Ein Tag auf der Bundesgartenschau in Heilbronn |

Kerstin Peters
Am Montag, den 26. August 2019, fuhr ich auf die Bundesgartenschau nach Heilbronn. Einfach so, ganz alleine. Was? Blind alleine? Na klar! Die wenigsten, die diese bekannte Sehenswürdigkeit besuchen, wissen von den hervorragenden Unterstützungsprogrammen des Deutschen Blinden-und Sehbehindertenverbands Württemberg. Hier bieten sich ehrenamtliche als Begleitpersonen an und geben Menschen mit Blindheit oder hochgradige Sehbehinderungen dadurch die Möglichkeit, einen Ausflug zu machen, ohne sich vorher im privaten Umfld nach einer sehenden Begleitung umsehen zu müssen.
Die Buchung ist denkbar einfach: anrufen, sagen, wann man kommen möchte und abwarten. Wenn man sich natürlich zu kurzfristig meldet, ist möglicherweise nicht mehr genug Zeit vorhanden, um eine Begleitperson zu finden, eine Woche im Voraus ist hier ein guter Wert, doch zumindest in meinem Fall war das alles völlig unkompliziert – und dann ging es los …
Als ich an der Haltestelle Neckar Turm in Heilbronn ankam, wurde ich bereits von meiner Begleitperson erwartet. Auf dem Weg zum Eingang wurde mir allerlei Wissenswertes über die Stadt mit der Experimenter, seiner Industrie und seinen sozialen Strukturen erzählt, gleichzeitig lag aber auch ein großes Augenmerk darauf, sich gegenseitig zu „beschnuppern“.
Das Gelände der Bundesgartenschau ist riesig, weshalb man da auf jeden Fall Prioritäten setzen muss und sich vorab im Internet einen Überblick über die Angebote verschaffen sollte. Wie gut, dass mein Begleiter sehr genau einschätzen konnte, was für mich als blinde interessant ist! In einem der Gewächshäuser konnte ich viele verschiedene Blumen und Pflanzen anfassen, beispielsweise verschiedenste Arten von Sonnenblumen. Wusstet Ihr, dass es Sonnenblumen gibt, die kein Loch in der Mitte haben, sondern geschlossen sind? Mit Alpenveilchen oder Dalien lernte ich weitere Balkon- und Gartenblumen kennen, es gab aber auch außergewöhnlichere Pflanzen, die beispielsweise in der Wüste wachsen und auch bei der Bundesgartenschau auf Sand angepflanzt wurden. Auf Wunsch las mein Begleiter mir auch die jeweils dazugehörigen Informationstafeln vor, wodurch ich noch mehr über die zuvor ertasteten Gewächse erfahren konnte.
Auch in der „Obst- und Gemüseabteilung“ gab es spannende Dinge zu ertasten: Dort ragte ein riesiger Kohl aus der Erde und es gab Bäume mit reifen Äpfeln einer Urapfelsorte, die gerade einmal so groß wie Kirschen waren. Es gab auch Reben mit Weintrauben, die ich anfassen konnte.
Mein persönliches Highlight war der Rosengarten. Hier fühlen sich die Rosen nicht nur unterschiedlich an, haben unterschiedliche Größen und Formen und so weiter, sondern riechen auch noch verschieden. Zudem konnte ich Rosen in verschiedenen Stadien, als Knospe, verblüht oder mit Blüten in den besten Wochen ertasten und so die Entwicklung einer Blume Tactil am Realobjekt erfahren. Auch hier gab es immer wieder Infos und Anmerkungen durch meinen Begleiter.
Neben der Bundesgartenschau an sich lädt das Gelände auch zum Verweilen und Entspannen ein. Deshalb haben wir uns noch bei einem Stück Kuchen gestärkt und sind zu einem Aussichtspunkt spaziert, wo man mir viel darüber erzählte, was mit dem Arial im Anschluss an die Bundesgartenschau passiert, was ebenfalls sehr spannend war.
Insofern man Interesse an der Natur hat und diese etwas genauer kennen lernen möchte, ist man hier genau richtig. Durch die Möglichkeit einer individuellen Begleitung ist es auch uns blinden möglich, selbstständig etwas zu unternehmen. Während man viele Pflanzen und Blumen sonst nur beschrieben bekommt oder gar keine Vorstellung davon hat, wie sie aussehen, kann man sie hier auch anfassen und riechen und dann etwas damit anfangen, wenn eine sehende Person zu einer anderen sehenden Person sagt: „Oh, schau mal, da sind ja Rosen!“ Davon abgesehen erhält man viele Informationen über die Stadt Heilbronn, das Areal der Bundesgartenschau und die ausgestellten Gewächse selbst, wobei alles sehr verständlich und anschaulich erklärt wird. Meine Begleitperson war sehr nett, ist gut auf meine Wünsche und Bedürfnisse eingegangen und hat sich wirklich Zeit für mich genommen, um mir alles bestmöglich näherzubringen.
Wer jetzt neugierig wurde, hat noch bis zum 6. Oktober die Möglichkeit, das Angebot in Anspruch zu nehmen. Ansonsten lässt sich dies bezüglich rückmelden, dass hiermit ein absolut gelungenes Modell der Barrierefreiheit und der Eigenständigkeit Blinder und Sehbehinderter auf die Beine gestellt wurde.
Quelle ist von andersunddochgleich.de

