Forschungsgemeinschaft sperrt Birbaumer nach Vorwürfen

Der Tübinger Hirnforscher räumt „Unzulänglichkeiten“ nach der Entscheidung ein.
Veröffentlicht am 20. September 2019
Niels Birbaumer, Hirnforscher aus Tübingen
Niels Birbaumer, Hirnforscher aus Tübingen (Foto: Horst Haas/dpa)
Nach Vorwürfen der Datenfälschung sperrt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den renommierten Tübinger Hirnforscher Niels Birbaumer und seinen Mitarbeiter für mehrere Jahre. Sie wirft den Forschern wissenschaftliches Fehlverhalten vor im Zusammenhang mit einer Studie über die Kommunikation mit gelähmten Patienten. Birbaumer werde für fünf Jahre von der Antragsberechtigung und von jeder Gutachtertätigkeit bei der DFG ausgeschlossen, sein Mitarbeiter für drei Jahre, teilte sie am Donnerstag in Bonn mit.
Birbaumer hatte im Jahr 2014 Patienten mit der Nervenkrankheit ALS untersucht und die Ergebnisse 2017 im Fachmagazin „Plos Biology“ veröffentlicht. Sie galten als Sensation: Die vollständig gelähmten und sprachunfähigen Menschen sollten Fragen in Gedanken beantworten, während die Wissenschaftler mit einer speziellen Kopfhaube und Computern ihre Hirnaktivität maßen. Der Studie zufolge sollte auf diese Weise eine Kommunikation möglich sein.
Einen ersten Hinweis auf mögliche Fehler in der Studie gab ein Postdoktorand bereits 2018. Mehrere Untersuchungen konnten die Vorwürfe gegen die Studie nicht entkräften.
Nach der Entscheidung der DFG räumte Birbaumer „Unzulänglichkeiten bei der Publikation“ ein. Die Untersuchungen der schwer kranken Menschen hätten immer wieder unterbrochen werden müssen, weil der Zustand der Patienten dies erfordert habe. Deshalb sei unter anderem nicht jeder einzelnen Schritt der Datenauswertung beschrieben und durch begleitende Videoaufnahmen dokumentiert worden, räumte Birbaumer ein.
(RP/dpa)
rollingplanet.net

Neue Polio-Infektion auf den Philippinen

Eigentlich galt die Krankheit in dem Land als ausgerottet – jetzt ist wieder ein Fall aufgetreten.
Veröffentlicht am 20. September 2019
Ein Baby erhält eine Impfung gegen Polio. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten gibt es in dem Land einen Fall der Kinderlähmung.
Ein Baby erhält eine Impfung gegen Polio. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten gibt es in dem Land einen Fall der Kinderlähmung. (Foto: Bullit Marquez/AP/dpa)
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten gibt es auf den Philippinen einen Fall der Kinderlähmung (Polio). Ein dreijähriges Mädchen sei in Lanao del Sur auf den Südphilippinen positiv getestet worden, teilte die Gesundheitsbehörde des Landes am Donnerstag mit. Zudem habe man das Poliovirus auch in Umweltproben aus den Millionenstädten Manila und Davao entdeckt. Gesundheitsminister Francisco Duque zeigte sich alarmiert und forderte alle Eltern auf, ihre Kinder impfen zu lassen.
Das identifizierte Poliovirus Typ 2 stammt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO ursprünglich aus einem Impfstoff mit abgeschwächten Viren, der per Schluckimpfung gegeben wird. Solche Viren könnten ausgeschieden werden, sich in Gebieten mit schlechten sanitären Bedingungen verteilen und gefährlicher werden. So etwas geschehe vor allem, wenn eine Bevölkerung nicht ausreichend gegen Polio geimpft sei, schreibt die WHO. In Deutschland werden nach Angaben des Robert Koch-Institutes andere, inaktivierte Impfstoffe genutzt, bei denen kein derartiges Risiko bestehe. Geimpfte Menschen seien vor Impf- und Wildtypen der Polioviren geschützt.
Die WHO teilte auf ihrer Internetseite mit, sie arbeite mit dem nationalen Gesundheitsministerium zusammen und plane ab Oktober massenhafte Impfungen auf den Philippinen. Polio trifft vor allem Kleinkinder, verursacht bei ihnen Funktionsausfälle von Muskeln und kann in seltenen Fällen zum Tod führen. Die Krankheit wird meist über den Kontakt mit Fäkalien übertragen, auch eine Tröpfcheninfektion ist möglich. Eine Heilung gibt es bislang nicht.
Die Philippinen wurden im Oktober 2000 von der WHO für poliofrei erklärt. Zum letzten bekannten Krankheitsfall kam es in dem Land im Jahr 1993.
(RP/dpa)
rollingplanet.net

