Vegane Bratensauce

Köstliche vegane Bratensoße ohne Fleisch – so geht’s
Wenn ein unwiderstehlich deftiger Duft durch die Wohnung strömt, wissen
alle: Das muss der Festtagsbraten sein! Das, was da so herrlich duftet, ist
aber gar nicht unbedingt der Braten selbst, sondern viele perfekt
aufeinander abgestimmte Gewürze und pflanzliche Aromen und vor allem
Röstaromen. Deshalb müssen auch Vegetarier und Veganer nicht auf den
köstlichen Bratenduft und -geschmack verzichten.
Anstatt stundenlang in der Küche zu stehen und einen Braten zu beschöpfen,
kannst du mit diesem Rezept und wenigen Zutaten in kurzer Zeit eine cremige
dunkle Soße zaubern, die nur gesunde Inhaltsstoffe enthält. Darin kommen
alle Geschmacksstoffe zusammen, die auch den Genuss der Fleisch-Bratensoße
ausmachen. Und das ausschließlich mit pflanzlichen Zutaten, wie Zwiebeln,
Möhren, Thymian und mehr.

Zutaten für rein pflanzliche, dunkle Soße
Um etwa 500 Milliliter vegane Bratensoße herzustellen, brauchst du folgende
Zutaten:
1 Zwiebel
150 g Champignons
1 Karotte
2-3 EL Pflanzenöl
1 Lorbeerblatt
1 frischer Thymianzweig (oder tiefgekühlt aus der letzten Erntesaison)
1 EL Tomatenmark (Grundrezept für selbst gemachtes Tomatenmark)
1 EL Senf (Grundrezept für selbst gemachten Senf)
1 EL Balsamicoessig (entweder selbst gemacht, aus dem Bioladen oder online
erhältlich)
100 ml Rotwein
350-400 ml Gemüsebrühe (ich hab 1 EL selbst gemachte Würzpaste auf 400 ml
Wasser genommen)
Salz, Pfeffer
Pflanzenmilch (optional)

Solltest du eine der Zutaten nicht vorrätig haben oder besorgen können,
lassen sich einzelne Punkte auf der Liste auch problemlos ersetzen. Verwende
anstatt Balsamicoessig Weißweinessig oder Apfelessig, statt Rotwein einen
stark verdünnten Saft und ersetze Senf einfach durch einen Klecks Marmelade
und einen Esslöffel Mehl. Mit den Zutaten aus meiner Liste habe ich
geschmacklich allerdings die besten Erfahrungen gemacht.

Soßenzubereitung Schritt für Schritt
Das Geheimnis dieser Soße sind die Röstaromen, die nicht nur für einen
köstlich aromatischen Geschmack sorgen, sondern auch für die typisch braune
Farbe einer Bratensoße.

So gelingt dir die Zubereitung:
1. Champignons, Zwiebeln und Möhren in grobe Stücke schneiden und in einem
Topf mit Öl unter Rühren scharf anbraten. Solange warten, bis das Gemüse
braune (aber keine schwarzen!) Stellen hat. Dann Tomatenmark und Senf
dazugeben und kurz anschwitzen. Thymian und Lorbeerblatt im Ganzen
hinzugeben.
2. Mit Balsamicoessig, Rotwein und Gemüsebrühe ablöschen und etwa 30 Minuten
lang auf niedriger Hitze mit offenem Deckel köcheln lassen.
3. Das gekochte Gemüse zu einer geschmeidigen Soße pürieren (am besten mit
einem Stabmixer). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben noch einen
Schuss Pflanzenmilch für die Cremigkeit hinzugeben. Fertig!

Bei uns zu Hause wird die vegane Bratensoße zu fast jedem Gemüse gern
gegessen, allen voran zu Kartoffeln, zu Blumenkohl oder auch Rotkohl.
Besonders gut passt sie jedoch ebenso zu einer dieser Bratenalternativen
ohne Fleisch.

