Anwendungen für Wiener Kalk: natürliches Scheuermittel ersetzt viele

Spezialprodukte
Einmal Wiener Kalk, immer Wiener Kalk – Liest man sich die
Produktbewertungen im Internet zum traditionellen Scheuerpulver Wiener Kalk
durch, bekennt sich eine ganze Anhängerschaft zu diesem natürlichen
Putzmittel für empfindliche und glänzende Flächen. Zu Recht, denn das
universelle Hausmittel macht zahlreiche Spezialprodukte und Reinigungsmittel
überflüssig!
Hier erfährst du alles über die Inhaltsstoffe und Einsatzmöglichkeiten des
mineralischen Scheuermittels, das nicht nur Silber zum Glänzen bringt,
sondern auch Fettschmutz, Kalkränder und Eingebranntes mühelos entfernt.

Tipp: Eierschalen sind in ihrer chemischen Zusammensetzung dem Wiener Kalk
sehr ähnlich. Deshalb eignen sie sich genauso gut für fast alle hier
beschriebenen Anwendungen, wenn sie mit einem Mörser oder in einer
Gewürzmühle zu einem sehr feinen Pulver zermahlen werden – besonders
praktisch, wenn man nur eine kleine Menge Scheuermittel braucht.

Wiener Kalk: Nur natürliche Inhaltsstoffe
Obwohl das Putzmittel aus Dolomitmehl bereits seit Generationen für starke
Reinigungskraft und strahlenden Glanz auf glatten Flächen steht, ist Wiener
Kalk zunehmend in Vergessenheit geraten. Der Name des Scheuerpulvers rührt
vom altmodischen Begriff “wienern” her, der früher anstatt “polieren”
verwendet wurde. Da die Rezeptur des Wiener Kalks nicht geschützt ist,
existieren verschiedene Produkte auf dem Markt. Es kann in Apotheken, meist
in Form von Dolomitmehl, oder online bezogen werden.
Während zum Beispiel die Hersteller Pure Nature und Christiane Hinsch Wiener
Kalk aus 100 Prozent gemahlenem Dolomitstein (Calzium-Magnesium-Carbonat)
anbieten, besteht Schmitzols Wiener Kalk aus einer Zusammenstellung aus den
Mineralien Kaolinit und gemahlenem Quarz. Jedes der drei
Wiener-Kalk-Produkte dient zur Reinigung ohne Rückstände in Natur und
Abwasser.
Wiener Kalk: Vorteile und Einsatzmöglichkeiten
Wiener Kalk ist in der Natur vollkommen unschädlich, denn er besteht nur aus
Gesteinsmehl. Da er ohne aggressive Inhaltsstoffe auskommt, ist er schonend
zur Haut und zu vielen unterschiedlichen Materialien. Zudem hinterlässt das
Scheuermittel keine Kratzer, sondern verschließt offene Poren und kleine
Makel. Auf diese Weise haftet der Schmutz weniger, und die Flächen bleiben
länger sauber.
Wiener Kalk kommt für viele unterschiedliche Anwendungsbereiche infrage:
Glänzende Flächen wie Edelstahl, Gold, Silber, Platin, Messing und Kupfer
können mit dem weißen Pulver gereinigt und auf Hochglanz poliert werden.
Er eignet sich für alle Glasflächen wie Spiegel, Glaskeramik-Kochfelder oder
Glasscheiben von Kaminöfen.
Er säubert Porzellan, Keramik, Emaille, Waschbecken und Badewannen, Fliesen,
Kunststoffe wie Gartenmöbel und lackierte Flächen wie Tür- und
Fensterrahmen.

Wiener Kalk zum Reinigen und Polieren
Das ökologische Putzmittel wird wie ein Scheuerpulver verwendet, nur mit dem
Unterschied, dass die gereinigten Flächen, vor allem Edelmetalle und
Edelstahl, mit dem anschließenden “Wienern” auf Hochglanz poliert werden
können.
So wird Wiener Kalk pur angewendet:
1. Wiener Kalk auf ein feuchtes Tuch oder direkt auf die befeuchtete
Verunreinigung geben und die verschmutzten Stellen mit dem Pulver in
kreisenden Bewegungen einreiben.
2. Falls Schmutz und Reste des Scheuermittels nicht bereits vollständig
mit dem Tuch aufgenommen wurden, können sie mit klarem Wasser abgespült oder
abgewischt werden.
3. Die gereinigten Stellen mit einem trockenen sauberen Tuch
nachpolieren.