Collins bis Klassik

Summer Night Music und Frühschoppen im Emmerauenpark
Wer aktuell einen Blick in den Lügder Veranstaltungskalender wirft, der staunt über die Fülle der Veranstaltungen, die diesen Sommer in Lügde geboten wird. Ein echtes Highlight erwartet alle Musikfreunde an diesem Wochenende: Am 24. August erfüllt die fantastische Musik von Phil Collins den Emmerauenpark. Lügde Marketing e.V. präsentiert gemeinsam mit dem FC Bayern Fanclub Burning Wheels e.V. und dem Café Ankerplatz die Phil Collins Coverband „TRUE COLLINS“.
Der Einlass zur Summer Night Music ist um 18 Uhr. Schon dann kann ein kühles Bier, ein leckerer Cocktail oder ein knuspriges „Hamelner Handbrot“ genossen werden. Ab 19:30 Uhr geht es dann richtig los. Mit starken Sounds, sanfter Stimme und aufwendigen Lichteffekten will die Tribute Band die Parkbesucher in ihren Bann ziehen. Auch ein faszinierendes Bühnenbild und das allseits bekannte „Phil Collins Drumset“ werden nicht fehlen. Natürlich sind die bekannten Klassiker „One More Night“, „Another day in paradise“, „In the air tonight“ und viele mehr mit dabei. Auch die Genesis-Legenden „Mama“, „Nos on of mine“ oder „Invisible touch“ erwarten die Gäste.
Wer dabei sein möchte, sollte sich beeilen: Der Vorverkauf läuft noch bis Donnerstag, den 22. August 2019, um 12:00 Uhr. Zu einem Preis von 8 Euro sind die Karten bei den folgenden Stellen erhältlich: bei der Tourist-Information im Lügder Rathaus, beim Café Ankerplatz im Emmerauenpark, bei der Tankstelle Hubert Thiele in Lügde und bei der Tankstelle Huddelbusch in Bad Pyrmont. Die Karten an der Abendkasse kosten 12 Euro und sind nur begrenzt verfügbar. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Für Kinder bis 16 Jahre gilt: Einlass nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person. Außerdem wichtig: Es dürfen keine Getränke auf das Gelände mitgebracht werden und Taschen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht größer als DIN A5 (ca. 15 cm breit und 21 cm hoch) sein.
Schon einen Tag später geht das musikalische Programm in die nächste Runde! Am 25. August kommt das Blasorchester der Stadt Lügde in den Emmerauenpark und lädt zu einem gemütlichen Frühschoppen ein. Von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr erwartet die Gäste dort gute Laune, tolle Musik und fröhliche Unterhaltung von Polka bis Pop. Am Sonntag ist der Eintritt frei.
Bei Rückfragen melden Sie sich bitte in der Tourist-Information. 
19.08.2019
luegde.de

