Echten naturbelassenen Honig erkennen und kaufen

Weltweit wird siebenmal mehr Honig konsumiert als produziert – wie kann das
sein? Die Nachfrage steigt stetig, denn Honig gilt als besonders natürlich
und gesund. Leider kommen deshalb auch immer öfter gepanschte Produkte in
den Handel, die nur zum geringen Teil aus Honig bestehen, dafür größtenteils
aus Zuckersirup. Doch wie lässt sich echter Honig überhaupt erkennen, und
worauf sollte man achten?
Naturbelassener Bienenhonig enthält neben verschiedenen Zuckerarten
zahlreiche Vitalstoffe und gilt als gesunde Alternative zu Haushaltszucker.
Doch Honig ist nicht gleich Honig, denn der Einsatz von Chemie in der
Imkerei und die industrielle Weiterverarbeitung des Honigs können dazu
führen, dass die gesundheitsförderlichen Stoffe im Honig zerstört werden.
Immer wieder werden insbesondere in Import-Honigen sogar
gesundheitsgefährdende Substanzen gefunden.

Die folgenden Tipps helfen dir dabei, im “Honig-Dschungel” den Durchblick zu
behalten, damit in Zukunft nur noch gesunder, unverfälschter Honig in deiner
Einkaufstasche landet.

Woran erkenne ich guten Honig?
So kannst du das vitalstoffreiche Naturprodukt von minderwertiger
Industrieware unterscheiden:
Reiner Honig aus einer einzigen Quelle ist besser als eine Honigmischung:
Viele große Honigproduzenten kaufen Honig weltweit aus verschiedensten
Quellen ein und mischen sie zu neuen Produkten mit ganz bestimmten
Eigenschaften. Gerade auf diesem Weg gelangen jedoch häufig verunreinigte
oder gestreckte Chargen in die Verarbeitung. Laborkontrollen sind teuer,
weshalb sie in der immer größer werdenden weiterverarbeitenden
Honigindustrie nicht immer durchgeführt werden und so minderwertigere
Produkte begünstigen. Wenn man dagegen genau weiß, dass es sich um Honig aus
einer ganz bestimmten Region, von einem einzigen regionalen Imker handelt,
kann man dieses Problem mit einiger Sicherheit umgehen.
Zwar verrät das Etikett auch beim Honig nicht alles über den Inhalt. Aber
oft kannst du bereits an den Herstellerangaben erkennen, ob es sich um ein
industriell verarbeitetes Massenprodukt oder um einen hochwertigen,
regionalen Imkerhonig handelt – zum Beispiel wenn der Honig mit einem
Qualitätssiegel versehen oder ganz klar als Imkerhonig (mit Name und Adresse
des Imkers) ausgewiesen ist. Wenn stattdessen auf die Herkunft des Honigs
lediglich im Kleingedruckten auf der Rückseite “Mischung von Honig aus
EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern” zu lesen ist, handelt es sich hingegen um
ein Industrieprodukt, das sehr wahrscheinlich viele gesundheitsförderliche
Eigenschaften von Honig bereits eingebüßt hat.
Die Konsistenz naturbelassenen Honigs hängt von unterschiedlichen Faktoren
ab. Direkt nach der Ernte sind alle Honigsorten flüssig. Je nach
Zusammensetzung, Lagerzeit und Temperatur kristallisieren sie
unterschiedlich schnell aus – manche schon nach wenigen Tagen, andere erst
nach Monaten. Um eine schöne, cremige Konsistenz zu erhalten, rühren deshalb
viele Imker den Honig während des Kristallisationsprozesses, bevor er für
den Verkauf abgefüllt wird. Große Honighersteller unterziehen den Honig
stattdessen meist einer Wärmebehandlung, die die Kristallisation dauerhaft
verhindert. So kann die Streichfähigkeit des Honigs länger erhalten und die
Haltbarkeit erhöht werden – auf Kosten der gesundheitsförderlichen
Inhaltsstoffe, denn diese werden dabei größtenteils zerstört. Empfehlenswert
ist deshalb im Zweifel ein cremiger Honig, der nicht erhitzt wurde, oder
eine Honigsorte, die von Natur aus lange flüssig bleibt, wie zum Beispiel
Akazienhonig.
Honig in der praktischen Dosierhilfe wie dieser ist zwar bequem, aber eine
Verpackung aus Plastik kann fragwürdige Stoffe an den Honig abgeben und den
Geschmack verfälschen. Deshalb empfiehlt es sich, dem klassischen Honigglas
den Vorzug zu geben. Es reagiert nicht mit dem Inhalt und ist
geschmacksneutral. Kleine Imkereien nehmen leere Gläser häufig sogar dankend
zurück und verwenden sie wieder. So kannst du beim Honigkauf auch noch Müll
vermeiden.

