Brotaufstrich mit roten Linsen

Geschrieben von Rainer Brell am 17.08.2015

Auch etwas für Männer
Viele Brotaufstriche habe ich probiert – dieser hat dann auch mir geschmeckt und so nehme ich ihn in meine Sammlung auf und teile
gerne das Rezept mit Ihnen:

Eine Zwiebel, eine kleine Karotte und eine Zehe Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese dann in ein wenig heißem
Fett gut anrösten, 150
Gramm rote Linsen hinzugeben und alles noch einmal kurz anschwitzen, bevor die geschmorten Zutaten mit 0,3 Liter Gemüsebrühe
aufgefüllt werden. Das Ganze
nun gut 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.

Das Linsen-Gemüse-Gemisch etwas abkühlen lassen, dann kräftig mit dem Mixer fein pürieren. Jetzt noch 150 Gramm Schmand und zirka 8
große Blätter Basilikum
(geschnitten) daruntermischen. Nach Geschmack noch mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Meine Empfehlung:
Diesen Aufstrich auf ein frisches Brot geben, darauf dünne Scheiben von rohen Karotten oder Salatgurken verteilen und als Krönung
noch frische Brunnenkresse
oder Rettichsprossen darüber verteilen – das lässt auch Männerherzen höher schlagen, die so etwas sonst nicht mögen.

Quelle:

Brotaufstrich mit roten Linsen

Herbstliche Brotaufstriche – 3 Rezepte mit regionalen Zutaten

Heute gibt’s Gemüse aufs Brot! Klingt langweilig? Keineswegs, denn selbst
gemachte Gemüseaufstriche sind eine gesunde und leckere Alternative zu
veganen Aufstrichen aus dem Handel. Mit wenigen einfachen Zutaten zauberst
du dir damit bunte Vielfalt aufs Brot.
Die Vorteile: Im Gegensatz zu den gekauften Varianten steckt viel mehr
Gemüse und weniger Fett drin. Durch schonende Zubereitung – oder sogar rohe
Verarbeitung – bleiben die wichtigen Nährstoffe im Gemüse enthalten. Dass
das weder kompliziert noch teuer sein muss, zeigen dir diese drei
Herbstaufstriche aus saisonalem Gemüse.

** Fein-würzig: Kürbis-Ingwer
Diese Zutaten benötigst du für zwei Gläschen Aufstrich:
200 g Kürbis (Die Kürbiskerne zum Knabbern aufheben)
150 g Karotte
1 Stück Ingwer in Daumengröße
2 EL Öl (z.B. Rapsöl)
1 EL naturtrüben Apfelessig (oder alternativ Apfelsaft)
Salz, Pfeffer

So gehst du vor:
1. Kürbis in Würfel schneiden und in etwas Wasser wenige Minuten
bissfest dünsten.
2. Karotte würfeln. Falls du sie nicht roh im Aufstrich magst, kannst
du sie auch kurz mitdünsten.
3. Das Gemüse mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit
einem Pürierstab pürieren. Alternativ kannst du den Kürbis auch mit einem
Stampfer zerdrücken, die Möhre fein raspeln, Ingwer in kleine Würfel
schneiden und alles zusammen mit Öl und Gewürzen vermengen.
4. Die Masse in kleine Gläschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Innerhalb von drei Tagen solltest du den Aufstrich verwerten.

** Fruchtig: Rote-Bete-Apfel
Bei diesem Rezept handelt es sich um einen Rohkost-Aufstrich. Keine Ahnung,
warum ich jahrelang Rote Bete immer nur gekocht (oder noch schlimmer –
fertig vorgegart in Vakuum verschweißt) gegessen habe, denn roh schmeckt sie
viel fruchtiger und weniger muffig. Außerdem bleiben alle Nährstoffe schön
erhalten.

Das kommt rein in zwei Gläschen des Aufstrichs:
300 g frische Rote Bete (die Blätter kannst du ebenfalls verwerten)
½ Apfel (etwa 50 g)
2 EL Öl (z.B. Rapsöl)
etwas Zitronen- oder Limettensaft
optional 1 Stück Ingwer in Daumengröße
optional 75 g Sonnenblumenkerne
Salz, Pfeffer

So funktioniert es:
1. Rote Bete und Apfel schälen und in Würfel schneiden.
2. Die Würfel zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel
geben und mit einem Pürierstab fein pürieren. Zur Sicherheit kannst du ein
Tuch über die Schüssel legen, damit die Tapete anschließend nicht violett
gesprenkelt ist!
3. Abschmecken und in Gläser füllen.

Der Aufstrich hält sich im Kühlschrank etwa drei Tage lang. Er schmeckt pur
aufs Brot, macht sich aber auch wunderbar in Kombination mit geriebenem
Meerrettich. Frische Korianderblätter geben dem Ganzen noch eine exotische
Note.