Quelle: Smarticular
kuechentipps-owner@listi.jpberlin.de

Vegane Braten-Alternativen für das Weihnachtsfest

Spätestens zum Festessen wird der Vorsatz, weniger Fleisch zu essen, gern
einmal über Bord geworfen. Denn wie soll das gehen, Weihnachtsgans ohne
Tier? So ganz Eins zu Eins lässt sich dieses klassische Weihnachtsessen
natürlich nicht in ein veganes Gericht umwandeln – muss es aber auch nicht.
Passende Alternativen gibt es genügend: Von Seitan- oder Sojabraten über mit
Gemüse gefüllte Pasteten bis hin zu einem leckeren Pilzstrudel ist so
einiges möglich in der fleischlosen Festtagsküche. Lass dich inspirieren von
diesen fünf Rezepten, die (zum größten Teil) mit regionalen, saisonalen und
rein pflanzlichen Zutaten auskommen!
Beim Ausprobieren der Rezepte war ich selbst erstaunt, wie preiswert
fleischlose Festtagsgerichte im Vergleich zu ganzen Gänsen oder Rinderfilets
sein können.

** 1. Pilzstrudel
Eines meiner Lieblingsgerichte ist ein schneller Strudel mit einer würzigen
Pilzfüllung. Er lässt sich dann auch hervorragend in der Tischmitte
platzieren und gemeinschaftlich anschneiden. Wer will die Keule … ähh … das
Randstück?

Für den Strudelteig brauchst du:
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
2-3 EL Rapsöl oder Sonnenblumenöl
1 EL Apfelessig (den du auch selbst herstellen kannst)
150 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz

Für die Pilzfüllung brauchst du:
800 g gemischte Pilze
2 Zwiebeln
½ rote Paprika
80 g Walnüsse
1 EL Pflanzenöl
Küchenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Majoran (hast du vielleicht noch
im Tiefkühlfach)
2 EL Mandelmus (erhältlich im Bioladen oder online, und auch leicht selbst
herzustellen)
250 ml Wasser
1 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer
2 EL Pflanzenmilch

Und so bereitest du den Pilzstrudel zu:
1. Mehl und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und eine Mulde
formen.
2. Vorsichtig Öl, Essig und nach und nach das lauwarme Wasser
dazugeben. Mit den Händen einen glatten, elastischen Teig formen und etwa 30
Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
3. Mandelmus und Wasser in einen Topf geben und verrühren. Bei
schwacher Hitze einige Minuten köcheln lassen, bis die Mandelsoße eindickt.
Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken und beiseitestellen.
4. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Paprika in
kleine Würfel schneiden. Walnüsse grob hacken. Alles mit etwas Öl in einer
Pfanne anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Kräuter dazugeben.
5. Ein Küchentuch mit etwas Mehl bestäuben und darauf den Teig
rechteckig ausrollen. Mit den Handrücken zu einem noch größeren Rechteck
ausziehen. Die Pilzmischung und die Mandelsoße darauf verteilen. Dabei an
allen Seiten einen etwa zwei Zentimeter breiten Rand frei lassen.
6. Erst an den kurzen Seiten einen drei bis vier Zentimeter breiten
Rand einschlagen und dann den Strudel mithilfe des Tuchs von der langen
Seite her aufrollen.
7. Auf ein gefettetes Backblech geben, mit der Pflanzenmilch
bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C für 30 bis 40 Minuten
backen. Fertig!

Tipp: Wenn die Pilze beim Anbraten viel Wasser lassen, gieße es ab und
verwende es noch weiter für die Zubereitung einer veganen Bratensoße.

** 2. Seitan-Rouladen mit Maronen-Salbei-Füllung
Dass selbst gemachte Rouladen auch hervorragend ganz ohne Fleisch auskommen,
zeigt dieses Rezept für Rouladen aus Seitan, mit einer cremigen, leicht
süß-sauren Füllung aus Esskastanien und sauren Gurken.