Da weiß man, was man hat: Honig direkt beim Imker kaufen
Einen Imker in der eigenen Umgebung zu finden, ist oft gar nicht so schwer.
Insbesondere in kleinen Städten und Dörfern vertreiben Imker ihren Honig
häufig noch per Straßenverkauf und sind an gut sichtbaren Schildern am Zaun
oder Gartentor zu erkennen. Auch auf vielen Wochenmärkten werden
Imkereiprodukte aus der Region angeboten. Aber auch hier ist es sinnvoll
darauf zu achten, dass der Honig tatsächlich aus der Region stammt, und
nicht etwa mit zweifelhaften Chargen großer Hersteller gemischt wird, die
wiederum häufig mit billigem Zuckersirup gestreckt sind.
Wenn du nicht vor Ort fündig wirst, kannst du auf verschiedene
Online-Plattformen zurückgreifen, die die Suche nach einem Imker in deiner
Nähe erleichtern. Auf der Seite imkerhonig.org findet sich eine interaktive
Karte mit Imkereien – darunter auch solche, die über keine eigene Website
verfügen.
Heimhathonig.de ermöglicht die Suche nach Imkern, die den Honig direkt
verkaufen. Alternativ kann man den Imkerhonig auch bequem nach Hause
bestellen.
Die Plattform nearBees möchte ebenfalls regionale Imker und Honig-Käufer
zusammenbringen. Neben dem Kauf und Verkauf von Honig bietet nearBees
Bienenpatenschaften für Unternehmen an. Sie können in Zusammenarbeit mit
einem Imker einem Bienenvolk ein neues Zuhause geben.

Wenn du mit einem Imker in deiner Umgebung Kontakt geknüpft hast, nutze am
besten die Gelegenheit und frage, ob du einmal bei der Arbeit über die
Schulter schauen kannst. Viele Imker gewähren gern einen Blick hinter die
Kulissen. Auf diese Weise kannst du dir ganz unmittelbar einen Eindruck vom
Umgang mit den Bienen und der Honiggewinnung verschaffen.
Tipp: Nicht nur naturbelassenen Honig, auch natürliches Bienenwachs kann man
bei vielen Imkern direkt kaufen. Es lässt sich auf vielfältige Weise im
Haushalt und für selbst gemachte Kosmetik verwenden.

Beim Honigkauf im Supermarkt: Das Kleingedruckte
Auch in Supermärkten ist hochwertiger, naturbelassener Honig zu finden.
Allerdings empfiehlt es sich, ganz genau hinzusehen und das Kleingedruckte
zu beachten. Denn das Sortiment besteht vor allem aus industriell
verarbeitetem Honig, der eine Mischung aus verschiedensten Ländern enthält.
Zwar verpflichtet die Honigverordnung Hersteller dazu, die Herkunft des
verwendeten Honig auf der Verpackung anzugeben. Dabei wird aber nur zwischen
EU- und Nicht-EU-Ländern unterschieden, und es bleibt unklar, woher genau
die Honige stammen und zu welchen Teilen sie im fertigen Produkt enthalten
sind.
Gegen den Import von Honig aus weit entfernten Regionen wie China oder
Südamerika sprechen nicht nur die langen Transportwege. Auch gelten in
vielen Ländern weniger strenge Vorschriften, was den Umgang mit Medikamenten
und anderen Chemikalien betrifft. So wurden in den vergangenen Jahren in
Importhonigen aus China und Lateinamerika immer wieder Rückstände von
Antibiotika gefunden, die als potenziell gesundheitsschädlich gelten.
Während ihr Einsatz in der EU verboten ist, werden sie in anderen Ländern
nach wie vor verwendet. Zudem ist die Weiterverarbeitung und der
tierfreundliche Umgang mit den Bienen in anderen Regionen der Welt meist
weniger streng geregelt.
Auch deshalb ist es sinnvoll, beim Honigkauf im Supermarkt die
Herstellerangaben genau zu studieren und heimischen Imkerhonig sowie
Produkte, die über ein Qualitätssiegel verfügen, zu bevorzugen.
Qualitätssiegel für Reinheit und schonende Verarbeitung
Spezifische Honig- und Bio-Siegel schaffen Sicherheit und Transparenz und
machen es leichter, hochwertige Produkte auf den ersten Blick zu erkennen.
Um dies zu belegen, wird der Honig regelmäßig in unabhängigen Laboren
untersucht.
In Deutschland vergibt der Deutsche Imkerbund das Qualitätssiegel Echter
Deutscher Honig an Produkte, die ausschließlich in Deutschland erzeugt
wurden und naturbelassen sind. Hier findest du die Qualitätskriterien im
Detail.

In Österreich garantiert das Honig-Gütesiegel eine natürliche
Zusammensetzung und schonende Verarbeitung des Honigs. Weitere Informationen
findest du in der Honigqualitätsordnung des österreichischen Imkerbundes.
In der Schweiz verleiht apisuisse, der Dachverband der schweizerischen
Bienenzüchtervereine, das goldene Honigqualitätssiegel an sogenannte
Siegelimker, die ihren naturbelassenen Honig damit bewerben dürfen.