Wiener Kalk bei hartnäckigen Verschmutzungen
Da Wiener Kalk keine waschaktiven Substanzen enthält, kann dem Putzmittel
bei hartnäckigen Verschmutzungen entfettende Seife, beispielsweise selbst
gemachtes Spülmittel, kalklösende Zitronensäure (erhältlich in Drogerien
oder online) beziehungsweise Essigessenz hinzugegeben werden.

Die folgenden Mengenangaben können je nach Bedarf proportional vervielfacht
werden.
Mit Wiener Kalk fettigen Schmutz beseitigen
Um mit Wiener Kalk anhaftendes, altes oder sogar schon verkrustetes Fett zu
entfernen, gibt man einen Klecks Spülmittel und einen Teelöffel des Pulvers
auf den zu reinigenden Gegenstand und arbeitet das Gemisch in kreisenden
Bewegungen ein. Anschließend wieder mit klarem Wasser nachwischen und mit
einem trockenen Tuch polieren.

Tipp: Eine Scheuermilch mit Wiener Kalk auf Vorrat zuzubereiten, geht sehr
schnell: Einfach so viel Spülmittel mit dem Pulver in einer Schüssel
verrühren, bis eine dickliche, aber noch flüssige Mischung entstanden ist.
Die selbst gemachte Scheuermilch kann beispielsweise in die leere Flasche
eines aufgebrauchten Spülmittels gefüllt und damit praktisch dosiert werden.

Kalkrückstände, beispielsweise auf Fliesen, Duscharmatur oder Waschbecken,
lassen sich mit einer angerührten Mischung aus zwei Teilen Wiener Kalk mit
einem Teil Zitronensäure beziehungsweise aus zwei Dritteln Wiener Kalk und
einem Drittel Essigessenz beseitigen.

Hinweis: Säurehaltige Putzmittel eignen sich nur auf solchen Untergründen,
die dagegen beständig sind. Marmor und andere Natursteinarten sollten damit
lieber nicht behandelt werden. Wenn du unsicher bist, empfiehlt sich ein
Test an unauffälliger Stelle.
Eingebranntes mit Wiener Kalk lösen
Auch Eingebranntes in Pfannen, Töpfen oder auf dem Cerankochfeld lässt sich
mit dem traditionellen Putzmittel entfernen. Dafür reicht es, das
Kochgeschirr mit etwas Wasser zu füllen, sodass der Boden gerade eben
bedeckt ist, und ein bis zwei Teelöffel des Wiener Kalks dazu zu geben. So
lange einwirken lassen, bis sich das Eingebrannte mit einem Schwamm
wegwischen lässt. Abhängig davon, wie stark das Kochgeschirr eingebrannt
ist, kann dies bis zu zwei Stunden dauern. Eingebranntes auf dem Herd wird
in gleicher Weise mit einer dünnen Paste aus Wasser und Wiener Kalk bedeckt
und anschließend bearbeitet.

Fliesenfugen mit Wiener Kalk aufhellen
Verschmutzte und verfärbte Fugen zwischen den Fliesen werden wieder so hell
wie vorher, wenn sie mit Wiener Kalk gereinigt werden. Dafür wird das Pulver
mit etwas Wasser vermischt, bis ein zäher Brei entstanden ist, der in den
Fugen haftet. Nach kurzer Einwirkzeit (10-15 Minuten) mit klarem Wasser
abspülen.

Quelle: Smarticular

Tahin aus Sesam – selbst gemacht

Ursprünglich aus dem orientalischen Raum stammend, ist Tahin oder Tahina,
die helle Sesampaste, inzwischen auch bei uns weit verbreitet. Es steckt im
Hummus, in gesunden Energiekugeln, kann als Margarine- oder Butterersatz
oder generell als Grundlage für viele leckere Brotaufstriche verwendet
werden und ist dabei noch ein echtes Nährstoffwunder. Denn die zarten
Sesamsamen sind besonders reich an Calcium, Magnesium, Eisen und wichtigen
B-Vitaminen.
Anstatt die köstliche Paste zu kaufen, kannst du Sesammus auch einfach
selber machen – aus nur zwei Zutaten. Das gelingt selbst mit einem nicht so
leistungsstarken Mixer! Du kannst dabei ganz individuell über Geschmack und
Qualität bestimmen und, wenn du Sesamsamen lose zu kaufen bekommst, sogar
jede Menge Verpackungsmüll sparen.

