„Nur als befristete und überbrückende Maßnahme“

Positionierung des Deutschen Behindertensportverbandes zum Online-Rehabilitationssport

Der Deutsche Behindertensportverband hält Online-Rehabilitationssport grundsätzlich für ungeeignet, spricht sich in der derzeitigen Situation jedoch für eine befristete und überbrückende Maßnahme aus. Schließlich stellen die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus auch für die Durchführung des ärztlich verordneten Rehabilitationssports eine Ausnahmesituation dar.  Diese erfordert von allen Beteiligten innovative Maßnahmen und lösungsorientierte Ansätze.
 
Jedoch ist jede Form von Fernangebot des ärztlich verordneten Rehabilitationssports im Sinne des §64 SGB IX im Grundsatz ungeeignet: Neben den rein körperlichen Zielen – der Stärkung von Ausdauer, Kraft sowie der Verbesserung von Koordination und Flexibiltät – verfolgt der ärztlich verordnete Rehabilitationssport insbesondere das Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. „Ein wesentlicher Bestandteil ist das gemeinsame Üben in festen Gruppen, um gruppendynamische Effekte zu fördern, den Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen zu unterstützen und damit den Selbsthilfecharakter der Leistung zu stärken“, betont DBS-Vize-Präsidentin Katrin Kunert. Die physische Präsenz und der unmittelbare Kontakt der Gruppe untereinander sowie mit den Übungsleiter*innen könne grundsätzlich nicht durch Fernangebote ersetzt werden.
 
Die bisher bekannten Systeme zum Online-Rehabilitationssport fokussieren stark auf den körperlichen Aspekt und bedienen eindimensional gymnastische Übungen im Sinne der Verbesserung von Kraft, Koordination und Flexibiltät. Der ärztlich verordnete Rehabilitationssport muss jedoch deutlich mehr leisten. Bei einer ganzheitlichen Betrachtung spielen insbesondere Sport- und Spielformen mit Interaktion in der Gruppe und die gemeinsame Freude an der Bewegung eine wichtige Rolle.
 
Darüber hinaus ist die Durchführung des ärztlich verordneten Rehabilitations­sports auch hinsichtlich weiterer Aspekte nicht in der erforderlichen Qualität durchführbar. So erscheint es bei einer Anzahl von bis zu 15 Personen auf einem Computer-Bildschirm schwierig, alle so im Blick zu behalten, dass eine ausreichende Korrektur möglich ist. Es fehlt darüber hinaus die Möglichkeit der taktilen Korrektur durch die Übungsleiter*innen. „Das Spüren einer durch die Übungsleiter geführten Bewegung ist bspw. nicht durch verbale Anleitung zu ersetzen“, sagt Katrin Kunert.
 
Die Teilnehmer*innen benötigen neben einem kompatiblem Endgerät zudem eine gewisse Technikkompetenz. Sofern dies nicht durch den zuständigen Rehabilitationsträger sichergestellt wird, steht das Angebot nur für einen begrenzten, u. U. privilegierten Personenkreis zur Verfügung. Damit verstärkt sich die ohnehin bestehende Ungleichheit zwischen verschiedenen sozialen Gruppen mit Blick auf die Gesundheit sowie die Gesundheitsförderung. „Dadurch besteht die Gefahr, dass finanzschwache und/oder nicht technikaffine Personen vom Online-Rehabilitationssport ausgeschlossen werden“, erklärt Kunert.
 
Neben den technischen und kognitiven Kompetenzen kommt der Online-Rehabilitationssport nur für eine bestimmte Gruppe überhaupt in Frage. Aufgrund der erhöhten Unfallgefahr müssen beispielsweise sturzgefährdete Personen von dem Angebot ausgeschlossen bleiben. Gleichzeitig haben nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) geschätzt ein Drittel der Seniorenheime ─ also dem Ort, an dem aufgrund der Zielgruppe viele Teilnehmer*innen wohnen ─ kein Internet.
 
„Gegenwärtig können keine verlässlichen Prognosen gemacht werden, ab wann der ärztlich verordnete Rehabilitationssport wieder wie gewohnt durchgeführt werden kann. Daher muss derzeit der Grundsatz gelten, dass es besser ist für einen Teil der Rehabilitationssportler*innen jetzt eine Lösung anzubieten als gar keine“, sagt Katrin Kunert. Sportärzt*innen warnen bereits vor den gesundheitlichen Folgen aufgrund eingestellter Sportangebote, die die Eindämmungsmaßnahmen mit sich bringen. Gerade für die Risikogruppe plädieren sie für eine Verlegung der Bewegungsangebote in das heimische Umfeld.
 
Die Zielgruppe des ärztlich verordneten Rehabilitationssports zählt in großen Teilen zu einer Risikogruppe (z. B. durch chronische Erkrankungen und/oder höheres Alter). Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass für diesen Personenkreis die derzeitigen Einschränkungen länger andauern können als für andere Personengruppen.
 
