Adler Mannheim unterliegen Mountfield HK
SWR Sport
HC Mountfield gegen Adler Mannheim (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/David Taneèek/CTK/dpa)




Der deutsche Eishockeymeister Adler Mannheim hat im Achtelfinalhinspiel der Champions Hockey League beim tschechischen Vertreter Mountfield HK eine knappe 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)-Niederlage kassiert.
Im Rückspiel am kommenden Dienstag muss sich Mannheim vor heimischem Publikum steigern, um das Viertelfinalticket zu lösen.
Adler beißen sich die Zähne aus
Beim erstmals für die K.o.-Runde qualifizierten Team bissen sich die Mannheimer vor 2647 Zuschauern in der CPP-Arena in Hradec Kralove in einer zähen Begegnung die Zähne aus, auch zwei Powerplay-Situationen konnten die Adler nicht für einen Treffer nutzen.
Am Ende war es Ales Jergl, der in der 56. Minute das Tor für die Gastgeber schoss. Der Sieger des Achtelfinals trifft auf den Gewinner des Duells zwischen dem EV Zug (Schweiz) und Tappara Tampere (Finnland), die beiden Teams kamen im Hinspiel in Tampere zu einem 3:3.
So sind die Regeln
Der Sieger wird in einem Hin- und Rückspiel ermittelt, entscheidend für den Einzug ins Viertelfinale ist das Torverhältnis nach beiden Vergleichen. Daher kann es in den Rückspielen zu einer Verlängerung kommen, wenn die Teams in der Addition beider Vergleiche die gleiche Anzahl an Toren geschossen haben.
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Die Boston Celtics haben ohne den verletzten Nationalspieler Daniel Theis ihre Erfolgsserie

in der nordamerikanischen NBA auf neun Siege ausgebaut
Die Celtics gewannen am Mittwoch (Ortszeit, 13.11.2019) mit 140:133 gegen die Wizards und zwar ohne den verletzten deutschen Nationalspieler Daniel Theis. Der 27 Jahre alte Theis fehlte seinem Team aufgrund eines verstauchten Fingers.
Bostons Aufbauspieler Kemba Walker erzielte 25 Punkte. Bei den Gästen aus der US-Hauptstadt überzeugte Allstar Bradley Beal mit 44 Zählern. Der Berliner Moritz Wagner verbuchte zwölf Punkte für die Wizards.
Harden führt Rockets zum Sieg
James Harden führte die Houston Rockets mit 47 Punkten zu einem 102:93 (49:37) gegen die Los Angeles Clippers um Finals-MVP (wertvollster Spieler) Kawhi Leonard. Der 28-jährige Leonard (26 Punkte/zwölf Assists) erzielte ein Double-Double. Nachwuchscenter Isaiah Hartenstein kam bei den Rockets nicht zum Einsatz.
Die Los Angeles Lakers besiegten die Golden State Warriors 120:94 (67:55). Superstar LeBron James erzielte 23 Punkte und kam auf zwölf Assists. JaVale McGee sammelte 18 Punkte und 17 Rebounds. Die Lakers liegen weiter an der Spitze der Western Conference.
sid, dpa | Stand: 14.11.2019, 07:20
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Handball-Bundesliga und ATP-Finale – was heute wichtig wird

Handball: Bundesliga
In der Handball-Bundesliga muss am 13. Spieltag der Tabellenzweite Flensburg-Handewitt bei der TBV Lemgo Lippe antreten. Außerdem spielt Leipzig gegen die Rhein-Neckar-Löwen und Minden gegen Melsungen. Wir berichten ab 19 Uhr im Live-Ticker.
Tennis: ATP-Finale in London
Roger Federer trifft beim ATP-Finale der besten Tennisprofis in London auf Novak Djokovic und Dominic Thiem auf Matteo Berrettini. Der Spielplan beim ATP-Finale im Überblick.
Fußball: EM-Qualifikation
In der Qualifikation für die Euro 2020 steht der vorletzte Spieltag an. Los geht es am Donnerstag mit sieben Spielen. Weltmeister Frankreich empfängt Moldawien. England hat ein Heimspiel gegen Montenegro. Wir berichten ab 18.00 und 20.45 Uhr im Live-Ticker von den Spielen. Die deutsche Elf trägt ihre Partie gegen Weißrussland am Samstag aus. Der 9. Spieltag im Überblick.
Fußball: WM-Qualifikation in Asien
In Asien läuft bereits die Qualifikation für die Fußball-WM 2022 in Katar. Die Spiele am Donnerstag im Überblick.
Basketball: Euroleague und NBA
Alba Berlin muss am 8. Spieltag der Euroleague nach Athen reisen. Dort ist der griechische Meister Panathinaikos der Gegner. In der NBA empfangen die Boston Celtics in der Nacht auf Donnerstag die Washington Wizards mit den deutschen Spielern Moritz Wagner und Isaac Bonga. Die Ergebnisse des Spieltags gibt es hier.
Eishockey: DEL und NHL
In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eröffnen die Grizzlys Wolfsburg und die Düsseldorfer EG den 18. Spieltag. In der NHL steht der 43. Spieltag auf dem Programm. Die Ergebnisse gibt es hier.
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Zverev chancenlos gegen Tsitsipas – auch Krawietz/Mies verlieren