Zutaten für selbst gemachtes Sesammus
Für ein mittelgroßes Schraubglas des selbst gemachten Tahins benötigst du
folgende Zutaten:
300 g Sesamkörner (am besten unverpackt, aus dem Bioladen oder alternativ
online)
40-60 ml Pflanzenöl, z.B. Sesamöl oder Olivenöl – diese Zutat ist optional,
da es leistungsstarke Mixer gibt, mit denen man auch ohne Ölzugabe eine
cremige Paste herstellen kann
eine Prise Salz

Ungeschälte Sesamsamen sind für die Tahin-Zubereitung besonders zu
empfehlen, da sie die volle Nährstoffbandbreite mitliefern. Geschälte Saat
ist dafür milder im Geschmack und macht ein deutlich helleres Mus.

Tahin-Zubereitung in wenigen Schritten
Für die Zubereitung ist es notwendig, ein wenig Zeit einzuplanen, da ein
besonders cremiges Mus auch längere Abkühlzeiten zwischen den Mixphasen
benötigt. Probiere einfach aus, wie gut dein Mixer mit Sesamsaat
zurechtkommt. Gehe dabei wie folgt vor:
1. Sesamsamen in einer Pfanne ohne Öl sanft anrösten, bis sie duften.
Dabei die ganze Zeit rühren, um angebrannte Stellen zu vermeiden.
2. 2. Die gerösteten Samen vollständig abkühlen lassen und in einen
Mixer geben. Auf höchster Stufe 10-20 Sekunden mixen, dann mehrere Minuten
abkühlen lassen und mit einem Teigschaber wieder nach unten zu den Messern
des Mixers schieben.
3. 3. Den Schritt des Mixens und Abkühlenlassens so oft wiederholen,
bis das Öl aus den Samen austritt und eine cremige Masse entsteht. Das kann
je nach Mixer fünf oder auch bis zu 15 Vorgänge benötigen.
4. 4. Mit einem weniger leistungsstarken Mixer jetzt noch das Öl für
eine schnellere Cremigkeit zufügen. Nach Belieben salzen.

In Schraubgläser abgefüllt und kühl und trocken gelagert, hält sich das
Sesammus nahezu unbegrenzt. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht
notwendig und kann sogar eher zu Schimmelbildung führen durch entstehendes
Kondenswasser.

Tipp: Sich absetzendes Öl kann einfach wieder untergerührt werden.

Quelle: Smarticular

Gomasio selber machen: Sesamsalz für eine salzreduzierte Ernährung

Ein schmackhaftes Essen zubereiten und dabei nicht allzu viel Salz zu
verwenden, fällt oft schwer. Durch stark gewürzte Speisen und Fertiggerichte
nehmen die meisten ohnehin schon viel zu viel Salz zu sich. Dabei gibt es
zahlreiche Gewürze und Küchenkräuter, die den Gerichten ein würziges bis
exotisches Aroma verleihen und Salz schon fast überflüssig machen.
Eigentlich uralt, in unseren Breiten dennoch ein Geheimtipp, ist Gomasio.
Das traditionelle asiatische Würzmittel aus geröstetem Sesam und Salz eignet
sich ideal für all diejenigen, die ihren Salzkonsum reduzieren möchten und
eine aromatische Alternative suchen, die auch noch gesunde Inhaltsstoffe
mitbringt. Statt Gomasio fertig zu kaufen, lässt es sich mit wenigen
Handgriffen selber machen.

Rezept für Gomasio (Sesamsalz)
Gomasio ist ein traditionelles Würzmittel aus Asien und fester Bestandteil
der makrobiotischen Ernährungslehre. Man findet es in Bioläden und
Reformhäusern, kann es aber auch ganz leicht aus nur zwei Zutaten selber
machen, wobei sich das Verhältnis von Sesam und Salz beliebig variieren
lässt. Wer einen höheren Salzanteil bevorzugt, verwendet zum Beispiel fünf
Teile Sesam auf einen Teil Salz. Für Menschen, die sich besonders salzarm
ernähren möchten, und für Kinder kann Gomasio aber auch mit einem Verhältnis
von zwanzig zu eins zubereitet werden.

Für eine Portion des würzigen Sesamsalzes werden folgende Zutaten benötigt:
15 TL Sesam (ungeschält und am besten aus biologischem Anbau)
1 TL hochwertiges Salz

Sesam ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitalstoffen. Die
kleinen Samenkörner enthalten verdauungsfördernde Ballaststoffe sowie
zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und sind unter anderem eine
reichhaltige Quelle für Magnesium , Eisen und Calcium.

