Unser Blog

Auf diesem Bild sieht man ein Blatt Papier liegend auf einer Tischplatte. Auf diesem Blatt Papier liegen zwei Bleistifte, einer in blau oder in orange, darunter liegt ein Radiergummi und oberhalb der beiden Stifte liegt eine weiße Glühlampe. Das Blatt Papier liegt zentriert in der Mitte des Bildes, wodurch man die Maserung des Tisches erkennen kann . Die beiden Bleistifte sind angeordnet wie der Buchstabe v.
Willkommen in unserem Blog-Bereich. Hier halten wir Euch mit aktuellen Neuigkeiten auf dem Laufenden. Neben den Dauerbrennern Behinderung und Hilfsmittel decken wir dabei auch aktuelle Technik-Trends und viele weitere Bereiche ab. Seid gespannt, und schaut regelmäßig vorbei!

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Die neuesten Beiträge aus allen Bereichen

  • Eurovision Song Contest 2019

    Die 26 Sänger und Sängerinnen sind gerade an uns vorbei gezogen. 
    Der Eurovision Song Contest 2019 ist dieses Jahr so LaLa würde ich mal sagen, aber das ist jetzt meine persönliche Meinung zum Eurovision Song Contest 2019. Über die Bank weg gingen die Lieder, sie waren nicht sehr toll leider, muss man auch wirklich sagen. Die Auswahl ist ja noch nicht vorbei, denn jetzt geht’s an die Punkte.
    Auch in diesem Jahr wurde nicht an den Kosten für die Show gespart, die sehr schön war. Alle 26 Länder haben sich nacheinander auf der Showbühne präsentiert.
    Leider ist es immer sehr schade das viele Sänger, statt in ihrer Mutter- bzw Landessprache zu singen, in Englisch singen. Dies hat ein wenig den Charm der Präsentation der einzelnen Länder genommen, aber den Machern des Contests, scheint dies gut zu gefallen. Ich persönlich fand es früher besser. Trotzdem haben wir ein paar Highlights in der Show gehabt, darunter Spanien, Serbien und Grossbritannien. Was für mich unverständlich war, das ein Land wie Australien teilnehmen durfte, obwohl es ein eigener Kontinent ist.
    Es war eine tolle Show, aber nur ein paar Länder, sowie Spanien und Serbien haben ihre eigenen Ländersprachen benutzt, das fand ich sehr schön, das sind auch meine Favoriten, wobei Serbien ein bisschen mehr, aufgrund der Herkunft meiner Eltern, das Serbien mein Favorit ist. Ich bin einfach gespannt wie gleich noch der Song von Madonna wird, den sie gleich auf der Bühne singt.
    Wir können noch abstimmen übers Handy mit einer SMS oder übers Telefon, das hätte ich nicht mitgemacht. Ich habe die Patzierungen während der Abstimmung verfolgt. Gut gefallen hat mir die Audiodiskretion während der Übertragung.
    Aber es war eine sehr spannendes Kopf an Kopf Rennen, dies wurde untermalt durch Angaben über die einzelnen Interpreten wie deren Herkunft und der Grundgedanke der einzelnen Songs.
    Vor wenigen Minuten ging die Abstimmung bzw das Voting zu Ende. 
    Madonna hatte einen sehr schönen Auftritt und ein sehr schönes Lied, mehr kann man zu dem Auftritt von Madonna nicht sagen. 
    Die Niederlande hat nach der gesamten Punktevergabe gewonnen, was für ein Sieg kann man da nur sagen. 
    Mein Favorit ist leider nicht weit gekommen, fand ich sehr schade, wobei sie in ihrer Landessprache gesungen hat. Aber sehr schade auch das Spanien, obwohl in ihrer Sprache gesungen haben  auch nicht weiter nach vorne gekommen sind. Deutschland hat leider nur den 24. Platz erreicht, was sehr sehr schade ist.
    Aber was soll man dazu sagen, der Song oder Interpret war einfach nicht gut genug für diesen Eurovision Song Contest, was ich noch dazu sagen kann ist, das es mich sehr sehr gefreut hat das Nordmazedonien, ehemalig Mazedonien, den  VIII Platz erreicht hat. Dies ist für dieses klein Land ein sehr grosser Erfolg, wobei es hier fast die Führung für sie gab, aber es wurde anders entschieden. Ich fand es sehr schade, weil mein Vater aus Mazedonien ist, jedoch hat es mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, das Mazedonien von der Jury soviele Punkte bekommen hat. Aber das Los hat anders entschieden. 
    Erzählt uns doch mal über unser Kontaktformular, ob ihr den Eurovision Song Contest gesehen habt und wie dieser euch gefallen hat. Wir werden eure Kommentare dann auf unserer Homepage veröffentlichen.
    Zum Abschluss noch einmal die Teilnehmer und ihre Platzierungen vom Eurovision Song Contest Finale.
    Übersicht der Teilnehmerländer am ESC-Finale 2019 in Israel
    Teilnehmer und Platzierungen ESC-Finale 2019
    Rang
    Land
    Teilnehmer/in
    Song
    1
    Niederlande
    Duncan Laurence
    „Arcade“
    2
    Italien
    Mahmood
    „Soldi“
    3
    Russland
    Sergey Lazarev
    „Scream“
    4
    Schweiz
    Luca Hänni
    „She Got Me“
    5
    Norwegen
    KEiiNO
    „Spirit In The Sky“
    6
    Schweden
    John Lundvik
    „Too Late For Love“
    7
    Aserbaidschan
    Chingiz
    „Truth“
    8
    Nordmazedonien
    Tamara Todevska
    „Proud“
    9
    Australien
    Kate Miller-Heidke
    „Zero Gravity“
    10
    Island
    Hatari
    „Hatrið mun sigra“
    11
    Tschechische Republik
    Lake Malawi
    „Friend Of A Friend“
    12
    Dänemark
    Leonora
    „Love Is Forever“
    13
    Slowenien
    Zala Kralj & Gašper Šantl
    „Sebi“
    14
    Frankreich
    Bilal Hassani
    „Roi“
    15
    Zypern
    Tamta
    „Replay“
    16
    Malta
    Michela
    „Chameleon“
    17
    Serbien
    Nevena Božović
    „Kruna“
    18
    Albanien
    Jonida Maliqi
    „Ktheju tokës“
    19
    Estland
    Victor Crone
    „Storm“
    20
    San Marino
    Serhat
    „Say Na Na Na“
    21
    Griechenland
    Katerine Duska
    „Better Love“
    22
    Spanien
    Miki
    „La venda“
    23
    Israel
    Kobi Marimi
    „Home“
    24
    Deutschland
    S!sters
    „Sister“
    25
    Weißrussland
    Zena
    „Like It“
    26
    Großbritannien (UK)
    Michael Rice
    „Bigger Than Us“

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  • Nominiert für den Grimme Online Award

    Ein Gastbeitrag von Lydia Zoubek Auf diesem Bild sieht man eine Frau die lacht. Sie hat dunkle gelockte Haare, die nach hinten zusammen gebunden sind. Zusätzlich trägt sie eine rot-orange getönte Sonnenbrille. Bekleidet ist sie mit einem grünen T-Shirt. Im Hintergrund sieht man das Meer und eine kleine Gruppe von Menschen, die im Meer bzw am Strand sich bewegen.
    Heute möchte ich Euch an einem freudigen Ereignis teilhaben lassen. Mein Blog lydiaswelt wurde für den Grimme Online Award nominiert. Genauer gesagt gehört er unter den 28 Nominierten von etwa 1200 Einreichungen. Ich weiß nicht wer mich vorgeschlagen hat. Ich war es nicht.
    Logo des Grimme-Instituts
    Logo des Grimme-Instituts
    Und wer auch immer es war, vielleicht liest er gerade hier mit. In diesem Fall ein ganz dickes Dankeschön von mir. Ich war jedenfalls ziemlich sprachlos, als ich den Anruf mit der Nachricht bekommen habe.
    Gut, für diese Nominierung gibt es kein Geld oder ähnliche Sachpreise. Aber es ist doch für mich, eine Bloggerin, die bisher für den eigenen Hausgebrauch geschrieben hat, eine Auszeichnung, die ich einfach nicht erwartet hatte. In solchen Momenten gehen einem alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Mein erster Beitrag Als blindes Kind arabischer Eltern, mit dem ich mich zum ersten Mal an einen Blogbeitrag traute, und der eine gute Resonanz bekam. Seither habe ich beinahe jede Woche einen neuen Beitrag geschrieben. Ich habe mich nach und nach in das Thema Bloggen eingearbeitet, und es geschafft auf einigen Seiten verlinkt zu werden. Mein Twitter acount, dessen Followerzahl inzwischen mehr als 300 beträgt. Und dann ist vor einem Jahr meine Facebookseite lydiaswelt online gegangen, die mehr als 600 likes gesammelt hat.
    Am 2. Mai wurde ich nach Köln eingeladen, wo die Vorstellung aller Nominierten stattfand. Die Veranstalter hatten mir sogar angeboten mich vom Zug abzuholen, was ich richtig klasse fand. Da hatte also jemand wirklich mit gedacht. Am Ende war das nicht notwendig, da ich eine eigene Begleitung mitnehmen konnte. Mein Dank gilt meinem Freund Christoph Goldbeck, der mich am Kölner Bahnhof eingesammelt hat, mir während der Veranstaltung assistiert hat, und mich anschließend wieder zum Bahnhof begleitet hat. Mehr über ihn findet Ihr auf InklusionsTV.
    Vor dem offiziellen Teil wurden Fotos und ein kurzes Videointerview gemacht. Dann wurden alle Projekte vorgestellt. Diese durften wir selbst präsentieren und ein paar Fragen dazu beantworten. Einmal mehr war ich dafür dankbar, dass es mir leicht fällt vor Publikum zu sprechen.
    Grimme-Lydia bei der Vorstellung Ihres Blogs im Gespräch
    Grimme-Lydia bei der Vorstellung Ihres Blogs im Gespräch
    Der offizielle Teil war nach etwa zwei Stunden vorüber. Anschließend hatten alle noch mal Gelegenheit bei Häppchen und Getränken sich miteinander zu unterhalten, sich auszutauschen oder ein paar Fragen von den anwesenden Medienmachern zu beantworten. Anschließend ging es wieder mit dem Zug nach Hause, den Kopf voller Gedanken und Eindrücke.
    Die Auszeichnung für den Grimme online Award wird jährlich vergeben. Die nominierten Projekte werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, die Ihr auf dieser Seite findet.
    Es gibt neun Preise. Davon werden acht durch die Jury vergeben, während einer durch das Publikum vergeben wird. Hier also der Link für das Grimme Online Award – Publikumsvoting. Jeder darf für bis zu drei der nominierten Projekte abstimmen. Und natürlich wünsche ich mir, dass Ihr für mich abstimmt, und ganz viel Werbung macht. Das könnt Ihr bis zum 12. Juni tun.
    Am 19. Juni werden alle Nominierten noch mal nach Köln eingeladen, wo die Bekanntgabe der Preise erfolgt. Darauf freue ich mich schon riesig, und hoffe, dass ich unter den neun Preisträgern sein werde.
    Auf lydiaswelt schreibe ich für sehende Personen verständlich über meinen Alltag als blinde Mutter mit sehenden Kindern. Ich beantworte Fragen, die sich um meinen Alltag und meine Herkunft aus Jordanien drehen. Und so findet Ihr mich:
    Blog: http://www.lydiaswelt.com Besuche meine Facebookseite: https://www.facebook.com/Lydiaswelt-167792564045737/
    oder folge mir auf Twitter: https://twitter.com/lydiazoubek