Für etwa acht kleine Rouladen brauchst du:
125 g Glutenmehl (heißt auch Seitan-Fix oder Seitan-Basis)
1 EL Gewürzpulver (zum Beispiel Zwiebel, Paprika, Kreuzkümmel, Koriander,
Chili, Ingwer, Kurkuma, Muskatnuss, Pfeffer)
1 TL Salz
150 ml Wasser
50 ml Sojasauce (erhältlich im Bioladen oder online)

Und für die Füllung:
100 g Maronen, vorgegart (erhältlich im Bioladen oder online)
1-2 Knoblauchzehen
½ Bund Petersilie
5-10 Blätter Salbei (hast du vielleicht noch im Tiefkühlfach)
1 EL Zitronensaft
1 EL Hefeflocken (erhältlich im Bioladen oder online)
Salz, Pfeffer
bei Bedarf etwas Wasser
2-3 saure Gurken (die du auch selbst einlegen kannst)
½ kleine rote Zwiebel

Bereite die Rouladen wie folgt zu:
1. Glutenmehl, Gewürzpulver und Salz mischen. Wasser dazugeben, kneten
und den fertigen Seitanteig zehn Minuten ruhen lassen.
2. Den Teig in acht gleichgroße Teile teilen und jeweils zu einem
steakgroßen Fladen ausrollen, entweder zwischen zwei Lagen Backpapier oder
mit einem Antihaft-Teigroller aus Edelstahl.
3. Einen Topf mit Wasser und der Sojasauce zum Kochen bringen und die
Teigfladen hineingeben. Fünf Minuten kochen lassen.
4. Auf einem Geschirrtuch abtropfen und abkühlen lassen.
5. In der Zwischenzeit kannst du die Füllung zubereiten. Dafür die
vorgegarten Maronen und alle Gewürze und Kräuter in einem Mixer zu einer
glatten Masse verarbeiten. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben.
6. Zwiebel und Gurken in längliche Streifen schneiden. Je einen
Teelöffel der Maronenmasse auf die ausgekühlten Rouladen streichen, mit
einem Streifen Gurke und etwas Zwiebel belegen und einrollen. Mit Küchengarn
oder Rouladennadeln verschließen.

** 3. Sellerieschnitzel
Eine knusprige Panade und darunter ein zarter Bissen, das ist der Traum
eines jeden Fleischessers! Doch mindestens genauso köstlich geht das
Panieren auch mit großen, etwa 0,5 Zentimeter dicken Gemüsescheiben.
Sellerieschnitzel sind meine liebste Variante, aber auch Süßkartoffel- oder
Auberginenscheiben lassen sich hervorragend panieren. Knollensellerie und
Süßkartoffeln dafür am besten etwa fünf Minuten im kochenden Wasser
vorgaren.

So gelingt dir die perfekte vegane Panade:
1. Etwa 100 Milliliter Pflanzenmilch, einen Esslöffel Mehl und einen
Esslöffel Sojamehl auf einem flachen Teller zu einem flüssigen Teig
verrühren. Nach Belieben Kräuter oder Zitronenschale dazugeben.
2. Auf einen weiteren flachen Teller Semmelbrösel geben.
3. Die Gemüsescheiben erst mit Gewürzen einreiben (zum Beispiel Salz,
Pfeffer und Paprikapulver), dann in Mehl wenden und abklopfen, danach durch
den Sojamehlteig ziehen und zum Schluss noch von allen Seiten mit
Semmelbröseln bedecken, ohne die Panade anzudrücken.
4. In heißem Bratöl von beiden Seiten knusprig braun braten. Auf einem
Geschirrtuch abtropfen lassen. Alternativ lassen sich die Gemüseschnitzel
auch bei 180 °C im Backofen in etwa 20 Minuten zubereiten.

Tipp: Für eine noch krossere Panade kannst du im Mixer zermahlene
Haferflocken anstatt Paniermehl nehmen. Das gibt die gewisse Kernigkeit.

** 4. Veggie-Buletten
Frikadellen lassen sich auf verschiedene Arten rein vegan zubereiten und
vervollständigen so jeden alternativen Festtagstisch. Probiere die
Zubereitung mit Haferflocken, mit Kidneybohnen oder auch mit Tofu einfach
aus!