Gomasio zubereiten
Die Zubereitung des Gomasio ist einfach, allerdings sollte man beim Rösten
des Sesams aufmerksam sein und nur mit moderaten Temperaturen arbeiten,
damit er nicht verbrennt. Denn das schadet den Inhaltsstoffen und dem
Geschmack.

So gehst du vor:
1. Sesam in eine Schale mit Wasser geben und für ein bis zwei Minuten
einweichen. Durch ein Sieb abgießen, mit klarem Wasser abspülen und
gründlich abtropfen lassen.
2. Den abgetropften Sesam in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze
unter ständigem Rühren rösten, bis er goldbraun ist und einzelne Samen
beginnen aufzuspringen (erkennbar an einem leisen Knistern).
3. Das fertige Sesamsalz in ein möglichst luftdichtes Gefäß abfüllen –
zum Beispiel in ein Schraubglas.

Damit das Gomasio nicht zu schnell ranzig wird, empfiehlt es sich, die
Mischung nur grob zu mörsern, bis das Öl der Sesamsamen auszutreten beginnt.
Traditionell kommt bei der Gomasio-Herstellung eine Schale mit Rillen zum
Einsatz, ein sogenannter Suribachi -Mörser. Ein herkömmlicher Mörser, eine
Gewürzmühle oder eine Kaffeemühle eignen sich aber ebenso gut.

Tipp: Für noch mehr geschmackliche Abwechslung kannst du aus Garten- und
Wildkräutern ein aromatisches Würzsalz herstellen oder aus essbaren Blüten
ein dekoratives Blützensalz selber machen.

Gomasio aufbewahren und verwenden
Gomasio enthält zwar keine leicht verderblichen Zutaten, doch das in den
Sesamsamen enthaltene Öl könnte an der Luft ranzig werden. Deshalb empfiehlt
es sich, kleinere Mengen herzustellen und das Würzsalz lichtgeschützt in
einem luftdichten Gefäß aufzubewahren und innerhalb von ein bis zwei Wochen
zu verbrauchen.

Das Sesamsalz lässt sich für alle Gerichte verwenden, die mit herkömmlichem
Salz gewürzt werden. Einem Butterbrot kann es ebenso das gewisse Etwas
verleihen wie einem Frühstücksei, einer Gemüsepfanne oder dem
Salat-Dressing. Wichtig ist, das Gomasio nicht zu stark zu erhitzen und es
bei warmen Gerichten erst ganz zum Schluss hinzuzugeben, damit möglichst
viele gesunde Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Probiere es doch einfach mal
aus!
Weil es so einfach herzustellen ist, eignet sich Gomasio auch als sinnvolles
Geschenk auf den letzten Drücker.

Quelle: Smarticular

Kastaniencreme

Dieses Rezept für Maronencreme beweist, dass man aus Esskastanien nicht nur
Suppe oder heiße Maroni machen kann, sondern auch einen köstlichen
Aufstrich.
Wenn im Herbst die reifen Früchte der Edelkastanie vielerorts vom Baum
fallen, können sie gesammelt und zu süßem Aufstrich verarbeitet werden. Da
lohnt sich der Herbstspaziergang gleich doppelt!

Für einen schnellen, herbstlichen Aufstrich aus Esskastanien werden folgende
Zutaten benötigt:
300 g Maronen (mit Schale, entspricht 240 g vorgegarten, geschälten Maronen)
2 EL Butter
2 EL Honig
2 EL Sahne oder eine pflanzliche Sahne-Alternative (wie zum Beispiel diese
selbst gemachte Hafersahne)
Vanille-Extrakt, Salz

Tipp: Für einen veganen Aufstrich verwende anstatt Butter und Sahne vier
Esslöffel Nussmus (zum Beispiel Cashewmus) und anstatt Honig zwei Esslöffel
Agavendicksaft oder eine andere Zuckeralternative. Ist die Konsistenz dann
noch zu fest, können auch zwei bis vier Esslöffel Pflanzenmilch hinzugegeben
werden.

