Blind reisen, ein Podcast von und mit Marcel Franke

Blind reisen, ein Podcast von und mit Marcel Franke

mein Name ist Marcel Franke und Ich bin gern und vor der Coronapandemie auch oft in der Welt unterwegs. Mich faszinieren ferne Länder und ihre uns oft so fremden Kulturen.

Meine Reisen haben mich bis jetzt nach:
Brasilien, Costa Rica, Indien, Thailand, Südafrika, Malaysia, Singapur und in die USA geführt. Es waren aber auch viele Ziele innerhalb Europas dabei.

Im April letzten Jahres habe ich mich dazu entschieden in meinem Podcast Blind Reisen über meine Reiseerfahrungen zu berichten. In dieser Zeit sind schon über 20 Episoden entstanden, in denen ich über meine Erfahrungen auf Reisen berichte. Ich berichte ganz bewußt von meiner Art zu reisen, denn ich kann und möchte in meinem Podcast nicht davon berichten, wie blinde Menschen denn reisen, denn das ist so unterschiedlich wie bei sehenden Menschen.

Ich möchte mit meinem Podcast aber auch Mut zum ausprobieren machen, einmal selbst eine Reise zu wagen, denn die Barrieren entstehen meist nur im Kopf. Auch mir sind auf meinen Reisen schon Dinge passiert, auf die ich sicher gern verzichtet hätte. So unangenehm diese Ereignisse aber auch waren, am Ende sind sie doch Teil eines wunderbaren Abenteuers.

Für alle die, die sich nicht selbst auf Reisen begeben möchten soll mein Podcast unterhaltsam und spannend sein.

Meinen Podcast könnt ihr unter dem Namen Blind Reisen bei allen gängigen Podcast Anbietern finden. Über Bewertungen auf den jeweiligen Plattformen würde ich mich sehr freuen.

Auch Kritik und Lob ist mir sehr willkommen und kann unter:
marcel.franke@chello.at
an mich herangetragen werden.
Ich wünsche euch viel Freude mit meinem Podcast und bleibt gesund!

Da sicher viele von euch den Podcast über Apple Podcasts hören, hier der Link zum Podcast:
Blind Reisen
Marcel

Die Welt als blinder Mensch bereisen, darum dreht es sich im Blind Reisen Podcast. Diese Welt hält so viele schöne Dinge bereit und durch Hören Schmecken fühlen und mit Abenteuerlust im Herzen kann man die Welt auch ohne Augenlicht entdecken und die spannenden Kulturen anderer Länder erleben. Seit ihr neugierig geworden, dann freue ich mich über euer Feedback und über eure Bewertungen. Viel Freude beim hören und Reisen! Euer Marcel
Auf Apple Podcasts anhören:
https://podcasts.apple.com/at/podcast/blind-reisen/id1514204597

Von A nach B

Wer kennt es nicht: Man möchte zu einer tollen Veranstaltung fahren und sie ist weiter weg. Was macht man da? Man versucht hinzukommen, entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto. Aber wie mache ich es? Auto geht ja zum Beispiel nur mit einem Bekannten oder mit der Familie. Ich möchte mal ein bisschen von meinen Aktivitäten erzählen.

Als Blinder muss man sich immer schon einen Abend vorher Gedanken machen, wie man irgendwo hinkommt, ob man mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt oder einen Verwandten oder Freund, der einen Führerschein hat, frat, ob der einen dahin fahren könnte. Wenn man noch Geschwister oder gute Bekannte oder Freunde hat, die sehen önnen, kann man ja nachfragen, ob jemand Lust hat mitzukommen, das macht z. B. beim Einkaufen je nach dem Sinn oder auch wenn man z. B. auf ein Konzert oder in einen Freizeitpark gehen möchte.