Eine Geburtstagsfeier mit einem Fairtrade-Stand

Es war das erste Mal, dass wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen wurden – und dann noch zu einer so großen. Aber, der Jubilar, unser Ortsteil Elbrinxen, wird in diesem Jahre immerhin 800 Jahr jung.
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Fairtrade-Stand 800-Jahr-Feier in Elbrinxen, 17.8.2019 © Volker Thiele
Zwei Tage, am 17. und 18. August 2019, haben wir, die Steuerungsgruppe der Fairtradestadt Lügde, mit den Elbinxern und ihren Gästen feiern dürfen. Wir waren für den Ausschank von Fairtrade-Kaffee zuständig. Aber wie immer gab es an unserem Fairtrade-Stand nicht nur fair gehandelten Kaffee in FairCups, sondern auch kleine Appetithäppchen wie Kekse und Schokolade. Beides selbstverständlich hergestellt mit fair gehandelten Zutaten.
Oft hört man ja: „Ach, der Fairtrade-Kaffee schmeckt mir nicht.“ Diese Erfahrung haben wir an unseren Fairtrade-Ständen nicht gemacht. Wenn wir die Rückmeldungen, auch die von der Jubiläumsfeier, als Maßstab nehmen, haben der Kaffee und die kleinen Leckereien allen sehr gut geschmeckt. Das ist uns auch wichtig. Denn dann werden wir oft gefragt: „Hm, lecker! Woher habt ihr den Kaffee?“, oder: „Habt ihr die Kekse selbst gebacken?“ Auch solche Fragen sind für uns gute Gelegenheiten, mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen und uns mit ihnen über das Thema fairer Handel auszutauschen.
By the way: An dem Jubiläumswochenende in Elbrinxen haben wir den Fairtrade-Kaffee von der Kolpingsfamilie Lügde bezogen. Und die mit Zutaten aus dem Fairtrade-Handel hergestellten Kekse hat uns die Bäckerei Schneidewind in Bad Pyrmont geliefert.
Wir haben viele interessante Gespräche mit unseren Gästen führen können. Nicht immer ging es dabei ausschließlich um Fairtrade. Aber immer war der Fairtrade-Gedanke der Einstieg zu Gesprächsthemen wie Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz. „Wir müssen mit unserer Umwelt besser umgehen. Dafür müssen wir auch besser miteinander umgehen. Jeder noch so kleine Beitrag zählt.“ Ich möchte nicht vermessen sein, aber ich glaube, das war die Kernaussage der allermeisten Gespräche die wir geführt haben. 
Auch unsere offensivste „Spielerin“, unser Garant für Kompetenz und gute Laune war selbstverständlich wieder mit im Aufgebot, also an unserem Fairtrade-Stand in Elbrinxen aktiv. Wobei ich jetzt mal offenbaren sollte: Anja Salatnay steht beim Fairtrade-Kreis Lippe „unter Vertrag“. Aber für uns von der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Lügde gehört Anja schon zur „Stammbesetzung“ bei unseren Fairtrade-Aktionen.
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Die Putztruppe von der Elbrinxer Dorfbühne, 18.8.2019 © Volker Thiele
Einige Leserinnen werden vielleicht fragen: War das nicht das Wochenende, an dem es zwischendurch so geschüttet hat? Das ist korrekt. Aber soweit wir das beurteilen können, hat das weder den Besucher:innen der Festmeile, noch den vielen Akteuren die für die Unterhaltung und Beköstigung der Gäste zuständig waren, die Laune verdorben. In Acht nehmen musste man sich nur vor den Damen der Putztruppe[1]. Wer sich ihnen gegenüber nicht angemessen devot verhielt, konnte sich auch schon mal eine gehörige Zurechtweisung einfangen.
[1]: Aber ich war gewarnt. Die energische Putztruppe hat mir schon einmal einen Putzlappen vor die Kameralinse geworfen – damals, 2014 bei den Lipper Tagen in Lügde.
luegde.de/fairtrade
20.8.2019, Text: Volker Thiele
luegde.de

