

Mit freundlichen Grüßen,
Karin Langhammer
Redaktion PRO RETINA News

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Die Redaktion erreichen Sie unter: newsletterredaktion@pro-retina.de

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Zwischen dem Kampf ums Leben und einem großen Geschenk: Interview mit Franziska Liebhardt,

Paralympics-Siegerin im Kugelstoßen 2016 in Rio de Janeiro und Empfängerin einer neuen Spenderlunge 

Bei den Spielen in Rio 2016 feierte Franziska Liebhardt die Goldmedaille im Kugelstoßen, gewann zudem Silber im Weitsprung – mit Spenderlunge und Spenderniere. Neben einer halbseitigen Lähmung hat die 38-Jährige aufgrund einer Autoimmunerkrankung 2009 eine Lungentransplantation hinter sich gebracht, 2012 folgte eine neue Niere, 2016 dann der Triumph in Rio. Auf den Tag genau drei Jahre nach dem Paralympics-Gold gab es jedoch wieder eine Hiobsbotschaft: Liebhardt brauchte erneut eine neue Lunge. Wieder begann das quälende Warten auf ein Spenderorgan. Nach sieben ungewissen Monaten erhielt sie die erlösende Nachricht – und wurde erfolgreich operiert.
 

Kurz vor Ostern ging es ganz schnell. Wenige Tage vor deiner Lungentransplantation hattest du noch geäußert, dass du dir abgewöhnt hast, jeden Tag, jede Stunde auf einen Anruf zu warten. Dann klingelte plötzlich das Telefon. Du hast sieben Monate darauf gewartet. 

Ich wurde am 13. September 2019 wieder auf die Warteliste zur Transplantation gesetzt. Der 13. September ist für mich eigentlich ein sehr gutes Datum, 2016 bin ich an diesem Tag in Rio Paralympics-Siegerin geworden. Diesmal bedeutete es für mich den Beginn einer sehr schwierigen Zeit. Sieben Monate habe ich auf den Anruf gewartet. Das heißt sieben Monate jeden Tag und jede Nacht nicht zu wissen, ob das Telefon klingelt – und innerhalb von wenigen Stunden eine riesige Operation organisiert wird. Der Anruf kam in meinem Fall abends gegen 22.30 Uhr. Ich hatte einen Arzt am Telefon, der mir sagte, es gäbe möglicherweise ein passendes Organ. „Auf dem Papier“ sehe alles gut aus. Innerhalb von 30 Minuten kam der Krankenwagen und hat mich ins Transplantationszentrum nach Hannover gebracht, wo wir gegen 4 Uhr morgens angekommen sind. Man wird dann für die OP vorbereitet, rasiert und desinfiziert – obwohl zu dem Zeitpunkt noch gar nicht feststand, ob das Organ tatsächlich passt. Die Chirurgen aus dem Transplantationszentrum Hannover setzen sich in ein Flugzeug, fliegen zum Spender hin, sehen sich in meinem Fall die Lunge des Spenders von innen und außen an und entscheiden, ob diese Lunge verwendet werden kann. Die Chirurgen entnehmen das Organ dann auch direkt und fliegen damit zurück nach Hannover. Ich habe quasi auf dem Rückflug der Ärzte die Nachricht erhalten, dass das Organ akzeptiert ist und ich operiert werde. Ob die Lunge auch wirklich funktioniert, weiß man erst danach. 

Was waren deine ersten Gedanken und wie hast du in diesen Momenten gefühlt? 

Es war ein Mischmasch aus Aufregung, Ängsten und Vorfreude. Als ich um 22.30 Uhr eine Nummer mit hannoverscher Vorwahl auf dem Display gesehen habe, war mir aber natürlich klar, dass das nur einen Grund haben kann. Ich habe die engsten Verwandten angerufen, ihnen von der frohen Mitteilung berichtet – und dann fährt man einfach los. Die Organisation der ersten Tage nach der Transplantation, in denen man noch zu nichts selbst in der Lage sein wird, hatte ich lange vorher erledigt. Wer ruft wen an, wer sagt welche Termine ab, wer kümmert sich um Alltagstermine, die ja nicht vorher abgesagt werden können, weil eben niemand weiß, wie lange man wartet. Eine Woche, drei Monate oder zwei Jahre. 

