Basisseminar a der Pro Retina

Heute möchte ich vom Basisseminar der Pro Retina erzählen, an dem ich teilgenommen habe. In diesem Seminar hat sich die Pro Retina vorgestellt und man konnte sehr vieles über die verschiedenen Arbeitskreisen des Vereins erfahren. Schön coronakonform fand dieses Meeting über die Plattform Zoom statt, die für Blinde sehr gut nutzbar ist.

Am ersten Tag ging es um 15.00 Uhr los und endete um 20.00 Uhr. Zwischendrin gab es eine kleine und eine etwas größere Pause.
Als erstes war über eine halbe Stunde Puffer eingeplant, damit alle über den Einladungscode von in den virtuellen Seminarraum eintreten konnten.
Als nächstes wurde der Ablauf des Tages erläutert und wir machten eine große Vorstellungsrunde, was bei 41 Teilnehmenden natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch genommen hat. In einem Vortrag hat der Geschäftsführer den Verein vorgestellt und alles, was er so macht, kurz angerissen. Besonders hervorgehoben hat er die Entwicklung von einem sehr kleinen Verein bei der Gründung 1977 bis zu einem der bedeutendsten Zusammenschlüsse blinder und sehbehinderter Menschen heute.
Als nächstes wurden die Aufgaben der regionalen Ortsgruppen vorgestellt und erklärt, was es für Möglichkeiten gibt, um eine eigene Ortsgruppe zu gründen (da gibt es natürlich viel, was man zu beachten hat, aber man ist da nicht alleine, sondern wird vom Verein auch unterstützt).
Zum Schluss wurden die Arbeitsgruppen vorgestellt, darunter die Beratergruppen und die neue Jugendgruppe.
Nach 20.00 Uhr hatte man noch die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen noch auszutauschen und bei Bedarf Fragen zu stellen (was richtig gut war).

Der zweite Tag fing um 09.00 Uhr an und war natürlich auch wieder online, weil es gibt ja nix, wo man hinfahren kann. Trotzdem war es ein schöner zweiter Tag.
Es waren alle pünktlich da und als erstes hat sich der Arbeitskreis Gesundheit vorgestellt und aufgezeigt, was alles für die Gesundheit der Mitglieder getan wird.
Gleich darauf kam der Arbeitskreis Hilfsmittel, der für allerlei Alltagshilfsmittel und elektronische Hilfsmittel zuständig ist und auch ein paar Sachen präsentiert hat.
Als nächstes war der Arbeitskreis Soziales dran, der besonders viel zu erzählen hatte. In diesem Bereich geht es viel um soziale Dinge wie beispielsweise ums Bundesteilhabegesetz. Natürlich kann man auch in diesem Facharbeitskreis mitmachen und das in sehr umfangreichen Ausmaß.
Der Arbeitskreis Barrierefreiheit kümmert sich um Ampeln ohne Blindensignal, um Blindenleitstreifen, um blindenspezifische Anforderungen für Gebäude und eben um alles, was blinden Menschen ein selbstständiges und problemloses Bewältigen ihres täglichen Lebens ermöglicht.
Der jüngste Arbeitskreis ist der Arbeitskreis Vernetzung und Medien. Er kümmert sich um den Podcast, um die YouTube-Präsenz und so weiter.
Die Mitglieder der Arbeitskreise und Leute, die sich für ein Engagement bei der Pro Retina interessieren, müssen aber natürlich auch geschult werden. Außerdem sollte das Seminar ja auch potenziell interessierten Personen als Überblick über die Pro Retina dienen. Es passte also gut, die Ehrenamtsbörse, die Ansprechpartner für alle Bereiche des freiwilligen und unentgeltlichen Engagements ist, und die Ausbildungsstelle, die ihr Ausbildungskonzept und den Ablauf der Ausbildung zum Pro Retina-Berater erläutert hat, ganz zum Schluss vorzustellen

Es war eine wirklich interessante und sehr informative Veranstaltung. Ich bin selbst bei der Pro Retina aktiv und finde die Arbeit des Vereins wirklich klasse. Ich würde es dem Verein daher echt wünschen, dass durch dieses tolle Angebot vielleicht ein paar neue Mitglieder hinzugewonnen werden konnten.