„Auch wenn der Online-Rehabilitationssport vom Grundsatz als ungeeignet zu betrachten ist, kann er eine befristete und überbrückende Maßnahme für eine bestimmte Zielgruppe sein“, betont DBS-Vize-Präsidentin Kunert. Für diese Rehasport-Teilnehmer*innen können die Einschränkungen und die erhöhten Risiken, die durch weiteren Bewegungsmangel entstehen, reduziert werden. Die Teilnehmer*innen können den ärztlich verordneten Rehabilitationssport mit ihren vertrauten Übungsleiter*innen durchführen, so dass die Kontinuität gewährleistet ist.
 
„Für den DBS ist die Durchführung von Online-Rehabilitationssport ausschließlich aufgrund einer Ausnahme­situation und befristet auf die Dauer der behördlichen Einschränkungen zur Durchführung des ärztlich verordneten Rehabilitationssports denkbar“, stellt Katrin Kunert klar.

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Quelle ist von ww.dbs-npc.de F

DBS-Chef Beucher gegen Olympia und Paralympics gleichzeitig

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes fordert zudem stärkere Integration in olympische Fachverbände.
Veröffentlicht am 19. November 2019
Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS)
Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) (Foto: Jens Büttner/dpa)
Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands, Friedhelm Julius Beucher, ist gegen die zeitgleiche Austragung von Olympischen und Paralympischen Spielen. „Die Medien hätten kein durchgängig hohes Interesse“, sagte Beucher im Interview der Tageszeitung «Neues Deutschland» (Donnerstag). „Dazu kommt das Problem der Athletenunterbringung. Zur Zeit nutzen wir Teile der olympischen Dörfer. Wenn alle gleichzeitig kommen, müssten noch größere Anlagen gebaut werden. Die Idee scheitert also an der Praxis.“
Im kommenden Jahr finden Olympia (24. Juli bis 9. August) und Paralympics (25. August bis 6. September) in Tokio statt. Vertraglich ist bis 2032 festgelegt, dass der Olympia-Gastgeber auch Schauplatz der Weltspiele des Behindertensports ist.
Beucher spricht sich allerdings für die stärkere Integration der Behindertensportler in die olympischen Fachverbände aus.
„Wenn Olympische und Paralympische Spiele am selben Ort hintereinander stattfinden, erwarte ich das allerdings auch von Welt- und Europameisterschaften“,
erklärte der 73-Jährige.
Derzeit tragen die Para-Leichtathleten ihre WM in Dubai aus, die WM der Nicht-Behinderten fand in Katar statt. In anderen Sportarten wie Kanu wurden die Para-Athleten dagegen bereits integriert. Im vergangenen Jahr richteten die Leichtathleten beide Europameisterschaften in Berlin aus.
(RP/dpa)
rollingplanet.net

Handball-Bundesliga und ATP-Finale – was heute wichtig wird

Handball: Bundesliga
In der Handball-Bundesliga muss am 13. Spieltag der Tabellenzweite Flensburg-Handewitt bei der TBV Lemgo Lippe antreten. Außerdem spielt Leipzig gegen die Rhein-Neckar-Löwen und Minden gegen Melsungen. Wir berichten ab 19 Uhr im Live-Ticker.
Tennis: ATP-Finale in London
Roger Federer trifft beim ATP-Finale der besten Tennisprofis in London auf Novak Djokovic und Dominic Thiem auf Matteo Berrettini. Der Spielplan beim ATP-Finale im Überblick.
Fußball: EM-Qualifikation
In der Qualifikation für die Euro 2020 steht der vorletzte Spieltag an. Los geht es am Donnerstag mit sieben Spielen. Weltmeister Frankreich empfängt Moldawien. England hat ein Heimspiel gegen Montenegro. Wir berichten ab 18.00 und 20.45 Uhr im Live-Ticker von den Spielen. Die deutsche Elf trägt ihre Partie gegen Weißrussland am Samstag aus. Der 9. Spieltag im Überblick.
Fußball: WM-Qualifikation in Asien
In Asien läuft bereits die Qualifikation für die Fußball-WM 2022 in Katar. Die Spiele am Donnerstag im Überblick.
Basketball: Euroleague und NBA
Alba Berlin muss am 8. Spieltag der Euroleague nach Athen reisen. Dort ist der griechische Meister Panathinaikos der Gegner. In der NBA empfangen die Boston Celtics in der Nacht auf Donnerstag die Washington Wizards mit den deutschen Spielern Moritz Wagner und Isaac Bonga. Die Ergebnisse des Spieltags gibt es hier.
Eishockey: DEL und NHL
In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eröffnen die Grizzlys Wolfsburg und die Düsseldorfer EG den 18. Spieltag. In der NHL steht der 43. Spieltag auf dem Programm. Die Ergebnisse gibt es hier.
Quelle ist von sportschau.de

Betreff: RG Siegen, Gruppentreffen am 7. Dez. 2019

Liebe sportlich Interessierte aus dem Dreiländereck NRW/Hessen/RLP,,

das Orga-Team der Regionalgruppe Siegen der PRO RETINA möchte Sie zu
einem Treffen rund um das Thema Sport für Menschen mit einer
Sehbeeinträchtigung einladen. Es findet statt am Samstag, den 7.
Dezember 2019 um 10 Uhr in den Räumen der Diakonie in Siegen (Sandstraße
26).