Gebärdensprache ist mehr als nur eine „Kommunikationshilfe“!

Unter dem Motto „Gebärdensprachrechte für alle!“ startet am Montag die Internationale Woche der Gehörlosen.
Veröffentlicht am 20. September 2019
Gebärdensprache (Illustration: Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.)
Gebärdensprache (Illustration: Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.)
Der Internationale Tag der Gebärdensprachen wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (durch die Resolution A/C.3/72/L.36/Rev.1) anerkannt. Er wird von 2018 an jährlich am 23. September gefeiert, um den Status der Gebärdensprachen und die Rechte von gehörlosen Menschen zu fördern und zu schützen. In der „Charta des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD) zu Gebärdensprachrechten für alle“ vom 27.07.2019 wird betont, dass diese Anerkennung förderlich für „die rechtliche Anerkennung nationaler Gebärdensprachen als offizielle Sprachen“ ist und diese vorantreibt.
Die Internationale Woche der Gehörlosen wird jährlich von der weltweiten Gehörlosengemeinschaft in der letzten vollen Septemberwoche gefeiert, um an den ersten Weltkongress des WFD zu erinnern, der in Rom 1951 im gleichen Monat stattfand.
Dieses Jahr hat der WFD für jeden Wochentag von Montag, 23.09.2019, bis Sonntag, 29.09.2019, ein Unterthema festgelegt. Die Termine und die entsprechenden Unterthemen lauten wie folgt:
• Montag, 23.09.2019: Gebärdensprachrechte für alle!
• Dienstag, 24.09.2019: Gebärdensprachrechte für alle Kinder
• Mittwoch, 25.09.2019: Gebärdensprachrechte für gehörlose Seniorinnen und Senioren
• Donnerstag, 26.09.2019: Gebärdensprachrechte für taubblinde Menschen
• Freitag, 27.09.2019: Gebärdensprachrechte für gehörlose Frauen
• Samstag, 28.09.2019: Gebärdensprache für gehörlose LGBT (lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, queere, intersexuelle und asexuelle Menschen)
• Sonntag, 29.09.2019: Gebärdensprachrechte für gehörlose Flüchtlinge
Seit den späten 1970er Jahren wird sowohl vom Deutschen Gehörlosen-Bund als auch von Landesverbänden der Gehörlosen der Tag der Gehörlosen veranstaltet. Solche Aktivitäten brauchen die Partizipation und Beteiligung verschiedener Interessengruppen, zu denen Familien, Peers, Regierungsstellen, professionelle Dolmetscher/-innen für Gebärdensprache und Organisationen von Menschen mit Behinderungen gehören.
Gebärdensprachen werden jeden Tag von Millionen gehörloser Menschen auf der Welt gebraucht. Allerdings haben rund 50 Staaten sie als offizielle Sprachen anerkannt. Diese mangelnde Anerkennung bedeutet, dass es nicht möglich ist, einen Zugang zu Bildung in Gebärdensprachen und die Bereitstellung von Gebärdensprachdolmetscher/-innen in der öffentlichen Verwaltung zu garantieren. Darüber hinaus geht mit dem Fehlen einer offiziellen Anerkennung das Risiko einer Marginalisierung von Gehörlosen und Gebärdensprachnutzer/-innen einher.
DGS ist eine vollwertige Sprache
Seit dem 1. Mai 2002 ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS) mit Inkrafttreten des § 6 Absatz 1 des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) als eigenständige Sprache anerkannt. Ebenso wurde das Recht auf die Verwendung von Gebärdensprache und anderen Kommunikationshilfen im Sozial- und Verwaltungsrecht statuiert. Bis heute ist sie jedoch der deutschen gesprochenen Sprache nicht gleichgestellt. Die DGS wird im BGG als eine Kommunikationshilfe in der Amtssprache Deutsch beschrieben. Die DGS ist jedoch keine Kommunikationshilfe!
Die am 05.11.1992 vom Europarat gezeichnete Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen wurde durch die Bundesregierung 1998 ratifiziert und trat am 01.01.1999 in Kraft. Durch Hinterlegung beim Europarat verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland, Minderheiten- und Regionalsprachen zu schützen und zu fördern. Das ist bisher mit Dänisch, Nord- und Saterfriesisch, Nieder- und Obersorbisch, Niederdeutsch sowie Romanes geschehen. Die Deutsche Gebärdensprache ist jedoch bis heute nicht in allen Lebensbereichen als Minderheitensprache im Sinne der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen anerkannt.
Gebärdensprachgesetz gefordert
Der Deutsche Gehörlosen-Bund e. V. (DGB) fordert die gesetzliche Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland, die Deutsche Gebärdensprache als Minderheitensprachen zu schützen und zu fördern, sowie die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als Amtssprache, Gerichtssprache und Schulsprache in der deutschen Verfassung oder mittels eines sogenannten Gebärdensprachgesetzes (mit gleichem Status wie gesprochenes und geschriebenes Deutsch).
Der DGB unterstützt vorbehaltlos die „Charta des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD) zu Gebärdensprachrechten für alle“ vom 27.07.2019 und befürwortet die darin enthaltenen Ausführungen zur Anerkennung der Bedürfnisse, der Würde und der Menschenrechte Gehörloser als einer Behindertengruppe und sprachlichen Minderheit.
Der DGB bittet die Bundesregierung, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den Bundesbehindertenbeauftragten, den Deutschen Behindertenrat, nationale und regionale Institutionen, nationale und regionale Organisationen sowie andere relevante Akteure jedweder Art, die WFD-Charta zu unterzeichnen, um sich dafür zu engagieren, die Menschenrechte gehörloser Menschen auf nationaler, regionaler und globaler Ebene zu fördern und zu verbessern.
Die Charta kann online unter http://wfdeaf.org/charter/ unterzeichnet werden.
(RP/PM)
rollingplanet.net