Selber imkern
Wer noch einen Schritt weiter gehen und seinen Honig am liebsten gleich
selber machen will, findet im Netz ein wachsendes Angebot, das auch Laien
den Einstieg in die Imkerei ermöglicht.
Die Plattform Stadtbienen bietet in vielen Städten Imkerkurse für Anfänger
und Fortgeschrittene an. Wer möchte, kann dort auch eine Bienenbox für den
eigenen Garten oder den Balkon erwerben.

Bei Bee-Rent werden die Bienen lediglich gemietet. Ein erfahrener Imker
übernimmt die Betreuung. Den Honig erhält der Mieter.
In unserem Buchtipp kannst du mehr über die heilsame Wirkung von
naturbelassenem Honig und anderen Bienenerzeugnissen erfahren:

Quelle: Smarticular

Tahin aus Sesam – selbst gemacht

Ursprünglich aus dem orientalischen Raum stammend, ist Tahin oder Tahina,
die helle Sesampaste, inzwischen auch bei uns weit verbreitet. Es steckt im
Hummus, in gesunden Energiekugeln, kann als Margarine- oder Butterersatz
oder generell als Grundlage für viele leckere Brotaufstriche verwendet
werden und ist dabei noch ein echtes Nährstoffwunder. Denn die zarten
Sesamsamen sind besonders reich an Calcium, Magnesium, Eisen und wichtigen
B-Vitaminen.
Anstatt die köstliche Paste zu kaufen, kannst du Sesammus auch einfach
selber machen – aus nur zwei Zutaten. Das gelingt selbst mit einem nicht so
leistungsstarken Mixer! Du kannst dabei ganz individuell über Geschmack und
Qualität bestimmen und, wenn du Sesamsamen lose zu kaufen bekommst, sogar
jede Menge Verpackungsmüll sparen.

Zutaten für selbst gemachtes Sesammus
Für ein mittelgroßes Schraubglas des selbst gemachten Tahins benötigst du
folgende Zutaten:
300 g Sesamkörner (am besten unverpackt, aus dem Bioladen oder alternativ
online)
40-60 ml Pflanzenöl, z.B. Sesamöl oder Olivenöl – diese Zutat ist optional,
da es leistungsstarke Mixer gibt, mit denen man auch ohne Ölzugabe eine
cremige Paste herstellen kann
eine Prise Salz

Ungeschälte Sesamsamen sind für die Tahin-Zubereitung besonders zu
empfehlen, da sie die volle Nährstoffbandbreite mitliefern. Geschälte Saat
ist dafür milder im Geschmack und macht ein deutlich helleres Mus.

Tahin-Zubereitung in wenigen Schritten
Für die Zubereitung ist es notwendig, ein wenig Zeit einzuplanen, da ein
besonders cremiges Mus auch längere Abkühlzeiten zwischen den Mixphasen
benötigt. Probiere einfach aus, wie gut dein Mixer mit Sesamsaat
zurechtkommt. Gehe dabei wie folgt vor:
1. Sesamsamen in einer Pfanne ohne Öl sanft anrösten, bis sie duften.
Dabei die ganze Zeit rühren, um angebrannte Stellen zu vermeiden.
2. 2. Die gerösteten Samen vollständig abkühlen lassen und in einen
Mixer geben. Auf höchster Stufe 10-20 Sekunden mixen, dann mehrere Minuten
abkühlen lassen und mit einem Teigschaber wieder nach unten zu den Messern
des Mixers schieben.
3. 3. Den Schritt des Mixens und Abkühlenlassens so oft wiederholen,
bis das Öl aus den Samen austritt und eine cremige Masse entsteht. Das kann
je nach Mixer fünf oder auch bis zu 15 Vorgänge benötigen.
4. 4. Mit einem weniger leistungsstarken Mixer jetzt noch das Öl für
eine schnellere Cremigkeit zufügen. Nach Belieben salzen.

In Schraubgläser abgefüllt und kühl und trocken gelagert, hält sich das
Sesammus nahezu unbegrenzt. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist nicht
notwendig und kann sogar eher zu Schimmelbildung führen durch entstehendes
Kondenswasser.

Tipp: Sich absetzendes Öl kann einfach wieder untergerührt werden.

Quelle: Smarticular

Gomasio selber machen: Sesamsalz für eine salzreduzierte Ernährung

Ein schmackhaftes Essen zubereiten und dabei nicht allzu viel Salz zu
verwenden, fällt oft schwer. Durch stark gewürzte Speisen und Fertiggerichte
nehmen die meisten ohnehin schon viel zu viel Salz zu sich. Dabei gibt es
zahlreiche Gewürze und Küchenkräuter, die den Gerichten ein würziges bis
exotisches Aroma verleihen und Salz schon fast überflüssig machen.
Eigentlich uralt, in unseren Breiten dennoch ein Geheimtipp, ist Gomasio.
Das traditionelle asiatische Würzmittel aus geröstetem Sesam und Salz eignet
sich ideal für all diejenigen, die ihren Salzkonsum reduzieren möchten und
eine aromatische Alternative suchen, die auch noch gesunde Inhaltsstoffe
mitbringt. Statt Gomasio fertig zu kaufen, lässt es sich mit wenigen
Handgriffen selber machen.