Bericht über meine Hobbys

Von Peter Gladbach
Mein Name ist Peter Gladbach und ich bin 71 Jahre.   Einige von Euch kennen mich ja schon.
Ich möchte heute über meine verschiedenen Interessen berichten.
Eines meiner Interessen ist es, im Fernsehen Wintersport anzuschauen.  Damit bekomme ich den Tag derzeit immer gut rum. Ich mag viele nordische Disziplinen, wie z.B. Skispringen, die nordische Kombination und Eisschnelllauf oder wie es im englischen genannt wird Iceskating.
Die Alpinen Wettbewerbe und der Langlauf sind allerdings nicht so mein Ding.
Auch interessiere ich mich sehr für Politik und Geschichte, Zeitgeschichte. Hier auch für den 2. Weltkrieg und die Nachkriegszeit, die ich selbst als Kind und Jugendlicher erlebt habe.
Bei Cap4free gibt es ja auch die Gruppe „Zeichen der Zeit“, früher hieß sie History-Gruppe. In dieser Gruppe bin ich auch tätig.
Weiter bin ich noch in einer Freien Wählergruppe. Diese nennt sich „WIN“ was soviel bedeutet wie „Wir in Nettetal“, wo ich auch wohne. Wir haben im Jahr 26 Fraktionssitzungen. Ich bin sachkundiger Bürger, Stellvertreter für Senioren und Sozialausschuss.
Ferner bin ich auch Mitglied im Behindertennetzwerk, behinderter Menschen im Nettetal.
Auch interessiere ich mich für die Weltpolitik.
Was z.B. da in Australien passiert ist, ist eine krasse Sache. Ein Australier ermordert 50 Menschen. Was soll das?  Aber das habt Ihr ja alle selbst mitbekommen.
Ich bin noch in mehreren Gruppen in Cap4free. Zur Zeit bin ich jedoch auch in der Gruppe, in der ich Administrator bin nicht so  aktiv, da meine Frau vor 5  Wochen verstorben ist und da habe ich noch sehr dran zu knabbern.
Nun habt Ihr aber einen Überblick über meine Aktivitäten.
Ich wünsche Euch alles Gute und sag bis bald
Euer Peter

Zwei rechts, zwei links, eins fallenlassen – ein Tanzkurs mit Sehenden

von Dorothea Kohlhaas

Beim Rumgooglen vor ein paar Jahren bin ich auf eine Tanzschule in der Nähe von unserem Wohnort gestoßen. Natürlich hatte ich Nix anderes zu tun, als meinem Mann davon zu überzeugen, mit mir dort einen Grundkurs für verschiedene Tänze zu besuchen.

Peter erklärte sich einverstanden und so meldete ich uns beide bei der Tanzlehrerin an. Ich erklärte, wir seien beide blind und kämen mit unseren beiden Blindenführhunden. Sie meinte, das sei kein Problem Der Rest des Kurses würde nur aus Sehenden bestehen. Aber es wäre sicher kein Problem, uns alles gut Zu beschreiben.

Super! Also machten wir Vier (Peter, Doro und unsere beiden damaligen Blindenführhunde Donna und Cleo) uns zum ersten Kursabend auf. Wir marschierten in den Raum und die meisten der anderen Kursteilnehmer waren erst einmal sprachlos. Blinde? In unserem Kurs? Wie soll das denn gehen?

Die Tanzlehrerin kam und der Unterricht begann mit dem langsamen Walzer. Unsere Hunde hatten wir an der Seite abgelegt und wir waren mitten auf der Tanzfläche. Wir begannen dann nach der Einführung unsere Schritte mit Musik zu machen. Es funktionierte recht gut.

Peters Hund Cleo hatte uns demonstrativ denHintern zugedreht. Sie wollte nix damit zu tun haben. Aber was machte meine Donna? Sie kam auf die Tanzfläche gerannt und wollte mittanzen, smile. Das hat sie dann während des ganzen Kurses, er dauerte 9 Abende immer wieder gemacht.
Sohat sie natürlich auch geholfen die Sehenden aufzulockern und „normal“ mit uns umzugehen.

Die Tanzlehrerin war super! Sie hat uns alles toll erklärt, so dass wir kein Problem hatten die Schritte nachzumachen und auch ein paar Drehungen zu lernen.
Witzig war nur, wenn sie uns, also mich und Peter korrigieren wollte und uns bat in den Spiegel zu schauen. Da mussten alle immer wieder schmunzeln.
Sie meinte, es sei aber auch schwer mituns, da man wenig von unserer Blindheit merken würde.

Wir lernten in dem Kurs langsamen Walzer, Walzer, Foxtrott, Discofox, Chachacha, Rumba und ein bischen Salsa.

Mit der Zeit verloren die Sehenden uns gegenüber auch ihre Unsicherheit und es machte eine Menge Spass!