Sie würden sich gerne sportlich betätigen, wissen aber nicht, welche
Sportarten Sie mit einer Sehbeeinträchtigung ausüben können? Oder Sie
sind bereits sportlich aktiv, würden sich aber gerne mit anderen
Menschen zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten treffen? Bei unserem
Treffen wollen wir uns mit Ihnen darüber austauschen, welche
Möglichkeiten es gibt, sich mit einer Sehbeeinträchtigung sportlich zu
betätigen. Außerdem möchten wir gemeinsam mit Ihnen überlegen, ob wir
uns zukünftig zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten treffen wollen und
welche Sportarten wir gemeinsam ausüben möchten. Wenn Interesse besteht,
können wir im Anschluss an das Treffen gemeinsam in das Restaurant „zum
Häutebacher“ gehen.

Bitte melden Sie sich bei Andreas Stephan zu dem Treffen an (Tel.: 02738
4380, E-Mail: astephan.siwi@arcor.de). Bitte teilen Sie uns bei Ihrer
Anmeldung auch mit, ob Sie nach dem Treffen noch mit in das Restaurant
gehen möchten.

Zum Schluss möchten wir Sie noch auf ein Privatangebot hinweisen:
Rolf-Werner Zahn aus Haiger hat ein Bildschirmlesegerät abzugeben.
Informationen dazu können Sie dem angefügten PDF entnehmen. Bei
Interesse nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit Rolf-Werner Zahn auf.

Wir freuen uns auf ihre Anmeldung zu unserem Gruppentreffen im Dezember.

Herzliche Grüße

Das Orga-Team der Regionalgruppe Siegen der PRO RETINA.

— PRO RETINA Deutschland e.V.
Regionalgruppe Siegen
Leiter
Andreas Stephan
Billenbachstr. 8
57250 Netphen
Fon: 02738 4380
Mail: a.st621@gmx.net

Experten für Rehasport gesucht

Mit einer deutschlandweiten Kampagne soll für eine Ausbildung als Übungsleiter geworben werden.
Veröffentlicht am 23. Oktober 2019
Bildmotiv der Kampagne
(Foto: Andreas Lander/BSSA)
Mit einer landesweiten Kampagne sollen dringend benötigte Übungsleiter für den Rehasport in Sachsen-Anhalt gefunden werden.
„Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung steigt der Bedarf an Rehasport-Angeboten in Vereinen und Einrichtungen immens“,
erklärte die Geschäftsführerin des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt,  Andrea Holz. Auch die Universität Magdeburg und ein Magdeburger Behindertensportverein sind an der Aktion beteiligt. Mit Plakaten, Postkarten und Infoveranstaltungen an Berufsschulen sollen von Mittwoch an junge Menschen für eine Ausbildung zum Übungsleiter begeistert werden.
Den Angaben zufolge fehlen in den 192 Vereinen, die dem Verband angeschlossen sind, mehr als 100 Experten für den Rehasport. Der Verband setzt sich demnach dafür ein, behinderten, chronisch kranken, leistungsgeminderten und älteren Menschen regelmäßige sportliche Angebote zu schaffen.
Weitere Informationen: https://www.bssa.de/rehabilitationssport/
(RP/dpa)
rollingplanet.net