Änderung beim App Seeing AI

Veröffentlicht am 21. August 2019 von Sandro Lüthi
Nach der letzten Aktualisierung des Seeing AI App spricht die App nur noch Englisch. Mit einem kleinen Trick kannst Du das wieder ändern.
Wenn Dein Seeing AI App nach der letzten Aktualisierung nur noch Englisch spricht, musst Du in den Einstellungen eine kleine Anpassung machen, damit das App wieder auf Deutsch vorliest:
1. Öffne das App «Einstellungen», geht zu «Allgemein» > «Bedienungshilfen» > VoiceOver»
2. Gehe jetzt zum Punkt «Sprachausgabe» und nun bis zur Überschrift «Rotorsprachen».
3. Füge über die Taste «Neue Sprache hinzufügen» die Sprache «Deutsch» hinzu.
Indem Du nun die ausgewählte Sprache anwählst, kannst Du die Stimme und die Sprechgeschwindigkeit anpassen.
4. Öffne nun das App Seeing AI, stelle den Rotor auf «Sprache» und wähle «Deutsch» aus.
Wichtig: Wähle die Sprache «Deutsch» aus und nicht «Standartsprache Deutsch»
Ausführliche Anleitung zu Seeing AI
Hier geht’s direkt zur ausführlichen Podcast-Anleitung.
https://apfelschule.ch/