Maronencreme zubereiten – so geht’s
Ein Hinweis vorweg: Wenn du statt frischer Früchte mit Schale lieber
vorgegarte, geschälte Maronen verwenden möchtest, können diese direkt und
ohne Kochen mit den anderen Zutaten zu einem Aufstrich vermengt werden. Für
diesen Fall beginne die Zubereitung direkt mit Schritt 3.
Um den köstlichen Aufstrich aus den ganzen Früchten der Edelkastanie
zuzubereiten, gehe wie folgt vor:
1. Maronen kreuzweise einritzen und in einem Topf mit Wasser zehn
Minuten köcheln lassen.
2. Die noch warmen Maronen zusammen mit Butter, Honig und Sahne (oder
den veganen Alternativen) pürieren.
3. Kräftig mit Salz und etwas Vanille-Extrakt abschmecken.

Abgefüllt in ein Schraubglas, hält sich der Aufstrich im Kühlschrank gut
eine Woche. Für eine längere Haltbarkeit lässt er sich auch einfrieren,
wodurch unter Umständen allerdings die Konsistenz etwas leidet. Dann die
aufgetaute Creme einfach nochmal pürieren für eine bessere Cremigkeit.

Quelle: Smarticular

Pizzateig einfrieren: Rollpizza auf Vorrat selber machen

Fertig gerollten Pizzateig zum Belegen braucht man nicht zu kaufen, denn man
kann ihn auch ganz einfach selber machen. Wer gleich eine größere Menge
Hefeteig vorbereitet und einfriert, hat immer die frisch zubereitete
Teigbasis für Pizza auf Vorrat zu Hause, zum Beispiel zum Feierabend oder
wenn spontan Gäste zu Besuch kommen. Hier erfährst du, wie es am besten
funktioniert.
Auf die gleiche Weise kann auch mal zu viel produzierter Teig aufbewahrt und
einfach beim nächsten Mal verwendet werden. Obendrein lässt sich so auch
noch Verpackung, Plastikmüll und Geld sparen.

Pizzateig einfrieren: fertig ausgerollt auf Backpapier
Um Pizzateig für die nächsten Tage oder Wochen auf Vorrat vorzubereiten,
wird zunächst ein üblicher Hefeteig angesetzt. Um mehrere Teigrollen auf
einmal herzustellen, vervielfache einfach alle folgenden Zutaten
entsprechend.

Für je ein Blech Pizza oder zwei kleine Pizzen brauchst du:
400 g Mehl (z.B. Weizenmehl Typ 405 oder original italienisches
Pizzabäckermehl Typ 00)
200 g lauwarmes Wasser
½ Würfel frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe
2 TL Salz
4 EL Olivenöl
Backpapier oder eine Backpapier-Alternative wie z.B. eine Dauerbackmatte aus
Silikon
ein größeres Wachstuch oder wiederverwendbare Gefrierbeutel, falls du keine
plastikfreie Alternative zur Hand hast

So wird der Pizzateig zubereitet:
1. Frische Hefe in lauwarmem Wasser auflösen, dann alle Zutaten
vermischen.
2. Mit dem Knethaken eines Handrührgerätes oder den Händen einen
geschmeidigen Teig kneten und zu Kugeln formen (je circa 600 Gramm für zwei
Pizzen).
3. Die Teigkugeln auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsplatte legen.
Optional in zwei Hälften teilen für zwei kleinere Pizzen.
4. Den Teig ausrollen (idealerweise fünf bis sechs Millimeter dick) und
auf ein mit Mehl bestäubtes Blatt Backpapier oder eine
Backpapier-Alternative (Dauerbackmatte) legen.
5. Den Teig ebenfalls mit Mehl bestäuben und mit dem Backpapier
einrollen. Mit dem Mehl nicht sparsam sein, denn es verhindert, dass der
Teig später am Backpapier festklebt.

Die fertigen Teigrollen so einwickeln, dass sie möglichst luftdicht umhüllt
sind, zum Beispiel in Wachstücher.

Schon ist der ausgerollte Pizzateig auf Vorrat fertig zubereitet. Der Teig
wird ohne vorheriges Gehenlassen kühl gelagert. In ein Wachstuch
eingewickelt, ist er für circa drei bis vier Wochen im Gefrierfach haltbar.
Er kann aber auch bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, ohne
ihn einzufrieren. Eingefroren in einem luftdichten (wiederverwendbaren)
Gefrierbeutel hält sich der Teig sechs Monate.

Quelle: Smarticular

Bohnenschmalz selber machen: herzhafte vegane Schmalz-Alternative

Viele Schmalzrezepte basieren auf tierischen Fetten oder – in veganer
Variante – auf exotischem Kokosöl oder Palmöl. Um die beträchtliche Menge an
gesättigten Fettsäuren, die als “schlechte Fette” gelten, zu vermeiden,
lässt sich ein Schmalzaufstrich auch auf Basis weißer Bohnen zubereiten. Der
vegane Bohnenaufstrich schmeckt genauso köstlich, ist schnell hergestellt
und benötigt nur pflanzliche Zutaten, die leicht regional und saisonal zu
bekommen sind.