** Cremig-scharf: Blumenkohl-Kartoffel
Diese Zutaten ergeben eine Menge, die in zwei Gläschen passt:
250 g Blumenkohl
150 g Kartoffel
3 EL Öl (z.B. Rapsöl)
1-2 TL Currypulver
½ TL frische Chili
optional 1 Stück Ingwer in Daumengröße
Salz, Pfeffer

So einfach geht’s:
1. Blumenkohl in Röschen schneiden – auch die Blätter können mit
verarbeitet werden. Die Stücke in kochendem Wasser maximal fünf Minuten
blanchieren. Noch schonender ist es, wenn du den Blumenkohl dämpfst. Das
funktioniert im Dampfgarer oder mithilfe eines Siebeinsatzes.
2. Kartoffeln schälen und gar kochen.
3. Das Gemüse gemeinsam mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben
und mit einem Pürierstab fein pürieren.
4. In kleine Gläschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Ich bin ein Ingwer-Fan, bei mir findet die Knolle fast überall Einsatz.
Dieser Aufstrich schmeckt aber auch sehr gut ohne Ingwer. Im Kühlschrank ist
er
etwa drei Tage haltbar. Durch
Einkochen
kannst du ihn wie auch andere gegarte Gemüseaufstriche länger haltbar
machen.

** Individueller Gemüseaufstrich – Grundrezept
Du bist lieber selber kreativ oder hast noch anderes Gemüse (oder
Gemüsereste) zu Hause, das verwertet werden muss? Gemüseaufstriche lassen
sich aus beliebigen Gemüsesorten herstellen! Du kannst deiner Fantasie und
deinem Geschmack freien Lauf lassen.

Für das Grundrezept benötigst du etwa:
300-400 g Gemüse deiner Wahl
3 EL Öl
½ TL Salz
nach Geschmack und Belieben weitere Gewürze, Kräuter, Nüsse …

Das Gemüse wird zunächst in grobe Stücke geschnitten und sanft gegart oder
roh verarbeitet. Es sollte nicht durchgegart, sondern bissfest sein, um
möglichst viele Vitamine zu erhalten. Anschließend wird es gemeinsam mit den
restlichen Zutaten püriert.

Keine Lust auf Brot? Der Gemüseaufstrich ist vielseitig einsetzbar!
Wenn du keine Lust auf Brot hast – oder der Bäcker schon zu hat – kannst du
die Herbstaufstriche auch anderweitig verwenden. Als gesunder Dip schmecken
sie zum Beispiel zu Gemüsesticks, Zucchini-Pommes, Pellkartoffeln oder
Kartoffelpuffern. Oder wie wäre es mit einem alternativen Gemüse-Pesto zur
Pasta? Dafür einfach einen Esslöffel Gemüseaufstrich mit einem Esslöffel
Olivenöl vermengen und deine Nudeln damit aufpeppen.

Diese und andere selbst gemachte Gemüseaufstriche bieten nicht nur für
Veganer eine gesunde Abwechslung als Belag die tägliche Schnitte. Die
Vielfalt ist auch für Wurstesser eine interessante Alternative. Zudem werden
nur wenige (saisonale) Zutaten und ein Pürierstab benötigt.
Tipp: Immer wenn du ein Gemüsegericht planst (z.B. eine Suppe oder einen
Eintopf), dann lege dir doch einfach etwas von dem Gemüse zur Seite und
zaubere ganz nebenbei einen neuen Aufstrich.

Quelle: Smarticular

Tahin aus Sesam – selbst gemacht

Ursprünglich aus dem orientalischen Raum stammend, ist Tahin oder Tahina,
die helle Sesampaste, inzwischen auch bei uns weit verbreitet. Es steckt im
Hummus, in gesunden Energiekugeln, kann als Margarine- oder Butterersatz
oder generell als Grundlage für viele leckere Brotaufstriche verwendet
werden und ist dabei noch ein echtes Nährstoffwunder. Denn die zarten
Sesamsamen sind besonders reich an Calcium, Magnesium, Eisen und wichtigen
B-Vitaminen.
Anstatt die köstliche Paste zu kaufen, kannst du Sesammus auch einfach
selber machen – aus nur zwei Zutaten. Das gelingt selbst mit einem nicht so
leistungsstarken Mixer! Du kannst dabei ganz individuell über Geschmack und
Qualität bestimmen und, wenn du Sesamsamen lose zu kaufen bekommst, sogar
jede Menge Verpackungsmüll sparen.

