das ständige Renovieren des Google Playstore,

Hallo an alle,
viele verwirrt vielleicht die Überschrift, die ich für meinen Artikel gewählt habe.
Mein Befinden ist zur Zeit, dass Google eine Menge Umbauarbeiten im Store und im Betriebssystem vornimmt. Das ist sicher gut und wichtig, aber für mich sind diese Mengen an Arbeiten, so wie sie Google macht, nicht gut, weil ich mein Gerät ständig für viele Kleinigkeiten am Tag brauche und wenn man dann auf einmal ewig nach etwas suchten muss, was vorher sehr angenehm zu finden war, ist das irgendwie ungut. Weil für mich manches sehr schwer zu finden ist, finde ich das sehr schade, wie Google zur Zeit seine Produkte gestaltet. Vor allem ist das nicht nur beim Google Store, sondern auch bei dieser Kooperation, die sie jetzt mit Samsung geschlossen haben, weil meiner Meinung nach haben sich diese Produkte, die Samsung für uns Sehbehinderte gut gemacht haben, seit der Zusammenarbeit mit Google nur verschlechtert. Bestes Beispiel: Der Voice Assistant, der komplett vom Markt verschwunden ist. Das finde ich natürlich an erster Stelle nicht sehr toll, besonders weil Samsung sehr viel gute Arbeit gemacht hat und ihre Geräte mit dem Betriebssystem von Android gut bedienbar waren. Jetzt haben sie diese Kooperation mit Google und irgendwie habe ich kein gutes Gefühl bei dieser Sache. Man hört mich zur Zeit eher als Kritiker von Google,, obwohl ich ja eigentlich eher als Kritiker von Apple-Produkten bekannt bin, ich muss aber sagen, wenn ich alles jetzt sachlich betrachte, ist das ständige Umbauen von Google bei seinem Betriebssystem und seinem Playstore ist gerade wirklich etwas zu viel des Guten. Es ist eigentlich ein Betriebssystem, das gut läuft, aber wenn die Sachen gefühlt eher schlechter als besser werden, weiß ich auch nicht, was ich da machen soll. Gibt da nicht sogar einen englischen Ausspruch, wenn was gut funktioniert, nichts zu ändern? Schade, dass Google das wohl anders sieht.

Windows einrichten und installieren für Blinde

Ein langer Traum für Blinde und Sehbehinderte ist mit Windows 10 endlich in Erfüllung gegangen: Das Einrichten und Installieren als blinder oder sehbehinderter Anwender mit der Windows-Sprachausgabe ist endlich möglich. Wie lange haben wir drauf gewartet bei den Windows-Versionen! Bei Mac gab es diese Funktion schon viel länger! Jetzt gibt es diese Funktion endlich auch bei Windows. Man kann jetzt seinen Rechner selber einrichten und auch wenn ein Problem am Rechner ist, man hat sich einen Virus eingefangen oder man hat so viel installiert und möchte einfach das System wieder sauber kriegen, das ist als Blinder oder Sehbehinderter jetzt komplett selbstständig möglich. Ich habe es letztens erst selber gemacht und möchte in diesem Text meine Erfahrungen an Euch weitergeben.

Zunächst solltet Ihr natürlich die Windows-Sprachausgabe einschalten. Das macht Ihr mit Steuerung+Windows und dann Enter.

Um eine Systemwiederherstellung durchzuführen, müsst ihr auf Eurer Windows-Tastatur die Windows-Taste drücken und auf die Einstellung gehen (die Einstellungen könnte man auch als Kurzbefehl hinterlegen). In den Einstellungen müsst Ihr auf „Wartung und Update“ gehen und dann auf „System wiederherstellen“.

Wenn Ihr das mit Enter bestätigt habt, fragt Euch Windows, ob Ihr die Dateien, die auf eurem Computer sind, behalten wollt oder ob diese Dateien mit gelöscht werden sollen. Nun wird das System vorbereitet und die Sprachausgabe sagt das auch in Prozentzahlen an, wie weit der Vorgang fortgeschritten ist. Das geht ganz easy, der Prozess läuft völlig automatisch, das Gerät wird neu gestartet, dann wird alles vorbereitet und die Sprachausgabe hält Euch über alles auf dem Laufenden.

Wer nun denkt, Windows wäre schon fertig installiert, den muss ich leider enttäuschen. Ihr müsst leider noch ein paar Eingaben vornehmen. Zum Beispiel müsst Ihr Euren WLAN-Schlüssel eingeben, ggf. Eure Sachen wieder neu laden und so weiter. Zudem gibt es natürlich zahlreiche Einstellungen, die Ihr individuell nutzen könnt.

Ich hoffe, Euch in diesem Artikel ein bisschen vermitteln zu können, dass eine barrierefreie Installation jetzt nicht mehr nur Apple vorbehalten ist, sondern andere gängige Firmen nachziehen. Ich freue mich, dass bei Microsoft Barrierefreiheit wohl auch großgeschrieben wird und ich finde es ein wirkliches Stück Lebensqualität, dass ich jetzt auch meinen Windows-Rechner komplett so installieren und einrichten kann, wie ich es will, ohne sehende Hilfe und völlig barrierefrei. Das finde ich richtig klasse und da muss man auch echt mal danke sagen.