Am Ende des Kurses hatten wir auch einen ganz tollen Abschlussball. Wir haben den ganzen Abend getanzt, entweder gemeinsam oder auch mit unseren anderen Bekannten aus dem Kurs!
Wir haben hier die Erfahrung gemacht, dass man nicht unbedingt in einen Kurs speziell für Blinde und sehbehinderte muss, sondern auch mal das Abenteuer wagen kann, die einzigen „Außerirdischen“, also blinde in einem Tanzkurs zu sein.

Erlebnis auf der John Sinclair Convention

Hallo ihr lieben

Bevor ich zu dem eigentlichen Thema komme, worüber ich von herzen gerne berichten würde wollen, stelle ich mich doch erst einmal vor.

Mein Name ist Daniela, bin 27 Jahre alt und komme aus NRW.

Viele werden bestimmt den Geisterjäger John Sinclair kennen ob lesen oder Hören, ganz egal wie man es erlebt.

Ich möchte euch einfach mal etwas von meinem sehr schönen Erlebnis berichten, dass ich nie vergessen werde.
Am Samstag letzten Jahres, führen mein Mann und ich in Richtung Köln um dort die Convention zu besuchen. An der Stelle mag ich meinen Freunden, nochmal von herzen danke sagen, die mir dies ermöglichst haben.

Mit pulsierenden Herzen kamen wir in Köln an. Wir bezahlten den Eintritt wurden durch sucht ob wir nichts spitzes dabei haben und dann suchten wir auch unseren anderen die schon da waren. Es war gerade Pause um sich zu stärken.

Nach dem kleinem Snacks von belegten Brötchen und einer Cola ging es in den großen Saal wo ein Geisterjäger Quiz stattfinden sollte. Wir meine Freunde mein Mann und ich saßen schon sehr gespannt und konnten es kaum erwarten bis es los ging.

Der Veranstalter so mag ich ihn mal nennen, hatte wunderbare Laune und machte das ein oder andere mal schon mal Witze. Er stand mit den Kandidaten die sich für das Quiz beworben hatten auf der Bühne und stellte die Verschiedenen Fragen. Von leicht bis schwer. Am Ende des Quizs, hat der erste Platz ein Kreuz gewonnen das John immer bei sich trägt und dies zur großen Waffe gegen Geister und Demonen gehört. Der zweite Preis und das fand ich wirklich sehr schön, konnte man sich eine Rolle fürs nächste Hörspiel aussuchen.

Da habe ich an dem Tag das erste Mal Gänsehaut bekommen. Da ich mich sehr für die Kandidaten gefreut habe. Bei so was wunderbaren mit machen zu dürfen. Doch das war nicht das Hi leit. Nach dem Quiz, fing die Autogrammstunde an, wir standen schon Schlange vor den Autogrammtischen. Hinter uns bildete sich eine Riesen Schlange, denn alle wollten sich Autogramme geben lassen von Dietmar Wunder (John) über Alexsandra Lange (Erzählerin) und und und.

Da es allerdings schon sehr warm wurde in dem Gebäude, sind wir zusammen eine weile raus gegangen um frische Luft zu schnappen und dann auch sich nochmal beim Burger-King zu stärken. Es wurde immer später und später, mittlerweile waren es schon halb vier und wir mussten uns auf den Rückweg machen um den nächsten Programmpunkt nicht zu verpassen. Wir als vier, bahnten uns also einen weg durch die Menschenmenge, die immer noch auf Autogramme wartete hindurch und kehrten in den Saal zurück. Dort angekommen suchten wir uns erst mal einen Sitzplatz für den nächsten Programm.

Mein Herz klopfte immer schneller, da ich gleich das erstmal meine Lieblings Schauspielerin nicht nur auf DVD, CD.S oder Fernseh Serien hören würde, nein ich würde sie Life hören Ihr Name wurde angesagt und mir liefen vor Freude die Tränen die Wangen herab. Sie hat eine Lesung gehabt und zwar aus dem Buch Engel das letztes Jahr erschienen ist. Ich saß im Publikum und fieberte mit ihr. Als sie aufhörte zu lesen, und Jason Dark auf die Bühne kam begann sich schon wieder eine Schlange zu bilden um zur Autogrammstunde von Jason dark und Katy Karrenbauer genießen. Doch wir kamen nicht durch, obwohl Katy in der Menge mal war und ganz in der Nähe sich befunden hatte, doch sie musste sich für den letzten Programm bereit machen für ein Life Hörspiel. Ich sage euch dass war wirklich so schön, ich hätte es noch stunden lang genießen können. Die haben alle es sehr super gemacht.