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um für eine Organtransplantation in Frage zu
kommen?

Dazu gehört eine lange Liste an Voruntersuchungen und Tests, die einen als geeigneten Organempfänger deklarieren. Man wird quasi einmal auf links gedreht. Neben den rein körperlichen Faktoren und Vorerkrankungen spielen auch psychologische Dinge eine Rolle, bspw. wie gut sich ein Patient an Empfehlungen halten kann und will, wie ist die Unterstützung im sozialen Umfeld und die Möglichkeit, die Vorgänge zu verstehen und mitzutragen. Man muss den Ärzten beweisen, dass man bereit ist, diesen schwierigen Weg zu gehen, sich an die vorgegebenen Regeln zu halten, Kontrolltermine wahrzunehmen, Medikamente zuverlässig einzunehmen, sich an ärztliche Vorgaben zu halten. Man muss bereit sein, um sein Leben zu kämpfen und die Verantwortung für ein Spenderorgan zu übernehmen – es ist das größte Geschenk, welches einem ein anderer Mensch machen kann. Dazu müssen die Überlebenschancen mit einem neuen Organ auch mit Blick auf weitere Begleiterkrankungen auf längere Zeit gegeben sein. Hierzulande können wir es uns leider nicht leisten, jedem Menschen ein Organ zum Überleben zu geben, der es bräuchte. Eigentlich ein Skandal, aber leider Realität in Deutschland. Übrigens sind wir in Europa eines der Schlusslichter. 

Wie sieht dein Alltag nach der Transplantation aus? Wie können wir uns den Weg zurück und die ersten Schritte vorstellen? 

Der Alltag organtransplantierter Menschen ist mit einer hohen Anforderung an die eigene Disziplin verbunden. Medikamente müssen nach strenger Kontrolle zu genauen Uhrzeiten eingenommen werden, man muss lernen, sehr gut in seinen Körper hineinzuhorchen und auf alle Veränderungen schnell und konsequent reagieren. Man muss beim Essen verzichten, weil der Körper allgemein anfällig für Infektionen ist und Keime über alle möglichen Wege in den Körper gelangen können. Man übernimmt die Verantwortung für ein großes Geschenk. Vor allem spürt man Verantwortung gegenüber der Spenderfamilie, die in einer Stunde größter Trauer bis zu fünf anderen Familien ein neues Leben schenkt. Zudem denkt man auch an die anderen Menschen auf den Wartelisten, die sterben, weil nicht rechtzeitig ein Organ zur Verfügung steht. Da fühlt man wirklich große Demut. Ein Spenderorgan zu haben, bedeutet nicht, dass man anschließend gesund ist. Aber es bedeutet ein hohes Maß an Lebensqualität, für die so mancher vielleicht auch erstmal ein Gefühl entwickeln muss. Ich habe in den vergangenen 15 Jahren mit meiner Erkrankung wahnsinnig viel Demut vor dem Leben entwickelt. Man beschwert sich nur noch selten über irgendwelche Kleinigkeiten. Denn man lernt in solchen Situationen, wie wichtig Leben ist. Nur Leben. Kein Geld, kein Haus, kein teures Auto. Morgens wachzuwerden, Luft zu bekommen, die Treppen steigen zu können – einfach Glück empfinden zu dürfen. 