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  • Aktivenseminar „PRO RETINA in den Sozialen Medien“ – Nr. 29/2019 | PRO RETINA Deutschland e. V.

    Paderborn | 03.05.2019 15:00 bis 05.05.2019 14:00
    PRO RETINA in den Sozialen Medien
    Nr. 29/2019
    Ort und Zeit:
    Hotel Aspethera, Paderborn
    03.-05.Mai 2019
    Inhalte und Programm:
    Im Rahmen einer zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit, Gewinnung von Mitgliedern, der Mitgliedervernetzung und Vertretung unserer Interessen in Politik und Medien sind die Sozialen Medien nicht mehr wegzudenken. Ziel dieses Workshops ist es, eine Social Media-Strategie für die PRO RETINA zu entwickeln, Ideen und Konzepte für einzelne Kanäle wie Facebook, WhatsApp usw. zu erarbeiten und die konkrete Umsetzung und Einführung zu planen. Überdies werden wir uns mit Rhetorik, Stilmitteln und Tonalität sowie dem Datenschutz in den Sozialen Medien beschäftigen.
    Ein interaktiver Workshop, bei dem jeder seine eignen Ideen einbringen kann. Das ausführliche Programm finden Sie hier!
    Der Workshop richtet sich an Mitglieder, die sich mit den Sozialen Medien und ihrer Nutzung schon auskennen und gerne für die PRO RETINA in den Sozialen Medien aktiv werden möchten.
    Referenten u.a.:
    Robert Hein, Kommunikationstrainer und Coach
    Thomas Duda, Datenschutz-Beauftragter der PRO RETINA
    Anmeldung und weitere Informationen bei:
    Charlotte Brückner
    E-Mail: charlotte.brueckner@pro-retina.de
    Telefon: 0228 227 217 15
    https://www.pro-retina.de/seminare/2019/aktivenseminar-pro-retina-in-den-sozialen-medien-
    Ich bin hier auf einem Seminar der PRO RETINA, der Vereinigung für Netzhauterkrankungen. 
    Bevor ich zum Seminarinhalt komme, möchte ich euch erzählen, was bzw wer die PRO RETINA ist.
    PRO RETINA ist eine Vereinigung für Netzhautkrankheiten, dies beinhaltet Erkrankungen wie zum Beispiel Retinitis pigmentosa und auch andere Erkrankungen der Netzhaut. Sie sind für die erkrankten Menschen Ansprechpartner und geben auch sehr viele Informationen an die Betroffenen und der Angehörigen. Ihr Aufgabengebiet beinhaltet neben der Selbsthilfe auch einen interessanten Seminarbereich. PRO RETINA ist in Deutschland die zweitgrößte Vereinigung, die sich mit dieser Thematik beschäftigt.
    Bei dem Bereich der Selbsthilfe werden Betroffene und ihre Angehörigen sehr gut beraten und man hilft ihnen auch weiter.Aber auch für die Forschung macht sich die Vereinigung sehr stark und fördert verschiedene Forschungen.
    Desweiteren sind auch einige Mitglieder von PRO RETINA auch als freie Berater tätig, diese werden von PRO RETINA geschult, damit sie als Betroffene anderen Betroffenen weiterhelfen können in den verschiedensten Bereichen.
    Dies ist nur eine kleine Information zu RO RETINA gewesen.
    Das Seminar, an dem ich teilnehme von der PRO RETINA, beinhaltet das Thema, PRO RETINA in sozialen Medien, auch um das präsentieren von PRO RETINA in diesen Medien.
    Veranstaltungsort dieses Seminars ist in Paderborn. Der erste Tag des Seminars gestaltete sich in der Anreise und dem Zimmerbezug im Hotel. Danach war eine Vorstellungsrunde der Teilnehmer, das Programm des Seminars wurde präsentiert. Der Schwerpunkt des Seminars liegt bei dem Thema Präsentation von PRO RETINA in den sozialen Medien. Vor Ort anwesend ist eine Arbeitsgruppe, bestehend aus 12 Personen, 5 weitere Personen sind mit eingeplant bei diesem Seminar, können aber leider nicht aktiv mit anwesend sein an diesem Wochenende, jedoch können sie jederzeit dazukommen.
    Der Schwerpunkt liegt in den Medien Facebook und YouTube, wie man diese Medienquellen mehr nutzen kann bzw mehr mit ihnen arbeiten kann um PRO RETINA noch stärker zu präsentieren.
    Seminartag 1 endete mit der Möglichkeit ein Abendessen einzunehmen und danach an einem Stadtkonzert in Paderborn teil zu nehmen.
     Am zweiten Tag des Seminars soll in kleinen Arbeitsgruppen das Thema Präsentation in sozialen Medien ausgearbeitet werden.
    Zweiter Tag des Seminars PRO RETINA in sozialen Medien
    Um 8:45 Uhr starteten wir in den zweiten Tag des Seminars mit dem Frühstück. Nach dem Frühstück um 9:30 Uhr sind wir in den Tagungsraum gegangen und haben die Aufgaben verteilt, weil wir zwei Arbeitsgruppen gegründet haben ,die  in kleinen Gruppen immer mit 3-4 Personen ein bestimmtes Thema ausgearbeitet hatten. Das YouTube Thema, wurde erst mal außen vor gelassen, weil es dafür noch einige Überlegungen gab.
    Eine Gruppe hatte den Medienbereich Facebook bekommen. Die zweite Arbeitsgruppe beschäftige sich mit dem Medienbereich Instagram. Jede der Arbeitsgruppe erhielt ihren eigenen Raum um sich ungestört mit der Thematik zu beschäftigen. Die Arbeitsgruppe mit dem Thema Facebook war im Seminarraum und die Arbeitsgruppe Instagram in einem separaten Raum. Es wurde dort besprochen und geplant, wie bzw was gemacht werden könnte, um PRO RETINA in das soziale Medium einzubinden. Ich persönlich war in der Arbeitsgruppe Facebook.
    Wir haben verschiedene Ideen gesammelt und zu Papier gebracht.Aufgrund der guten Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgruppe konnten wir für den Medienbereich Facebook einige sehr interessante Ideen aufgreifen.
    Am Nachmittag, nach dem Mittagessen, wurde ein praktischer Bereich, durch eine zweite Arbeitsgruppe, durchgeführt. Es ging um verschiedene Themen, aufgebaut in Form eines Frage und Antwort Quiz. Eine Gruppe hatte sich Fragen und Antworten überlegt, die zweite Gruppe hatte sichlustige Sprüche ausgedacht und was sie mit diesen lustigen Sprüchen aussagen wollten, also deren Bedeutung.Ergänzend für den Fragen und Antworten Quiz mussten draussen einige Bilder gesammelt werden an unterschiedlichen Punkten, unter Berücksichtigung, das man diese verschiedenen Punkte mit dem Langstock erreichen konnte.
    Abgeschlossen wurde der zweite Seminartag durch eine Telefonkonferenz der Teilnehmer mit dem Datenschutzbeauftragten der PRO RETINA, wo man wichtige Fragen stellen konnte.
    So endete dann der zweite  interessante Seminartag. Nach dem Abendessen saßen wir noch gemütlich zusammen und haben noch über viele Themen der PRO RETINA gesprochen. Dies geschah in einer lockeren Plauderrunde.
    Das war der zweite Tag des Seminars der PRO RETINA  in sozialen Medien, bisher hatte das Seminar sehr viel Spaß gemacht.
    Dritter Tag des Seminars von PRO RETINA in den sozialen Medien
    Heute ist der dritte und auch letzte Tag unseres Seminars. Es gab zum Anfang des Tages gab esm wieder ein leckeres Frühstück, das von d en Mitarbeitern des Hotels zubereitet wurde.
    Nachdem wir uns gestärkt hatten, haben wir uns ein letztes Mal unserem Seminar von PRO RETINA gewidmet. Es ging um die Besprechung und Ausarbeitung des Projektes vom Vortag. Damit man das Ergebnis bzw die Ausarbeitung des Projekts davon direkt in den sozialen Medien posten konnte.
    Danach haben wir noch über die Organisation, wie wir uns treffen, was wir noch machen und so weiteres gesprochen, dieses haben wir als Konzept erarbeitet, um besser zusammen arbeiten zu können. Wir werden mindestens einmal im Monat eine Telefonkonferenz durchführen, vermutlich sogar häufiger. Einmal pro Jahr werden wir auch noch in einem Seminar wieder zusammen kommen, so wurde es geplant.
    Jeder von uns Teilnehmern hatte bestimmte Aufgaben erhalten, die er oder sie erledigen sollen.
    So endete dieses Seminar, was wirklich schön war. Die Teilnehmer, die dabei waren, haben das Seminar in positiver Erinnerung.
    In diesem Abschnitt meines Artikels möchte ich auf das Hotel eingehen, wo ich untergebracht bin und wo auch das Seminar der PRO RETINA Deutschland e.V.  abgehalten wird. Es ist ein sehr schönes Hotel das in der Nähe der Fußgängerzone ist. Es liegt sehr zentral und lädt dazu ein, das man die Fussgängerzone herunter geht in die Innenstadt, was sehr schön ist. Die Mitarbeiter des Hotels sind sehr freundlich und auch sehr hilfsbereit, sie reagieren auf Nachfragen oder Hilfegesuche sehr freundlich, das ist sehr positiv für das Hotel. Unter den Mitarbeitern scheinen auch Menschen mit Handicap zu sein, was auch sehr schön ist. Ich habe mich sehr gefreut mitzuerleben, wieviel Mühe sich die Mitarbeiter bei den Gästen geben. Danke schön an dieser Stelle.
    Nun komme ich noch kurz zu einer Bitte, es ist eher eine Anregung, es wäre schön, wenn die Mitarbeiter den blinden und sehbehinderten Hotelgästen die Zimmer ein wenig erklären könnten. Das Hotelzimmer ist sehr schön.
    Beschreibung des Zimmers. Direkt wenn man reinkommt hat man auf der rechten Seite des Zimmers das Bad. Wenn man geradeaus geht kommt man direkt zum Bett bzw den Wohn- und Schlafbereich. Auf der linken Seite steht ein praktischer begehbarer Kleiderschrank. Ausgestattet ist das Zimmer noch mit einem Fernseher und einer Sitzgruppe, bestehend aus einem Tisch und zwei Stühlen. Was mich als sehbehinderter Mensch sehr irritiert hat, ist die große Anzahl an Lichtschaltern, weil man gar nicht weiss, welcher Schalter für welchen Bereich des Raumes zuständig ist.
    Das einzige, was ich am ersten Abend wirklich nicht gefunden habe, war der Lichtschalter für das Badezimmer, denn dieser war vor dem Bad aussen um die Ecke.
    Fazit, wer in dieses Hotel reisen möchte, der wird dort sehr freundlich empfangen und kann dort gut seinen Urlaub, Geschäftsreise oder vieles mehr verbringen.
    Zum Abschluss des Seminars von PRO RETINA in sozialen Medien ein paar persönliche Worte.
    Was habe ich persönlich aus diesem Seminar gelernt? 
    Meine Arbeit, so wie ich sie mache für mein Netzwerk, etwas mehr zu strukturieren.  Es war wirklich klasse, ich habe mich gefreut dieses Seminare besucht zu haben, nette Menschen kennengelernt zu haben. 
    Mit diesen Menschen etwas zu bewegen, umzusetzen, das hat Spaß gemacht. Meine Empfehlung an euch, jeder von euch, der Lust und Zeit hat, sollte ein Ehrenamt übernehmen, denn es macht sehr viel Spaß etwas für andere zu machen.