Handschrifteingabe auf dem iPhone – So geht’s

Veröffentlicht am 21. August 2019 von Sandro Lüthi
Es gibt die Möglichkeit, auf dem iPhone mit einem Finger die Buchstaben auf den Bildschirm zu zeichnen, um einen Text zu schreiben. Erfahre in diesem Tipp, wie das geht.
Im Handschriftmodus kannst du Text eingeben, indem du mit deinem Finger auf dem Bildschirm schreibst. Neben der normalen Texteingabe kannst du den Handschriftmodus verwenden, um auf dem iPhone deinen Code einzugeben, ohne dass er laut gesprochen wird, oder um Apps vom Home-Bildschirm aus zu öffnen.
Handschriftmodus verwenden
1. Stelle den Rotor auf „Handschrift“ ein.
Wähle „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Bedienungshilfen“ > „VoiceOver“ > „Rotor“, falls die Option „Handschrift“ nicht auf dem Rotor erscheint, um sie hinzuzufügen.
2. Streiche mit drei Fingern nach oben oder nach unten, um einen Zeichentyp
auszuwählen (Kleinbuchstaben, Ziffern, Großbuchstaben oder Interpunktionszeichen).
Tippe mit drei Fingern, um den ausgewählten Zeichentyp vorlesen zu lassen.
3. Schreibe mit deinem Finger das Zeichen auf den Bildschirm.
Du kannst außerdem beliebige der folgenden Schritte ausführen:
• Alternatives Zeichen eingeben (z. B. einen Buchstaben mit einem Akzent): Schreibe das Grundzeichen und streiche danach mit zwei Fingern nach oben oder nach unten, bis das gewünschte Zeichen vorgelesen wird.
• Leerzeichen eingeben: Streiche mit zwei Fingern nach rechts.
• In eine neue Zeile wechseln: Streiche mit drei Fingern nach rechts.
• Letztes Zeichen löschen: Streiche mit zwei Fingern nach links.
2. Führe eine Zickzackgeste mit zwei Fingern aus oder stelle den Rotor auf eine andere Auswahl ein, um den Handschriftmodus zu beenden.
Code im Handschriftmodus ohne Vorsprechen eingeben
1. Stelle, wenn der Bildschirm für die Codeeingabe angezeigt wird, den Rotor auf „Handschrift“ ein.
2. Schreibe die Zeichen deines Codes mit dem Finger auf den Bildschirm.
Objekt auf dem Home-Bildschirm auswählen
1. Stelle, wenn der Home-Bildschirm angezeigt wird, den Rotor auf „Handschrift“ ein.
2. Schreibe mit dem Finger die Anfangszeichen des Objektnamens.
Wenn sich mehrere Übereinstimmungen ergeben, schreibe so viele Zeichen, bis der Name eindeutig ist. Du kannst alternativ auch mit zwei Fingern nach oben oder nach unten streichen, um eine der angezeigten Übereinstimmungen auszuwählen.
Schnell in einer langen Liste navigieren
1. Wähle den Index rechts von der Liste aus (z. B. neben der Liste deiner Kontakte oder in der VoiceOver-Objektauswahl).
2. Stelle den Rotor auf „Handschrift“ ein und schreibe mit dem Finger den Buchstaben, zu dem du navigieren möchtest.
Quelle
Apple – iPhone Benutzerhandbuch
https://apfelschule.ch/

Dein iOS-Gerät ist eingefroren oder lässt sich nicht einschalten – was tun?