Die ersten Schritte nach der großen Operation sind auch körperlich gesehen die ersten Schritte. Möglichst bald nach der Operation selbstständig, also ohne Beatmungsgerät, zu atmen. Das passiert optimalerweise in den ersten Tagen nach der OP. Sich im nächsten Schritt von Physiotherapeuten und Atemtherapeuten an die Bettkante hieven zu lassen, um den Kreislauf wieder in Gang zu kriegen. Ohne Medikamente zur Kreislaufunterstützung auszukommen. Kein fremdes Blut mehr zu brauchen. Es mit immer weniger Schmerzmittel auszuhalten. Und sich dann mit den vielen Medikamenten und Einschränkungen vertraut machen. Wieder selbstständig telefonieren und schreiben können. Wieder essen und schlucken können. Wieder alleine zur Toilette zu kommen, alleine zu duschen. Die banalsten Funktionen sind nach einer solche Operation zunächst weg. Für den Körper ist es eine Höchstleistung, sich innerhalb kürzester Zeit an ein neues, letztlich fremdes Organ zu gewöhnen und wieder in den normalen Tritt zu kommen. 

Motivieren und bekräftigen dich die Erinnerungen an deine sportlichen Erfolge, insbesondere bei den Paralympics in Rio 2016 bei deinem täglichen Kampf? 

Die Zeit rund um Rio und die Paralympics hat mich vor allem durch die erneute Wartezeit getragen. Weil der Sport einem vieles lehrt, was man auch im Kampf gegen eine schwere Erkrankung braucht. Positive Emotionen, unvergessliche Momente und Bilder, Bekanntschaften um die ganze Welt. All diese Dinge geben dir Kraft, wenn das Leben schwer wird. Und natürlich hilft es bei der Motivation auch ungemein, die eigene Kraft sozusagen schon einmal am eigenen Leib erfahren zu haben. Wenn man schon eine solche Transplantation hinter sich gebracht hat und selbst erlebt hat, dass man es wieder zurück in ein normales Leben schaffen kann, auch wenn andere einen längst abgeschrieben hatten, übersteht man Durststrecken einfach besser. Und Durststrecken gibt es und wird es auch zukünftig immer geben, wenn man schwer krank ist. Rio hat mir Erlebnisse und positive Bilder geschenkt, die mir niemals wieder jemand nehmen kann – egal, was immer kommen wird. Das ist ein großer emotionaler Schatz, den ich hüte und genieße!

Wissen die Ärzt*innen, Pfleger*innen sowie Zimmernachbarn, dass sie es mit einer Paralympics-Siegerin zu tun haben? 

Die Ärzte kennen mich bereits seit vielen Jahren und entsprechend auch meine Geschichte im Sport. Jetzt kam das ein bisschen wie eine Welle angerollt, die mich selbst überrascht hat. Ich hatte auf der Intensivstation gerade die Augen aufgeschlagen, da berichtete der Chirurg bei der Visite von Frau Liebhardt, der Kugelstoßerin. Und dann war das wie ein Lauffeuer. In der Klinik, der Medizinischen Hochschule Hannover, hängen auch in allen Fachabteilungen, die mich betreuen, Bilder von meinem Sieg in Rio, die ich mit Dankesworten versehen habe. Denn man muss ja mal ganz ehrlich sein: Ich war zwar damals diejenige, die in Rio im Ring gestanden und vor Ort Gold gewonnen hat. Doch in einer Lebenssituation wie meiner waren über Jahrzehnte hinweg so viele Menschen an diesen Erfolgen beteiligt, die aber natürlich nie im Rampenlicht auftauchen. Hätte es Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Ärzte im Vorfeld nicht gegeben, die „einfach ihren Job gemacht haben“, hätte ich in Rio auch nicht gewinnen können. Mir würden heute viele wertvolle Lebenserfahrungen fehlen. Unter anderem einem sehr engagierten Intensivmediziner aus Hannover habe ich nach dem Erfolg in Rio geschrieben, dass diese Medaille auch seine Medaille sei, sie gehöre nicht mir allein. Er schrieb zurück: „Wahnsinn, mein größter sportlicher Erfolg im Leben bisher war die Ehrenurkunde bei den Bundesjugendspielen“. 

Was wird mit der neuen Lunge wieder möglich sein und was nicht? Wirst du auch wieder sportlich aktiv sein können? 