Als es dann dem ende zu ging und alle Akteure nochmal vorgestellt wurden sind, von Schauspielern an, bis zu Autoren, wurde ein allgemein Foto gemacht und es war vorbei.

Doch nicht für mich. Alle Menschen die dort waren verstreuten sich die einen liefen nach vorne zur Bühne und die anderen machten sich vlt auf den Heimweg. Wir meine Freundin und ich saßen zuerst noch auf unseren Plätzen bis mein Mann zu mir gelaufen kam und mir sagte, Dass Katy noch auf der Bühne sei. Also gingen bzw wir Liefen nach vorne zur Bühne und stellten uns in die Reihe. Da wir ja VLT alle wissen, haben Stars, oder Schauspieler nicht so viel Zeit, jedoch was soll ich euch sagen, als wir am Bühnenrand standen und mein Mann nach Katy rief ist sie zu uns gekommen und hat sich gefühlte 15 Minuten für uns nur für uns eher gesagt für mich Zeit genommen. Dies war ein Achterbahn fahrendes Gefühl. Ich bin nicht nur von John sondern auch von Katy ein Riesen Fan. Und von diesem Abend an wusste ich wer mein Vorbild ist und wem ich hinterher Fiber.

Klar muss ich dazu sagen ist es natürlich sehr schade das unsere Franzsiska Pickula verstorben ist aber sie hat vorher für einen sehr tollen Ersatz gesorgt. Und ich persönlich denke das Katy diese Rolle beim John Team verdient hat.

Dies war mein Bericht von der Convention letzten Jahr im Septemebr.

Es Grüßt die Dani

Peters Hobbys

Peter ist aufgrund einer Zapfen-Stäbchen-Dystrophie fast erblindet. Er hat noch einen minimalen Sehrest, gilt aber als gesetzlich blind. Das hält ihn aber nicht ab 2 für eine blinde Person ungewöhnliche Hobbys auszuüben.

Das erste ist seine Modelleisenbahn.
Seit seinem. 9.Geburtstag ist Peter ein riesiger Modellbahnfan. Damals bekam er seine erste Anlage, die er zusammen mit seinem Vater aufgebaut hat. Damals wusste noch niemand, dass er eines Tages blind sein würde. Das Hobby hat ihn nie losgelassen und trotz der Erblindung hat er immer noch viel Freude daran.

Jetzt hat er eine Doppelgarage zum Eisenbahnraum umfunktioniert. Seine Anlage ist 36 Quadratmeter groß. Er hat Fahrzeuge eines brasilianischen Herstellers und die Landschaft wird auch brasilianisch sein. Allerdings darf man sich da keinen Regenwald oder Strand und Meer vorstellen, denn Brasilien hat noch mehr zu bieten. Peter hat das Holz selbst zugeschnitten, die Gleise verlegt und gestaltet die Landschaft. Das Einzige wo er Hilfe benötigt ist beim Verlegen der Kabel und der ganzn Elektronik und bei den häuserbausätzen.

Wer sich einmal peters Anlage anschauen möchte findet Videos in youtube unter dem Stichwort „Peter Kohlhaas“.

Das zweite Hobby ist das Saxophonspielen.

Vor 4 Jahren, da war er Ende 40 Jahre alt, begann Peter trotz der Erblindung mit dem Saxophonunterricht.Er hatte keine Ahnung von Noten, hat zusätzlich noch ein kleines Hörproblem, aber wagte das „Abenteuer“ trotzdem. Dazu muss man sagen, sein Lehrer ist ein Profisaxophonist und kann sehr gut unterrichten. Dieser Lehrer hat Peter nun beigebracht über das Hören seine Lieder zu spielen. Natürlich musste er auch einiges über Noten erlernen, aber aufgrund der Augen kann er diese nnicht lesen, hat aber gelernt das zu Hören und kann sich nun Lied für Lied so erarbeiten. Und das Ergebnis ist echt hörenswert!!!

Also, nicht verzagen, sondern auch mal etwas wagen. Wenn man Dinge nicht ausprobiert, kann man auch nicht sagen „Das kann ich nicht. Versucht es erst einmal.