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  • Erfahrung mit dem Debitel Kundenservice

    Das Unternehmen Debitel macht sich ja sehr bekannt mit ihren günstigen Verträgen und das man günstig Geräte bekommen kann, wenn man einen neuen Vertrag bei ihnen macht, aber wie sieht es denn aus, wenn man bei Debitel-Mobilcom einen neuen oder eine Vertragsverlängerung machen möchte. Dabei kann man sehr viele Überraschung bekommen. Debitel ist ein Telefonanbieter der viele Anbieter zusammen anbietet. Von Telekom bis O2 kann man alle großen Mobiltelefonfirmen bei ihnen als Netzbetreiber oder als SIM-Karte für sein Handy bekommen.
    Bei Verträgen ist das alles kein Problem und man kann auch günstig ein Gerät bekommen, in diesem Bericht geht es mir darum meine Erfahrung zu schildern, wenn man bei Debitel einen Vertrag verlängern möchte.
    Wenn man dort anruft auf der Hotline, die für viele  nicht kostenlos ist, aber im ganz normalen deutschen Festnetz sehr erreichbar, wenn man die 0405555 41000 wählt, kommt eine sehr nette Bandansage wie man sie von den anderen ganzen Telekomanbieter kennt.
    Als erstes muss man seine Handynummer eingeben komplett, dann auf Sternchen drücken. Dann kommen erst die Auswahlmöglichkeiten, das finde ich etwas kompliziert, weil man kann seine Telefonnummer nicht aufsprechen und wenn man in diesem Dialog (Sprachfluss) zu langsam ist, kann man nicht weiter, das Gespräch wird beendet und man wird gebeten später anzurufen.
    Das finde ich etwas blöd, wenn man ein bisschen langsamer ist. Ich würde mir wünschen, das man auch, wie es bei den ganzen anderen Anbieter ist, die Telefonnummer ansagen kann.
    Für bestimmte Fragen kann man auch direkt mit der Computerstimme seine Eingaben durchgeben oder Fragen wie Vertragsverlängerung, neuer Vertrag und so weiter, das klappt sehr gut. Was mir persönlich dabei aber auch nicht gefällt ist, wenn man zum Gesprächspartner will oder zum Berater, muss man erst noch mal einige Fragen beantworten. Ob man einverstanden ist, das das Gespräch aufgezeichnet werden darf. Normalerweise würde es reichen, wenn man in die Taste 2 oder 1 aktiviert hätte.  
    Die Taste 1 für zuzustimmen, die Taste 2 für abzulehnen, die Taste 3 dann für weitere Informationen und für den Datenschutz.
    Der Datenschutz wird mit angesagt, weil es sich bei dem Anliegen bzw Telefonat um persönliche Daten handelt.
    Hat man dann einen Gesprächspartner, dann findet man leider ausländische Personen meist an mit Akzent, die auch mal schon die Fragen gar nicht verstehen, das ist auch etwas blöd, man muss sehr viel Geduld  manchmal mitbringen bis einer verstanden wurde, was man braucht, will, wenn man Glück hat, kann man auch welche finden, die man die einen verstehen.
    Wenn man eine Vertragsverlängerung machen will, muss man dann noch eine Abteilung  besuchen oder man wird weiter verbunden.
    Die, dann erst mal erzählen, was für Möglichkeiten man hat. Komischerweise ist eine Vertragsverlängerung immer teurer, als wenn ich einen neuen Vertrag mache.