Das ist aktuell schwer zu sagen. Spenderlungen sind anfällig für Probleme und Komplikationen. Ich hoffe, wieder in ein normales Leben zurückkehren zu können. Arbeiten zu können, Freizeitsport zu machen, frei zu sein. Ich wäre dankbar für ein „ganz normales Leben“ ohne besonderen Schnickschnack. Befreit atmen zu können, wäre schon ausreichend. Meine großen sportlichen Erfolge habe ich gehabt, dieses Kapitel ist für mich abgeschlossen. Ich genieße jetzt die Erinnerungen daran. 

Welche Pläne hast du, wenn sowohl deine Gesundheit als auch die aufgehobenen Einschränkungen durch das Corona-Virus wieder mehr Aktivitäten und Freiheiten ermöglichen? 

Ich möchte mit meinem Handbike gerne eine Deutschlandrundfahrt machen und einfach die Zeit genießen. Urlaube machen, die neu gewonnene Lebenszeit genießen. Wieder Vorträge halten oder für den Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen und den Deutschen Behindertensportverband moderieren. Ich hatte vor der erneuten Lungenerkrankung eine sehr aktive Lebensphase mit vielen Reisen und viel körperlicher Aktivität – da wieder hinzukommen, wäre der Traum. Mal sehen. Ich möchte liebgewonnenen Menschen aus dem Sport gerne verbunden bleiben, aber nicht mehr als aktive Sportlerin. Es gibt viele andere schöne Möglichkeiten. Wenn der DBS mich in Tokio in irgendeiner Form als Helferlein mitnehmen möchte, werde ich sicherlich nicht nein sagen. 

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Mehr Informationen zu den Athletinnen und Athleten des Team Deutschland Paralympics finden sie unter  www.teamdeutschland-paralympics.de

Das Bildmaterial darf ausschließlich im Kontext dieser Pressemitteilung und nur unter Angabe des  entsprechenden Bildnachweises für die redaktionelle Berichterstattung (Print und online) honorarfrei verwendet werden.
Bildnachweis Siegerehrung Rio: Foto: Ralf Kuckuck / DBS
Bildnachweis Mannschaftsbild Dubai: Foto: Binh Truong / DBS
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Alle Verwendungszwecke, die darüber hinausgehen, sind mit dem Urheberrechteinhaber im Einzelnen schriftlich abzustimmen. Eine kommerzielle Verwendung sowie eine Weitergabe an Dritte ist generell nicht gestattet.

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung!
 
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Akzeptanz unter Menschen mit Handicap