Wenn Dein iOS-Gerät sich nicht einschalten lässt, nicht reagiert oder plötzlich eingefroren ist, hilft nur ein Reset. Das Vorgehen hängt vom Modell und den Umständen ab.
Die Tasten reagieren nicht, der Bildschirm ist schwarz oder eingefroren
Wenn das passiert, musst Du einen Neustart erzwingen, das heisst einen Reset ausführen.  Dabei solltest Du das Modell Deines Gerätes berücksichtigen, um das richtige Vorgehen anwenden zu können.
Keine Angst, die Daten auf Deinem Gerät bleiben erhalten, die WLan-Verbindung kann aber verloren gehen.
Beim Reset muss Dein Gerät verschiedentlich «normal» aus- und eingeschaltet werden. Bevor es ernst wird, lohnt eine kurze Zusammenfassung der Neustartschritte, wenn es normal arbeitet.
iOS-Geräte (normal) neu starten
1. Schalte Dein Gerät aus, indem Du die entsprechenden, modellabhängigen Tasten so lange gedrückt hältst, bis Voiceover das Erscheinen des Screens mit der Taste «ausschalten» meldet. Schalte das Gerät mit einem Doppeltipp auf «ausschalten» aus. Ab iOS 11 kannst Du diesen Schritt auch in Einstellungen/Allgemein/Ausschalten erledigen.
2. Nachdem sich das Gerät ausgeschaltet hat, drücke und halte die modellabhängigen Tasten erneut, bis das Apple-Logo erscheint und Voiceover das «Erwachen» Deines Smartphones, iPods oder iPads bestätigt.
Die modellabhängigen Tasten zum Aus/Einschalten der Geräte sind:
• Bei iPhone 8 oder älter bzw. iPod touch: die obere Taste oder Seitentaste;
• Bei iPhone X oder neuer: Die Seitentaste zusammen mit einer der Lautstärketasten fürs Ausschalten, nur die Seitentaste fürs Einschalten;
• Bei iPad mit Home-Taste: Die obere Taste oder die Seitentaste;
• Bei iPad mit Face ID: Die obere Taste zusammen mit einer der Lautstärketasten fürs Ausschalten, nur die obere Taste fürs einschalten.
Für den erzwungenen Neustart (Reset) sieht das Vorgehen pro Modell in Bezug auf beteiligte Tasten etwas anders aus. Es empfiehlt sich das iOS-Gerät aufzuladen oder den Reset unter Netzbetrieb auszuführen.
Resettastenkombinationen
 iPad mit Home-Taste, iPhone 6s oder älter und iPod touch (6. Generation oder älter)
1. Halte die Seitentaste oder die obere Taste und die Home-Taste mindestens 10 Sekunden lang gedrückt, bis das Apple-Logo angezeigt wird. Voiceover meldet sich leider nicht.
2. Führe dann einen normalen Neustart aus.
iPhone 7, iPhone 7 plus und iPod touch (7. Generation)
1. Halte die Seitentaste oder die obere Taste und die Leiser-Taste mindestens 10 Sekunden lang gedrückt, bis das Apple-Logo angezeigt wird. Voiceover meldet sich leider nicht.
2. Führe dann einen normalen Neustart aus.
iPhone 8 oder neuer
1. Drücke kurz die Lauter-Taste.
2. Drücke kurz die Leiser-Taste.
3. Halte dann die Seitentaste so lange gedrückt, bis das Apple-Logo angezeigt wird.
4. Führe einen normalen Neustart aus.
iPad-Modelle mit Face ID
1. Drücke kurz die Lauter-Taste.
2. Drücke kurz die Leiser-Taste.
3. Halte die obere Taste gedrückt, bis das Gerät neu startet.
Dein Gerät schaltet sich ein, bleibt aber beim Startvorgang hängen
In diesem Fall wird das Apple-Logo angezeigt, manchmal auch ein blauer oder roter Bildschirm. VoiceOver lässt Dich dann leider im Stich.