5. Würziger Seitanbraten
Eine inzwischen sehr bekannte und vielseitige Fleischalternative ist Seitan.
Dabei handelt es sich um gekochten, gedämpften oder gebratenen Würzteig aus
reinem Gluten, den du auch ganz leicht selber machen kannst – entweder durch
Auswaschen von Weizenmehl oder aus Glutenmehl, das als Seitan-Fix im
Bioladen oder online erhältlich ist.

Für die Herstellung eines “falschen Hackbratens” aus Seitan gehst du wie
folgt vor:
1. 250 Gramm Seitanmehl mit reichlich trockenen Gewürzen (besonders
lecker: Umami-Würze) und einer kleingeschnittenen Knoblauchzehe mischen.
2. 200 Milliliter Gemüsebrühe mit 50 Milliliter Sojasauce mischen und
langsam zum Seitanmehl geben. Mit den Händen zu einem glatten Teig
verarbeiten.
3. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 40-50 Minuten lang backen. Dabei
in regelmäßigen Abständen reichlich mit Öl bestreichen, damit die Kruste
nicht zu hart wird.

Quelle: smarticular

Bratapfel-Toffee-Kuchen mit gebrannten Mandeln

Zubereitungszeit ca. 45 Min./Kühlzeiten ca. 60 Min./
Back- und Kochzeiten ca. 21 Min.

Zutaten für ca. 9 Stücke:

150 g + 1 El Butter
150 g + 1 El Zucker
Salz
280 g Mehl
1 Ei (M)
½ Bio-Zitrone
800 g Bio-Äpfel (z. B. Boskoop)
1 Pck. Vanillezucker
½ Tl Zimt
40 g blanchierte Mandeln
250 g Schlagsahne

Außerdem:
1 Backform (ca. 24 x 24 cm),
1 Ofenform (Ø ca. 20 cm)

Zubereitung:
1. 120 g Butter, 120 g Zucker, 1 Prise Salz, Mehl und Ei verkneten. Teig in die gefettete, bemehlte Backform drücken, an den Rändern
hochziehen, mehrfach mit einer Gabel einstechen, ca. 20 Min. kühl stellen.
2. Zitrone waschen, trocknen, Schale abreiben, Saft auspressen. Äpfel schälen, achteln, entkernen, gewölbte Seiten fächerförmig
einschneiden, mit Zitronensaft, -schale, 2 El Wasser, ½ El Zucker, ½ Pck. Vanillezucker, ¼ Tl Zimt vermischen, in die Ofenform geben
und 1 El Butter auf den Äpfeln verteilen.
3. Kuchenboden auf mittlerer Schiene, Ofenform mit Äpfeln auf einem Kuchenrost auf dem Backofenboden gleichzeitig im 180 Grad heißen
Ofen ca. 20 Min. backen, herausnehmen, ca. 10 Min. abkühlen lassen.
4. Mandeln grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, mit restlichem Zucker (½ El), Zimt (¼ Tl), karamellisieren,
herausnehmen. Übrigen Zucker (30 g) schmelzen, goldgelb karamellisieren lassen, restliche Butter (30 g), 50 g Sahne unterrühren,
Toffee ca. 1 Min. unter Rühren cremig einkochen, abkühlen lassen, mit 1 Prise Salz würzen.
5. Übrige Sahne (200 g), Vanillezucker (½ Pck.) steif schlagen. Äpfel, Sahne auf dem Kuchen verteilen, mit Toffee, Mandeln
garnieren, vor dem Servieren mind. 30 Min. kühl stellen.