Aber manchmal hat auch niemand Lust darauf oder man selbst möchte einfach allein unterwegs sein und nicht immer jemanden fragen. Ich fahre auch gerne alleine, wenn ich was brauche, z. B. an technischen Sachen, sagen wir einen USB-Stick oder eine Festplatte, zum Media Markt oder Saturn. Ich könnte meinen Bruder, eine Schwester oder meinen Vater fragen oder auch meinen Schwager, die haben alle einen Führerschein. Ich finde das aber immer blöd, deshalb fahre ich selber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich kann ja, wenn ich etwas im Laden nicht finde, auch einen Verkäufer oder andere Kunden um Hilfe bitten. Außerdem ist es ja günstig mit dem ÖPNV, denn als Sehbehinderte bzw. allgemein als Schwerbehinderte haben wir ja mit dem Schwerbehindertenausweis das Privileg, kostenlos mit allen Bussen, Straßenbahnen, S-Bahnen, Regionalzügen und manchmal sogar Schiffen oder Bergbahnen zu fahren.

So viel zum Allgemeinen. Jetzt werden wir mal konkret. Ich setze mich sonst immer in den Zug nach Hameln, da brauche ich 20 Minuten zum Media Markt. Zum Saturn sind es 45 Minuten, also länger als zum Media Markt, aber ich muss sagen, ich fahre lieber zum Saturn – und zwar nicht, weil ich den Media Markt an sich weniger mag.

Wie eben gesagt, würde ich es zum Media Markt nach Hameln in 20 Minuten schaffen. Wenn ich aber von Lügde Bahnhof bis Hameln Hauptbahnhof gefahren bin, muss ich dort aussteigen und zum Busbahnhof gehen und jetzt ist der nicht nur unübersichtlich, wie es an Busbahnhöfen häufig ist, sondern ich müsste immer 25 Minuten warten, bis der Bus kommt und auch sehr konsequent die Fahrer fragen, was für ein Bus denn da steht, weil da sehr viele Buslinien fahren und die manchmal halten, wo gerade Platz ist (sicher ist da ein System, aber es fühlt sich manchmal so an). Wenn ich mit dem Bus gefahren bin, gibt es gleich die nächste Schwierigkeit, nämlich eine große Kreuzung mit einer Insel in der Mitte und es gibt da zwar eine Ampel, aber die hat kein Blindensignal, man muss immer mit Querverkehr und Parallelverkehr arbeiten und hoffen, dass man die Grünphase richtig hört. Ich mache das immer noch mit meinem Sehrest, der reicht dafür zum Glück noch aus, aber mir ist das trotzdem mit der Zeit zu gefährlich geworden, weil ich vielleicht doch mal was übersehe und dann auch nicht alles auf einmal überblicken kann.

Darum habe ich eine einfache Möglichkeit für mich gefunden, ich fahre immer jetzt nach Paderborn zum Saturn und gehe da einkaufen, das ist vom Weg her wesentlich einfacher für mich. Hier steht der Bus, den ich brauche, häufig schon da, wenn ich mit dem Zug am Bahnhof ankomme, und meistens steht er auch immer an der gleichen Stelle. Wenn ich ausgestiegen bin, muss ich nur wenige Schritte die Straße lang und bin schon beim Eingang vom Saturn. Abgesehen vom einfacheren Weg wohnt in Paderborn auch meine Schwester und wir können uns noch zum Kaffeetrinken o. Ä. treffen.

Ich bin auch schon alleine geflogen. Der Flughafen in Hannover ist sehr barrierefrei. Wenn ich da vorher anrufe oder mir im Reisebüro eine Reise buche, kann ich bequem mit dem Zug bis zum Flughafen fahren und werde gleich von jemanden vom Flughafen abgeholt, der mich zum Flugzeug bringt und auch bei den Kontrollen unterstützt. Am Zielflughafen kann man sich dann auch wieder eine Begleitung organisieren, die einem dann beim Aus- oder Umstieg hilft. Und: Man kann auch mit dem Blindenhund fliegen, da sollte man sich natürlich vorher informieren, aber das ist auch möglich.

Das Wichtigste ist immer, dass man sich traut. Ich habe im obigen Media Markt-Saturn-Beispiel gezeigt, dass manches besser funktioniert al;s anderes und es durchaus noch Barrieren gibt. Das Fliegen zeigt aber auch, wie viel möglich ist. Wir können zwar nicht sehen, aber haben doch trotzdem Lust, unabhängig unterwegs zu sein und je nach dem auch die Welt zu entdecken – und das sollten wir uns nicht nehmen lassen.