Alexander Zverev hat bei den ATP Finals in London einen ersten Dämpfer erhalten. Gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas verlor Zverev deutlich mit 3:6, 2:6. Damit verpasste er nach seinem Sieg im ersten Gruppenspiel gegen Rafael Nadal den vorzeitigen Halbfinaleinzug. Tsitsipas steht hingegen als Halbfinalist fest.
Erster Satz lange Zeit ausgeglichen
Nur 73 Minuten dauerte das einseitige Spiel gegen Tsitsipas. Für Zverev war es im fünften Duell gegen den Griechen bereits die vierte Niederlage. Bis zum Stand von 3:4 sah es im ersten Satz nach einem Spiel auf Augenhöhe aus. Zverev hatte zuvor sogar eine Breakchance vergeben, verlor dann jedoch sein Aufschlagspiel zum 3:5. Nach 38 Minuten ließ Zverev den Satzball zwar noch mit dem Hawk-Eye überprüfen, doch die Entscheidung war korrekt und der Durchgang mit 3:6 verloren.
Im zweiten Durchgang holte sich Tsitsipas direkt im ersten Aufschlagspiel das Break. In der Folge zog der Grieche auf 5:1 davon und brachte den Sieg sicher ins Ziel. Im abschließenden Vorrunden-Duell am Freitag gegen Daniil Medwedew hält Zverev allerdings alle Trümpfe in der Hand. Ein Sieg über den Russen würde Zverev die Qualifikation für die K.o.-Runde garantieren, selbst bei einer weiteren Niederlage ist dies theoretisch noch möglich. Tsitsipas steht dagegen bereits als Halbfinalist fest, hat jedoch mit seinem finalen Match gegen Nadal noch Einfluss auf den Ausgang der Gruppe „Andre Agassi“.
Auch Krawietz und Mies verlieren
Erster Dämpfer auch für das deutsche Tennis-Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies: Gegen die Australian Open-Gewinner Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut verloren die Deutschen mit 5:7, 6:7 (3:7). Gegen Mahut und Herbert, die im Januar bei den Australian Open triumphiert hatten und zusammen bereits alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen haben, begannen Krawietz und Mies zu zögerlich und lagen im ersten Satz früh mit einem Break zurück. Zwar schafften sie noch einmal den Ausgleich zum 5:5, der erste Satz ging dennoch nach 42 Minuten an die Gegner. In den zweiten Satz starteten Krawietz/Mies mit einem Break, hielten diese Führung bis in die Schlussphase und mussten dann doch in den Tiebreak. Nach 1:33 Stunden machten dort die Franzosen ihren Einzug ins Halbfinale perfekt.
Am Freitag fällt die Entscheidung gegen kolumbianisches Doppel
