Die Verfolger aus Asien

Letztens hat Samsung in einem Event ihre Geräte vorgestellt – so, wie das Google, Microsoft und Apple mit ihren Geräten auch machen. Normalerweise wurden diese Produkte immer in Berlin bei der Funkausstellung gezeigt, dieses Jahr war es natürlich wegen Corona etwas anders. Nichts desto Trotz wurden tolle neue Produkte vorgestellt und wir fangen da mit den kleinsten an und gehen dann größentechnisch langsam nach oben.

Samsung hat ein neues Headset vorgestellt, In-Ear-Kopfhörer. Sie sehen sehr schön aus und haben natürlich auch neue Funktionen.

Dazu gibt es eine neue Samsung Watch, die 3 RS, die wirklich klasse aussieht und auch wieder mit zum Schwimmen genommen werden kann. Die Smart Watch hat ein richtig schönes rundes Design und man kann verschiedene Zifferblätter auswählen, die alle wirklich toll sind.

Nun kommen wir zum Galaxy Note, da gibt es einmal das normale und einmal das Ultra. Da ich über diese beiden einen eigenen Artikel geschrieben habe, möchte ich das hier nur kurz anreißen. Ein zentraler Unterschied ist die Größe: 6,7 Zoll zu 6,9 Zoll. Klingt erstmal wenig, macht aber einiges aus, daher Note mit und ohne ultra. Wie gesagt, wer mehr darüber lesen will, kann sich gerne meinen darauf spezialisierten Artikel anschauen.

Neben den Smartphones gibt es auch zwei neue Tablets von Samsung, nämlich das Galaxy Tab S7 und das Samsung Galaxy Tab S7 plus. Dazu gibt es auch eine Tastatur und es gibt bei den Geräten auch wieder den Stift (bzw. ein Panel, so wie es hier genannt wird). Lediglich die Position des Stifts hat sich von rechts unten nach links unten verlagert.

Zur Sprachassistenz, die Samsung letztes Jahr vorgestellt hat, ist mir leider nichts Neues bekannt. Samsung hat so ein Gerät wie die Alexa und Google Gome rausgebracht. Dazu wurde leider nichts gesagt, was ich mir persönlich gewünscht hätte, aber wenn mir was auffällt oder ich noch was darüber lese, werde ich das in einem extra Artikel nachreichen.

Zu guter Letzt gibt es noch ein Klapphandy, das wie ein Buch aussieht und in der Mitte eingeklappt werden kann.

Das ist jetzt mal so ein kurzer Überblick über die Geräte, die Samsung neu rausgebracht hat. Ich persönlich bin ein großer Fan der Samsung-Produkte. Wenn ich könnte, würde ich alles von Samsung kaufen. Ich finde es einfach echt klasse, was Samsung dieses Jahr auf den Markt gebracht hat. Klar gibt es auch Nachteile bei den Geräten und Sachen, die nicht so reibungslos funktionieren, aber grundsätzlich bin ich jedes Mal aufs Neue gespannt darauf, was sich Samsung diesmal ausgedacht hat.

Die neue Samsung Galaxy Note-Reihe

Samsung hat ihre Note-Reihe für dieses Jahr veröffentlicht, und zwar wieder auf den gleichen Kanälen wie letztes Jahr.

Samsung bringt wieder zwei neue Geräte raus, nämlich einmal das normale Note und einmal die größere Nexus (als Ultra bezeichnet). Schade finde ich, dass sie den Pump Royal vom Samsung Galaxy 20 wieder rausnehmen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass es jetzt einen neuen gibt, nämlich den 992 Air Prozessor von Samsung, aber leider gibt es den nicht.

Jetzt zu den neuen Geräten: Das Normale hat eine Bildrate von 60 Hertz und das Ultra soll eine von 120 Hertz Bildschirmtechnik bekommen. Leider ist die 120 Bildtechnik nicht komplett funktionstüchtig, man kann nämlich die 120 Hertz nur in der untersten Auflösung einstellen. Ich hoffe, dass das noch beim finalen Gerät angepasst wird.
Übrigens haben wir auch beim Note noch die Kameras, die wir beim Galaxy 20 haben, was ich sehr interessant finde.
Der Akku beim normalen Note sind 4000 Milliampere und beim Ultra sind es 4500 Milliampere. Dazu gibt es wieder diese gekrümmten Bildschirme.
Die Form des Galaxy 20 ist wieder kantiger ausgefallen als bei denen vom letzten Jahr. Der Stift ist auch wieder dabei mit neuen Funktionen. Interessant ist, dass der Stift jetzt nicht mehr rechts unten, sondern links unten ist. Was das soll, weiß ich nicht, aber gut, ist ja im Prinzip egal.

Das war jetzt mal so das Wesentliche, was ich zum Samsung
Galaxy Note 20 und Galaxy 20 ultra in den Videos gesehen habe. Ich werde mir die Geräte nicht holen, weil ich jetzt einen Note 10 habe und weil ich um ehrlich zu sein etwas enttäuscht bin, gerade davon, dass es keinen neuen Prozessor gibt und die Kameras auch nicht wirklich besser als vorher sind. Aber das ist meine Meinung, man sollte sich immer selbst einen Eindruck verschaffen und sich die Sachen selbst anschauen.