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  • Zusammenfassung Projekt Abend 26.03.2019
    Wie würden wir als Menschen mit Behinderung unsere Sportstätten planen?
     Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn man die heutigen Sportstätten sieht.
     Mit Sportstätten meinen wir, Schwimmbäder ( Hallenbäder und Freibäder), Sportanlagen, Reitanlagen, Minigolfanlagen und vieles mehr.
    Wenn man sich die zur Zeit existierenden Sportstätten bzw Sportanlagen anschaut, sieht man in den meisten Fällen nichts von Barrierefreiheit. Sogar ein Teil dieser Anlagen dürfen aufgrund von Baumängeln nicht mehr genutzt werden, was für Menschen mit und ohne Behinderung sehr schade ist.
    Deshalb möchten wir in unserem heutigen Beitrag unser Konzept für barrierefreie Sportmöglichkeiten vorstellen.
    Schwimmbäder ( Hallenbäder und Freibäder)
    Was die Schwimmbäder betrifft so sollten diese für Menschen mit und ohne Behinderung gut zu nutzen sein. Das heißt der Zugangs- bzw Eingangsbereich sollte ebenerdig sein, oder über eine Rampe erreichbar. Die Türen im Eingangsbereich vollautomatisch öffnen. Der Kassenbereich so gekennzeichnet sein, für blinde und sehbehinderte Menschen mit Leitlinie, das dieser gut zu finden ist. Auch sollte die Kassentheke von der Höhe so gebaut sein, das Rollstuhlfahrer oder kleinwüchsige Menschen ohne Probleme die Kasse nutzen können. Die Schautafeln in Schwimmbädern im Eingangsbereich sollten in direkter Nähe des Kassenbereiches befestigt sein. In diesen Schautafeln sollten die Hausordnung, die Preisliste, die Öffnungszeiten, die Angebote (Schwimmkurs, Schwimmabzeichen, Fitness Kurse, Spartage ( Familyday), Wettkämpfe und Trainingszeiten von DLRG) gut und verständlich lesbar, tastbar oder als Audio abspielbar sein. Desweiteren sollte auch ein Fluchtplan in Brailleschrift im Erdgeschoss und allen weiteren Ebenen vorhanden sein. Die Mitarbeiter sollten so gut geschult sein, das sie in der Lage sind gezielte und gute Informationen weiterzugeben an die Besucher ( Fragen zu Angeboten der Mitnutzung des Schwerbehindertenausweises, Hilfsmitteln innerhalb des Bades und vieles mehr). Der Durchgangsbereich von der Kasse aus in den hinteren Bereich des Schwimmbades sollte mit Leitlinie versehen sein und von der Breite so optimal, das zwei Rollstuhlfahrer ohne Probleme aneinander vorbei fahren können.
    Es sollte auch die Möglichkeit bestehen, die oberen Bereiche des Hallenbades über Rampe oder Rolltreppe zu erreichen.
    Was auch wünschenswert wäre, ist die Möglichkeit, das blinde und sehbehinderte Menschen ihre Assistenthunde mitnehmen könnten. Dafür könnte folgende Idee in die Tat umgesetzt werden. Neben dem Gebäude, aber mit direktem Zugang vom Hallenbad aus, sollte ein Hundecenter vorhanden sein. Mit Hundecenter meine ich, das dort während des Schwimmbadbesuches die Hunde betreut, versorgt mit Futter und Wasser und gegebenenfalls auch ihr eigenes kleines Schwimmbecken haben.
    Der Umkleidebereich sollte barrierefrei sein, die Kabinen sollten so von der Größe sein, das Rollstuhlfahrer sich bequem dort bewegen können. Es sollten neben hochklappbaren Sitzen auch gut erreichbare Schränke vorhanden sein. Ganz wichtig ist auch das Duschstühle vorhanden sind, die man auch nutzen kann, um gut in die einzelnen Schwimmbecken zu kommen. Neben barrierefreien Kabinen sollten auch barrierefreie Toilettenanlagen und Duschen vorhanden sein. In diesen Toilettenanlagen sollte auch eine Liege vorhanden sein, damit man dort auch Kathetern kann bzw auch dienen soll um Menschen mit Behinderung gewickelt werden können.
    Zugang zu den Becken sollten ebenerdig sein. Es sollte einen Lift für Rollstuhlfahrer geben und oder eine Rampe damit es einfacher ist in die Becken zu gelangen. Des weiteren sollten auch Schwimmhilfen für Menschen mit Behinderung vorhanden sein. Unter die Kategorie Schwimmhilfen fallen zum Beispiel Schwimmbretter, Schwimmnudeln, Schwimmgürtel, Westen und vieles mehr.
    Desweiteren sollte auch die Möglichkeit bestehen, das man für blinde und sehbehinderte Menschen spezielle Angebote bietet im Schwimmbad, das heisst das man als Beispiel an einem Tag in der Woche oder an zwei Abenden in der Woche die Schwimmbecken mit Klangelementen ( Glöckchen)  ausstattet, damit auch diese Menschen die Möglichkeit haben zu schwimmen. Glöckchen dienen dann zur Mitteilung wann man in die Nähe des Beckenrandes kommt ohne sich zu verletzen.
    Dies war der Bereich Schwimmbäder.
    Sportanlagen
    Barrierefreie Sportanlagen sind auch sehr wichtig, egal ob sie dem Hallensport oder dem Outdoor Sport dienen sollen. Leider sind viele Sportanlagen heutzutage veraltet und auch nicht barrierefrei. Viele Sportanlagen sind sogar aufgrund von Baumängeln bzw Einsturzgefahr nicht mehr nutzbar.
    Wie sollte eine barrierefreie Sportanlage aussehen? Beginnen wir mit den Hallensportanlagen, wie sollten diese aufgebaut sein bezogen auf Barrierefreiheit. Jeder Mensch egal ob mit oder ohne Behinderung hat das Recht seinen sportlichen Interessen nach zu gehen. Im Bereich Hallensport geht es um Blindenfussball, Rollstuhlbasketball, Rollstuhltanzen, Rollstuhlskaten und viele interessante Sportarten mehr.
    Was sollte eine solche Hallensportanlage haben? Sehr wichtig ein barrierefreier Zugang und auch die Notausgänge müssten barrierefrei sein, damit man im Notfall den Fluchtweg schnell nutzen kann. Deshalb sollten diese Bereiche weder zugestellt werden, keine Treppe beinhalten und auch nicht zu schmal gebaut werden, damit Rollstuhlfahrer bequem dort durch fahren können. Desweiteren sollten sie auch auf einer Seite mit einer Leitlinie versehen sein für blinde und sehbehinderte Menschen, die mit dem Langstock unterwegs sind. Die Kennzeichnung solcher Bereiche sollte einmal als beleuchtetes Hinweisschild an der Wand befestigt sein mit entsprechendem Pfeil, der die Richtung anzeigt. Auch sollte auf der Tür eine Kennzeichnung vorhanden sein, als bildliche Darstellung und in Brailleschrift. Auch sollten solche Anlagen über eine gut funktionierende Lautsprecheranlage sowie über eine Blitzanlage für taube und schwerhörige Menschen verfügen.
    Die Umkleidekabinen sollten von der Größe so gebaut sein, das Rollstuhlfahrer sich dort ohne große Probleme umkleiden können, genauso wie die sanitären Bereiche wie Toiletten, Duschen und ein seperater Raum mit einer Liege, wo man Rollstuhlfahrer die Möglichkeit gibt des Katheterns bzw Angehörigen die Möglichkeit
    gibt das man dort eine Wickelmöglichkeit hat.
    Die Hallen sollten Sportgeräte haben, die den Menschen mit Behinderung auch die Nutzung ermöglicht, nicht nur bezogen auf die Bereiche des Behindertensports sondern auch für den Bereich Rehabilitation. Der Bodenbelag sollte Rollstuhl tauglich sein und er sollte auch gut von Assistenzhunden nutzbar sein, entweder für gezielte Übungen oder auch als Therapiebegleitung weil viele Menschen mit Behinderung sich in Anwesenheit ihres Hundes sicherer fühlen.
    Bei Veranstaltungen in Hallensportanlagen sollten genügend Stehplätze für Rollstuhlfahrer vorhanden sein. Genauso selbstverständlich sollte eine Audiodeskreption für blinde und sehbehinderte Menschen vorhanden sein.
    Wie sollten Anlagen für Outdoor Sport gestaltet werden? Sie sollten auf jeden Fall barrierefrei sein, wenn möglich komplett ohne Treppen und zu steile Steigungen, die man ohne fremde Hilfe nicht überwinden kann. Neben den Laufbahnen und dem Fussballfeld sollte die Möglichkeit bestehen das man alle athletischen Sportarten ausüben kann. Die Wege in den Sportanlagen sollten auch mit einem Handbike nutzbar sein. Zu den Outdoor Sport Anlagen gehören auch barrierefreie Hochseilgärten für Rollstuhlfahrer, welche schon in Deutschland entstanden sind.
    Desweiteren sollten Anlagen für die Bereiche Reiten und Minigolf über sehr grosse Barrierefreiheit verfügen. Viele Reitanlagen bieten mittlerweile therapeutisches Reiten an, was das Gleichgewicht und die Koordination trainiert. Man sollte blinden und sehbehinderten Menschen über begleitetes oder geführtes Reiten auch die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten zu trainieren oder sie es einfach mal ausprobieren zu lassen.
    Was Minigolf betrifft, so sollten die wege barrierefrei sein und Menschen im Rollstuhl auch nahe dran fahren können um diesen Sport auszuüben, gegenebenenfalls über erhöhte Bahnen . Für blinde und sehbehinderte wäre es ein Anreiz mit einem Glöckchen im Ball.
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  • Zusammenfassung unseres Projekt Abends vom 19.03.2019