Das französische Doppel erreichte damit das Semifinale. Krawietz und Mies hatten zum Auftakt gegen das niederländisch-rumänische Duo Jean-Julien Rojer und Horia Tecau gewonnen und wären mit einem weiteren Sieg für das Halbfinale qualifiziert gewesen. Die Entscheidung über das Weiterkommen fällt am Freitag, wenn Krawietz/Mies auf die Kolumbianer Juan Sebastian Cabal/Robert Farah treffen.
Nadal schlägt Medwedew
Rafael Nadal hat im Einzelwettbewerb in einem spektakulären Spiel gegen Daniil Medwedew einen 1:5-Rückstand im dritten Satz noch gedreht. Durch den Sieg hat der Spanier vor dem abschließenden Spiel weiterhin die Chance, ins Halbfinale einzuziehen. Nadal stellte dabei mal wieder seinen außergewöhnlichen Kampfgeist unter Beweis. Trotz eines 1:5-Rückstandes im dritten Satz gewann er noch mit 6:7 (3:7), 6:3, 7:6 (7:4). Dabei wehrte er im dritten Satz einen Matchball ab.
Damit hat der Weltranglistenerste vor seinem abschließenden Gruppenspiel gegen den griechischen Jungstar Stefanos Tsitsipas am Freitag noch alle Chancen auf den Einzug in die K.o.-Phase. Das Elite-Turnier der acht Saisonbesten ist der einzige große Titel, der dem 19-maligen Grand-Slam-Sieger Nadal in seiner Sammlung noch fehlt.
Tiebreak im ersten Satz
Für Nadal war es der dritte Sieg im dritten Spiel gegen Medwedew. Im ersten Aufeinandertreffen seit dem US-Open-Endspiel, das Nadal Anfang September gegen Medwedew in fünf Sätzen für sich entschieden hatte, entwickelte sich zunächst ein absolut ausgeglichenes Duell. Im ersten Satz fiel die Entscheidung nach 53 Minuten erst im Tiebreak. Im zweiten Durchgang nutzte Nadal gleich im ersten Spiel die Chance zum Break zum 1:0 und glich nach 40 Minuten zum 1:1 nach Sätzen aus.
Der 23 Jahre alte Medwedew ist der erste russische Spieler bei den ATP Finals, seit Nikolai Dawidenko vor zehn Jahren das Turnier gewann. Der Senkrechtstarter dieser Saison stand bei seinen jüngsten sieben Turnieren sechs Mal im Finale und hat in dieser Saison mehr Endspiele erreicht als jeder andere Spieler auf der Tour (9). Im dritten Durchgang nahm er Nadal gleich zweimal das Aufschlagspiel ab, führte mit 5:1 und schien auf dem sicheren Weg zu seinem ersten Sieg gegen den Linkshänder aus Mallorca. Doch Nadal drehte das Match und ließ sich am Ende von den 17 000 Fans feiern.
sid/dpa | Stand: 13.11.2019, 22:55
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England, Österreich, Finnland – diese Teams können sich für die EM qualifizieren

