14/2020 Anlässlich des Europäischen Notruftages am heutigen 11.2. wird auf die Notrufnummer 112 hingewiesen, die in allen Ländern der EU gilt

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Europäische Notruftag findet jedes Jahr am 11. Februar statt. Durch das symbolische Datum (11.2.) soll sich die Notrufnummer besser einprägen.

In allen EU-Mitgliedsstaaten funktioniert seit 2008 die Notrufnummer 112, aus dem Festnetz und dem Mobilfunknetz. Europaweit ist dieses Wissen aber noch wenig verbreitet, dabei kann es gerade den reisefreudigen Deutschen Leben retten. Bei einem Schlaganfall kommt es auf jede Minute an, um wichtige Hirnfunktionen zu retten. Statistisch erleiden jährlich bis zu 1.000 Deutsche einen Schlaganfall im europäischen Ausland.

Mit der 112 erreicht man die Feuerwehr und die Rettungsdienste. Diese ist EU-weit gültig und gebührenfrei aus allen Netzen. Der Rettungsdienst sollte immer dann alarmiert werden, wenn ein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt. Beispielweise, wenn jemand nach einem Unfall verletzt oder bewusstlos ist, oder wenn Anzeichen für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erkennbar sind. Auch wer sich nicht sicher ist, ob der Zustand lebensbedrohlich ist oder werden könnte, sollte die 112 wählen.
Wenn der eigene Hausarzt geschlossen hat, sollte in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fällen besser der ärztliche Bereitschaftsdienst gerufen werden. Unter der Nummer 116 117 landet man in der Anrufzentrale des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Von dort aus wird man an einen diensthabenden Arzt verwiesen. Diesen kann man in seiner Praxis aufsuchen oder auch bitten, einen Hausbesuch zu machen. Die Kosten werden von der eigenen Krankenkasse übernommen.

Daneben gibt es noch einige andere wichtige Notrufe:
Apothekennotruf: 08 00 – 0 02 28 33, Giftnotruf für NRW: 02 28- 1 92 40,
Polizei: 110, Telefonseelsorge: 08 00 – 1 11 01 11 und 08 00 – 1 11 02 22,
Zentrale Sperrnummer für EC-Karten: 116 116.