Quelle:
www.tegut.com

Winterliche Ravioli mit zweierlei Füllung

Theresa Baumgärtner

Rezept für 4 Personen

Zutaten für den Nudelteig:
225 g Weizenmehl, doppelgriffig
75 g Hartweizengrieß
etwas Salz
3 Eier

Für die Füllungen:
40 g Walnusskerne
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Champignons
4 Zweige Thymian
2 EL Olivenöl
2 TL Thymianhonig
etwas Salz
etwas Pfeffer aus der Mühle
250 g Ricotta
100 g Rote Bete, gegart und geschält

Außerdem:
etwas Dinkelmehl zum Ausrollen
3 Stängel Salbei
75 g Butter
60 g Parmesan oder ital. Hartkäse am Stück

Zubereitung:
1. Für den Nudelteig Mehl, Grieß und 1 Prise Salz in der Rührschüssel einer Küchenmaschine mischen.
2. Die Eier zugeben und alles mit dem Knethaken zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Ist der Teig zu trocken, noch wenige Esslöffel kaltes Wasser zugeben, ist er zu klebrig noch etwas mehr Mehl unterkneten.
3. Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
4. Inzwischen für die Füllungen die Walnüsse fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten, anschließend auf einem Teller abkühlen lassen.
5. Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und fein reiben. Champignons putzen und in feine ca. 5 mm große Würfel schneiden.
6. Thymian abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen.
7. In einer Pfanne etwa 1 EL Olivenöl erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel darin andünsten. Die Pilze, jeweils die Hälfte vom Thymian und Knoblauch zugeben und mit andünsten. Alles mit etwas vom Honig, Salz und Pfeffer würzen.
8. Anschließend die Pfanne vom Herd ziehen und jeweils Hälfte Ricotta und Nüsse unter die etwas abgekühlten Pilze mischen.
9. Für die zweite Füllung die Rote Bete in 5 mm große Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die restlichen Zwiebeln darin anschwitzen, jeweils restlichen Knoblauch, Thymian und Honig zugeben und Rote Bete untermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
10. Anschließend die Pfanne vom Herd ziehen und jeweils restlichen Ricotta und Walnüsse unter die Rote Bete mengen.
11. Den Nudelteig mit einer Nudelmaschine oder einem Nudelholz in sehr dünne Bahnen ausrollen und auf einer bemehlten Fläche auslegen. Mit einer runden Ausstechform oder einem Glas Teigkreise (Durchmesser ca. 7 cm) ausstechen.
12. Die Füllungen jeweils mit einem Teelöffel auf der Hälfte der ausgestochenen Teigkreise mittig verteilen. Den äußeren Rand der Teigkreise mit Wasser bepinseln und jeweils einen ungefüllten Teigkreis auf die Raviolifüllung setzen und am Rand gut festdrücken.
13. In einem großen Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Die Ravioli darin portionsweise ca. 3 Minuten kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Schaumlöffel (Siebkelle) aus dem Kochwasser heben. Ravioli auf ein Blech geben und abtropfen lassen.
14. Salbei abbrausen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Salbeiblätter in feine Streifen schneiden.
15. In einer Pfanne etwas Butter schmelzen, einige Salbeistreifen zugeben und portionsweise die Ravioli in der Salbeibutter schwenken, beiseitestellen und warmhalten. Die restlichen Ravioli ebenso zubereiten.
16. Parmesan frisch hobeln oder reiben. Ravioli mit Parmesan bestreut anrichten.

Dauer: 1,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Feine Küche, Pasta, Vegetarisch

Pro Portion: 760 kcal / 3195 kJ
62 g Kohlenhydrate, 26 g Eiweiß, 45 g Fett

Quelle: ARD-Buffet-Newsletter
Sendung: ARD-Buffet, Montag bis Freitag ab 12.15Uhr im ARD-Fernsehen
kuechentipps-owner@listi.jpberlin.de

Tagliatelle con Panna, Piselli e Prosciutto.

Für 4 Portionen benötigt man:

25g Butter
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, klein gewürfelt
200g Erbsen geschält – hier bietet sich in dieser Jahreszeit Tiefkühlware an
100ml Sahne
2 Scheiben Kochschinken, gewürfelt
300g Tagliatelle – Bandnudeln
50g frisch geriebenen Parmesankäse
Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
1.Butter und Öl in einem Topf erhitzen, Die Zwiebel darin bei niedriger Hitze 5 Minuten glasig dünsten. Dabei ist ein sanftes Brutzeln zu hören und es riecht appetitlich nach Butter und Zwiebeln. Wenn der Geruch scharf ist, ist es zu heiß und es empfiehlt sich nochmals von vorne zu starten, weil es zu viele Röstaromen gibt und das Olivenöl bitter schmecken könnte.