Smartvision Smartphone

Das Smartvision Smartphone der Firma Mahland ist auch ein Smartphone, welches wir testen durften.
Es läuft auf Android-Basis, um genau zu sein mit 5.1, also einer Version, die schon etwas älter ist. Es ist genauso groß wie ein Samsung Galaxy S5 mit 12 cm in der Länge, 4 cm in der Breite und 8 mm in der Dicke. Es hat auf der rechten langen Seite den An- und Ausschaltknopf und eine Kippschalter auf der linken Seite für die Lautstärke. Weitere Knöpfe sind nicht vorhanden. Von der Verarbeitung her ist es in Ordnung, aber die Bedienung lässt sehr zu wünschen übrig, denn das Display ist sehr, sehr empfindlich, wodurch Eingaben nur sehr schwer zu tätigen sind. Man kann auch mit den normalen Android-Gesten gar nicht arbeiten, weil sie vom smartvision 2 gar nicht unterstützt werden.  
Es sind Google Apps drauf, aber wie gesagt, es ist sehr schwer an die Apps zu kommen, weil das Ganze eben echt empfindlich ist. Die Sprachausgabe ist sofort aktiv und man könnte auch blind damit arbeiten, wenn die Bedienung besser wäre, aber so kann ich es leider nicht empfehlen – hoffentlich wird es noch optimiert!

Kapseln Smartphone

Wir haben ein Smartphone bekommen von der Firma Mahland, nämlich das Kapseln Smartphone. Konkret handelt es sich dabei um ein Smartphone mit Tasteneingabe. Es ist 15 cm lang, 5 cm breit und hat eine Dicke von einem guten Zentimeter, womit es etwas dicker als herkömmliche Smartphones ist. Man kann das Telefon komplett mit der Tastatur bedienen, hat einen Nummernblock von 1 bis 0 und ein Steuerkreuz und auf jeder Seite neben dem Steuerkreuz eine Vor- und Zurücktaste und Menütasten. Auf der Oberseite gibt es einen Ein- und Ausschaltknopf. An der rechten Seite befindet sich der Knopf für die Sprachbedienung, hier kann man auch die Lautstärke einstellen. Neben der Tastatur gibt es noch die Möglichkeit, den Bildschirm per Touch zu bedienen, was ich persönlich aber nicht so gelungen finde, weil der Bildschirm noch nicht so zuverlässig reagiert.
Beim ersten Einschalten kommt sofort die Sprachausgabe, was bedeutet, dass man alles komplett blind einrichten kann und keine sehende Hilfe benötigt. Das Gerät wird mit Android 6.1 ausgeliefert und verfügt über eine gute Menüstruktur, in der alle wichtigen Einstellungen schnell erreicht werden können. Es sind bereits viele Apps vorinstalliert, unter anderem zu dem Themen Gelderkennung, Kamera, Farberkennung und Navigation. Zudem kann man sich, wie beim Samsung auch, Apps aus dem Store herunterladen. Dafür hat man einen Speicher von ungefähr 10 GB zur Verfügung.
Das Handy ist für jemanden, der gerade mit Android anfangen bzw. auf Android umsteigen will. Eine sehr gute Möglichkeit, das Betriebssystem kennenzulernen und es ist auch blind eine Überlegung wert.