Voll auf die Zwölf: Die Fußball-Europameisterschaft findet im kommenden Jahr vom 12. Juni bis 12. Juli in zwölf europäischen Städten statt. Belgien, Italien, Polen, Russland, Spanien und die Ukraine haben sich bereits vorzeitig für die EURO qualifiziert. Neben den beiden Gruppenersten (insgesamt 20 Teams) sind auch die vier Gewinner der Playoffs der Nations League dabei. So sieht es in den Gruppen aus…
Gruppe A: England braucht gegen Montenegro nur noch ein Remis. Falls der Kosovo gegen Tschechien verliert, ist England aber selbst bei einer eigenen Niederlagen dabei. Und selbst wenn es trotz dieser komfortablen Ausgangslage in der Gruppe doch nicht reichen sollte, hatEngland als Sieger der Gruppe A4 der Nations League immerhin einen Playoff-Platz sicher. Tschechien und der Kosovo machen den zweiten Platz wohl unter sich aus und treffen noch im direkten Duell aufeinander. Tschechien würde sich mit einem Sieg gegen Kosovo qualifizieren. Kosovo hätte in diesem Fall keine Chance mehr auf das direkte Ticket, hätte aber einen garantierten Playoff-Platz als Sieger der Gruppe D3 der Nations League.
Gruppe B: Die Ukraine ist als Gruppensieger bereits qualifiziert. Titelverteidiger Portugal kann sich mit einem Sieg gegen Litauen das Ticket sichern, falls Serbien nicht gegen Luxemburg gewinnt. Für den Fall der Fälle müsste Portugal als Sieger der Gruppe A3 der Nations League in den Playoffs nachsitzen. Serbien ist aus dem Rennen, wenn es gegen Luxemburg nicht gewinnt und Portugal siegt. Als Sieger der Gruppe C4 der Nations League winkt aber eine weitere Chance in den Playoffs.
Gruppe C: Den Niederlanden reicht ein Unentschieden in Nordirland. Im schlimmsten Fall stünde Oranje noch als Sieger der Gruppe A1 der Nations League das Hintertürchen Playoffs offen. Deutschland würde sich mit einem Sieg gegen Weißrussland qualifizieren, wenn Nordirland nicht gewinnt und sogar mit einem Remis, falls Nordirland verliert. Nordirland wäre in diesem Fall raus. Weißrussland erhält als Gewinner der Gruppe D2 der Nations League in den Playoffs eine weitere Quali-Chance.
Gruppe D: Dänemark würde sich bei einem Sieg gegen Gibraltar qualifizieren, wenn die Schweiz gegen Georgien verliert. Notfalls winkt ein Playoff-Startplatz als Sieger der Gruppe B4 der Nations League. Die Schweiz qualifiziert sich mit einem Sieg gegen Georgien wenn Dänemark nicht gegen Gibraltar gewinnt. Die Eidgenossen haben als Sieger der Gruppe A2 der Nations League ebenfalls eine Playoff-Platz in der Hinterhand. Das gilt auch für Georgien als Sieger der Gruppe D1 der Nations League.
Gruppe E: Vizeweltmeister Kroatien ist bei einem Remis gegen die Slowakei durch. Die Slowaken und Ungarn können am vorletzten Spieltag weder die Qualifikation schaffen noch ausscheiden. Wales wäre bei einer Niederlage in Aserbaidschan aus dem Rennen.
Gruppe F: Spanien hat das Ticket bereits sicher. Schweden wäre durch einen Sieg in Rumänien bei der EURO dabei, könnte zudem noch in den Playoffs als Sieger der Gruppe B2 der Nations League die EM-Fahrkarte ergattern. Rumänien hätte bei einer Pleite gegen Schweden keine Chance mehr auf die direkte Qualifikation, dürfte dann aber noch auf die Playoffs hoffen.
Gruppe G: Polen ist vorzeitig auf der sicheren Seite. Österreich reicht ein Remis gegen Nordmazedonien. Bei einer Niederlage wäre Nordmazedonien als Sieger der Gruppe D4 der Nations League in den Playoffs. Slowenien wäre außen vor, wenn es nicht gewinnt oder wenn Österreich siegt.
Gruppe H: Die Türkei wäre mit einem Unentschieden gegen Island qualifiziert. Weltmeister Frankreich wäre bei einem Sieg gegen Moldau durch oder wenn Island nicht gegen die Türkei gewinnt. Island wäre raus, wenn kein Sieg gegen die Türken gelingt.
Gruppe I: Der WM-Dritte Belgien hat bereits das Ticket sicher, würde mit einem Remis in Russland den Gruppensieg klarmachen. Die Russen haben ebenfalls schon die Quali geschafft. Schottland ist als Sieger der Gruppe C1 der Nations League für die Playoffs qualifiziert.
Gruppe J: Italien hat den Gruppensieg schon sicher. Finnland würde sich mit einem Sieg gegen Liechtenstein qualifizieren und auch bei einem Remis, wenn Bosnien und Herzegowina nicht gegen Italien gewinnt. Als Sieger der Gruppe C2 der Nations League wären die Finnen notfalls in den Playoffs vertreten. Armenien ist raus, wenn es gegen Griechenland nicht gewinnt oder wenn Finnland gewinnt. Bosnien und Herzegowina ist raus, wenn es gegen Italien nicht gewinnt oder wenn Finnland drei Punkte holt. Die Bosnier würden als Sieger der Gruppe B3 der Nations League aber in die Playoffs einziehen.
sid | Stand: 13.11.2019, 20:24
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Rakitic traurig: „Sie haben mir den Ball weggenommen“