    Wie würden wir ein Einkaufszentrum in unserer barrierefreien Stadt planen?
    In diese Planung miteinbezogen sind die Bereiche Technik, Gesundheit, Bekleidung, Nahrungs- und Genussmittel.
    Einkaufszentren in den einzelnen Städten sind sehr kompakte Bauten, deshalb versuchen wir es so gut als möglich zu planen,das jeder ,der eine Behinderung hat, sich dort zum einen zurechtfindet, gerne wiederkommt als Kunde, es weiterempfiehlt und zufrieden nach seinem Einkauf ist.
    Das Parkhaus
    Zu jedem Einkaufszentrum gehört auch meist ein Parkhaus mit dazu, deshalb planen wir dies zuerst. Das Parkhaus sollte genügend Stellplätze im Erdgeschoss bieten, neben Familienparkplätzen auch solche, die von der Größe nutzbar sind für Rollstuhlfahrer. Die gesonderten Parkplätze sollen ein leichteres Ein- und Aussteigen ermöglichen, denn viele Rollstuhlfahrer arbeiten mit Lift oder Rampe zum transportieren des Rollstuhls. Die Familienparkplätze sollten ein problemloses Abstellen eines Kinderwagens gegebenenfalls neben dem Fahrzeug bieten, um das umsetzen eines Kindes zu erleichtern. Es sollte auch die Möglichkeit bestehen, das man ohne Probleme seinen Einkauf einpacken kann.
    Desweiteren sollte der Zugang vom Parkhaus ins Einkaufszentrum barrierefrei sein, das heißt gut funktionierende Türen und Aufzüge um sich eigenständig ohne fremde Hilfe bewegen können.
    Eingangsbereich
    Der Eingangsbereich sollte barrierefrei sein mit automatischen Türen, die eigenständig sich öffnen durch Bewegungsmelder oder Lichtschranken. Die Türen sollten sich wie eine Ziehharmonika öffnen zu den Seiten. Desweiteren sollte sich im Eingangsbereich ein gut zu erkennender Info Point befinden, der durchgehend mit Mitarbeiter besetzt ist, um den Menschen mit Behinderung schnellstmöglich helfen zu können. Die Mitarbeiter sollten neben Fremdsprachen auch die Fähigkeit haben im Notfall auch sich mit Gebärdensprache oder Lormsprache verständigen zu können. Sie sollten freundlich, hilfsbereit und kompetent sein. Neben den gut ausgebildeten Mitarbeitern sollten auch genügend Einkaufshilfen zur Verfügung stehen. Diese können entweder aus den einzelnen Geschäften sein oder hauseigene Hilfskräfte, die man dann abrufen kann. Der Info Point sollte auch gut zugänglich sein für Rollstuhlfahrer durch eine etwas niedrigere Theke an einer Seite. Auch sollten in unmittelbarer Nähe des Points sogenannte Ruhezonen sein, in der ein Mensch mit Behinderung auf seine Einkaufshilfe warten kann. Rings um den Info Point sollte auf Werbeträger verzichtet werden, damit keine zusätzliche Verletzungsgefahr entsteht, genauso wie auf Pflanzen, egal ob echte oder künstliche, aus Rücksicht auf blinde und sehbehinderte Menschen und wegen der Assistenzhunde. Assistenzhunde sollten im ganzen Einkaufszentrum erlaubt sein, desweiteren sollten auch seperate Grünflächen, die man gut reinigen kann, zur Verfügung gestellt werden für kurze Gassigänge. Desweiteren sollte neben dem Point eine grosse Schautafel sein mit Wegeplan, der die wichtigsten Informationen enthält. Für blinde und sehbehinderte Menschen direkt neben der Schautafel ein Board mit den wichtigsten Informationen in Brailleschrift, zum Beispiel welches Geschäft sich in den einzelnen Ebenen befindet. Ebenso sollte die Möglichkeit bestehen, das man auf jeder Ebene/ Etage die Geschäfte per Audioansage erfahren kann. Die Hauptwege innerhalb des Zentrums sollten mit Leitlinien versehen sein zur besseren Orientierung. Abzweigungen und Eingangsbereiche sollten auch durch ein Leitlinien System gekennzeichnet sein.
    Geldautomaten/ Sb-Service Automaten/ Bankfiliale
    Die Geldautomaten sollten in einem gesonderten Bereich im Erdgeschoss sein, gut befahrbar, aber trotzdem sicher, am besten würde sich dafür ein kleiner offener Raum eignen mit unterschiedlichen Automaten. Unterschiedliche Automaten aus dem einfachen Grund, das Rollstuhlfahrer ein niedrigeres Bedienfeld benötigen, um einfacher alles einzugeben. Für blinde und sehbehinderte Menschen wäre ein Automat mit Brailletastenfeld oder die Möglichkeit, das man den Automaten mit Audiodiskretion bedienen kann. Für die restlichen Menschen genügt ein normaler Geldautomat.
    Sb-Service Automaten oder auch Kontoauszugsautomaten sollten so von der Höhe gebaut sein, das sie gut von Rollstuhlfahrern und blinden Menschen bedient werden können, entweder durch Tastenfeld und oder Audiodateien.
    Bankfilialen sollten barrierefrei sein, am besten mit automatischen Türen. Auch sollten sie über genügend Schalter verfügen um entweder Bargeld zu erhalten oder Hilfe beim Ausfüllen der Überweisungsträger. Die Bankkaufleute sollten auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung geschult sein und gerne, vor allem höflich, weiterhelfen. Die Tischbereiche, wo man Überweisungsträger eigenständig ausfüllen kann, sollten auf einer Seite mit einer Sitzgelegenheit versehen sein und zugleich aber auch einem Rollstuhlfahrer die Möglichkeit bieten diesen zu unterfahren.
    Geschäfte
    Die Geschäfte sollten so ausgestattet sein, das man sich zu jeder Zeit darin gut bewegen kann. Dies gilt insbesondere für die Haupt- und Nebengänge wo die meisten Regale sich befinden. Desweiteren sollten auch die Wühltische so angeordnet sein, das Rollstuhlfahrer die Möglichkeit haben zwischen den Tischreihen durch zufahren ohne mit den vorderen Rädern an den Tischbeinen hängen zu bleiben. Auch sollten auf sogenannte Kreuzkleiderständer verzichtet werden, denn diese können eine grosse Verletzungsgefahr für Menschen mit Behinderung werden, insbesondere für Rollstuhlfahrer, blinde und sehbehinderte Menschen, durch das herausstehen der einzelnen Arme des Ständers. Zu empfehlen sind parallel laufende gerade Kleiderstangen. Genauso sollte darauf verzichtet werden Ware zu hoch an den Wänden zu hängen, wenn dies nicht anders möglich ist, sollte das Personal bei erkennen des Problems hilfsbereit sein. 
    Das Personal sollte sowieso gut ausgebildet sein im Umgang mit Kunden. Dazu zählt neben Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, gutes Einfühlungsvermögen auch der Bereich Warenkunde. Die Warenkunde wird heutzutage leider nicht mehr so intensiv trainiert wie es früher einmal war, heute gilt in den meisten Unternehmen das man Verkäuferin oder Kauffrau im Einzelhandel gelernt hat, jedoch viele der Verkäufer, vor allem im Textilbereich, kennen sich nur noch wenig mit den Rohstoffen, Veredlungen der Rohstoffe, Herstellungsverfahren der Ware, Typenbezeichnungen aus. Es geht meistens nur noch darum das die Kasse klingelt, aber ob der Kunde wirklich zufrieden ist, das Geschäft noch einmal betritt oder es weiterempfiehlt interessiert kaum mehr. Deshalb nutzen immer mehr Kunden Online Shops was leider in den Städten auch Arbeitsplätze kostet.
    Die Ausstattung des Geschäftes sollte neben gutem Personal, sicheren Kleiderständern, keinen Barrieren, auch angenehm eingerichtet sein. Damit ist gemeint nicht zu laute Hintergrundmusik, keine grelle Beleuchtung bzw keine bunte Beleuchtung, die den Farbton der Ware verändert. Auch sollten die Umkleidekabinen/ Anproben so gebaut sein, das man problemlos diese auch mit einem Rollstuhl , Rollator oder auch mit einem Kinderwagen nutzen kann. In den Geschäften sollten auch Ruhezonen und Wasserspender vorhanden sein, denn nur ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde und kommt immer wieder.
    Es gibt natürlich auch noch Geschäftsmodelle wo man Besonderheiten beachten sollte, dazu gehört der Bereich Lebensmittel. In Lebensmittelgeschäften sollten immer genügend Einkaufshilfen zur Verfügung stehen, damit auch alle Menschen mit Behinderung eigenständig einkaufen gehen können. Die Warenregale sollten noch gut aus dem Rollstuhl heraus erreichbar sein. Bei den Frischetheken sollten Rollstuhlfahrer die möglich haben, an einer Seite der Theke ihre Waren zu erhalten indem o die Theke an dieser Stelle niedriger macht. Desweiteren sollten die Regale in denen die Ware steht am Kopf- und Fussende mit der Artikelbezeichnung in Brailleschrift ausgeschildert sein. An der Information im Lebensmittelgeschäft sollte es auch die Möglichkeit geben einen Wegeguide als Flyer oder in Tabletform zu erhalten, für einen schnellen alleinigen Einkauf. Das Infotablet sollte über einen Kopfhöreranschluss verfügen und über Sprache gesteuert werden. Desweiteren wäre es gut, wenn es softwaremässig so ausgestattet ist, das es auch von blinden und sehbehinderten Menschen bedient werden kann. Das Personal sollte natürlich höflich sein, auch wenn mal in bestimmten Bereichen Nachfragen kommen zwecks Farbstoffe oder Inhaltsstoffe,vor allem für Allergiker. Gut wäre es auch wenn man Produktproben erhalten kann. Auch sollten die Etiketten an den Regalen in Brailleschrift oder 3D Schrift angebracht sein, damit man diese auch ertasten kann.
    Zu einem gut funktionierenden Lebensmittelgeschäft gehören natürlich auch die entsprechenden Einkaufswagen. Diese sollten auf die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung abgestimmt sein. Rollstuhlfahrer benötigen zum Beispiel einen Wagen, den sie unterfahren können und mit dem Rollstuhl befestigen können. Der Ablagekorb für Lebensmittel sollte auch von der Höhe so sein, das das Ein- und Auspacken der Ware nicht zu einem Hindernis wird. Für Menschen mit Gehhilfen oder Langstöcken wäre es optimal, wenn man diese auf einer Seite mit Hilfe eines Clips befestigen könnte. Des weiteren wäre es auch gut wenn es neben den normalen Einkaufswagen auch solche gäbe, deren Griffstange etwas höher angebracht ist für die Menschen die größer als 175 cm sind, denn das ist dann Rücken schonender. Und was natürlich auch nicht fehlen darf sind Einkaufswagen auf denen man Babyschalen befestigen kann. In einigen Geschäften gibt es ja mittlerweile auch schon die Möglichkeit mit einem zur Verfügung gestellten Scooter seinen Einkauf zu erledigen, was ich für einen gute Idee halte, die gerne viel häufiger umgesetzt werden kann. Was ich alllerdings in vielen Geschäften vermisse, ist die Möglichkeit, das wenn man ein behindertes Kind hat, dieses nicht einfach bis zu einem höheren Gewicht in den Einkaufswagen vorne mit dazu setzen kann. Es gab mal ein Unternehmen, das dieses Konzept hatte, was eine Erleichterung für die Eltern ist. Das Prinzip ist ähnlich wie das mit den normalen Sitzen im Einkaufswagen. Der Unterschied ist nur das man den Bereich des Korbes, wo der Schiebegriff am Wagen ist, seitlich öffnen kann. Dadurch ist ein einfacheres hinein setzen des Kindes möglich, das Kind kann dann sicher fixiert werden mit einem Fünfpunktgurt.
    Die Kassenbereiche sollten übersichtlich sein, die Breite der Gänge so bemessen, das weder Rollstuhl noch Kinderwagen Probleme hat durch zu fahren. Desweiteren sollte das Kassenband in einer angenehmen Höhe sein, damit die Ware gut aufs Band gelegt werden kann. Auch wäre es hilfreich wenn man ein sogenanntes Scan & go Verfahren anbieten würde, einige Unternehmen haben dieses schon. Man scant seinen Einkauf direkt vor Ort ab und braucht am Schluss nur noch mittels Scanner den Einkauf auslesen zu lassen. Bezahlt wird dann problemlos an kleinen Nebenkassen. Für den kleinen oder geringen Einkauf sollte auch die Möglichkeit bestehen, das man problemlos bei Einkäufen bis 10 Artikel eine Nebenkasse nutzen kann mit Scannerverfahren.
    Technik und Ausstattung des Einkaufszentrums
    Angenehme Beleuchtung im gesamten Zentrum, nicht zu hell und auch kein zu schneller oder ständiger Wechsel der Lichtfarben. Angenehme Beschallung, sodass man nicht zu sehr vom eigentlichen Einkauf abgelenkt wird.
    Gut zugängliche Toiletten, vor allem für Rollstuhlfahrer und Eltern mit kleinen Kindern ( Wickeltisch). Diese sollten auch sauber gehalten werden durch mehrfache Kontrollen und auch gut befahrbar sein, damit auch ein problemloses Umsetzen möglich ist.
    Funktionierende Aufzüge und Rollbänder sollten vorhanden sein und auch regelmäßig gewartet werden. Rollbänder statt Rolltreppen, weil diese dann von Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen genutzt werden können. Aufzüge sollten auch gut bedienbar sein, die Angaben zu den einzelnen Ebenen sollte neben der Schwarzschrift auch in Brailleschrift oder 3 D Schrift sein. Die Beschilderung im gesamten Zentrum sollte gut lesbar sein, teilweise auch hinterleuchtet. Von jeder Ebene sollte ein automatischer Durchgang sein zum Parkhaus. Das gastronomische Angebot sollte im gesamten Gebäude gleichmässig verteilt sein, genauso wie der Toilettenbereich, die Wasserspender und die Ruhezonen. Den Bereich  für die Assistenzhunde zum kurzen Gassigang zwischendurch sollte am besten auf dem Parkhaus platziert werden, wegen den Gerüchen, die eventuell dabei auftreten. 
    Friseur 
    Der Friseurladen sollte in der Lage sein, Menschen mit Behinderung behilflich zu sein. Damit ist das Umsetzen von Rollstuhl in Frisierstuhl gemeint. Der Stuhl sollte so gebaut sein, das man eine Armlehne problemlos nach unten klappen kann, umsetzen der Person und dann die Lehne wieder nach oben machen. Das Waschbecken sollte gut höhenverstellbar sein, sodass auch Menschen die aufgrund ihrer Behinderung im Elektrorollstuhl oder gegebenfalls erhöht gesetzt werden müssen es mitnutzen können. Desweiteren sollte der Friseursalon auch einen abgegrenzten Bereich mit eventueller Betreuung für Assistenzhunde anbieten, damit die Hunde nicht den Gerüchen wie Haarspray, Haarfarbe und vielem mehr ausgesetzt sind. Die Gaderobe sollte in dem Laden auch gut für Rollstuhlfahrer zugänglich sein.
    Gesundheit
    Arzt/ Apotheke/ Hilfsmittel Unternehmen/ Rehabilitationszentrum
    Der Gesundheitsbereich sollte auchbin unserem barrierefreien Einkaufszentrum eine grosse und wichtige Rolle spielen, zum einen wegen der direkten Notfallhilfe, der direkten Versorgung und zum anderen kann dieses dann auch als optimaler Trainingsbereich für das Rehabilitationszentrum genutzt werden. Desweiteren hat man auch dann die Möglichkeit bestimmte Hilfsmittel direkt auszuprobieren oder auch mal schnell reparieren zu lassen bei kleinen Reperaturen. Die Apotheke ist auch sehr wichtig für alle Menschen mit Behinderung, wegen Notfallmedikamente, kleiner Direktversorgung und Information. Ganz wichtig wäre es, wenn man in dieser Apotheke seine Medikamente auch Blistern lassen könnte, denn manche Menschen mit Behinderung sind dafür sehr dankbar. Das Prinzip des Blistern wird hier in Trier von einer sehr guten Apotheke schon angeboten, denn dies erspart auch den Angehörigen und den Assistenten sehr viel Zeit.
    Gastronomie Bereich
    Die Gastronomie sollte abwechslungsreich sein von kleinen Restaurants, Cafes, Eisdielen bis hin zum Fastfood Anbieter.  Die Einrichtungen in den einzelnen Unternehmen sollte barrierefrei sein. Auf Aussenbestuhlung sollte grösstenteils verzichtet werden, da dies zu Stolperfallen für blinde und sehbehinderte Menschen wird. Auch auf Werbeträger vor den Gastrobetrieben sollte verzichtet werden, Ausnahme die Werbeträger sind an der Wand befestigt wie eine Art Schautafel.
    Dies war nun die Zusammenfassung des Projektabends.