2.Die Erbsen zugeben und 20 Minuten mit geschlossenem Deckel garen, dabei gelegentlich umrühren.

3.Während die Erbsen garen, die Tagliatelle in einem großen Topf mit Salzwasser al dente kochen.

4.Die Sahne einrühren und 5 Minuten köcheln lassen. Dann den Schinken hinzufügen.

5.Die Nudeln abgießen und mit dem Parmesan und der Soße mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer es elegant mag, kann das Gericht in einer vorgewärmten Schüssel anrichten. Ich benutze meist den Topf, in dem ich die Nudeln gekocht habe.

Buon appetito und guten Appetit,

Weihnachtliche Glühweinmarmelade mit Kirschen

Zutaten für ca. 5 Gläser:

2 Gläser Sauerkirschen
250 ml Kirschsaft (aus den Gläsern auffangen)
1 Beutel Glühweingewürz
4 cl Amaretto
250 ml Kirschwein
1 Stange Zimt
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung: Arbeitszeit ca. 30 Minuten

Kirschen abgießen und in einem Sieb abtropfen lassen. Den Kirschsaft dabei auffangen.
Saft, Wein, Kirschen und Zimtstange in einen Topf geben und stark erhitzen, aber nicht kochen.
Glühweingewürz-Beutel dazugeben und 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend zusammen mit der Zimtstange entfernen.

Tipp: Bei dem Glühweingewürz handelt es sich um einen kleinen Filterbeutel, der ähnlich wie ein Teebeutel in der Flüssigkeit zieht
und so sein Aroma entfaltet. Die Beutel sind im Supermarkt erhältlich.

Amaretto hinzufügen und den Inhalt des Topfes pürieren.
Im nächsten Schritt den Gelierzucker unterrühren und die Marmelade ca. 10 Minuten köcheln lassen. Gelierprobe machen.
Fertige Glühweinmarmelade sofort in vorher heiß ausgespülte Gläser füllen, fest verschließen und ca. 5 Minuten lang auf den Kopf
stellen.
Nach Anbruch eines Glases sollte die Marmelade im Kühlschrank gelagert und innerhalb weniger Wochen verbraucht werden.

45 Glück Schweine

400 g Speisequark 20%
180 ml Milch
3 Eier
240 ml Pflanzenöl
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
800 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Zutaten zusammen rühren, ausrollen und Köpfe ausstechen bei mir waren es 45
 ( ich habe ein Trinkglas genommen)
90 Kreise für Nase und Ohren ausstechen ( geht super mit Schnapsglas)
Nase Löcher mit Spritztülle ausstechen und einen Kreis halbieren und als Ohren anlegen.
Mit Ei und Milch einstreichen und ca 20 Min bei 175 Grad backen 
2 Eigelb + etwas Milch (zum einstreichen der Gebäckstücke
 Puderzuckerguss, Schokodrops für die Augen

Berliner,Kräppel,Krapfen,Kreppel

500g Mehl
2 Pkg. Trockenhefe oder 1 Würfel Hefe 
60g Zucker
1.P.Vanillezucker 
3 EL Rum
50g weiche Butter,
125ml lauwarme Milch 
2 Eier, und 3 Eigelbe bzw Dotter  
——————— 
Mehl zum Bearbeiten 
2 l Frittieröl 
  150 g Marmelade 
Backpapier
Milch lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröckeln und mit Zucker und V-Zucker darin auflösen. Zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. Mehl, Butter, , Eier plus Eigelbe  und Hefemilch glatt verkneten und zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Teig auf wenig Mehl in Portionen teilen und zu Kugeln formen. Mit Abstand auf ein mit Mehl bestäubtes Stück Backpapier setzen, und zugedeckt  an einem warmen Ort gehen lassen.bis sich das Volumen verdoppelt hat …dauert 45 min 
Frittieröl in einem Topf erhitzen, bis an einem hinein gehaltenen Holzlöffelstiel Blasen aufsteigen…. Temperatur etwas niedriger schalten…wenn ihr z.b. 9 stufen habt ..dann auf stufe 7 weiter Fritieren…Berliner darin portionsweise ca. 2-3 Minuten goldbraun frittieren, dabei wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, wenn sie erkaltet sind marmelade verrühren, in einen Spritzbeutel mit langer Fülltülle geben und Berliner damit füllen.mit Puderzucker bestäuben