Seminar für aktive Mitglieder des Blindenvereins

Vergangenes Wochenende war ich auf einem Treffen für alle Ortsvereine des Blindenvereins in Gelsenkirchen.

Freitag
Ich bin um 10:02 Uhr von Lügde nach Paderborn gefahren, wo ich mich dann mit
den anderen teilnehmenden Mitgliedern meiner Ortsgruppe getroffen habe. Wir sind dann zusammen nach Gelsenkirchen gefahren und waren so um 13 Uhr dort. Während des Wochenendes waren wir in einem schönen Hotel untergebracht. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es in den Seminarraum. Dort wurden alle Namen der Teilnehmer vorgelesen, um zu schauen, wer alles da ist und wer nicht kommen konnte oder krankheitsbedingt ausgefallen ist. Anschließend wurden diverse Sachen besprochen, z. B. was man für Angebote im Verein machen könnte.
Auch zum Thema Alexa und Zeitungen gab es eine sehr schöne Diskussion, bei der wir überlegt haben, wie man Tageszeitungen über einen Alexa-Skill für Blinde barrierefreier zugänglich machen könnte. Nach dem Abendessen wurden die Ergebnisse einer Umfrage, die im Verein durchgeführt wurde, bekanntgegeben und wir haben noch lange darüber gesprochen.

Samstag
Heute wurden wir in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt. Davon gab es sieben Stück und einige waren auch parallel, das bedeutet, dass sie zur gleichen Zeit oder leicht versetzt angefangen haben. Ich war in den Arbeitsgruppen 1 und 5 (was das genau für Gruppen waren erzähle ich gleich). Das Seminar 1 ging von 9 Uhr bis zum Mittagessen, was um 12.30 Uhr war, und das Seminar 5 war dann am Nachmittag.
In der Arbeitsgruppe 1 ging es darum, wie man Veranstaltungen plant. Dafür haben wir uns in vier Kleingruppen aufgeteilt und einen kleinen Leitfaden, der beinhalten sollte, was man alles braucht oder machen muss, wenn man Veranstaltungen oder sonstiges plant, erarbeiten. Es sind eigentlich immer so dieselben Schritte, die man dadurch gehen muss. Wir bekommen das später auch noch als Handbuch.
In der Arbeitsgruppe 5 ging es um Technik, um alles, was man eben braucht, Computer mit Screenreader und Braillezeile natürlich, aber auch sein Smartphone, welche Möglichkeiten es blinden Menschen bietet und so weiter. Leider sind wir zwischendrin immer wieder vom Thema abgekommen, was ich etwas schade fand, aber es wurde trotzdem einiges angesprochen.
Nach dem Abendessen konnten einige noch eine Schokoladenverkostung mitmachen, aber nicht alle, weil die Teilnehmerzahl begrenzt war.

Sonntag
Heute saßen wir wieder alle im großen Saal zusammen. Es wurde von allen Arbeitsgruppen berichtet, damit man auch voneinander weiß, was alles besprochen und erarbeitet wurde. Am Ende haben wir noch einen Ausblick auf das kommende Jahr gemacht.

Es war ein sehr schönes Seminar, auch sehr anstrengend, aber eine gute Möglichkeit, um sich auch mal mit Aktiven anderer Ortsgruppen auszutauschen.

Seminar der „Pro Retina“ in Paderborn

Seminar der „Pro Retina“ in Paderborn
Am Wochenende vom 29.11. bis 01.12. war ich in Paderborn bei einem Seminar der Pro Retina. Das Seminar gehört zu einem Block von insgesamt fünf Grundseminaren. Anschließend kann man sich auf bestimmte Themenbereiche spezialisieren. Ich beispielsweise habe mich Hilfsmittel und Homepage/Website als Schwerpunkte gewählt. Auf diesem Weg kann man Berater bei der Pro Retina werden.