Rezept für Gomasio (Sesamsalz)
Gomasio ist ein traditionelles Würzmittel aus Asien und fester Bestandteil
der makrobiotischen Ernährungslehre. Man findet es in Bioläden und
Reformhäusern, kann es aber auch ganz leicht aus nur zwei Zutaten selber
machen, wobei sich das Verhältnis von Sesam und Salz beliebig variieren
lässt. Wer einen höheren Salzanteil bevorzugt, verwendet zum Beispiel fünf
Teile Sesam auf einen Teil Salz. Für Menschen, die sich besonders salzarm
ernähren möchten, und für Kinder kann Gomasio aber auch mit einem Verhältnis
von zwanzig zu eins zubereitet werden.

Für eine Portion des würzigen Sesamsalzes werden folgende Zutaten benötigt:
15 TL Sesam (ungeschält und am besten aus biologischem Anbau)
1 TL hochwertiges Salz

Sesam ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitalstoffen. Die
kleinen Samenkörner enthalten verdauungsfördernde Ballaststoffe sowie
zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und sind unter anderem eine
reichhaltige Quelle für Magnesium , Eisen und Calcium.

Gomasio zubereiten
Die Zubereitung des Gomasio ist einfach, allerdings sollte man beim Rösten
des Sesams aufmerksam sein und nur mit moderaten Temperaturen arbeiten,
damit er nicht verbrennt. Denn das schadet den Inhaltsstoffen und dem
Geschmack.

So gehst du vor:
1. Sesam in eine Schale mit Wasser geben und für ein bis zwei Minuten
einweichen. Durch ein Sieb abgießen, mit klarem Wasser abspülen und
gründlich abtropfen lassen.
2. Den abgetropften Sesam in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze
unter ständigem Rühren rösten, bis er goldbraun ist und einzelne Samen
beginnen aufzuspringen (erkennbar an einem leisen Knistern).
3. Das fertige Sesamsalz in ein möglichst luftdichtes Gefäß abfüllen –
zum Beispiel in ein Schraubglas.

Damit das Gomasio nicht zu schnell ranzig wird, empfiehlt es sich, die
Mischung nur grob zu mörsern, bis das Öl der Sesamsamen auszutreten beginnt.
Traditionell kommt bei der Gomasio-Herstellung eine Schale mit Rillen zum
Einsatz, ein sogenannter Suribachi -Mörser. Ein herkömmlicher Mörser, eine
Gewürzmühle oder eine Kaffeemühle eignen sich aber ebenso gut.

Tipp: Für noch mehr geschmackliche Abwechslung kannst du aus Garten- und
Wildkräutern ein aromatisches Würzsalz herstellen oder aus essbaren Blüten
ein dekoratives Blützensalz selber machen.

Gomasio aufbewahren und verwenden
Gomasio enthält zwar keine leicht verderblichen Zutaten, doch das in den
Sesamsamen enthaltene Öl könnte an der Luft ranzig werden. Deshalb empfiehlt
es sich, kleinere Mengen herzustellen und das Würzsalz lichtgeschützt in
einem luftdichten Gefäß aufzubewahren und innerhalb von ein bis zwei Wochen
zu verbrauchen.

Das Sesamsalz lässt sich für alle Gerichte verwenden, die mit herkömmlichem
Salz gewürzt werden. Einem Butterbrot kann es ebenso das gewisse Etwas
verleihen wie einem Frühstücksei, einer Gemüsepfanne oder dem
Salat-Dressing. Wichtig ist, das Gomasio nicht zu stark zu erhitzen und es
bei warmen Gerichten erst ganz zum Schluss hinzuzugeben, damit möglichst
viele gesunde Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Probiere es doch einfach mal
aus!
Weil es so einfach herzustellen ist, eignet sich Gomasio auch als sinnvolles
Geschenk auf den letzten Drücker.

Quelle: Smarticular

Bohnenschmalz selber machen: herzhafte vegane Schmalz-Alternative

Viele Schmalzrezepte basieren auf tierischen Fetten oder – in veganer
Variante – auf exotischem Kokosöl oder Palmöl. Um die beträchtliche Menge an
gesättigten Fettsäuren, die als “schlechte Fette” gelten, zu vermeiden,
lässt sich ein Schmalzaufstrich auch auf Basis weißer Bohnen zubereiten. Der
vegane Bohnenaufstrich schmeckt genauso köstlich, ist schnell hergestellt
und benötigt nur pflanzliche Zutaten, die leicht regional und saisonal zu
bekommen sind.