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  • Gebärdensprache

    Sprache, die mittels Körpersprache Bedeutung überträgt
    Die Gebärdensprache ist eine visuell wahrnehmbare natürliche Sprache, die insbesondere von nicht hörenden und schwer hörenden Menschen zur Kommunikationgenutzt wird. Kommuniziert wird mit einer Verbindung von Gestik, Gesichtsmimik, lautlos gesprochenen Wörtern und Körperhaltung. Diese Elemente werden zu Sätzen und Satzfolgen kombiniert.
    Die Gebärdensprachen gehören zur Typologieder stark flektierenden oder agglutinierenden Sprachen. Eine Gebärde kann aus mehreren bedeutungsträchtigen Bestandteilen oder Morphemen bestehen. Deswegen haben sie eine sehr flexible Wortfolge im Satz.Bei taubblinden Menschen werden die Gebärden über die haptische Wahrnehmungder Handbewegung und Handformen wahrgenommen. Daneben gibt es bestimmte Kulturen, in denen nicht-gehörlose Menschen ebenfalls eine Gebärdensprache benutzen oder benutzten, z. B. die weiblichen Mitglieder des australischen Warlpiri-Volksstammes und die indigenen Völker in Nordamerika. Von Gebärdensprachen abzugrenzen sind manuelle Kodierungssysteme(Gebärdenzeichen), die von Menschen eingesetzt werden, die aufgrund einer anderen Beeinträchtigung Schwierigkeiten mit Lautsprache haben wie unterstützt Kommunizierende und Menschen mit Mutismus oder aus dem Autismusspektrum. 
    Es ist nicht sicher, wie viele Gebärdensprachen es weltweit gibt. Die Ausgabe des Jahres 2013 der Zeitschrift Ethnologue nennt 137 Gebärdensprachen. Dialekte sind in dieser Auflistung aber nicht berücksichtigt – beispielsweise lassen sich in der Schweiz 12 Dialekte unterscheiden.
    Die Gebärden werden phonologisch in vier Parameter zerlegt, die phonemisch weiter analysiert werden: in Handkonfiguration, Handorientierung, Bewegungsausführung und Ort der Bewegung. Viele Gebärden sind stark flektiert. Informationen können pronominal (durch verschiedene sichtbare Formen) in einer einzigen Gebärde eingebaut werden, z. B. im DGS die Verbgebärde, glossiert mit ICH-BUCH-GEBEN-DIR-SCHNELL schließt die Bewegungsrichtung von „ich“ nach „du“, und zwar schnell, ein und die Handkonfiguration zeigt das Halten eines imaginären Buches an. Wenn abgewandelt in der Bewegung von „du“ nach „ich“, ergibt DU-BUCH-GEBEN-MIR-SCHNELL. Die Gebärde kann mit anderen Handformen modifiziert werden, um anzuzeigen, was gegeben wird z. B. ein dickes oder dünnes Buch, eine Flasche, ein Fuß- oder Golfball, ein Stück Papier, einen Stapel Bücher usw. Dazu kommt noch die unterschiedliche Orientierung der Hand bzw. Hände, ob das Objekt horizontal oder vertikal übergeben wird. Insgesamt sieben Bedeutungsteile können in dieser einzigen Gebärde erkannt werden: Subjekt, Empfänger (Einzahl oder Mehrzahl), dessen Lokalität (links, rechts, nahe oder fern), Objekt, Größe bzw. Menge des Objekts, verbiales Adverb, einmal oder wiederholt. Dazu kommen gleichzeitig zusätzliche Bedeutungen durch Teile des Gesichts und Kopfbewegungen, z. B. „gerne“ oder „widerwillig“ kann damit gezeigt werden. Neben Flexion ist dieses in der Linguistik auch als „Inkorporation“ bezeichnet.
    Wegen der Zerlegbarkeit der Gebärden und Strukturierung innerhalb des Satzes müssen Gebärdensprachen als eigenständige und vollwertige Sprachen angesehen werden. Sie können nicht, wie oft irrtümlich geglaubt, als von der Lautsprache ihrer Umgebung abgeleitet betrachtet werden. Der Name der Gebärdensprache in Deutschland, Deutsche Gebärdensprache (DGS), bedeutet nicht Deutsch in Gebärdenform, sondern Gebärdensprache, wie sie von gehörlosen Sprechern in Deutschland angewendet wird.
    Die durch die Hände geformten Gebärden bilden den Inhalt eines Satzes. Daneben spielen Bewegungen des Oberkörpers und des Gesichts eine herausragende Rolle. Vor allem die Mimik dient zur Kodierung der Grammatik. Viele Grammatische Funktionswörter, wie ob oder wenn finden ausschließlich Ausdruck im Gesicht. Da die Grammatik hauptsächlich mit der Mimik zum Ausdruck kommt, sehen sich Gebärdensprachsprecher auch eher in die Augen als auf die Hände.
    Gebärdensprachen unterscheiden sich von Land zu Land und sogar auch innerhalb eines Landes. Im deutschsprachigen Raum wird die Deutsche Gebärdensprache (DGS), die in Deutschland und in Luxemburg genutzt wird, die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) und die Deutschschweizer Gebärdensprache(DSGS) verwendet. Die in Liechtensteinverwendete Gebärdensprache ist eng verwandt mit der DSGS und kann daher als ein DSGS-Dialekt betrachtet werden. Innerhalb der Schweiz kennt die DSGS fünf verschiedene Dialekte (Zürcher, Berner, Basler, Luzerner und St. Galler Dialekt), die Schweiz wiederum kennt ebenfalls die Langue des signes Suisse romande (LSF-SR) mit fünf Dialekten sowie die Lingua dei segni della Svizzera italiana(LIS-SI) mit zwei Varietäten.
    Am weitesten verbreitet ist die American Sign Language (ASL), gebraucht in Nordamerika, auf karibischen Inseln außer Kuba, in Teilen von Zentral-Amerika und einigen afrikanischen und asiatischen Nationen.
    Viele Gebärden der verschiedenen Gebärdensprachen sind einander ähnlich wegen ihres ikonischen bzw. motivierten Ursprungs. Viele Flexionen in den Gebärden ähneln sich auch in fast allen Gebärdensprachen. Eine unterseitige Verständigung ist dennoch nicht immer gegeben. Maßgeblich für die Verständigung ist die historische Verwandtheit zwischen Gebärdensprachen, so können Nutzer von Gebärdensprachen der gleichen Gebärdensprachfamilie sich einigermaßen verständigen. Da die meisten Gebärdensprachen Kontinentaleuropas der französischen Gebärdensprachfamilieangehören, ist eine gegenseitige Verständigung dort einigermassen möglich. An internationalen Anlässen wird „International Sign“, „Gestuno“ oder „International Sign-Talk“ verwendet, die als Pidgin-Sprachen betrachtet werden können.
    Gebärdensprachen werden – darauf deuten zahlreiche Studien mit bildgebenden Verfahren hin – in den gleichen Gehirnregionen verarbeitet, in welchen auch Lautsprachen verarbeitet werden.Daraus wird gefolgert, dass menschliche Sprache sich nicht mehr bloß als Lautsprachsystem definieren lässt.
    Gebärdensprache hat sich bisher nicht für den Alltagsgebrauch praktikabel verschriftlichenlassen, obwohl es mehrere Ansätze dazu gibt. Für wissenschaftliche Zwecke existieren „Notationssysteme“ wie z. B. das HamNoSys (Hamburger Notationssystem); diese arbeiten z. B. mit der Zerlegung jeder Gebärde in Handform, Handstellung, Ausführungsbereich, Bewegungsausführung etc. und jeweils entsprechenden Symbol-Darstellungen. Die von Valerie Suttonentwickelte Gebärdenschrift SignWritingfindet bei Schülern im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Osnabrück und in Nicaragua Anwendung.
    Häufiger werden Gebärden durch Glossentranskription verschriftlicht, ein Verfahren, bei dem Einzelwörter oder mit Bindestrich versehenen Wortketten der Lautsprache als Code für Gebärden dienen, üblicherweise ausgeschrieben in Großbuchstaben. Dieses Verfahren ist recht unvollständig und kann nicht alles wiedergeben, was von Gebärden-Sprechern ausgesandt wird. Die Wortkoden sind zudem nicht immer einheitlich festgelegt.
    Es gab und gibt Anstrengungen, die Gebärdensprachen gesetzlich zu verankern. In Schweden wurde die dortige schwedische Gebärdensprache bereits 1981 als Minderheitensprache anerkannt. Auch Uganda hat schon vor 2000 dessen Gebärdensprache verfassungsrechtlich bestätigt. Seit dem 27. Februar 2005 ist im Schweizer Kanton Zürich verfassungsmäßig anerkannt, dass die Gebärdensprache auch zur Sprachenfreiheit gehört. Das österreichische Parlament nahm im Juli 2005 die Gebärdensprache als anerkannte Minderheitensprache in die Bundesverfassung (Art. 8, Abs. 3) auf. Seit 2006 ist die Neuseeländische Gebärdensprache (NZSL) neben Englisch und Māori die offizielle Amtssprache Neuseelands.
    Gebärdensprachdolmetscher dolmetschen in beide Richtungen für gehörlose und hörende Personen. Es kommt vor, dass in einer Gruppe die Gebärdensprache dominiert und für die hörende, nicht gebärdensprachkompetente Minderheit gedolmetscht wird (als voicenbezeichnet), z. B. bei Gehörlosenkonferenzen. Es gibt auch Dolmetscher, die von einer Gebärdensprache in die andere dolmetschen, oder von einer anderen Lautsprache in die lokale Gebärdensprache (z. B. Französisch in die Deutschschweizer Gebärdensprache). Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetscher, die zwischen zwei Gebärdensprachen dolmetschen, sind häufig selbst gehörlos.
    In Deutschland ist spätestens seit 2002 mit Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und der Kommunikationshilfenverordnung(KHV) der Anspruch gehörloser Menschen auf Gebärdensprachdolmetscher (insbesondere bei Behörden, Polizei und Gericht, aber auch am Arbeitsplatz) und andere Kommunikationshilfen (wie z. B. Schriftdolmetscher) gesetzlich geregelt.
    Ausbildungen zum Gebärdensprachdolmetscher werden als Vollzeitstudium, etwa an der Universität Hamburg, an der Hochschule Magdeburg-Stendal, an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, an der Humboldt-Universität zu Berlin, als Teilzeitstudium wie an der Hochschule Fresenius in Idsteinoder als berufsbegleitende Weiterbildung am Bayerischen Institut zur Kommunikationsförderung für Menschen mit Hörbehinderung in Nürnberg und dem Institut für Gebärdensprache in Baden-Württemberg in Winnenden angeboten. Weiterbildungen sind eingerichtet worden, damit langjährig tätige Gebärdensprachdolmetscher ohne Ausbildung eine Möglichkeit zur Nachqualifizierung erhalten. Das Studium der Gebärdensprache ist in der deutschen Hochschulpolitik als Kleines Fach eingestuft.
    Seit Ende 2006 ist ein qualifizierender Abschluss als Gebärdensprachdolmetscher in vielen Bereichen erforderlich. Eine staatliche Prüfung bieten das Amt für Lehrerbildung in Darmstadt und das Bayerische Kultusministerium an. Für die staatliche Prüfung ist ein Ausbildungsnachweis nicht vorgeschrieben, wohl aber langjährige Berufstätigkeit. Die akademischen Diplome der Universitäten und Fachhochschulen können auf Wunsch und gegen eine Gebühr den staatlichen Prüfungen gleichgestellt werden.
    Der Bundesverband der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands (BGSD) e. V. ist die berufsständische Vertretung der in Deutschland organisierten Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen.
    In der Deutschschweiz vertritt die Berufsvereinigung der GebärdensprachdolmetscherInnen der deutschen Schweiz (bgd) die Interessen der Gebärdensprachdolmetscher. Die Ausbildung findet an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich (FH) statt.
    Juli 2017 wurde ein an der Universität von Kalifornien entwickelter Handschuh vorgestellt, der die Gesten einer Hand analysiert und erstmals das Gebärden-ABC in Schriftsprache übersetzen kann.
    Roger Fouts trainierte der 1965 in Afrika geborenen Schimpansin Washoe insgesamt 250 Zeichen der amerikanische Gebärdensprache ASL an und versuchte damit, eine Kommunikation zwischen Mensch und Tier aufzubauen. Auch mit anderen Tieren, u. a. Bonobos und Gorillas, wurden solche spektakulären Dressurversuche durchgeführt, einige Tiere erwarben angeblich einen Wortschatz von über 1000 Wörtern.
    Andere Forscher untersuchten dagegen originale Gebärden- und Körpersignale von Menschenaffen und schlossen daraus, dass auch die Menschen vor der gesprochenen eine Gebärdensprache nutzten. Ihre Beobachtung stützt eine schon ältere Theorie, die besagt, dass die Zeichensprache die ursprünglichste Form der menschlichen Kommunikation war.