Worauf ich beim Smartphonekauf achte

In diesem Artikel soll das nicht darum gehen, was die beste Kamera ist oder sowas, ich möchte heute einfach mal ein bisschen erläutern, auf was ich beim Kauf eines Smartphones so achte.
Ich bin nicht komplett blind, habe aber nur noch einen relativ kleinen Sehrest und benötige deshalb einen Bildschirm, der ziemlich groß und schön hell ist. Bei Blinden ist es natürlich erforderlich, dass das Smartphone eine gute Sprachsoftware hat. Was mir auch sehr wichtig ist, ist, wie schwer das Smartphone ist. Was nützt mir das schönste Gerät mit dem größten Display, wenn ich dann fast ein halbes Kilo in der Hand halten muss und ich dann unterwegs lange telefoniere? Dann tut irgendwann der Arm und die Hand weh und man möchte es am liebsten in die Ecke schmeißen. Wegen mir müssen die Geräte auch gar nicht das neueste Betriebssystem haben. Solange alles funktioniert und ich die meisten Apps, die im Play- oder Appstore verfügbar sind, installieren kann, ist doch alles super. Was mir auch noch sehr wichtig ist, wie das Gerät verbaut ist. Solange es schön verbaut ist, kann es ruhig ein einfaches Plastik sein und ich brauche auch keine Glasrückseite. Die meisten Geräte haben heutzutage ja viel Glas, was auch nicht schlimm ist, nur sieht man da die Fingerabdrücke und das finde ich nicht so schön. Aber ansonsten ist mir das eigentlich völlig egal, solange ich das Gerät bedienen kann, hauptsache, es ist gut verarbeitet, es liegt gut in der Hand und es ist auf der Rückseite nicht so glatt, dass man abrutscht. Zuletzt noch ein paar Wörter zur Kamera. Wenn man auf der Front fünf Megapixel hat ist das schon völlig ausreichend, ich kann mich noch daran erinnern, als Nokia in ihrem Bestzeiten mehr als 20 Megapixel hatten. Ich bin ganz froh, dass Geräte mit 12 Megapixel und 8 vorn jetzt eigentlich zum Standard geworden sind, denn ich finde das völlig ausreichend und man braucht nicht extra noch eine Kamera mitschleppen. Die Smartphone-Kamera macht auch gute Fotos und Videos für den Alltagsgebrauch und man kann ja mit verschiedenen Apps auch Texte in Schwarzschrift einscannen und Bilder erkennen lassen und so weiter und da sind selbst 5 Megapixel nach meinem Befinden völlig ausreichend.
Fazit: Ich würde Euch empfehlen, zu schauen, ob es für Euch die richtige Größe hat, ob es eine Kamera vorn und hinten hat, ob Ihr Apps im jeweiligen Appstore die meisten Apps installieren könnt, ob das Gerät gut in der Hand liegt und – aber das ist ja selbsterklärend – ob es für Eure Sehbehinderung geeignet ist, also dass es eine Sprachausgabe hat, wenn Ihr blind seid oder man geeignete Kontraste einstellen kann, damit Ihr gut damit arbeiten könnt.

Neue Hardware aus Korea

Kürzlich hat Samsung ihre Geräte für dieses Jahr veröffentlicht. Wie manche vielleicht wissen, geht es nicht chronologisch mit Galaxy 11, sondern mit Galaxy 20 weiter. Samsung
ist also von 11 auf 20 gesprungen und somit sind die neuen Modelle alle mit Samsung Galaxy 20/20 Plus und 20 ultra benannt. Die Geräte sind größer geworden, dass normale mit 6,2 Zoll, das Plus mit 6,7 Zoll und das Ultra mit 6,9 Zoll Display. Zudem hat Samsung ein Panel aus Gorilla-Glas mit 120 Hertz gebaut, das ist wirklich ein guter Bildschirm, sie haben auch jetzt von 19 zu 8 bzw. 18 zu 9 auf
21 zu 9 im Format gewechselt. Wer ein Klinkenstecker beim Galaxy vermutet, den muss ich leider enttäuschen, es gibt auch bei der neuen Galaxyreihe bei allen drei Modellen keinen Klinkenstecker mehr, das heißt, man benutzt zum Musikhören am besten ein Bluetooth-Headset. Dann haben wir eine Frontkamera von 10 Megapixel, die in den Mitte gewandert ist, so wie beim Note 10 oder Note 7 plus. Weiterhin ist der Akku gewachsen. Das kleinste Modell hat einen 4000 Akku, das Plus einen 4500 Akku und das große Ultra hat einen 5000 Akku. Dann gibt es einen neuen
Prozessor und das Plus und das Ultra haben statt drei Kameras vier Kameras, wobei das Ultra 100-fach Zoom auf der Rückseite hat. Und von 64 bis 250 GB und aufwärts kann man am Speicher umstellen. Natürlich hat das auch seinen Preis, solche Geräte fangen bei 899 € an und gehen bis 1500 € rauf.
Dazu gibt es noch ein faltbares Gerät, was von Samsung ist, das kann man zur Seite aufklappen, so wie das andere Faltgerät von Samsung, aber man hat an der Klappseite noch ein bisschen einen Rand, damit die Glasscheiben nicht aufeinanderfallen.
Samsung ist dazu übergegangen, ein eigenes Event zu starten, um seine Neuheiten zu präsentieren, und sich nicht mehr wie die anderen in Barcelona erstmals zu präsentieren. In den Jahren davor haben sie ihre neuen Geräte immer auch zuerst in Barcelona präsentiert. Natürlich wird Samsung mit ihren neuen Geräten auch nach Barcelona fahren, aber sie haben sie diesmal einfach schon vorher präsentiert.
Ab dem 13. März kann man die Geräte im Samsung Store vorbestellen. Und jetzt seid ihr gefragt: Was haltet Ihr von den neuen Geräten? Schreibt es doch gerne in unser Forum

Google Assistant hat neue Stimme

Seit vergangenem Mittwoch hat der Google Assistant auf Android- und iOS-Geräten eine neue, natürlichere Stimme. Wer dem Sprachassistenten jetzt eine Frage stellt, wird ab sofort eine jünger klingende Stimme hören.

Hinweis: Die Änderungen wirken sich bis jetzt noch nicht auf TalkBack aus. Wenn ihr die neue Stimme neben Android auch auf iOS testen wollt, könnt ihr die Google Assistant App kostenlos aus dem App Store installieren.