Am Freitag bin ich mit dem Zug nach Paderborn gefahren. Ich wohne nur 60 Kilometer davon entfernt und war daher schon um 13.00 Uhr da. So konnte ich noch vor dem Beginn mein Zimmer beziehen.
Um 15.00 Uhr ging es mit dem Programm los. Nach einer Vorstellungsrunde haben wir uns in Zweiergruppen aufgeteilt und verschiedene Fragen beantwortet. Danach haben wir die Fragen in der Großgruppe ausgewertet und den theoretischen Inhalt vertieft. Nach dem Abendessen gab es eine Sitzung, bei der wir nochmal in Dreiergruppen einen Fragebogen bekamen.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück dort weiter, wo wir aufgehört haben: Mit dem Fragebogen. Allerdings haben wir diesmal auch Aufgaben bekommen, bei denen wir anhand von Rollenspielen die Theorie praktisch vertieften. Das war ziemlich interessant, die verschiedenen Charaktere von Menschen (z.B. Verschlossenheit, Hilfsbereitschaft) zu erleben und sich dadurch auch besser kennenzulernen. Nach der Kaffeepause haben wir Gruppengespräche gemacht, in denen es darum ging, wie man Ortsgruppen richtig anleitet. Bis zum Mittagessen haben wir noch besprochen, was wir verstanden haben und Unklarheiten beseitigt.
Nach dem Mittagessen machten wir wieder ein Rollenspiel, bei dem jemand ein schwieriges Erlebnis teilte und es dann darum ging, wie man dieser Person helfen kann.

Der Sonntagmorgen startete wieder mit einem leckeren Frühstück. Im Seminarraum gab es dann nochmal Rollenspiele. Diesmal ging es darum, wie man mit „Störenfrieden“ in einer Gruppe und mit Frustration und Kritik konstruktiv und wirkungsvoll umgeht. Das war eigentlich schon der ganze restliche Tag. Um 12.30 Uhr war das Seminar zu Ende.

Der Service in dem Hotel, in dem wir waren, war ziemlich toll. Auch die Seminarleitung war sehr kompetent. Einziges Problem war manchmal, dass das Haus sehr verwinkelt ist, weshalb man sich als Sehbehinderter relativ leicht verlaufen kann. Ansonsten jedoch war alles super und ich freue mich schon aufs nächste Mal.

[DBSV-JUGEND] Digitale Alltagshelfer – welche Apps nutzt ihr oder hättet ihr gerne?

Wir planen ein Seminar über Apps, die Blinden und Sehbehinderten als
Hilfsmittel dienen. Dafür hätten wir gerne euren Input. Welche Apps nutzt
ihr als Hilfe im Alltag, die ihr empfehlen könnt? Gibt es Apps, die ihr
gerne besser bedienen können würdet – oder gibt es etwas, wofür ihr euch
eine hilfreiche App wünschen würdet? Schickt mir eure Empfehlungen und
Wünsche mit Angabe des jeweiligen Betriebssystems an: r.sandberg@dbsv.org

Mit eurem Input planen wir dann ein Seminar, auf dem die hilfreichsten Apps
vorgestellt und ausprobiert werden können.

Freundliche Grüße aus der Rungestraße

Robbie Sandberg

Jugendreferent

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

Rungestraße 19

10179 Berlin

Tel.: +49 (0) 30 – 28 53 87 – 284

E-Mail: r.sandberg@dbsv.org

Internet: www.dbsv.org

Twitter: www.twitter.com/DBSV

Facebook:
www.facebook.com/DBSV.org

Pflichtangaben:
www.dbsv.org/impressum.html

www.dbsv.org/impressum.html

Warum digitale Barrierefreiheit wichtig ist,

erklärt ein neuer Film in nur fünf Minuten:

www.dbsv.org/digitalisierung

[DBSV-JUGEND] Selbstbehauptungskurs für Frauen 18.1. 1-15 Uhr Nürnberg

hier noch eine interessante Veranstaltung aus BBSB-Inform:

Unser Forum Arbeit und Beruf (FArBe) bietet in Zusammenarbeit mit unserem Arbeitskreis Frauen einen selbstbehauptungskurs für Frauen an.
Der Referent wird ihnen in einem 1 ½- bis 2-stündigen Vortrag sehr viel Theorie zu diesem Thema vermitteln. Natürlich sind auch hier während des Referats Fragen möglich und erwünscht.
Nach einer kurzen Pause geht es im zweiten Teil mit praktischen Übungen weiter.
Sie lernen, wie sie sich vor Angriffen schützen können.