Glückskekse

120g Zucker
120 g Mehl
2 Eier
5 TL. Wasser
2 El.Öl
1 Tl. Mandelaroma
1 Tl.Vanillearoma
Die Eier trennen, Eiweiß steif schlagen.Mehl, Zucker Mandel und Vanillearoma mit dem Handrührgerät  unterrühren.Zum Schluss noch das Wasser und Öl.Eischnee unterheben
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und einen Tasse  bereit stellen. Auf das Backblech eine Backmatte legen und jeweils mit einem EL ,immer mit Abstand 2 flache Kreise  gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Dann 5 Min.backen.Dann muss es schnell gehen …die Kreise mit dem Schaber hochnehmen,einen Zettel hinein legen..dabei schon leicht knicken.Dann die obere Kante zusammendrücken ( dann rechts & links festhalten) und mittig über den Becherrand stülpen, schon ist der Knick im Glückskeks.Zum abkühlen sofort in eine Muffin Backform legen,damit der Knick bleibt und die Glückskekse sich nicht wieder öffnen.
Noch als kleiner Tipp: Nicht mehr als 2 Kreise gleichzeitig backen, man schafft es sonst nicht mit dem Knick…da sie schnell abkühlen. Ich habe den Teig noch in verschiedene Farben eingefärbt

Herzhafte Käsefüsse

180 g geriebenen Hartkäse zb Parmesan , Emmentaler ..
250 g gesiebtes Mehl Typ 405
150 g Zimmerwarme Butter
1/2 Becher Sahne
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Backpulver
Etwas Paprika Pulver
2 Eigelb zu bestreichen
Nach Euren Geschmack könnt ihr dann Kräuter und Gewürze mit rein geben zb. ( Italienische Kräuter , Oregano , Rosmarin , Thymian , Kümmel , Pfeffer , Cayennepfeffer , Paprika Pulver , Curry ,  Petersilie , Schnittlauch , usw..
Ihr könnt es aber auch nur mit Gewürzen und Kräutern “ bestreuen “ und mit Käse oder 
Sesam , Sonnenblumenkerne , Mohn , Grobes Salz , Kürbiskerne usw bestreuen
Butter + Käse verrühren
 Sahne + Salz + Paprika Pulver mit einkneten ( falls ihr noch andere Gewürze rein machen möchtet dann jetzt dazu )
 Gesiebte Mehl + Backpulver unterkneten
Den Teig in 2 oder 3 Portion Teilen
2 Stunden im Kühlschrank stellen
 ( ich mache immer schon den weichen Teig vorsichtig aufs Backpapier und Roll den schon aus oder mit den Händen verteilen weil der Teig sehr weich ist..
wenn der Teig im Kühlschrank fest wird geht es nämlich leichter den noch ein paar cm  aus zu Rollen anstatt die harten Teigklumpem zu bearbeiten  also aufs Backpapier ausrollen dann aufs Blech legen und in den Kühlschrank damit )
Den kalten Teig auf die bemehlte Arbeitsplatte legen und auf ca 6 mm ausrollen
 Ausstechen mit Formen Eurer Wahl ..
 Ausgestochenen Teig aufs Backblech mit Backpapier legen ( nicht zu dicht )
 Ich leg die ausgestochen immer noch 5 Minuten in den Kühlschrank 
Dann
Mit Eigelb bepinseln
Mit Kräuter , Kerne , Käse usw was Ihr möchtet bestreuen
Ofen vorheizen 200 Grad
( ich mache 170 Grad Umluft mit Ober Unterhitze )
mittlerer Schiene
Ca. 10-15 Minuten backen