Du kannst Dir dann im Apple-Store oder einem autorisierten Apple-Service-Provider Unterstützung holen.
Wenn Du auf Deinem Mac oder Windows PC iTunes installiert hast und ein Backup Deines iOS-Gerätes verfügbar ist, kannst Du die folgenden Schritte ausführen:
1. Schliesse Dein Gerät am Stromnetz an.
2. Gehe dann – modellabhängig – wie folgt vor:
• iPad mit Home-Taste, iPhone 6s oder älter und iPod touch (6. Generation oder älter): Halte die obere Taste oder die Seitentaste gedrückt, bis Du das Gerät ausschalten kannst. Tu das. Verbinde es dann mit dem Computer beim gleichzeitigen Halten der Hometaste und warte das Erscheinen des Screens für den Herstellungsmodus ab.
• iPhone 7, iPhone 7 Plus und iPod touch (7. Generation): Halte die obere Taste oder die Seitentaste gedrückt, bis Du das Gerät ausschalten kannst. Tu das. Verbinde es dann mit dem Computer beim gleichzeitigen Halten der Leisertaste und warte das Erscheinen des Screens für den Herstellungsmodus ab.
• iPhone 8 oder neuer: Halte die Seitentaste zusammen mit einer Lautstärketaste gedrückt, bis Du das Gerät ausschalten kannst. Tu das. Verbinde es dann mit dem Computer beim gleichzeitigen Halten der Seitentaste und warte das Erscheinen des Screens für den Herstellungsmodus ab.
• iPad-Modelle mit Face ID: Halte die obere Taste zusammen mit einer Lautstärketaste gedrückt, bis Du das Gerät ausschalten kannst. Tu das. Verbinde es dann mit dem Computer beim gleichzeitigen Halten der oberen Taste und warte das Erscheinen des Screens für den Herstellungsmodus ab.
3. Auf dem Bildschirm des Herstellungsmodus wähle „Aktualisieren“. iTunes versucht, iOS neu zu installieren, ohne Deine Daten zu löschen. iTunes lädt die Software für Dein Gerät. Wenn der Ladevorgang mehr als 15 Minuten beansprucht, beendet Dein Gerät den Wiederherstellungsmodus. Dann müssen die Schritte 2 und 3 wiederholt werden.
Dein Gerät verweigert weiterhin das Einschalten oder den Start
Schliesse es an eine Stromquelle an und lasse es so für eine Stunde. Irgendwann sollte der Ladebildschirm oder die Meldung „Ans Stromnetz anschliessen“ erscheinen. Ist das nicht der Fall, prüfe alle Anschlüsse und Kabel auf Verschmutzung, Wackelkontakt oder Beschädigung. Nach Möglichkeit probiere ein anderes USB-Kabel oder Netzteil aus.
Vielleicht lässt sich nach dem Aufladen ein Neustart erzwingen.
Wenn alle Stricke reissen hilft nur der Apple-Support. Kontaktiere ihn, um in folgenden Fällen eine Reparatur zu veranlassen:
• Der Bildschirm bleibt nach dem Ladevorgang, einem erzwungenen Neustart mit oder ohne iTunes schwarz
• Der Bildschirm Deines Gerätes ist schwarz, Hinweistöne, Töne und Vibrationen funktionieren jedoch einwandfrei
• Der Bildschirm bleibt schwarz, aber das Gerät zirpt, wenn Du die Stummschaltung des Geräts aufhebst und es an das Stromnetz anschliesst
• Der Bildschirm Deines Geräts ist an, reagiert jedoch nicht auf Tippen, Streichen oder andere Gesten;
• Du kannst den Neustart des Geräts nicht erzwingen, weil eine Taste defekt ist oder klemmt
• Dein Gerät bleibt weiterhin beim Apple-Logo hängen, präsentiert sich einfarbig oder wird in iTunes nicht erkannt
Autorin
Dorota Pograniczna
Quelle
u.a. Apple-Support
apfelschule.ch