Zutaten für veganes Bohnenschmalz
Für ein mittelgroßes Schraubglas Bohnenschmalz werden folgende Zutaten
benötigt:
1 Dose weiße Bohnen (400 g) oder 125 g getrocknete Bohnen
2 Zwiebeln
4 Trockenpflaumen
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
½ TL Piment
½ TL Majoran
50-60 ml Wasser
1 TL Sojasauce
Salz, Pfeffer, Öl

Tipp: Anstelle der Trockenpflaumen kannst du auch einen kleinen gewürfelten
Apfel verwenden. Mit anderen Gewürzen wie Muskat, Kreuzkümmel oder
Liebstöckel kannst du dem Bohnenschmalz außerdem deine ganz eigene Note
verpassen. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt!

Bohnenschmalz einfach zubereiten
Falls getrocknete Bohnen verwendet werden, ist es notwendig, diese vorher
über Nacht einzuweichen. Anschließend das Einweichwasser wegschütten und die
Bohnen in frischem Wasser 40 bis 60 Minuten kochen, bis sich die Bohnen
einfach mit den Fingern zerdrücken lassen.
Wenn du vorgegarte Bohnen (Erbsen und Bohnen lassen sich auch auf Vorrat
einkochen) aus der Dose verwendest, kannst du direkt loslegen:

1. Zwiebeln und Trockenpflaumen in kleine Würfel schneiden.
2. Die Zwiebelwürfel mit Lorbeer, Nelken und Piment in etwas Öl glasig
dünsten und bei mittlerer Hitze in vier bis fünf Minuten leicht bräunen.
3. Mit einem Stabmixer die abgetropften weißen Bohnen zusammen mit
Majoran, Sojasauce und Wasser zu einer glatten Paste pürieren.
4. Lorbeer und Nelken aus der Pfanne herauslesen. Die gebräunten
Zwiebelwürfel zusammen mit den gewürfelten Trockenpflaumen zur Paste geben
und pürieren. Dabei nur ein bis zwei Minuten auf niedrigster Stufe mixen, um
eine leicht stückige Masse zu erhalten. Oder auch länger mixen für eine
feinere Masse – je nach Belieben.
5. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschme

Abgefüllt in ein Schraubglas und im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich der
Bohnenschmalz mehrere Tage. Frisch gekühlt schmeckt er am besten. Dazu
passen zarte Zwiebelringe und saure Gurken.

Quelle: Smarticular

Rapsöl

Rapsöl ist ein Biokraftstoff, aber auch ein Speiseöl. Es wird manchmal wie Olivenöl verwendet. In früheren Zeiten wurde Rapsöl auch als Lampenöl verwendet und manche, die Öllampen, heute, zum Beispiel auf Altären in der indischen Tradition haben, die verwenden dort entweder Sonnenblumenöl, Rapsöl oder auch Olivenöl. Rapsöl zählt also zur Gruppe der Pflanzenöle.
Inhaltsstoffe und Verwendung vom Rapsöl
Rapsöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hat ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren. Rapsöl wird deshalb oft als sehr gesund angesehen. Es wird aus Rapssamen gewonnen. Rapsöl kann durch verschiedene Verfahren gewonnen werden und wenn man Rapsöl zum Salat verwenden möchte sollte man kaltgepresstes Rapsöl und kein heißgepresstes Rapsöl nehmen. Denn kaltgepresstes Rapsöl hat viele Vitamine, Carotinoide und andere Fettbegleitstoffe. Diese wiederrum verhindern die Entstehung von schädlichen Fettabbauprodukten, indem sie die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren hemmen.
Rapsöl wurde ursprünglich für technische Zwecke verwendet und in den letzten Jahrzehnten hat man Rapssorten mit geringerem Bitterstoffgehalt gezüchtet. So kann Rapsöl jetzt auch für Speiseöle verwendet werden. Heute sagt man meistens, dass Rapsöl ernährungsphysiologisch wertvoll ist, das viele ungesättigte Fettsäuren besitzt und kaum Cholesterin enthält. Und so ist Rapsöl besser als z.B. Butter oder Butter Ghee.
Rapsöl hat Caritonoide und Vitamin E, welches u.a. als Radikalenfänger gilt und auch gut für die Haut ist. Rapsöl besteht aus 50 – 60% einfach ungesättigter Fettsäuren und 25 – 30% aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. So kann man sagen, dass es Ähnlichkeit mit dem Olivenöl hat, das zwar noch mehr einfach ungesättigte Fettsäuren als das Rapsöl besitzt, aber Rapsöl hat trotzdem eine interessante Kombination. Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren hat Rapsöl besonders viel Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren.
Es hat insbesondere ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren, also von 2:1, was für den Menschen als ideal gilt. Rapsöl ist auch gut geeignet zum Backen und Braten, insbesondere weil es einfach ungesättigte Fettsäuren besitzt. Jedoch sagen manche, dass Olivenöl oder auch Kokosfett besser geeignet ist. Kaltgepresstes Rapsöl ist besonders geeignet für die Zubereitung von Salaten oder Dips.
Und man muss natürlich den nussig-saatigen Eigengeschmack des Öls mögen. Denn Rapsöl hat seinen eigenen Geschmack, wie eigentlich alle kaltgepressten Öle. Rapsöl ist lange haltbar und man kann es mehrere Monate lang verwenden. Rapsöl sollte man, insbesondere wenn es kaltgepresst ist, wie alle anderen kaltgepressten Öle auch, hauptsächlich im Dunkeln aufbewahren und kühl lagern.
Quelle: yogawiki

Bananen-Birnen-Marmelade

Zubereitungszeit: 20 Min.
Koch- bzw. Backzeit: 4 Min.
Gesamtzubereitungszeit: 24 Min.