Die neue Softwarepolitik von Samsung

Samsung hatte bei ihrem letzten Hardware-Event nicht nur Hardware im Koffer, sondern sie haben sich auch zu Software-Updates geäußert.
Sie verfahren wohl zukünftig ähnlich wie Apple, die ja auch drei bis vier Jahre für ihre Geräte Software oder das aktuelle Betriebssystem anbieten. Nach den eigenen von Google, die wirklich immer aktualisiert werden, strebt nun auch Samsung dieses Konzept an. Ein Samsung Galaxy 9 oder 9 + wird mindestens drei Jahre lang Updates bekommen.
Dazu gibt’s ja auch jeden Monat die Sicherheitspatch, wo auch einige Features vom System überarbeitet oder aktualisiert werden und das ist echt klasse. Samsung ist einer der ersten, die sowas für ihre Geräte anbieten und das sollte ein Beispiel für alle andere Firmen auf dem Smartphone-Markt sein. Ich hoffe, dass auch die anderen Hersteller ihre Updatepolitik dahingehend verändern, denn wer kennt es nicht: Man hat ein Gerät zwei Jahre lang, es läuft an sich gut und man ist eigentlich sehr zufrieden damit und möchte eigentlich auch kein neues Gerät kaufen, muss es aber, wenn man weitere Softwareentwicklung möchte. Dazu sind die Geräte sehr teuer. Ich hoffe, dass auch weitere Firmen auf diesen Zug aufspringen

Windows 10: 1909 ist da

Microsoft hat damit begonnen, das diesjährige Herbst-Update mit der
Bezeichnung 1909 auszurollen.

Derzeit wird es noch nicht erzwungen. Wer es haben will, muß explizit
den Schalter „nach Updates suchen“ drücken.

Für die meisten von uns läuft dieses Funktionsupdate etwas anders ab als
zuvor.

Nutzt man schon die Version 1903 vom Mai diesen jahres, ist das Update
auf 1909 mit ein paar Kilobyte sehr klein. Das liegt daran, daß man über
die regulären Updates schon alles neue eingespielt hat. Das jetzige
Update ändert dann nur noch die Versionsnummer auf 1909.

Nutzt man hingegen noch 1809, wird wie gehabt der komplette Unterbau
ausgetauscht, was dementsprechend lange dauert.

Firefox mit neuen Tools für ein barrierefreies Web

29.10.2019 10:47 Uhr
Von

Daniel Berger

Barrierefreiheit im Web ist wichtig, doch so mancher Seitenbetreiber behandelt das Thema „Accessibility“ etwas stiefmütterlich. Dabei erleichtert eine optimierte Website das Leben von Menschen mit Behinderungen. Damit etwa auch Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen gut durchs Netz surfen können, hat die EU eine Richtlinie erlassen: Sie besagt, dass alle Websites und Apps des öffentlichen Sektors den „Web Content Accessibility Guidelines 2.1“ (WCAG) des W3C folgen müssen. Auf Web-Entwickler kommt also Arbeit zu, die Umsetzung bei Websites soll bis September 2020 erfolgt sein.
Firefox 70 mit neuen Dev-Tools

Mozilla will die Entwickler bei der Umsetzung der Barrierefreiheit unterstützen und hat Firefox 70 mit hilfreichen Tools ausgestattet. Der erweiterte „Barrierefreiheitsinspektor“ soll bei der Überprüfung von Websites helfen und Entwickler bei der Lösung der häufigsten Probleme unterstützen. Die neuen Funktionen sind in den Developer-Tools von Firefox integriert und dort im Tab „Barrierefreiheit“ untergebracht. Mit den Hilfswerkzeugen lässt sich etwa die Tastaturnavigation gezielt verbessern. Probleme bereitet hierbei die Fokussierung von Links auf einer Webseite, wenn der Nutzer mit der Tab-Taste von Link zu Link springt.

Der Inspektor erkennt außerdem Probleme auf einer Webseite und listet diese übersichtlich auf – so lassen sich schnell fehlende Textbeschriftungen aufspüren. Viele vergessen beispielsweise bei Bildern, auch einen ALT-Text einzutragen, der Bildinhalte für Screenreader beschreibt. Ein Simulator für Farbwahrnehmungsschwächen („Farbblindheit“) stellt Webseiten so dar, wie Menschen mit speziellen Sehschwächen diese wahrnehmen. Ein knallbunter Button könnte dann plötzlich unsichtbar sein. In den Dev-Tools sind ergänzende Hilfsartikel verlinkt, die bei der Optimierung helfen und Probleme erläutern. Weitere Details zu typischen Accessibility-Herausforderungen und den Entwickler-Tools hat Marco Zehe im Mozilla-Hacks-Blog notiert.
Mozilla

Firefox kann mehrere Farbwahrnehmungsschwächen simulieren, damit Entwickler sie optimieren können.

(Bild: Mozilla)
Schlechter Kontrast

Der Inspektor für Barrierefreiheit ist seit Firefox 63 standardmäßig Teil des Browsers und wurde seitdem stetig ausgebaut. Daran beteiligt ist auch eine Community von Hunderten betroffenen Nutzern, für die die alltägliche Online-Aktitivtät eine Herausforderung darstellt. Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen können beispielsweise Web-Formulare nur schlecht lesen, wenn der Kontrast zwischen Textfarbe und Hintergrund zu gering ist. Der Farbwähler in den Developer-Tools zeigt deshalb an, ob die gewählte Farbe den WCAG-Richtlinien entspricht. Entwickler können mit dem Hilfswerkzeug schnell nachbessern und dadurch die Barrierefreiheit einer Website Stück für Stück verbessern. (dbe)
Quelle ist von Heise

Google Assistant hat neue Stimme

Seit vergangenem Mittwoch hat der Google Assistant auf Android- und iOS-Geräten eine neue, natürlichere Stimme. Wer dem Sprachassistenten jetzt eine Frage stellt, wird ab sofort eine jünger klingende Stimme hören.

Hinweis: Die Änderungen wirken sich bis jetzt noch nicht auf TalkBack aus. Wenn ihr die neue Stimme neben Android auch auf iOS testen wollt, könnt ihr die Google Assistant App kostenlos aus dem App Store installieren.