Hallo zusammen,

Rakitic traurig: „Sie haben mir den Ball weggenommen“

Ivan Rakitic, den Bundesliga-Fans noch bestens aus seiner Zeit beim FC
Schalke 04 bekannt, hat sich zu seiner Lage beim FC Barcelona geäußert, wo
er in dieser Saison in La Liga auf nicht einmal 200 Spielminuten kommt. 

„Wie fühlt sich meine kleine Tochter, wenn ihr das Spielzeug weggenommen
wird? Traurig. Ich fühle mich genauso“, sagte Rakitic in der
TV-Sendung „Universo Valdano“ auf dem spanischen Sender „Movistar+“ und
fügte an: „Sie haben mir den Ball weggenommen – und ich bin traurig.“

Zwar verstehe und respektiere er die Entscheidungen von Coach Ernesto
Valverde, doch er habe „so viel in diesen fünf Jahren hier gegeben“ und er
wolle „hier weiterhin Spaß haben“.

Schließlich sei er „31, keine 38. Und ich fühle mich, als wäre das gerade
mein bester Moment“, gab sich der Mittelfeldspieler selbstbewusst.

Noch in der letzten Saison gehörte der ehemalige Schalker zum Stammpersonal,
stand 34 Mal in der Primera División auf dem Feld und durfte auch in der
Champions League zwölfmal ran.
Sollte sich seine unbefriedigende Situation nicht ändern, müsse er „mit den
Verantwortlichen reden“, schob der Kroate nach. 

Der Nationalspieler wurde im Sommer 2014 für den Schnäppchenpreis von 18
Millionen Euro vom FC Sevilla zum FC Barcelona geholt. Mit Barca feierte
Rakitic bisher vier Meisterschaften und in der Saison 2014/15 den Sieg der
Champions League.

Quelle: www.sport.de

Wie viel Schuld trägt Kohfeldt an der Bremer Misere?

Hallo zusammen,

Wie viel Schuld trägt Kohfeldt an der Bremer Misere?

Knapp zwei Jahre lang ging es für Florian Kohfeldt beim SV Werder quasi nur
bergauf. Doch im Spätherbst 2019 ist der 37-Jährige plötzlich als
Krisenmanager gefordert. Umstritten bleibt, wie viel Schuld der
unlängst sogar beim BVB gehandelte Coach am Absturz der Bremer trägt.

Ende März stand die Fußball-Prominenz Schlange, um Florian Kohfeldt zu
gratulieren. Dem gebürtigen Siegener war eine besondere Ehre zuteil
geworden: Die Auszeichnung als „Trainer des Jahres 2018“. Reinhard Grindel,
damals noch DFB-Präsident, schwärmte: „Unter ihm spielt Werder Bremen
frischen, begeisternden und erfolgreichen Fußball.“ Nur sieben Monate später
sind die Lobeshymnen verstummt.

Elf Punkte aus elf Partien, sieben Liga-Spiele ohne Sieg und 24 Gegentore
haben den SV Werder, der mit dem Saisonziel Europacup angetreten war, in
unmittelbare Nähe zur Abstiegsregion gebracht. Ebendahin, wo kein Bremer
mehr sein wollte.
Kohfeldt kennt die Situation: Als er die Hanseaten im Oktober 2017 vom
glücklosen Alexander Nouri übernommen hatte, waren sie Vorletzter. In
erstaunlich kurzer Zeit gelang es dem beförderten U23-Coach damals, einer
verunsicherten Mannschaft neues Leben einzuhauchen. Der Jahrgangsbeste der
DFB-Trainerausbildung 2015 ließ sein Team zur Freude der Fans offensiv und
mutig spielen – egal, ob der Gegner FC Bayern München oder FC Augsburg hieß.

Was in der Vorsaison noch fast zum Einzug in die Europa League reichte, ist
neuerdings ein Problem. Denn: Werder hält meist gut mit, gewinnt aber nicht
mehr. Kein Wunder, dass sich der Wind an der Weser langsam dreht.

Kohfeldt bekommt die dramatische Standardschwäche nicht in den Griff

Zwar sitzt Kohfeldt weiter fest im Sattel, muss sich derzeit allerdings
ungewohnt viele kritische Fragen gefallen lassen. Die Drängendste: Wieso
bekommen die Bremer ihre dramatische Standardschwäche nicht in den Griff?
Beim jüngsten 1:3 in Gladbach kassierten die Grün-Weißen bereits den zehnten
(!) Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Kohfeldt flüchtete sich
anschließend in Galgenhumor. „Ich beantrage, dass wir künftig ohne Standards
spielen“, unkte der Übungsleiter.

Umso kurioser, dass der SVW erst in der Sommerpause einen Spezialisten für
diese Disziplin ins Trainerteam geholt hatte. Doch seit Ilia Gruev mit der
Mannschaft arbeitet, läuft defensiv nichts mehr zusammen.
Freilich wirkt die unglaubliche Verletzungsmisere, die zwischenzeitlich
zwölf Profis gleichzeitig außer Gefecht gesetzt hatte, bis heute nach.
Nahezu wöchentlich musste Kohfeldt seine Viererkette umbauen, Automatismen
konnten sich so nicht entwickeln.