Ich bastle gerade einen Adventskalender für meinen Freund, da auch selbst gemachte Dinge drin sein sollen, hier eine haltbare Marmelade, die dazu noch gut schmeckt:

Zutaten:

5 Bananen
6 Birnen
Zitronensaft einer Zitrone (oder ca. 100-150 ml je nach Geschmack)
1 Päckchen Gelierzucker 2:1
etwas Wasser

Das Obst sollte mit Saft 1 kg ergeben.

Zubereitung:

1. Die Birnen schälen und die Kerne entfernen.
2. Danach die Birnen mit dem Zitronensaft in die Küchenmaschine geben und pürieren, falls es zu breiig sein sollte (meine Maschine ist da eine Diva) noch Wasser hinzufügen).
3. Die Bananen schälen und in Stückchen hinzugeben (nachdem die Birnen und der Zitronensaft schon verrührt sind, wird nichts braun). Alles pürieren.
4. Mit dem Gelierzucker verrühren und aufkochen lassen.
5. 4 Minuten kochen (Vorsicht brennt leicht an!)
6. In heiß gespülte Gläser abfüllen, schnell zuschrauben und umdrehen. Etwas erkalten lassen und wieder rumdrehen. Fertig!

Wenn man Püree übrig hat, schmeckt es auch gut pur oder mit Milch/Buttermilch.

Ich hoffe, es mundet euch 😀

Knoblauch-Aufstrich selber machen: würzig-aromatisch mit weißen Bohnen

Knoblauch enthält eine Vielzahl an Vitalstoffen und Vitaminen – Grund genug,
dieses beliebte Küchengewürz viel öfter in den Speiseplan zu integrieren!
Das Superfood Knoblauch gilt noch heute als das ideale Mittel gegen viele
Krankheiten und ist ganzjährig regional erhältlich.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du die gesunde Knolle im Handumdrehen zu
einem köstlichen, veganen Brotaufstrich verarbeiten kannst. Mit einem
hübschen Etikett verziert, eignet sich der Brotaufstrich sogar als kleines
Mitbringsel für Familie und Freunde.

Für diesen Aufstrich wird der Knoblauch im Ofen gebacken. Dadurch verfliegt
seine Schärfe, und er wird süßlich, sodass er auch pur – direkt aus der
Schale – gegessen werden kann.

Für den Knoblauch-Aufstrich wird Folgendes benötigt:
1 Knoblauchknolle
1 Dose Weiße Bohnen oder 120 g trockene Bohnen, eingeweicht und gar gekocht
85 ml Olivenöl und etwas Öl zum Backen im Ofen
1 Zweig Rosmarin
½ TL Zitronensaft
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

So gehst du bei der Zubereitung vor:
1. Knoblauchzehen aus der Knolle herauslösen und mit Schale auf ein
Backblech oder in eine Auflaufform legen. Mit etwas Olivenöl beträufeln.
2. Im Backofen bei 180 °C Umluft für etwa 20 bis 25 Minuten backen.
3. Rosmarin fein hacken und mit Olivenöl vermischen.
4. Weiße Bohnen abtropfen lassen. Die gebackenen Knoblauchzehen aus den
Schalen drücken, zur Olivenöl-Kräuter-Mischung geben und mit allen anderen
Zutaten zu einer glatten Paste pürieren.
5. Fertige Knoblauchcreme in ein sauberes Schraubglas füllen und
verschließen.
Im Kühlschrank ist der Knoblauch-Aufstrich bis zu einer Woche lang haltbar.
Achte darauf, ihn immer mit einem sauberen Löffel zu entnehmen, damit keine
Keime in das Glas gelangen. Für eine längere Haltbarkeit könntest du den
Aufstrich direkt im Glas einfrieren.

Der fertige Aufstrich schmeckt auf frischem Brot einfach köstlich! Du kannst
ihn aber auch zum Dippen von gebackenem oder gegrilltem Gemüse verwenden.