Zutaten für veganes Bohnenschmalz
Für ein mittelgroßes Schraubglas Bohnenschmalz werden folgende Zutaten
benötigt:
1 Dose weiße Bohnen (400 g) oder 125 g getrocknete Bohnen
2 Zwiebeln
4 Trockenpflaumen
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
½ TL Piment
½ TL Majoran
50-60 ml Wasser
1 TL Sojasauce
Salz, Pfeffer, Öl

Tipp: Anstelle der Trockenpflaumen kannst du auch einen kleinen gewürfelten
Apfel verwenden. Mit anderen Gewürzen wie Muskat, Kreuzkümmel oder
Liebstöckel kannst du dem Bohnenschmalz außerdem deine ganz eigene Note
verpassen. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt!

Bohnenschmalz einfach zubereiten
Falls getrocknete Bohnen verwendet werden, ist es notwendig, diese vorher
über Nacht einzuweichen. Anschließend das Einweichwasser wegschütten und die
Bohnen in frischem Wasser 40 bis 60 Minuten kochen, bis sich die Bohnen
einfach mit den Fingern zerdrücken lassen.
Wenn du vorgegarte Bohnen (Erbsen und Bohnen lassen sich auch auf Vorrat
einkochen) aus der Dose verwendest, kannst du direkt loslegen:

1. Zwiebeln und Trockenpflaumen in kleine Würfel schneiden.
2. Die Zwiebelwürfel mit Lorbeer, Nelken und Piment in etwas Öl glasig
dünsten und bei mittlerer Hitze in vier bis fünf Minuten leicht bräunen.
3. Mit einem Stabmixer die abgetropften weißen Bohnen zusammen mit
Majoran, Sojasauce und Wasser zu einer glatten Paste pürieren.
4. Lorbeer und Nelken aus der Pfanne herauslesen. Die gebräunten
Zwiebelwürfel zusammen mit den gewürfelten Trockenpflaumen zur Paste geben
und pürieren. Dabei nur ein bis zwei Minuten auf niedrigster Stufe mixen, um
eine leicht stückige Masse zu erhalten. Oder auch länger mixen für eine
feinere Masse – je nach Belieben.
5. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschme

Abgefüllt in ein Schraubglas und im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich der
Bohnenschmalz mehrere Tage. Frisch gekühlt schmeckt er am besten. Dazu
passen zarte Zwiebelringe und saure Gurken.

Quelle: Smarticular

Pasta ohne Nudelmaschine selbermachen – minimalistisch, einfach und kreativ

Warum Nudeln selber zubereiten?
Es gibt noch andere Gründe warum das Selbermachen sinnvoll ist:
Es vermeidet unnötigen Plastikmüll
Du kannst regionale und frische Zutaten verwenden
Du weißt genau, was du isst und vermeidest unbekannte Zutaten

Für alle Methoden benötigst du ein Nudelteig-Rezept. Mein folgendes
Lieblingsrezept ist ein leichtes, leckeres Teigrezept, das immer gelingt,
und auch vegane Variationen ohne Ei ermöglicht. Danach erkläre ich dir drei
Methoden, um Nudeln ohne Nudelmaschine in Form zu bekommen.
Hier findest du 11 clevere vegane Alternativen für gängige Lebensmittel.

Zubereitung des Nudelteigs
Nudelteigrezepte gibt es einige. Das Passende zu finden, ist oft mühselig.
Um die Entscheidung zu erleichtern, folgt ein einfaches und schmackhaftes
Rezept, das je nachdem was der Vorratsschrank hergibt auch abgewandelt super
funktioniert. Mal ohne Ei oder mal lieber mit Weichweizengries.