Reisen als Sehbehinderter – ein Erfahrungsbericht

Wer kennt das nicht: Man muss auf ein Seminar oder möchte einfach zu einem Konzert? Ein Sehender würde jetzt mal kurz vorher gucken, welche Bahn denn kommt und schaut während der Bahnfahrt auf Google Maps nach dem Fußweg. Wenn man blind oder sehbehindert ist, ist man dahingehend nicht so flexibel. Natürlich kann man einfach drauflos fahren und hoffen, dass an der Bushaltestelle jemand steht, der einem den Weg zu seinem Ziel erklärt, aber wer nicht so risikofreudig ist, muss sich einer gewissen Vorbereitung bedienen.

Ich muss zu einem Seminar von der Pro Retina in eine Stadt, in der ich mich absolut nicht auskenne. Zuerst muss ich mir meine Verbindung heraussuchen. Dafür benutze ich die App „DB-Navigator“ – übrigens eine App, die auch von Sehenden gerne genutzt wird. Erste Frage.: Muss ich umsteigen? Wenn ja, wo? Sollte ich eine Umstiegshilfe, z. B. den DB-Service oder die Bahnhofsmission, zur Unterstützung hinzuziehen?

In meinem Fall waren zumindest diese Aspekte unrelevant, ich musste nämlich nicht umsteigen. Und so habe ich mich am Seminartag mit meinem Rucksack auf den Bahnsteig begeben (man kann natürlich auch mit Koffer reisen, allerdings würde ich das nicht empfehlen, weil man dann mit Blindenstock und so weiter in der Regel keine Hände mehr frei hat. Außerdem ist man auch bei den Treppen im Bahnhof und in den engen Gängen im Zug nicht so mobil).

Schließlich fuhr der Zug ein. Aber wo war die Tür? Zum Glück habe ich noch einen Sehrest und konnte die Tür noch erkennen. Aber was hätte ein Blinder in dieser Situation gemacht? Er hätte entweder am Zug entlanglaufen und mit dem Stock dagegenklopfen müssen, bis er die Tür findet (die Tür klingt dumpfer als die übliche Zugwand) oder – das wäre effektiver – es wäre jemand am Bahnsteig, der hilfsbereit ist. Bei meiner Fahrt bemerkte der Schaffner meinen Stock und kam mir prompt zu Hilfe.

Nächste Herausforderung: Sitzplatz suchen. Dafür bin ich einfach von Sitz zu Sitz
gegangen und habe gefragt, ob da noch Platz ist. Meistens (nicht immer…) kommt auch eine Antwort, und viele Menschen sind sehr hilfsbereit, zeigen mir einen freien Platz oder stehen selbst auf.

In Paderborn angekommen, habe ich mich am Bahnhof bis zum Taxistand durchgefragt. An größeren Bahnhöfen wie hier gibt es viele Varianten, um sich als blinde Person zu behelfen, und häufig kommt man an solchen Orten theoretisch sogar ohne angemeldete Umstiegshilfe zurecht, weil man genug Passanten findet. Auch in meinem Fall war es ein Passant, der mich zum Taxistand führte.

Das Taxi ist eine kostspielige, aber für Blinde je nach dem eine gute Sache. Eine Taxifahrt muss man nicht groß vorbereiten und die meisten Taxifahrer, die ich bislang kennengelernt habe, waren sehr aufgeschlossen gegenüber meiner Sehbehinderung. Dieser hat mich beim Hotel sogar noch bis zum Infopunkt gebracht – wo ich ohne Taxi sicher nicht so schnell und unkompliziert angekommen wäre.

Am Infopunkt habe ich mich vorgestellt und gefragt, ob ich gemeldet bin. Man hat mich auch gleich in der Teilnehmerliste gefunden und mir einen Zettel zum Ausfüllen gegeben. Einmal mehr bekam ich Dank guter Kommunikation beim Lesen und Schreiben Unterstützung und wurde danach zu meinem Zimmer geführt. Man zeigte mir sogar in meinem Zimmer die wichtigsten Dinge und gab mir einen guten Eindruck von meiner Umgebung, sodass mir das Zurechtfinden sehr leicht fiel.