Trotzdem ist der Chefcoach nicht nur Opfer der widrigen Umstände.
Kohfeldts Nibelungentreue wird zum DilemmaIm eigentlich ruhigen Bremer
Umfeld mehren sich Stimmen, die Kohfeldts personelle Entscheidungen
hinterfragen. Seit Wochen hält der 37-Jährige an formschwachen Spielern
fest, die das Vertrauen nicht rechtfertigen.

Hinten links hat der Österreicher Marco Friedl aktuell einen
Freifahrtschein, obwohl er den Nachweis seiner Bundesliga-Tauglichkeit
bislang schuldig geblieben ist. Der Vertreter des dauerverletzten Ludwig
Augustinsson wurde von der Konkurrenz längst als Achillesferse der Abwehr
ausgemacht, oftmals laufen nahezu alle Angriffe des Gegners über seine
Seite.

Und Kohfeldt? Der lässt den gelernten Innenverteidiger weiter auf einer
Position ran, die ihm offenkundig nicht liegt. Diese Nibelungentreue wird
immer mehr zum Dilemma. So wenig er am Ausfall der Leistungsträger
Augustinsson und Niklas Moisander ändern kann – die Formierung einer
harmonierenden Elf liegt letztendlich in der Verantwortung des Trainers. Und
ebendieser wird Kohfeldt momentan zu selten gerecht.

Ein weiteres prominentes Beispiel ist Maximilian Eggestein. Das Eigengewächs
zollt dem anstrengenden EM-Sommer Tribut, ist augenscheinlich total
überspielt. Doch Kohfeldt gewährt ihm die dringend benötigte Verschnaufpause
nicht. Dabei verfügt der Kader mit Philipp Bargfrede über eine hochwertige
Alternative.

Schwieriger ist die Lage im Tor. Jiri Pavlenka, der in den vergangenen
beiden Spielzeiten zu den besten Keepern der Bundesliga zählte, steckt in
einer handfesten Krise. Der einstige Rückhalt ist inzwischen zum
Risikofaktor mutiert. Dass Kohfeldt dem Tschechen dennoch den Rücken stärkt
und Herausforderer Stefanos Kapino zappeln lässt, ist nachvollziehbar,
andernfalls wäre Pavlenka völlig demontiert.

Die Transferstrategie von Werder Bremen darf angezweifelt werden

Zugutehalten muss man Kohfeldt, dass er in Bremen mit begrenzten Mitteln
arbeitet. Jahr für Jahr stehen die Verantwortlichen um Manager Frank Baumann
vor der kniffligen Aufgabe, das Team mit vergleichsweise geringem Budget
umbauen zu müssen. In den letzten Wechselperioden klappte das sehr
ordentlich, Zugänge wie Milot Rashica und Davy Klaassen haben nicht nur das
spielerische Niveau, sondern auch ihren Marktwert deutlich erhöht.
Im vorigen Sommer lagen die Norddeutschen jedoch häufig daneben. 13,7
Millionen Euro wurden in die Käufe beziehungsweise Leihen von Friedl, Niclas
Füllkrug, Ömer Toprak, Michael Lang und Leonardo Bittencourt investiert. Die
Zwischenbilanz der Neuen fällt aus unterschiedlichen Gründen ernüchternd
aus.

Nahezu ausschließlich auf Profis zu setzen, die über möglichst viel
Erfahrung in Deutschlands höchster Spielklasse verfügen, in ihren Ex-Klubs
aber nur sporadisch zum Zug kamen, zahlt sich bislang nicht aus. Insofern
darf auch Werders Transferstrategie angezweifelt werden. Manch ein
Versäumnis, allen voran das Fehlen eines Augustinsson-Backups, rächt sich
jetzt.

Wie wollen die Bremer nun der Negativspirale entkommen? Zuallererst mit
Beständigkeit: „Wer das Spiel in Gladbach gesehen hat, kann nicht ernsthaft
sagen, dass der Weg der falsche ist“, stellte Kohfeldt kürzlich klar. Noch
stimmt ihm die Mehrheit zu, immerhin hat Werder zuletzt selbst gegen
Top-Vereine auf Augenhöhe agiert. Nur nie gewonnen.
Mal war in der Analyse von Chancenwucher die Rede, mal von individuellen
Aussetzern, gelegentlich auch vom fehlenden Spielglück. Den Absturz in den
Keller nur auf Faktoren zu reduzieren, die nicht trainierbar sind, wäre
freilich naiv.
Bis zur Winterpause sollte Krisenmanager Kohfeldt mit seinen Schützlingen
tunlichst drei der ausstehenden sechs Partien gewinnen, um zumindest noch
die 20-Punkte-Marke zu knacken. Sonst könnte der „Trainer des Jahres 2018“
zum „Absteiger des Jahres 2019“ werden.