Vor kurzem hatten wir bei Cap4free mal wieder ziemliche Probleme, die wir ja eigentlich leider häufiger haben, weil sich die verschiedenen Netzwerke, in denen sich Menschen mit Behinderung – vor allem auch Blinde und Sehbehinderte – organisiert haben, leider in starker Konkurrenz und in ständigem Krieg miteinander befinden. Durch die neueste Aktion vergangene Woche bin ich sehr nachdenklich geworden.
Warum sind manche so böse und gönnen den anderen nicht mal irgendwas?
Warum wird jeder kleine Tippfehler von manchen Menschen schamlos verspottet?
Warum gibt es noch nicht mal unter uns Menschen mit Handicap immer Toleranz gegenüber Schwächeren, Hass und Vorurteile, obwohl wir doch alle eigentlich im gleichen Boot sitzen?
Ich finde es so schade, dass manche Menschen mit verschiedensten Handicaps offensichtlich nichts anderes zu tun haben, als über andere Menschen mit Behinderung zu lachen. Das klingt drastisch, für den ein oder anderen vielleicht übertrieben. Genau das ist für mich aber absolut unverständlich. Man wird doch schon oft genug von Nichtbehinderten aufgrund der Behinderung ausgegrenzt oder Ähnliches, warum kann man selbst dann anderen nicht die Offenheit und Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen? Wie kann man solche Menschen zerstören und sie aus der Gesellschaft versuchen ins Aus zu manövrieren? Ihre ganze Kraft, die sie für sich selbst und für andere Menschen noch aufbringen, nicht sehen, sondern im Extremfall das, was sie mit ihrer Kraft bewirkt haben, rücksichtslos zerstören?
Ich will nicht sagen, dass es Menschen gibt, die keine Fehler machen. Jeder macht Fehler und leider passiert es oft auch unbewusst und viel zu schnell, dass man jemanden beleidigt oder ärgert. Jeder Mensch ist eben anders. Ich will auch nicht sagen, dass alle Menschen so sind wie beschrieben. In der Mehrzahl der Gruppierungen von z. B. Blinden, beispielsweise in den Blindenvereinen, kann das auch super funktionieren. Und man muss auch nicht alles gutheißen. Aber man kann doch sagen: „Ich finde das, wie Ihr das macht, nicht so gut, weil…“, oder „In Deinem Text sind noch diese und jene Tippfehler drin, vielleicht kannst Du die noch rausmachen“ – einfach in einer direkten, aber freundlichen Weise, wertschätzend und sachlich. Man muss ja auch nicht jeden mögen, das erwartet ja auch niemand. Aber eine grundlegende Akzeptanz sollte schon da sein.
Jeder möchte was Eigenes haben und dieses so weit wie möglich nach vorne bringen, das ist ja auch verständlich, aber ich würde mir wünschen, dass man trotzdem noch versucht, sich auch netzwerkübergreifend zu vernetzen. Man muss sich nicht gerade befreunden, aber trotzdem sollte man freundlich zueinander sein und die Chancen nutzen, die das bringt. Bei entsprechender Offenheit für einen gemeinsamen Austausch kann man so viel voneinander profitieren, das bringt alle gemeinsam und jeden für sich weiter. Vielleicht ist das jetzt etwas zu viel verlangt – wie gesagt, das würde ich mir wünschen. Aber es würde ja sogar schon ausreichen, wenn man sich ignoriert. Es geht ja nur darum, dass man sich nicht gegenseitig runtermacht oder zerstört, sondern dass man sich von mir aus aus dem Weg geht, aber zumindest mal akzeptiert, dass der andere nun mal da ist. Dann sind die einen Leute halt im einen Netzwerk und die anderen Leute im anderen, soll sich doch jeder selbst aussuchen, es gibt sicher in allen seine Vor- und Nachteile und jeder Mensch ist nun mal anders. Aber diese Grundakzeptanz sollte einfach da sein und dass ist für mich wirklich unverständlich, dass selbst unter Menschen mit Behinderung dieser Neid und dieses Mobbing da sind, obwohl doch sicher jeder schon mal die Erfahrung gemacht hat, wie es ist, von nichtbehinderten Menschen blamiert o. Ä. zu werden. Wir wollen doch alle das Gleiche: Wir wollen uns austauschen, Kontakte knüpfen, für andere Menschen die Welt ein Stückchen besser machen. Wir haben verschiedene Angebote und dann soll der User entscheiden, wo er hin möchte (wir müssen immer bedenken: Wir tun das alles nicht nur für uns, sondern vor allem für die anderen). Es nützt niemanden, wenn in irgendwelchen Gruppen der Streit ausbricht oder sich ein völlig unerfahrener Blogautor endlich traut, seinen ersten Artikel zu veröffentlichen und dafür Spott und Hohn als Anerkennung bekommt. Das ist höchstens ein guter Weg, um das Vertrauen eines Menschen in sich selbst zu missbrauchen.
Ich denke, niemand möchte, dass man mit ihnen so umgeht, aber manche nutzen das leider aus, um einen anderen Menschen schlechtzumachen und alles, was sie vielleicht gemacht oder aufgebaut haben, ins Negative zu ziehen oder zu zerstören. Ich kann in keinen Menschen hineinschauen und ja, man hört und liest es oft und viele interessiert das überhaupt nicht, aber ich möchte Euch ans Herz legen: Versucht, die Menschen um Euch herum auch etwas zu verstehen, warum sie etwas tun, mit den Menschen das Gespräch zu suchen, wenn es Streit gibt, sie darauf hinzuweisen, wenn Ihr etwas anders seht, ihnen Eure Hilfe anzubieten, und das in so einer Art zu sagen, dass es passt und dass sich die anderen nicht angegriffen oder verletzt fühlen. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen, aber wenn jeder Mensch etwas achtsamer mit anderen agiert, dann würde es auch nicht so viel Hass und Neid in der Welt der Handicaps geben. Vergesst nicht: Wir sind alle Menschen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Jeder hat schon negative Erfahrungen gemacht, Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung, sei es aufgrund von Blindheit, Hörschädigung oder etwas anderes, erlebt. Aber jeder hat auch seine Stärken, jeder ist wertvoll, und jeder soll so akzeptiert werden, wie er ist.