Für den Pastateig aus Mehl und Ei benötigst du:
200 g Mehl Type 405
2 Eier (sie sollten Zimmertemperatur haben)
1 Teelöffel Olivenöl
ggf. etwas Wasser

Und so gehst du vor:
1. Gib das Mehl in eine Schüssel, füge Eier und Öl in der Mitte hinzu
und vermische alles mit einer Gabel, so dass ein krümeliger Teig entsteht.
2. Forme daraus mit den Händen drei Kugeln.
3. Der Teig muss 10 Minuten ausgiebig geknetet werden. Dabei wird er
elastisch und glänzend und sollte nicht an den Händen kleben. Ist der Teig
zu trocken, füge etwas lauwarmes Wasser hinzu. Ist er zu feucht, ergänze
noch etwas Mehl und knete alles erneut gründlich durch.
4. Lasse die Teigkugeln 30 Minuten ruhen. Damit sie nicht austrocknen,
lege sie auf einen großen Teller und stülpe eine Schüssel oder einen Topf
darüber.
5. Nach der Wartezeit kann der Teig portionsweise weiterverarbeitet
werden. Decke den nicht benötigten Teig immer wieder zu, da er sonst schnell
austrocknet.

Alternativen für veganen Pastateig ohne Ei
Ersetze die beiden Eier durch 100 ml Wasser, wenn du auf tierische
Inhaltsstoffe verzichten möchtest oder gerade keine Eier vorhanden sind. Du
kannst das Mehl bei dieser Version durch 200 g Weichweizengries ersetzen.
Pastasorten ohne Nudelmaschine
Abhängig von der Nudelsorte benötigst du folgende Hilfsmittel:
1 Holzbrett
1 Nudelholz
1 großes, scharfes Messer
optional Teigrädchen oder auch Mehrfachrädchen wie z.B. dieses hier
optional Backpapier

Klassische Methode mit dem Nudelholz
Walze den Teig mit einem Nudelholz auf eine Dicke von etwa zwei bis drei
Millimetern aus. Abhängig von der Nudelform kannst du den Teig in passende
Stücke teilen. Für Ravioli eignen sich kleine Gläser oder runde Förmchen zum
Ausstechen. Für andere Sorten benötigst du ein Messer oder ein Teigrädchen.
Bandnudeln schneidest du in etwa ein Zentimeter breite Streifen. Noch
einfacher geht es, wenn du den ausgewalzten Teig gut bemehlst und
zusammenrollst. Schneide ihn nun vorsichtig mit dem Messer in Scheiben. Eine
Breite von 0,5 Zentimeter sind mit der Wickelmethode gar kein Problem.

Mit etwas Geschick kannst du ebenso schnell Farfalle Nudeln herstellen.
Schneide dazu den Teig in 3×4 Zentimeter große Rechtecke, die du zwei- bis
dreimal längs faltest und dann in der Mitte zusammendrückst. So entsteht die
typische Farfalle-Form.

Geschnitten ohne Nudelholz
Auch ohne Nudelholz kannst du schnell und einfach Nudeln herstellen. Mit
dieser Methode lassen sich kleine Nudeln, Spaghetti und Gemelli machen.
Forme eine fingerdicke Teigwurst und presse sie mit einer breiten, großen
Messerklinge oder einem Holzbrett flach. Schneide den Teig in dünne
Streifen, nach Belieben quer oder eher längs. Das Ergebnis sind dann kleine,
handliche Nudeln oder Spaghetti.
Wenn du zwei kurze Streifen parallel zusammenlegst und gegeneinander
verdrehst, kannst du sogar ausgefallene Gemelli daraus zaubern.

Hütchen aus Teigrollen
Die Hütchen-Technik ist etwas zeitaufwändiger und empfiehlt sich deshalb
eher für kleine Portionen. Um Nudeln in Hütchenform herzustellen, benötigst
du lediglich Teig und deine Finger.
1. Forme den Teig zu einer dünnen Rolle, von der du kirschkerngroße
Scheiben abschneidest oder reißt.
2. Drücke den Teig flach und nimm ihn zwischen die Finger, so dass der
Daumen ungefähr mittig ist.
3. Nun wird der Daumen in den Teig gepresst und der überstehende Teig
über den Daumen gestülpt.
Fertig ist das Hütchen.

Die ersten Versuche sind wahrscheinlich noch keine Schönheiten, doch du hast
den Bogen sicher schnell raus.

Trocknen und Kochen
Du kannst die frischen Nudeln sofort mit reichlich Salzwasser sprudelnd
kochen, die Kochzeit beträgt dann nur etwa 1-2 Minuten.
Alternativ ist es auch möglich, die Nudeln zu trocknen und dadurch haltbar
zu machen. Lege dazu die fertigen Nudeln auf ein Holzbrett oder auf ein
Backpapier.
Längere Nudeln kannst du auf einer Wäscheleine oder einem Wäscheständer
aufhängen. Ein Backofengitter oder ein eventuell im Haushalt existierender
Topfdeckelhalter aus Metall eignen sich ebenfalls gut. Natürlich gibt es
auch spezielle Ständer zum Trocknen von Nudeln wie diesen hier aus Holz.