Quelle: www.sport.de

Anna Schaffelhuber verkündet Rücktritt

Die mehrfache Paralympics-Siegerin gibt das Ende ihrer erfolgreichen Sportkarriere bekannt. Was sie in der Zukunft plant.
Veröffentlicht am 12. November 2019
Anna Schaffelhuber bei den Paralympics 2018 in Südkorea
Anna Schaffelhuber bei den Paralympics 2018 in Südkorea (Foto: Jan Woitas/dpa)
Der deutsche Para-Wintersport verliert sein größtes Aushängeschild. Die siebenmalige Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber hat im Alter von 26 Jahren etwas überraschend ihre Karriere beendet. „Schwer war die Entscheidung nicht. Es war ein Gefühl. Und dieses Gefühl hat sich für mich richtig angefühlt“, sagte die Monoski-Fahrerin „BR24 Sport“: „Ich habe diese Entscheidung ein wenig mit mir mitgetragen vor allem im letzten Jahr. Aber es fühlt sich richtig an.“
Keine Entscheidung gegen den Sport
Es sei „keine Entscheidung gegen den Sport, sondern eine, für meine Zukunft, vielleicht auch für eine etwas privatere Zukunft mit etwas anderen Aufgaben“, sagte die Regensburgerin. Schaffelhuber hat im Sommer geheiratet und ist im Referendariat an einer Realschule. Ihr sei „bewusst, dass ein Rücktritt mit 26 Jahren früh erscheint. Dennoch fühlt es sich mit sieben paralympischen Goldmedaillen, elf WM-Titeln, sechs Gesamtweltcup-Siegen und 67 Einzelweltcup-Siegen komplett an und ich freue mich auf neue Herausforderungen.“
Anna Katharina Schaffelhuber auf dem roten Teppich des 37. „Deutschen SportpresseBalls“
Anna Katharina Schaffelhuber auf dem roten Teppich des 37. „Deutschen SportpresseBalls“. (Foto: Andreas Arnold/dpa)
Kritik äußerte Schaffelhuber an der Struktur des Behindertensports.
„Es muss sich definitiv in der Förderung noch sehr, sehr viel ändern“,
sagte sie. Sie könne sich vorstellen, künftig als Coach oder Beraterin für den Verband oder die Politik zu arbeiten. „Da könnte ich, glaube ich, gute Rückmeldungen geben“, erklärte sie: „Aber am Ende des Tages will ich auch gehört werden.“
DBS-Präsident Beucher äußert Bedauern
Präsident Friedhelm Julius Beucher vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) hat mit Bedauern auf den Rücktritt der siebenmaligen Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber reagiert. „Es ist natürlich sehr schade, wenn eine Weltklasse-Athletin ihren sportlichen Rücktritt erklärt. Anna wird uns fehlen“, sagte Beucher der Deutschen Presse-Agentur.
Er habe allerdings „mit großer Freude ihre Bereitschaft aufgenommen, sich mit ihrer Spitzensporterfahrung im Deutschen Behindertensportverband und besonders in der Nachwuchsförderung einzubringen“, sagte Beucher:
„Uns bleibt der Dank für eine großartige Karriere, die ich auch persönlich sehr eng begleitet habe. Für den jetzt überwiegend privaten Lebensweg wünschen wir ihr alles Gute.“
(RP/dpa)
rollingplanet.net

Deutschland sucht den Abwehrchef: Wer beerbt Süle?

Hallo zusammen,

Deutschland sucht den Abwehrchef: Wer beerbt Süle?

Nach dem Ausfall von Niklas Süle sucht Bundestrainer Joachim Löw einen neuen
Abwehrchef. Aus dem Kandidaten-Kreis drängt sich kaum jemand auf, einzig ein
fast vergessener Weltmeister erhebt leise Ansprüche.
Die Zeiten, in denen Matthias Ginter bei der Nationalmannschaft fast
unscheinbar mitlaufen konnte, sind vorbei. Bei seiner Ankunft im
Düsseldorfer Teamhotel wurde der Mönchengladbacher von Journalisten zum
Interview gebeten, und Ginter nutzte die für ihn seltene Gelegenheit, um
seinen Führungsanspruch zu hinterlegen. Dabei klang er für seine
Verhältnisse recht forsch.