Jürgen Dusel fordert Stärkung von Kindern mit Behinderungen und deren Familien

Veröffentlicht am 19.09.2019 von Autor Hartmut Smikac
Logo: Demokratie braucht Inklusion
Logo: Demokratie braucht Inklusion
Foto: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

BERLIN (kobinet) Im Zusammenhang mit der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses zum Bluttest fordert der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, eine Stärkung von Kindern mit Behinderungen und deren Familien
https://kobinet-nachrichten.org/

Übertragung der Haushaltsdebatte mit Gebärdensprache

Veröffentlicht am 20.09.2019 von Autor Ottmar Miles-Paul
Bild von Simone Fischer
Bild von Simone Fischer
Foto: privat

Stuttgart (kobinet) Der Stuttgarter Gemeinderat beginnt am 26. September seine Beratungen über den Doppelhaushalt 2020/2021 der Landeshauptstadt Stuttgart. Interessierte können die Reden von drei öffentlichen Sitzungen auch wieder live im Internet verfolgen, auch mit Gebärdensprachdolmetscher*innen. Darauf hat die Behindertenbeauftragte von Stuttgart, Simone Fischer, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Sie weist daraufhin, dass in der Haushaltsdebatte die Themen Inklusion und Barrierefreiheit wahrscheinlich auch eine Rolle spielen werden und hofft, dass auch andere Städte diesem Beispiel folgen.
https://kobinet-nachrichten.org/

Berliner Werkstätten sind neuer Fußballmeister

Veröffentlicht am 20.09.2019 von Autor Hartmut Smikac
Trainer-Legende Otto Rehhagel ehrt Berliner Werkstätten
Trainer-Legende Otto Rehhagel ehrt Berliner Werkstätten
Foto: Carsten Kobow / Sepp-Herberger-Stiftung

HENNEF / DUISBURG (kobinet) Der neue Deutsche Meister der Werkstätten für behinderte Menschen steht fest: Die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung setzten sich in einem spannenden und hochklassigen Endspiel mit 4:1 gegen die Freckenhorster Werkstätten aus Nordrhein-Westfalen durch. Damit sicherte sich das Team aus Berlin zum dritten Mal den Titel.
https://kobinet-nachrichten.org/

rez: aus [BBSB Frauen] gurkengemüse

Hallo in die Runde,

das unten stehende Gericht ist ein echtes sommeressen, ich bin also etwas
spät dran. Gestern habe ich es mal wieder gekocht und dachte mir irgendwie,
ich muß euch das rezept trotzdem noch schicken, mir schmeckt es sehr gut.

In meiner Kindheit war es ein typisches „Sommerferien-Essen“, weil meine
mutter nur frische Gurken und Tomaten aus dem Garten genommen hat. Ich
erwähne das, weil es wichtig ist, dass die Gurken Eigengeschmack haben, mit
Gurken, die eigentlich nur nach Wasser schmecken, schmeckt es lang nicht so
gut. Ich selber nehme immer Gurken vom Markt oder Biogurken, die ich aber
für dieses Gericht trotzdem schäle.

Gurkengemüse

1 Gurke (Schlangengurke o. Ä.)
1 Zwiebel
2-3 Tomaten
Eine kleine oder eine halbe Paprikaschote (nach belieben)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2-3 el saure Sahne
Dill oder Petersilie zum Bestreuen

Die Zwiebel schneiden und andünsten. Die Gurke schälen, längs halbieren und
mit einem Teelöffel entkernen, in etwa 1/2 cm breite Streifen schneiden, zu
den Zwiebeln geben und mitdünsten. Die Tomaten und evtl. die Paprikaschote
putzen, klein schneiden und ebenfalls mitdünsten. Das Gemüse würzen, evtl.
mit wenig wasser aufgießen, und weiter dünsten, bis die Gurken gar sind. Zum
Schluss mit der sauren Sahne verfeinern und mit Dill oder Petersilie
bestreut servieren. Dazu passen Pellkartoffeln.