Goalball

ist die weltweit beliebteste Ballsportart für Menschen mit Sehbehinderung und bereits seit 1976 paralympisch. Das Ziel des Spiels besteht darin, einen 1250 g schweren Klingelball in das gegnerische Tor zu werfen. Dabei stehen sich die beiden Mannschaften, die aus jeweils drei Spielern bestehen, auf einem 9 m × 18 m großen Spielfeld gegenüber. Die Tore sind jeweils 9 m breit und 1,30 m hoch.Ein Spiel dauert 2 × 12 Minuten. Alle Spieler auf dem Feld tragen zur Chancengleichheit lichtundurchlässige Brillen. In einem Spiel können bis zu vier Auswechslungen und Time Outs genommen werden. Der Hartgummiball, in dessen Inneren Glöckchen zur akustischen Wahrnehmung sind, muss flach über den Boden geworfen werden. Führt eine Mannschaft im Verlauf des Spiels mit zehn Toren Vorsprung, wird das Spiel sofort beendet. Ein Team besteht aus maximal sechs Spielern.
Im Spielverlauf kann es zu Strafwürfen kommen, sogenannten „Penalties“. Diese sind vergleichbar mit einem Elfmeter im Fußball. Für einen Wurf muss ein Spieler der verursachenden Mannschaft das 9 Meter breite Tor alleine verteidigen.
High Ball Ein Spieler wirft den Ball so, dass er in der eigenen Landezone den Boden nicht berührt.
Long Ball Ein Spieler wirft den Ball so, dass er in der neutralen Zone den Boden nicht berührt.
Brille Ein Spieler berührt, ohne den Schiedsrichter zu fragen, seine Dunkelbrille.
Illegales Abwehren Ein Spieler wehrt den Ball ab und liegt dabei im neutralen Felddrittel.
Spielverzögerung Ein Spieler ist zu Beginn noch nicht spielbereit oder wird während des Spiels von den Offiziellen neu orientiert. Spielverzögerungen durch die Begleiter.
Unsportliches Verhalten Kann von den Schiedsrichtern mit einer Penalty-Strafe oder dem Ausschluss vom Spiel bestraft werden.
10 Sekunden Ein Team benötigt ab dem 1. Ballkontakt länger als 10 Sekunden, bis der Wurf der Mannschaft die Mittellinie überquert hat.
Geräusche Ein Spieler der angreifenden Mannschaft verursacht während des Wurfs Lärm.
Coaching Der Trainer kommuniziert mit seinen Spielern, obwohl das Spiel nicht unterbrochen ist.
Goalball ist weltweit die am weitesten verbreitete Ballsportart für Menschen mit Sehbehinderung. Aufgrund der großen Zahl an Goalball spielenden Nationen ist Europa in einen A-, B- und C-Pool von jeweils mindestens zehn Teams eingeteilt. Alle zwei Jahre finden die jeweiligen Europameisterschaften statt, bei denen die drei besten Mannschaften in den jeweils höheren Pool auf- und die letzten drei Mannschaften in den unteren Pool absteigen. Die Weltmeisterschaften im Goalball finden alle vier Jahre statt. Zudem ist Goalball seit 1976 paralympisch und seither bei allen Paralympics vertreten gewesen.
Dieser Sport wurde vom Österreicher Hans Lorenzen und dem Deutschen Sepp Reindle für Kriegsinvalide entwickelt und zum ersten Mal 1946 gespielt. Goalball wurde, nachdem es zuvor 1972 in Heidelberg Demonstrationssportart war, bei den Paralympischen Spielen 1976 in Torontoin das paralympische Programm aufgenommen. Zuerst wurden nur Wettbewerbe für Herren ausgetragen, ab 1984kamen auch Wettbewerbe für Damen hinzu. Goalball ist im Gegensatz zu Torballparalympisch, weil es auf der Welt weiter verbreitet und zudem die ältere Sportart ist.
Die erste Goalballweltmeisterschaft fand 1978 in Österreich statt. Auch hier wurde zuerst nur von Herrenmannschaften gespielt. Seit den zweiten Weltmeisterschaften 1982 nehmen auch Damenmannschaften teil. Goalballweltmeisterschaften werden alle vier Jahre ausgetragen. Bei den Herren ist Finnland amtierender Paralympicssieger aus London 2012. Brasilien konnte sich 2014 zum Weltmeister krönen und die Türkei wurde 2015 Europameister. Bei den Damen holte Japan Gold in London, die USA wurden 2014 Weltmeister und die Türkei gewann 2015 die Europameisterschaft.In Deutschland ist Goalball unter dem Dach des DBS organisiert und wird hauptsächlich in Blindenschulen und Vereinen für Menschen mit Sehbehinderungen gespielt. Das sportliche Zentrum liegt in Marburg. Dort befindet sich auch der bisher einzige Paralympische Stützpunkt für Goalball in Deutschland. Der aktuelle deutsche Rekordmeister ist die SSG Blista Marburg e. V. Seit dem Jahr 2014 werden die nationalen Titelkämpfe in der Goalball Bundesligaausgetragen. Acht Teams kämpfen hier an fünf Spieltagen um die Medaillen.Jährlich werden zudem, zumeist im Herbst, die deutschen U19-Meisterschaften ausgetragen. Hier spielen die Nachwuchsteams um den U19 Titel. Zudem ist Goalball seit dem Jahr 2013 Teil vom Frühjahrsfinale bei „Jugend trainiert für Paralympics“ in Berlin.
Die deutsche Herrennationalmannschaft konnte sich für die Paralympics in Rio 2016 qualifizieren. Trainiert werden sie von Johannes Günther und Stefan Weil (beide Marburg).
Die Damen werden vom Ehepaar Prokein (Fulda) betreut.