„Ich bin einer, der mit am längsten dabei ist. Ich will mich
weiterentwickeln und auch in der Nationalmannschaft die nächsten Schritte
gehen“, sagte der 25-Jährige, ehe er pflichtbewusst ergänzte: „Aber wie
gesagt: Ich bin froh, wieder hier zu sein.“

Auch Joachim Löw ist froh, dass Ginter seine Anfang Oktober gegen Augsburg
erlittene Schulterverletzung auskuriert hat und das Selbstvertrauen eines
Bundesliga-Spitzenreiters mitbringt. Der Bundestrainer fahndet nach der
schweren Knieverletzung von Niklas Süle nach einem neuen Abwehrchef, der das
neuformierte Team auch bei der EURO 2020 von hinten heraus führen soll.
DFB-Direktor Oliver Bierhoff sagte dazu am Mittwoch ernüchternd: „Es gibt
keinen Einzelspieler, der heraussticht.“

Süle-Comeback zur EM nicht ausgeschlossen

Ginter werden noch die größten Chancen eingeräumt. In den beiden
abschließenden EM-Qualifikationsspielen am Samstag in Mönchengladbach gegen
Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt/Main gegen Nordirland (beide
20:45 Uhr) werden für Ginter zum Chef-Test. Der zuverlässige Defensivmann
bringt deutlich mehr Erfahrung mit als seine Konkurrenten Jonathan Tah,
Niklas Stark oder Robin Knoche. Was viele vergessen: Ginter ist im aktuellen
Kader neben Toni Kroos der einzig verbliebene Feldspieler aus dem
Weltmeister-Team von 2014.

Die Aura eines Weltmeisters geht Ginter aber ab. Er verteidigt stets fleißig
und solide, aber selten spektakulär und mit klaren Kommandos. Hier hat
Antonio Rüdiger Vorteile, doch der Profi des FC Chelsea hat sich erneut
verletzt und muss sich im neuen Jahr erst im Klub wieder herankämpfen.

Tah besitzt zwar körperlich alle Voraussetzungen, um Löws jüngste Forderung
nach mehr Robustheit zu erfüllen. Doch der Leverkusener kämpft sich gerade
erst aus einem Leistungstief heraus. Außerdem ist er für die Rolle des
Abwehrchefs zu introvertiert.

Stark wird von U21-Nationalcoach Stefan Kuntz als „natürlicher Anführer“
bezeichnet, doch dem Hertha-Profi klebte bislang im DFB-Team das Pech an den
Schuhen. Aber selbst wenn der schnelle und umsichtige Stark, der nach einem
Nasenbeinbruch auch am Mittwoch im Training fehlte, seinen Rhythmus findet –
die Führungsrolle kommt für ihn noch zu früh.
Ein absoluter Leader ist zweifelsohne Mats Hummels, doch den im Juni
aussortierten Rio-Weltmeister holte Löw für den letzten Lehrgang des Jahres
bewusst nicht zurück. Der Bundestrainer hofft, dass Ginter und Co. in die
Führungsrolle hineinwachsen. Manuel Neuer hat eine andere Hoffnung noch
nicht aufgegeben: „Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass Niklas Süle für die
EM doch noch infrage kommt.“

Quelle: www.sport.de

Aufsichtsrat der FC Bayern München AG beabsichtigt Bestellung von

Hallo zusammen,

Aufsichtsrat der FC Bayern München AG beabsichtigt Bestellung von
Salihamidžić zum Sportvorstand

Der Aufsichtsrat der FC Bayern München AG hat sich bei der heutigen Sitzung
mit der Personalie Hasan Salihamidžić befasst. Hasan Salihamidžić ist seit
Sommer 2017 Sportdirektor des FC Bayern und hat in dieser Zeit hervorragende
Arbeit geleistet. Dies gilt nicht nur für den Profibereich, in dem er
wesentlich für den sportlichen Erfolg der letzten Jahre mitverantwortlich
ist, sondern auch für den Bereich der Jugend- und Nachwuchsförderung im
Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern. Der Aufsichtsrat beabsichtigt
daher, die Zusammenarbeit mit Hasan Salihamidžić fortzusetzen und ihn zum 1.
Juli 2020 in den Vorstand zu berufen.

Quelle: Homepage des FC Bayern