Wenn du sie für 12-24 Stunden trocknen lässt, sind sie lange haltbar und
können so auch bequem auf Vorrat hergestellt werden.
Bei getrockneter Pasta verlängert sich die Kochzeit auf ca. 3-5 Minuten. Sie
sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen, und können mit einer
Abtropfkelle aus dem Wasser geholt werden.

Quelle: smarticular

Lebensmittel im Sommer richtig lagern

Matschige Pfirsiche, schimmliges Brot, saure Milch: Bei Hitze und Schwüle verderben viele Lebensmittel schnell. Denn bei hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen vermehren sich Mikroorganismen besonders gut. Das hat zur Folge, dass Lebensmittel in kürzester Zeit schlecht werden.

Obst und Gemüse kühl lagern:

Gemüse im Kühlfach eines Kühlschrankes. © colourbox

Gemüse sollte bei sommerlicher Wärme möglichst im unteren Fach des Kühlschranks lagern.

Bei Sommerhitze sollten daher viele Produkte im Kühlschrank lagern, darunter die meisten Obst- und Gemüsesorten. Auch exotische Früchte wie Kiwi und Feige, die normalerweise bei Zimmertemperatur gelagert werden, dürfen dann ins Gemüsefach. Tomaten, Auberginen und Kürbis sollten dagegen lieber draußen bleiben und zügig verbraucht werden. Sie verlieren durch die Kälte ihr Aroma.

Brot ungeschnitten kaufen:

Da sie bei schwüler Wärme schneller schimmeln, können auch Brot und Kuchen einen Platz im Kühlschrank bekommen. Allerdings verlieren beide bei längerer Kühlung an Geschmack und sollten daher nur vorübergehend dort lagern. Tipp: Kaufen Sie ganze Brotlaibe statt bereits vorgeschnittenes Brot, denn einzelne Scheiben bieten dem Schimmel mehr Angriffsfläche und verderben schneller. Alternativ können vorgeschnittene Scheiben einzeln eingefroren und kurz vor dem Verzehr aufgetaut werden.

Wird Milch bei Gewitter sauer?

Milch gehört in den Kühlschrank. Dort kann ihr auch Gewitterluft nichts anhaben.

Auch Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Quark oder Sahne gehören generell in den Kühlschrank. Bei schwüler Wärme werden sie aber besonders schnell schlecht, denn dann vermehren sich die Milchsäurebakterien besonders gut. Die Bauernregel, nach der Milch bei Gewitterluft sauer wird, trifft aber nur auf ungekühlte Milch zu.

Nur kleine Mengen einkaufen:

Meist ist der Platz im Kühlschrank jedoch begrenzt. Daher gilt bei Hitze: Lieber kleinere Mengen frisch einkaufen und die Lebensmittel schnell verbrauchen. Dann bleibt auch noch Platz zum Kühlen von Getränken.

Einkaufen bei Hitze: Kühltasche nicht vergessen

Besonders empfindliche Lebensmittel wie Fleisch sollten beim Einkauf erst ganz zum Schluss in den Wagen gelegt werden.

Bei sommerlichen Temperaturen empfiehlt es sich, zum Einkaufen immer eine Kühltasche mitzunehmen, um Produkte wie Fleisch, Fisch, Milch und Tiefkühlkost zwischenzulagern, ohne die Kühlkette zu unterbrechen. Das gilt vor allem, wenn die Einkäufe im Auto transportiert werden. Dort steigen die Temperaturen im Inneren beim Parken schnell über 40 Grad.

Um die Zeit ohne Kühlung möglichst kurz zu halten, die besonders hitzeempfindlichen Lebensmittel am besten erst zum Schluss in den Einkaufswagen legen und gleich nach dem Bezahlen in die Kühltasche packen.

Nachzulesen auf ndr.de

Betreff: [tipp-topp] Fruchtfliegen loswerden

diese nervigen Winzlinge, für uns kaum wahrnehmbar sind echt nervig und vor
allem gerade jetzt im Sommer aktiver als sonst. . .
Loswerden geht so:
Ein Glas mit Wasser füllen nicht voll, einen Tl. Honig und einen
ordentlichen Schuß Essig und ein Tropfen Spühlmittel.
Das ganze schön verrühren und neben die Quelle der Quälgeister stellen.
Das klappt, in einigen Stunden sind die Biester enorm reduziert.