Kommunikation ist das A und O beim Reisen, wie in vielen Bereichen des Alltags. Etwas Mut und Organisationsgeschick gehören sicher auch dazu. Aber das Gefühl, unabhängig und frei zu sein, ist sehr schön und macht einen irgendwie auch stolz. Dennoch habe ich mich nach dem Seminar von meinem Vater abholen lassen – manchmal darf man es sich ja auch mal einfach machen.

Unterstützen sie Mitarbeiter der DB bei der Entwicklung einer digitalen Lösung für Reisebegleiter

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einem kleinen, bereichsübergreifenden Team, entwickeln Mitarbeitende der DB derzeit MobiMate. Dafür bitten sie um ihre Unterstützung.

MobiMate ist eine digitale Lösung zur Vermittlung von freiwilligen Reisebegleitern an Personen mit Unterstützungsbedarf oder eingeschränkter Mobilität mittels einer Smartphone-App.

Der freiwillige Reisebegleiter, ein Mitreisender, fährt auf derselben Strecke und unterstützt z.B. beim Ein-/Aus- und Umsteigen oder im Zug beim Finden des Sitzplatzes.

Um MobiMate gezielt entwickeln zu können, möchten die Entwickler die Bedürfnisse der Nutzer besser verstehen.

Sie können das Team unterstützen, indem sie den für sie passenden Fragebogen
ausfüllen:
Fragebogen für freiwillige Reisebegleiter:
https://www.surveymonkey.de/r/MM-DA-Mates
Fragebogen für Reisende mit Unterstützungsbedarf:
https://www.surveymonkey.de/r/MM-DA-Mobis

Weitere Infos zu MobiMate finden sie auf der Internetseite:
www.mobimate.eu.

Der DBSV konnte von der Stabstelle Barrierefreiheit der DB zum Thema MSZ und MobiMate die Zusicherung erhalten, dass das Projekt MobiMate weder den Mobilitätsservice in den Bahnhöfen ersetzen, noch eine Alternative zu diesem sein soll. MobiMate kann und soll nur eine Ergänzung zum Mobilitätsservice sein.

Ihr BBSB-Inform
BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen. Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen:

– Mail: mailto:bbsb-inform@bbsb.org
– Judith Faltl: Telefon 0 89 – 68 52 58
– Christian Schöpplein: mailto:christian.schoepplein@bbsb.org

Es war einmal im Weserbergland und Teutoburger Wald…

Gemeinsame Broschüren mit sagenhaften Angeboten erschienen
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Kooperationspartner Märchenhaftes Weserbergland
Seit mehr als 40 Jahren lädt die Deutsche Märchenstraße dazu ein, den Spuren der berühmten Brüder Grimm zu folgen. Von der hessischen Brüder-Grimm-Stadt Hanau im Kinzigtal über 600 Kilometer bis ins norddeutsche Bremen, der Stadt der Bremer Stadtmusikanten verbindet die Märchenstraße über 60 Städte und Gemeinden. Ein bedeutender Abschnitt der Deutschen Märchenstraße liegt im Weserbergland und am Rande des Teutoburger Waldes. Gleich sieben Orte von Holzminden bis Hessisch Oldendorf liegen auf der beliebten Ferienstraße und bieten ein reiches Angebot an märchen- und sagenhaften Erlebnissen.
Ob eine Tour mit dem Baxmann durch Hessisch Oldendorf, ein geschichtenreicher Spaziergang mit dem Lügenbaron Münchhausen durch Bodenwerder, eine Begegnung mit dem Hamelner Rattenfänger oder eine Wanderung entlang des Mythenwegs durch Lügde, die historischen Städte mit ihren sagenumwobenen Orten lassen die Besucher abtauchen in eine sagenhafte Welt. Die pittoreske Malerstadt Schieder-Schwalenberg, die Heimat Aschenputtels Polle und die Stadt der Düfte und Aromen Holzminden runden die fabelhafte Reise durch das Weserbergland und den Teutoburger Wald ab.
Alle genannten sieben Orte haben sich im Frühjahr 2018 gemeinsam auf den Weg gemacht, um diese sagenhaften Angebote besser zu verknüpfen und diesen Schatz besser zu vermarkten. Unter dem Titel „Märchen- Sagen – Legenden im Weserbergland und Teutoburger Wald“ ist nun eine gemeinsame Broschüre der Kooperation erschienen. Sie gibt einen Überblick über alle sieben zauberhaften Orte und ihre fantastischen Erlebnissen. Auf 21 Seiten werden Stadtführungen, Wanderempfehlungen und Veranstaltungstipps vorgestellt, die sowohl für Einheimische als auch für Urlaubsgäste als sagenhafter Reiseführer durch die Region dienen.
Benjamin Schäfer, Geschäftsführer der Deutschen Märchenstraße, zeigt sich von den neu entstandenen Kooperation und der Broschüre begeistert: „Das Weserbergland und unsere Mitgliedsorte im Teutoburger Wald sind ein wahrer Schatz auf der Deutschen Märchenstraße. Mit der neuen Broschüre ist ein tolles Produkt entstanden, das unseren Gästen einen echten Mehrwert bietet und das Thema Märchen, Sagen und Legenden erlebbar macht.“
Die Broschüre ist ab sofort in den Tourist-Informationen von Hessisch Oldendorf, Hameln, Lügde, Schieder-Schwalenberg, Bodenwerder, Polle und Holzminden erhältlich.
Die Broschüre zum Download:  Broschüre Märchen, Sagen und Legenden im Weserbergland und Teutoburger Wald [PDF 25,2 MB
luegde.de