Quelle: Smarticular

Warum wir Gemüsegrün ab jetzt mitessen –

Im Gegenteil! Die Blätter dieser Gemüsesorten sind ein Gewinn für jede Küche – lecker, gesund und nachhaltig.
Karotten, Blumenkohl oder Kohlrabi bekommt man im Supermarkt meistens mit ziemlich viel Blattzeug daran. Die meisten zupfen das Grün schon im Laden ab oder lassen es spätestens bei der Zubereitung in den Müll wandern. Was viele nicht wissen: Die Blätter vieler Gemüsesorten kann man genauso essen wie das Gemüse
selbst. Und noch besser: In vielen Fällen enthält das Grün sogar einen Großteil der Nährstoffe und Vitamine! Die Verwendung der gesamten Pflanze von der Wurzel bis zu den Blättern ist nicht nur nachhaltig und umweltfreundlich, sondern auch ideal für Sparfüchse: Benutzt du das Gemüsegrün zum Beispiel zum Würzen, sparst
du dir das Geld für frische Kräuter.
Und was kann man mit dem Grün nun anfangen? Statt sie wegzuwerfen, kannst du alle essbaren Gemüseblätter in Salaten, Suppen, Smoothies, Saucen und Bowls. Manche schmecken außerdem toll in Pestos, Chutneys, Chimichurris oder als Ersatz für frische oder getrocknete Kräuter. Beim Einkauf solltest du allerdings auf Bio-Qualität achten – oder das Gemüsegrün vor der Zubereitung besonders gründlich abwaschen.
Möhrengrün
Das zarte Grün der Karotte erinnert optisch ein bisschen an Petersilie – und genauso lässt es sich auch verwenden. Roh haben die Blätter noch das Aroma der Möhre, kocht man sie, kommt tatsächlich auch ein an Petersilie erinnernder Geschmack durch. So würzen sie Suppen und Salate oder das Gericht, das du aus ihren
Wurzeln zauberst. Übrigens: Im Möhrenkraut steckt mehr Kalzium als in der Karotte selbst.
Kohlrabiblätter
In den Blättern des Kohlrabis verstecken sich fast doppelt so viele Vitamine wie in der Knolle. Hackt man das Grün wie ein Küchenkraut, kann man damit so gut wie jedes Gericht verfeinern. Beim Kochen verhält es sich wie Spinat . Oder man schwenkt das Kraut in etwas Butter und serviert es mit Salz und Pfeffer. Auch
als Gemüsechips sind die Blätter lecker!
Kohlrabiblätter mit Speck und Butter:
Fenchelgrün / Fenchelkraut
Das zarte, federartige Kraut des Fenchels schmeckt aromatisch und erfrischend. Man kann es fein zerkleinern und dann zu Suppen , in Salate oder Dips geben.
Dafür müssen die Blätter aber unbedingt frisch sein.
Ofengemüse mit frischem Fenchelgrün:
Rote-Bete-Blätter
Wie auch beim Kohlrabi enthält das Grün der Roten Bete mehr Vitamine und Nährstoffe als die Knolle selbst. Sowohl die Stiele als auch die Blätter sind essbar und haben einen kräftigen Geschmack. Roh schmecken sie toll im Salat , oder man kocht sie und verarbeitet sie dann in Suppen und Saucen . Die Stiele sollte man
übrigens nicht abschneiden, sondern sie lieber vorsichtig abdrehen, damit die Knolle keinen Saft verliert. Vor der Zubereitung weicht man sie dann etwas in Wasser ein und bürstet sie ab. Rote-Bete-Blätter eignen sich übrigens toll als Ersatz für Mangold.
Paleo-Burger mit Rote-Bete-Blättern:
Pastinakenblätter
Wie das Karottengrün erinnert auch das Kraut der Pastinake an Petersilie . Dadurch eignet es sich perfekt zum Würzen von Suppen und Salaten . Als Tee zubereitet sollen die Blätter ein wirksames Mittel gegen Schlaflosigkeit sein.
Smoothie mit Pastinakenblättern, Spinat, Kiwi, Birne und Banane:
Knollensellerie- und Stangensellerieblätter
Die Blätter des Knollenselleries enthalten besonders viel Kalzium, Kalium und Vitamin C. Frisch kann man sie wie genau wie Gemüse essen. Getrocknet und zerkleinert wird aus dem Kraut ein leckeres Gewürz für viele Gerichte. Mit Öl und Salz vermischt kann man daraus auch ein aromatisches Sellerie-Pesto zaubern.
Genau wie das Grün des Knollenselleries sind auch die Blätter vom Stangensellerie essbar. Sie enthalten viel Beta-Carotin, Kalzium und Vitamin C und haben ein
feines, unaufdringliches Sellerie-Aroma. Getrocknet und gerebelt werden auch diese Blätter zu einem vielseitigem Gewürz .
Getrocknete Sellerieblätter für Suppen und Saucen:
Radieschenblätter
Radieschengrün steckt voller Vitamine und antibakteriell wirkender Senföle . Das macht die Blätter scharf-würzig, ihr Geschmack erinnert an Rucola.
Radieschenkraut ist eine ideale Grundlage für Cremesuppen , schmeckt aber auch lecker roh im Salat, in grünen Smoothies oder als Basis für ein Pesto .
Radieschenblättersuppe:
Brokkoli- und Blumenkohlblätter
Zugegeben, die Blätter der beiden Kohlsorten sind etwas grob. Am besten schmecken sie deshalb fein püriert in einer Suppe . Oder man legt sie auf dem Backblech aus und verarbeitet sie zu knusprigen Gemüsechips .
Penne mit Bratwurst und Blumenkohlblättern:
Mairübchengrün
Den Mai über und bis in den Juni hinein hat das Mairübchen bei uns Saison. Geschmacklich erinnert es dank seiner milden Schärfe an Radieschen oder Rettich.
Grund dafür sind die enthaltenen Senföle, die beim Verzehr eine antibakterielle Wirkung entfalten. Die Blätter der Mairübchen enthalten besonders viele Nährstoffe und schmecken frisch und mild. Beim Kochen lassen sie sich wie Spinat verwenden. Mindestens genauso gut schmecken sie roh im Salat oder man gibt sie kleingehackt als Würze in Suppen, Saucen und Dressings .
Smoothie aus Mairübchengrün und Banane:
Rettichgrün
Der hohe Gehalt an Senfölen gibt dem Rettich seinen typisch pikanten Geschmack und hat nachweislich eine heilsame Wirkung auf Leber, Galle und die Verdauung. Die zarten Blätter des Rettichs passen toll in Smoothies, Suppen, Pestos – oder auch als Füllung in Ravioli.
Ägäische Vorspeise: Rettichstängelsalat mit Olivenöl, Zitrone und Knoblauch:
Die Blätter dieser Gemüsesorten solltest du dagegen nicht verzehren:
+ Tomaten
+ Rhabarber
+ Aubergine
+ Bohnen
+ Gurke
+ Kartoffeln
Vietnamesische Pho Bo Hanoi und der Weg zur perfekten Brühe Knochen und Brühe für phở bò im Topf
Quelle ist von https://www.amicella.de/warum-wir-gemuesegruen-ab-jetzt-mitessen/