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  • Lormen

    Mittel zur Kommunikation von Taubblinden mit anderen Menschen
    Das Lormen oder Lorm-Alphabet dient der Kommunikation von Taubblinden mit anderen nicht-taubblinden Menschen sowie von taubblinden Menschen untereinander. Der „Sprechende“ tastet dabei auf die Handinnenfläche des „Lesenden“. Dabei sind einzelnen Fingern sowie bestimmten Handpartien bestimmte Buchstaben zugeordnet.
    Das Lorm-Alphabet wurde im 19. Jahrhundert von Hieronymus Lorm (Pseudonym des Schriftstellers Heinrich Landesmann) für den eigenen Gebrauch entwickelt, möglicherweise auf Grundlage eines ähnlichen Systems des englischen Philosophen George Dalgarno. Mutter, Frau und Tochter von H. Lorm beherrschten sein System und stellten ihm so die Verbindung zur Außenwelt her. Nach dem Tode Lorms 1902 drohte es jedoch in Vergessenheit zu geraten, da er nie Kontakt zu anderen Taubblinden gehabt hatte und immer bestrebt gewesen war, seine Art der Kommunikation geheim zu halten. H. v. Chlumecky, ebenfalls taubblind, übernahm jedoch nach Kontakten mit Lorms Tochter das Lorm-System und sorgte – auch gegen anfängliche Widerstände von Blinden- und Gehörlosenpädagogen – für Bekanntheit und Verbreitung. Diese Form der Verständigung öffnete so taubblinden Menschen ein Tor zur Außenwelt und befreite sie aus der Isolation. Sie setzte sich in Deutschland wegen ihrer leichten Erlernbarkeit und Effizienz durch.
    Gelormt wird in die linke oder rechte Hand des Empfängers.
    Die einzelnen Buchstaben werden auf den Fingern und der Handfläche mit Berührungen dargestellt. Gemäß dem vorgegebenen Lorm-Alphabet werden die jeweils betreffenden Punkte bzw. Orte der Handfläche mit dem Finger des „Senders“ angetippt oder überstrichen, für die F- und SCH-Laute die entsprechenden Finger gemeinsam umfasst. Ein Abstrich, ob kurz oder lang, läuft immer in der Richtung Fingerspitze-Handwurzel, ein Aufstrich entgegengesetzt.
    Wortenden können durch einen leichten Schlag in die Handfläche signalisiert werden.
    Eine Antwort „ja“ wird als doppelter Schlag in die Handfläche signalisiert.
    Eine Antwort „nein“ wird mit zwei gegenläufigen Streichbewegungen in die Handfläche gegeben.
    Irrungen oder Korrekturen werden mit einer Wischbewegung auf der Handfläche angezeigt.
    Das Fragezeichen kann durch ein doppelt ausgeführtes ‚K‘ angezeigt werden.
    Das Lorm-Alphabet als Verständigungsmittel für Taubblinde wird besonders im deutschsprachigen Raum, den Niederlanden und Tschechien angewendet.
    Lormen ist für schriftsprachkompetente Menschen relativ leicht erlernbar, denn es muss nicht eine neue Sprache, sondern nur ein Sprachsystem erlernt werden. Daher ist es vielen Menschen, die zum ersten Mal auf das Lorm-System stoßen, möglich, nach kurzen Erläuterungen sofort (langsam) mit der taubblinden Person zu kommunizieren. Es stellt jedoch hohe kognitive Anforderungen und ist dadurch als Kommunikationssystem nicht für alle Personen mit Sinnesbehinderung geeignet. Vor allem für spät erblindete Gehörlose oder bei spät erworbener Taubblindheit wird es erfolgreich verwendet.Für die Kommunikation mit einer Gruppe von nicht sinnesbehinderten Menschen muss ein sprechender „Dolmetscher“ vorhanden sein, der das Lormen beherrscht. Die Muttersprache der Taubblinden ist meistens jedoch nicht das Lormen, sondern eine abgewandelte Form der Gebärdensprache, die taktile Gebärdensprache, bei der der Taubblinde die Gesten der Gebärdensprache mit den Händen abtastet.
    Es existieren weitere Tastalphabete, so im englischen Sprachraum das Deafblind alphabet, eine Abwandlung des zweihändigen Fingeralphabets.