Erlebnis eines Wochenendes mit meinem kleinen Hund

Was gibt es schöneres als an einem Wochenende als Hundebesitzer einen richtig schönen langen Ausflug mit dem Hund zu machen. Dabei anderen Menschen und Hunden zu begegnen, sich freundlich zu unterhalten, wenn nicht immer das Problem mit den Hunden entstehen würden, die die Stimme ihres Besitzers ignorieren. 
Früher hab ich dann meinen Hund, weil ich ja weiß wie sie auf andere Hunde reagiert immer auf den Arm genommen, jedoch ich hab aus diesem Fehler gelernt. Ich lasse sie jetzt auf dem Boden, warne verbal vor das meine unverträglich ist mit anderen Hunden und warte darauf das der andere Hund zurück gerufen wird. In den meisten Fällen klappt dies auch. 
Jedoch was mir aufgefallen ist, ist das wenn ich gelbe leere Kotbeutel an dem Ring der Leine fest hatte, die Besitzer ihre Hunde viel schneller schon zurück gerufen haben. Zuerst hab ich mir nichts dabei gedacht. Als wir, mein Hund und ich, wieder zu Hause waren, ging mir diese Beobachtung nicht mehr aus dem Kopf und ich fing an mich darüber zu informieren. 
Dabei entdeckte ich interessante Informationen von einigen Hundebesitzern, die mir weiterhalfen.Ich fand heraus, das viele Besitzer dies machen aus folgenden Gründen:
Hund ist läufig!
Hund ist ein Angsthund!
Hund ist unverträglich mit anderen Hunden!
Und viele andere Gründe. 
Diese Hundebesitzer haben sich eine tolle und nützliche Idee einfallen lassen. Sie kennzeichnen an Leine und oder Geschirr, das ihr Hund im Moment Probleme mit anderen Hunden hat. 
Eine solche Kennzeichnung kann folgendermaßen aussehen:
Gelbe Schleife an Leine und oder Geschirr.Gelbes Halstuch/ Dreieckstuch am Hund. Kleines Stück gelben Stoff an der Leine. Oder auch einfach leere gelbe Kotbeutel.
Somit kann man zumindest den anderen Hundebesitzer rechtzeitig aus der Ferne vorwarnen, denn die Hunde selbst können nur auf das reagieren, was ihnen ihr Besitzer/ Halter mitteilt.
Es würde mich und meinen Hund sehr freuen, wenn noch mehr Hundebesitzer bei diesem Grundgedanken mitmachen würden. 
Bedenkt wir machen es nicht für uns, sondern für unsere Hunde. Die Kosten dafür sind geringer als wenn man für eine Verletzung eines anderen Hundes aufkommen muss.
In diesem Sinne, viel Spaß weiterhin mit euren Vierbeinern.
Danke sagt euch allen dafür
Pünktchen, 10 Jahre alte taube Jack-Russel-Terrier Hündin und ihr Frauchen Patricia