Zutaten für selbst gemachtes Sesammus
Für ein mittelgroßes Schraubglas des selbst gemachten Tahins benötigst du
folgende Zutaten:
300 g Sesamkörner (am besten unverpackt, aus dem Bioladen oder alternativ
online)
40-60 ml Pflanzenöl, z.B. Sesamöl oder Olivenöl – diese Zutat ist optional,
da es leistungsstarke Mixer gibt, mit denen man auch ohne Ölzugabe eine
cremige Paste herstellen kann
eine Prise Salz

Ungeschälte Sesamsamen sind für die Tahin-Zubereitung besonders zu
empfehlen, da sie die volle Nährstoffbandbreite mitliefern. Geschälte Saat
ist dafür milder im Geschmack und macht ein deutlich helleres Mus.

Tahin-Zubereitung in wenigen Schritten
Für die Zubereitung ist es notwendig, ein wenig Zeit einzuplanen, da ein
besonders cremiges Mus auch längere Abkühlzeiten zwischen den Mixphasen
benötigt. Probiere einfach aus, wie gut dein Mixer mit Sesamsaat
zurechtkommt. Gehe dabei wie folgt vor:
1. Sesamsamen in einer Pfanne ohne Öl sanft anrösten, bis sie duften.
Dabei die ganze Zeit rühren, um angebrannte Stellen zu vermeiden.
2. 2. Die gerösteten Samen vollständig abkühlen lassen und in einen
Mixer geben. Auf höchster Stufe 10-20 Sekunden mixen, dann mehrere Minuten
abkühlen lassen und mit einem Teigschaber wieder nach unten zu den Messern
des Mixers schieben.
3. 3. Den Schritt des Mixens und Abkühlenlassens so oft wiederholen,
bis das Öl aus den Samen austritt und eine cremige Masse entsteht. Das kann
je nach Mixer fünf oder auch bis zu 15 Vorgänge benötigen.
4. 4. Mit einem weniger leistungsstarken Mixer jetzt noch das Öl für
eine schnellere Cremigkeit zufügen. Nach Belieben salzen.

In Schraubgläser abgefüllt und kühl und trocken gelagert, hält sich das
Sesammus nahezu unbegrenzt. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht
notwendig und kann sogar eher zu Schimmelbildung führen durch entstehendes
Kondenswasser.

Tipp: Sich absetzendes Öl kann einfach wieder untergerührt werden.

Quelle: Smarticular

Kastaniencreme

Dieses Rezept für Maronencreme beweist, dass man aus Esskastanien nicht nur
Suppe oder heiße Maroni machen kann, sondern auch einen köstlichen
Aufstrich.
Wenn im Herbst die reifen Früchte der Edelkastanie vielerorts vom Baum
fallen, können sie gesammelt und zu süßem Aufstrich verarbeitet werden. Da
lohnt sich der Herbstspaziergang gleich doppelt!

Für einen schnellen, herbstlichen Aufstrich aus Esskastanien werden folgende
Zutaten benötigt:
300 g Maronen (mit Schale, entspricht 240 g vorgegarten, geschälten Maronen)
2 EL Butter
2 EL Honig
2 EL Sahne oder eine pflanzliche Sahne-Alternative (wie zum Beispiel diese
selbst gemachte Hafersahne)
Vanille-Extrakt, Salz

Tipp: Für einen veganen Aufstrich verwende anstatt Butter und Sahne vier
Esslöffel Nussmus (zum Beispiel Cashewmus) und anstatt Honig zwei Esslöffel
Agavendicksaft oder eine andere Zuckeralternative. Ist die Konsistenz dann
noch zu fest, können auch zwei bis vier Esslöffel Pflanzenmilch hinzugegeben
werden.

Maronencreme zubereiten – so geht’s
Ein Hinweis vorweg: Wenn du statt frischer Früchte mit Schale lieber
vorgegarte, geschälte Maronen verwenden möchtest, können diese direkt und
ohne Kochen mit den anderen Zutaten zu einem Aufstrich vermengt werden. Für
diesen Fall beginne die Zubereitung direkt mit Schritt 3.
Um den köstlichen Aufstrich aus den ganzen Früchten der Edelkastanie
zuzubereiten, gehe wie folgt vor:
1. Maronen kreuzweise einritzen und in einem Topf mit Wasser zehn
Minuten köcheln lassen.
2. Die noch warmen Maronen zusammen mit Butter, Honig und Sahne (oder
den veganen Alternativen) pürieren.
3. Kräftig mit Salz und etwas Vanille-Extrakt abschmecken.

Abgefüllt in ein Schraubglas, hält sich der Aufstrich im Kühlschrank gut
eine Woche. Für eine längere Haltbarkeit lässt er sich auch einfrieren,
wodurch unter Umständen allerdings die Konsistenz etwas leidet. Dann die
aufgetaute Creme einfach nochmal pürieren für eine bessere Cremigkeit.

Quelle: Smarticular