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  • Mobbing von Menschen mit Behinderung

    Hallo ihr allen begeisterten Leser unseres Blogs, heute komme ich mal mit einem etwas ernsteren Thema zu euch.
    Es geht um das Mobbing von Menschen mit Behinderung. Leider ist es in letzter Zeit wieder extremer geworden. Mittlerweile sind es unsere Jugendlichen, die nichts besseres Freitagsabends zu tun haben, als Menschen mit Behinderung zu mobben.
    Ich möchte euch mal den aktuellsten Fall schildern.
    Ein Bekannter von mir lebt in Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt in der Nähe von Witten. Als er am Freitag Abend in Witten mit dem Zug ankam und das Bahnhofsgebäude verlassen wollte in Richtung Busbahnhof, wurde er mit seiner Begleitung, von einer Gruppe bzw Clique pupertierender Mädels mit den blödesten Sprüche gemobbt. Es fielen Sprüche bezüglich seiner Behinderung und die Gruppe verfolgte ihn bis zum Bus. Sie nutzten sogar die gleiche Buslinie und stiegen auch an der gleichen Haltestelle aus. Die Verfolgung ging bis zum Wohngebäude meines Bekannten weiter, sodass er gezwungen war sich im Büro der Betreuer einsperren musste.
    Nun die Frage an euch, wie hättet ihr reagiert in dem Moment?
    Welche Hilfen hättet ihr in Anspruch genommen?
    Wir würden uns sehr über ein Statement eurerseits sehr freuen.
    Das Statement könnt ihr gerne an folgende Email Adresse senden reportbarrierefrei@gmail.com

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  • Zusammenfassung unseres Projekt Abends vom 12.03.2019

    Wir planen Bereiche wie öffentliche Verkehrsmittel, Straßen und mehr für unsere eigene barrierefreie Stadt
    Wie stellen wir als Menschen mit Behinderung uns unsere eigenen öffentlichen Verkehrsmittel vor?
    Öffentliche Verkehrsmittel solten so gebaut sein, das man problemlos Ein- und Aussteigen kann. Die Türen sollten breit genug sein und nach aussen hin zu öffnen mit einem Art Schiebemechanismus. Rampen falls notwendig sollten von aussen und innen für Rollstuhlfahrer gut bedienbar sein durch einen Druckknopf. Stellplätze in Bussen und Bahnen ( in jedem Bahnmodell zum Beispiel U – Bahn, S – Bahn oder auch die Züge der Deutschen Bahn und ihrer Kooperationspartner) sollten genügend Platz haben, damit mehr als ein Rollstuhl, ein Rollator und ein Kinderwagen mit sicher transportiert werden können. Gegebenenfalls auch durch Sicherheitsgurte. Bei den Ansagen der Haltestellen müsste sich auch einiges ändern. Die Ansagen müssten verständlicher oder generell gesprochen sein, dies wäre sehr hilfreich für blinde und sehbehinderte Menschen. Für gehörlose und schwerhörige Menschen müssten die Haltestellen in Bussen und Bahnen gut leserlich dargestellt werden. Bei taubblinden Menschen wäre es hilfreich, ein sogenanntes Vibrationssystem mit zu nutzen über WiFi oder an einem Sitzplatz direkt in der Nähe des Busfahrers eine Streckentafel in Brailleschrift zu befestigen.
    Wie sollten Haltestellen für Busse und Bahnen ausgestattet sein, damit Barrierefreiheit vorhanden ist?
    Bei der Ausstattung der Haltestellen unterscheiden wir in mehreren Bereichen, je nach Behinderung der Menschen. Aber vorab das generelle für alle Behinderungen. Es sollten keine Stolpersteine, Werbetafeln, Pfosten in der direkten Haltestelle sein. Selbst freistehende oder befestigte Abfallbehälter sollten für niemanden zur Gefahr werden. Leitlinien sollten den Bereich der Haltestellen gut kennzeichnen, die Zugänge und Ausgänge zu Bahnen sollten neben der Schwarzschrift auch mit der Brailleschrift versehen sein. Desweiteren sollten ab einem bestimmten Grad der Dunkelheit gut beleuchtet sein, damit sehbehinderte Menschen auch diese noch lesen können. Wenn eine Beschriftung in Worten nicht möglich ist, sollte eine symbolische Darstellung in 3D Technik vorhanden sein. 
    Aufzüge und Rolltreppen sollten häufiger gewartet und gereinigt werden, vor allem in Großstädten wie Dortmund. Es ist manchmal unzumutbar den Aufzug zu den Ubahnen am Dortmunder Hauptbahnhof zu benutzen, weil diese nach Alkohol und anderen Dingen riechen. Desweiteren ist es unzumutbar, das man je nach Gleis den Lastenaufzug benutzen muss.Generell sollte es Bahnhöfen so sein das man zu jeder Zeit den Aufzug nutzen kann. Dieser sollte aussen wie innen mit Beschriftungen in Schwarzschrift wie auch mit Brailleschrift und tastbaren Symbolen versehen sein. Auf den Bahnsteigen sollte dafür gesorgt werden, das Schaukästen, Werbetafeln und auch Automaten mit bruchsicherem Glas versehen sind, damit sich Assistenzhunde nicht durch Scherben verletzen. Auch sollten die Treppen zu den Gleisen und die Leitlinien sauber gehalten werden. Auf den Bahnsteigen gut hörbare Durchsagen und auch gut lesbare Schrifttafeln. Desweiteren sollten auf jedem Bahnsteig funktionierende Rollstuhllifte vorhanden sein, die auch verstellbar auf die Breiten von Türen und Rollstühlen sind. Sollte ein solches Liftsystem Aufgrund der kleinen grösse des Bahnhofs nicht möglich sein, so sollten Menschen mit Behinderung zumindest die Möglichkeit haben über kleine Erhöhungen im Bahnsteig ebenerdig in den Zug oder die Bahn fahren zu können. Ein Beispiel dafür sind die oberirdischen Bahnhaltestellen in Dortmund, dort hat man den Bereich rund um Einstieg und Ausstieg, der speziellen Plätze, in geringem Grad auf dem Bahnsteig erhöht.
    Wie sollten Fahrpläne  bzw Schautafeln mit den wichtigsten Informationen für Menschen mit Behinderung gestsltet sein?
    Diese sollten gut lesbar sein für jede Art der Behinderung. Für blinde und sehbehinderte Menschen sollte es die Möglichkeit geben, diese per Audiodatei per Nachfrage zu geben oder per App über den jeweiligen Anbieter ( Stadtbus, Deutsche Bahn etc). Die bildschirmmässige Darstellung des laufenden Fahrplans sollte auch immer die genaue Angabe enthalten bei Verspätung oder Ausfall des Verkehrmittels. Desweiteren sollten auch bei gravierenden Ausfällen Info Mitarbeiter zur Verfügung stehen, die dann auf kürzestem Wege weiterhelfen können und vor allem auch wollen.
    Wie sollten die Bahnhöfe für Menschen mit Behinderung ausgestattet sein?
    Barrierefreie Eingangszone damit auch Rollstuhlfahrer gut in den Bahnhof fahren können. Dazu gehören nicht nur automatische Türen, sondern auch das nicht aufstellen von Werbetafeln mitten in der Eingangszone. 
    Neben dem Eingangsbereich sollte auch ein gut sichtbarer Info Point vorhanden sein mit gut ausgebildeten bzw geschulten Mitarbeitern, die nicht nur gute Fremdsprachkenntnisse haben sollten, sondern auch in der Lage sein tauben bzw taubblinden Menschen weiterhelfen zu können durch Gebärdensprache bei tauben und schwerhörigen Menschen, bei taubblinden Menschen durch Eingabe von Informationen per Tastatur oder durch Lormen ( Tastsprache von taubblinden Menschen). Sollten dies die Info Point Mitarbeiter nicht können, wäre es gut, wenn in den meist dazugehörenden Bahnhofsmissionen ein oder mehrere Mitarbeiter dies beherrschen. 
    Breite gut tastbare Leitlinien Systeme in der Mitte und in den Seitenbereichen wären sehr hilfreich, desweiteren die Möglichkeit am Treppenaufgang in Brailleschrift das Gleis oder zumindest in 3 D Technik. Auch die Kennzeichnung wo der Ausgang des Bahnhofs ist sollte nicht nur als Folienaufdruck auf dem Boden sein, sondern auch so mit in den Bodenbelag eingearbeitet sein, das dies mit dem Langstock tastbar ist.
    Desweiteren sollten im Eingangsbereich auch Infosäulen vorhanden sein, die über Audiofunktion nutzbar sind, ebenso wäre ein Stadtplan in Brailleschrift mit den wichtigsten Informationen wichtig oder wenn nicht anders möglich als Audio.
    Wie sollten die Straßen, Wege und Ampelsysteme in einer barrierefreien Stadt sein?
    Die Straßen und Wege, auch die Seitenwege zwischen den Häusern, sollten ohne Stolperfallen ausgestattet sein, damit jeder sie gut nutzen kann. Ganz wichtig dabei ist ein gut funktionierendes Leitlinien System. Bei einem Leitlinien System ist zu beachten, das die Linie selbst eine breite von 30 cm hat. Neben dieser Linie sollten innerhalb der Städte (Fussgängerzonen, Einkaufsmeilen etc) beachtet werden das auf beiden Seiten der Leitlinie bis zum Aufstellen von Verkaufsbuden, Werbeträger oder auch Bestuhlungen vor Restaurants etc ein Abstand von 120 cm eingehalten wird. Dies gilt auch für das Parken von Fahrzeugen, das Abstellen von Abfallbehältern, denn nur wer sich dran hält gewährt auch die Sicherheit der blinden und sehbehinderten Menschen. Sollten Treppenstufen innerhalb eines Weges nicht vermeidbar sein, dann sollte auch dieser Teil über eine Rampe oder einen etwas länger gezogenen Weg, wegen der Steigung, möglich sein.
    Die Straßen und Wege sollten immer gut beleuchtet sein, die Bäume, Sträucher und Hecken sollten so zurück geschnitten sein, das sie keine Verletzungsgefahr mit sich bringen. Auch sollte auf Absperrungen innerhalb eines Weges verzichtet werden, wenn nicht verzichtbar sollten diese mit Beleuchtung oder akustischem Signal versehen sein.
    Desweiteren sollten Zufahrten oder Ausfahrten  von Krankenhäusern, Polizeistationen und auch der Feuerwehr mit akutischem Signal wie bei Ampeln für blinde und sehbehinderte Menschen, vibrierendem Signal für schwerhörige, taube und taubblinde Menschen ausgestattet werden.
    Ampelsysteme sollten über gut sichtbare, hörbare und tastbare Signale verfügen, sodass man sie auch mitbekommt an stark befahrenen Straßen. Es sollten ausserdem alle Ampelanlagen damit ausgestattet werden, was leider bisher noch nicht in alllen Städten der Fall ist. 
    Daher der Appell an die sehenden Menschen, die diesen Beitrag lesen, bitte bietet eure Hilfe an, wenn ihr blinde oder sehbehinderte Menschen an einer Ampel seht.
    Dies war nun die Zusammenfassung zum Thema Verkehrsmittel und Verkehrssicherheit.

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