Für diese Tagesveranstaltung brauchen sie nicht nicht sportlich sein, es gibt auch keine Altersbeschränkung.

wenn Sie dieses Thema interessiert dann melden Sie sich in unserer Blickpunkt Auge Beratungsstelle in Nürnberg, Telefon 09 11 23 60 00 oder
E-Mail: nuernberg@bbsb.org an.
Anmeldeschluss ist der 12.1.2020.

Hier eine Einladung des European Disability Forum (EDF) zu einem Webinar für junge Leute, die sich auf EU-Ebene engagieren oder über ihre Möglichkeiten informieren wollen.

DiscoverEU

What is it? For who? Is it accessible?

These questions will be answered during the webinar:

DiscoverEU – Get to know your Europe

When?

The webinar will take place on January 15, 2020 from 3:30 to 4:30 PM CET

To be able to participate in the webinar please register here:

https://register.gotowebinar.com/register/7852031851615659788

After registering, you will receive a confirmation email containing information about joining the webinar.

On the programme:

During 1 hour you will hear from:

• Mathieu Orphanides from the European Commission the DiscoverEU team

• Kamil Goungor, chair of EDF Youth Committee

• Javier Garcia an ex-participant in the Discover EU

• Fernando Gracia father of Javier

• Anca personal assistant of Javier who traveled with him during his DiscoverEU experience

This webinar may be of interest for young people, organisations working for and with young people.

Contact EDF:info@edf-feph.org

The European Disability Forum is an independent NGO that represents the interests of 80 million Europeans with disabilities. EDF is a unique platform which brings together representative organisation of persons with disabilities from across Europe. EDF is run by persons with disabilities and their families. We are a front runner for disability rights. We are a strong, united voice of persons with disabilities in Europe.

Visit EDF website:

http://www.edf-feph.org/

Grundlagenseminar „Diagnosespezifische Beratung“, Nr. 46/2020

Soest | 03.07.2020 15:00 bis 05.07.2020 13:00
Grundlagenseminar „Diagnosespezifische Beratung“, Nr. 46/2020
Zielgruppe:
– alle, die sich für eine diagnosespezifische Beratertätigkeit in der PRO RETINA interessieren
Ziel des Seminars:
Das Auge verstehen und seine verschiedenen Erkrankungen kennenlernen, Resilienz in der Beratung erlernen
Inhalte:               
– Anatomie des Auges
– Erkrankungen der Makula
– Risiken der Hochgradiger Kurzsichtigkeit
– krankhafte Kurzsichtigkeit – pathologische Myopie
– Pathologische (krankhafte) Myopie verstehen
– altersabhängige Makuladegeneration
– juvenile Makuladystrophien
– diabetisches Makulaödem
– Retinitis Pigmentosa                                   
– Ursachen und Therapieansätze der verschiedensten Netzhauterkrankungen
Das Seminar ist für max 18 TeilnehmerInnen vorgesehen. Die Kosten für das Seminar betragen EUR 60,- pro Teilnehmer. In diesem Betrag sind enthalten: 2 Übernachtungen incl. Halbpension, Seminargebühren. Fahrtkosten können über die Geschäftsstelle abgerechnet werden.
Veranstaltungsort:
Hotel am Wall, Dasselwall 19, 59494 Soest, Tel.: 02921 35000, E-Mail: soest@hotelamwall.de
Seminarleitung:  
Birgit Bülck, Arbeitskreisleitung RP
Heike Ferber, Arbeitskreisleitung Makula
Ruth Forschbach, Arbeitskreisleitung pathologische Myopie
Anmeldung und Rückfragen:     
Martina Sommer, Arbeitskreis Makula
Martina.sommer@pro-retina.de, Tel: 02472-970 76 56
Veranstaltungsverantwortliche: Heike Ferber, Ruth Forschbach
https://www.pro-retina.de/