Star Wars: The Han Solo Story

In dieser packenden Story von Han Solo, der ja in Star Wars 4 in der Sage auftritt, gibt es eine Vorgeschichte, die im Sommer 2018 von Star Wars veröffentlicht wurde. man hat ja gedacht, dass dieser Film geflopt wäre und darum ja keine weiteren Stories von Star Wars mehr gemacht worden sind. Es gibt mit den neuen Teilen und D2 Stories und den vielen Serien ja genug Stoff und weiteres dazu. Ich habe mir jetzt den Film trotzdem angesehen, nach sehr langer Zeit, und war eigentlich begeistert, er hat wirklich gute Elemente von Star Wars Drin,. Er passt zu Han Solo und Ihr seht da, wie Han mit den Millennium Falken gewinnt. Wir sehen, wie er diesen Flug schafft. Wir sehen in diesem Film auch die Freundschaft zwischen ihm und Chewbacca reifen. Wir sehen aber auch in diesen Filmen, dass er ein Schmuggler wird, und noch vieles mehr.
Auf dem Planeten Corellia leben die meisten in Armut und Hoffnungslosigkeit. Einer dieser dort lebenden Menschen ist der Junge Han, der davon träumt, mit seiner Freundin Qi’ra zu fliehen und die Galaxis zu bereisen. Auf Befehl der Führung des Galaktischen Imperiums, das die Macht über den Planeten hat, soll er einen Treibstoff für Hyperraumantriebe besorgen, der auf dem Schwarzmarkt teuer gehandelt wird. Er kann allerdings lediglich eine kleine Menge ergattern, mit der er sich die Flucht von dem Planeten erkaufen möchte. Gemeinsam kämpft er sich mit Qi’ra durch die Hürden des Galaktischen Imperiums zum Raumhafen, wo Qi’ra von den Kontrolleuren des Imperiums abgefangen wird, während Han den Planeten unter der Auflage, dass er sich für die imperiale Pilotenakademie verpflichtet, den Planeten verlassen kann.
Drei Jahre später ist er durch Ungehorsam von der Akademie geflogen und gehört zur imperialischen Armee. Auf dem Planeten Mimban trifft Han auf eine kleine Truppe, die sich unter der imperiale Armee gemischt hat mit dem Ziel, Ausrüstung und ein Schiff für einen geplanten Raubzug zu stehlen. Anführerschurke Tobias Hacket akzeptiert jedoch Hans Hilfsangebot nicht und sorgt dafür, dass er gefangen genommen und in eine Grube geworfen wird, in der eine Bestie, Chewbacca, ihn töten soll. Anders als es sich alle vorstellen, freunden sich die beiden – nach einen kurzen Kampf – allerdings an, fliehen gemeinsam aus der Grube. Als Becket dies bemerkt, überzeugt ihn seine Crew davon, Han und Chewbacca in ihr Team aufzunehmen. Gemeinsam entkommen sie der Schlacht und machen sich daran, den geplanten Raubzug umzusetzen – allerdings nicht ohne Hindernisse und mit einer Überraschung für Han …