Pfifferlings – Butter

Zutaten (für 1 Portionen):

200 g Pfifferlinge
1 kleine Zwiebel
½ Bund Petersilie
250 g Butter, weiche
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Pfifferlinge putzen und ganz klein schneiden. Zwiebel schälen und klein
würfeln. Petersilie waschen und klein hacken. Zwiebel andünsten,
Pfifferlinge dazu geben. Ca. 3 Minuten mit in der Pfanne anbraten. Nun die
Petersilie zugeben und alles gut vermengen. Kräftig mit Salz und Pfeffer
würzen und in der Pfanne gut durch schmoren. Die Masse erkalten lassen und
dann mit der weichen Butter vermengen. Im Kühlschrank fest werden lassen.
Schmeckt ganz köstlich als Brotaufstrich, aber auch als Beilage zu
Kurzgebratenem.

Quelle: Chefkoch

Cremige Pfifferlinge

Zutaten (für 4 Portionen):

600 g Pfifferlinge
150 g Räucherspeck
1 Gemüsezwiebel
200 ml Weißwein, trockener
200 ml süße Sahne
1 EL, gehäuft Butterschmalz
2 EL Zitronensaft
4 Knoblauchzehen
½ Handvoll Petersilie, frisch
1 TL, gestr. Salz
½ TL Pfeffer, weißer
1 TL Mehl, nach Belieben

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Den
Speck in Würfel oder feine Streifen schneiden. Die Pfifferlinge gründlich
putzen, unter kaltem Wasser zügig abspülen und sofort mit Küchenkrepp
trocken tupfen. Große Stücke evtl. etwas kleiner schneiden. In einer großen
Pfanne das Butterschmalz erhitzen, die Zwiebeln hineingeben und auf
niedriger Stufe ca. 10 Minuten glasig dünsten, Knoblauch und Speck dazugeben
und noch weitere fünf Minuten braten, bis die Zwiebelwürfel eine leicht
goldene Farbe annehmen. Mit Wein ablöschen und so lange verdampfen lassen,
bis der Sud eine cremige Konsistenz annimmt. Jetzt die Pfifferlinge in die
Pfanne geben, umrühren, den Herd auf höchste Stufe schalten und mit Salz und
Pfeffer würzen. So lange garen, bis die ausgetretene Flüssigkeit verdampft
ist und die Pfifferlinge anfangen zu braten. Den Zitronensaft dazugeben und
mit Sahne ablöschen, gut umrühren und einmal kurz aufkochen. Zum Schluss
Petersilie unterrühren und nochmal abschmecken. Sollte die Soße immer noch
zu flüssig sein, 1 TL Weizenmehl mit 5 EL kaltem Wasser oder Sahne verrühren
und in die Soße geben. Danach nochmal kurz aufkochen, fertig. Tipp: Die
Pfifferlinge kann man sehr gut vorbereiten, bis zum nächsten Tag im
Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag auf kleiner Stufe aufwärmen.

Quelle: Chefkoch